
Einsatz der Künstlichen Intelligenz zur Verbesserung der Diagnostik beim Leberkrebs
Leberkrebs ist eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Entscheidend für die Prognose der Betroffenen ist, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.

Leberkrebs ist eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Entscheidend für die Prognose der Betroffenen ist, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.

Eine Studie unter der Federführung der Universitätsmedizin Mainz zeigt bessere Therapieoption für inoperable Lebertumore auf.

Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen bei Leberkrebs. Ein Forscherteam hat ein KI-Modell entwickelt, das anhand klinischer Routinedaten das individuelle Leberkrebsrisiko vorhersagt.

Das vor drei Jahren ins Leben gerufene Forschungsnetzwerk „Liver Systems Medicine against Cancer“ (LiSyM-Krebs) wird weiter gefördert.

Der Eisentod (Ferroptose) ist eine Form des gesteuerten Zellsterbens, mit dem der Körper kranke, defekte oder überflüssige Zellen abtötet. Dieser Prozess lässt sich nutzen, um die Wirkung einer Immuntherapie gegen Leberkrebs zu verstärken.

Das Universitätsklinikum Jena setzt auf innovative Strahlentherapie. Brachytherapie eröffnet neue Behandlungsperspektiven bei Leberkrebs.

MHH-Gastroenterologe Dr. Bernd Heinrich sucht neue Therapien gegen das hepatozelluläre Karzinom (HCC), einen bösartigen Lebertumor. Die Deutsche Krebshilfe zeichnet ihn dafür mit dem Max-Eder-Nachwuchsprogramm aus und unterstützt seine Forschung mit 800.000 Euro.

Ein Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist ein bösartiger Tumor, der von den Zellen in der Leber ausgeht.


Ein Forschungsteam der MHH findet Veränderungen auf natürlichen Killerzellen der angeborenen Immunabwehr bei chronisch an Hepatitis-C Erkrankten als Risikofaktor für die spätere Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms.

Etwa 300 Millionen Menschen sind mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) chronisch infiziert, was zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen kann. Therapien zur Heilung von HBV werden daher dringend benötigt.

Hepatitis D ist die bei weitem schwerste Form der chronischen Virushepatitis, die häufig zu Leberversagen, Leberkrebs und zum Tod führt. Allerdings ist das Wissen über die Erkrankung bislang noch sehr begrenzt.

Am Leberkrebszentrum des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, werden Patientinnen und Patienten mit Tumoren in der Leber oder den Gallenwegen mit hoher Expertise versorgt.

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Hepatozellulären Karzinom (HCC) und zu biliären Karzinomen aktualisiert.



Der Weltkrebstag wurde auf dem Weltgipfel gegen Krebs im Jahr 2000 in Paris ins Leben gerufen. Seit 2006 findet der globale Aktionstag – initiiert von der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Organisationen – jährlich am 4. Februar statt.

Krebszellen sind wie Chamäleons. Sie verändern ihren gesamten Stoffwechsel, um rasant zu wachsen.

Die italienische Akademie der Wissenschaften, die „Accademia Nazionale dei Lincei“, vergibt den diesjährigen Francesco De Luca-Preis an Donato Inverso vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Mit der Auszeichnung würdigt die Akademie seine Leistungen, die bislang ungeahnte Einblicke in die Steuerung der Leberfunktion durch Blutgefäße ermöglicht haben.


Prof. Dr. rer. nat. Carola Dröge hat zum 1. September 2024 die neue Juniorprofessur für Angeborene Cholestasesyndrome an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg übernommen.

Ein Europäisches Konsortium unter Beteiligung der MHH entwickelt ein neues Instrument, mit dem sich das individuelle Risiko für Leberfibrose und Leberkrebs bestimmen lässt.

Für ihre herausragenden Arbeiten in der Krebsmedizin und -forschung erhalten Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran (Krankenhaus Nordwest, Frankfurt am Main), Prof. Dr. Frank Winkler (Deutsches Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg) sowie Prof. Dr. Mathias Heikenwälder (Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg), den Deutschen Krebspreis 2022.

Die operative Entfernung von Teilen der Leber bleibt nach wie vor der einzige kurative Ansatz für Patient*innen mit leberspezifischer Krebserkrankung.

Rund 260 Millionen Menschen, mehr als drei Prozent der Weltbevölkerung, sind chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert; langfristig kommt es häufig zu Komplikationen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs.

Das Vivantes Klinikum Neukölln hat die Erstzertifizierung zum Leberkrebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich abgeschlossen. Damit ist es neben der Charité das zweite Leberkrebszentrum in Berlin.

Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und der Open Targets Initiative haben gemeinsam mit Kollegen der Universität Cambridge sowie des Addenbrooke's Hospital in Cambridge UK aufgedeckt, mit welchen Mechanismen sich die Leber bei chronischen Erkrankungen regeneriert.

MHH-Gastroenterologe Dr. Bernd Heinrich untersucht, wie sich Bakterien und Immunzellen in der Tumorumgebung austauschen. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zeichnet ihn dafür mit dem mit 250.000 Euro dotierten Memorialstipendium aus.

Auf dem diesjährigen Europäischen Radiologiekongress stellt Siemens Healthineers seine neueste Innovation im Bereich der interventionellen Radiologie vor.

Prof. Neumann-Haefelin übernimmt Gastroenterologie und Hepatologie.

Erneuter Erfolg für Spitzenforschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Gleich zwei neue überregionale Sonderforschungsbereiche (Transregio-SFBs) mit Sprecherschaft der Charité können im Oktober ihre Arbeiten aufnehmen.

Auch Leipzig verzeichnet seit Jahren einen Anstieg gemeldeter Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Fälle.

Eine Infektion mit Hepatitis D-Viren verursacht heftige Leberentzündungen. Ein MHH-Team hat jetzt einen Marker auf natürlichen Killerzellen identifiziert, der von der entzündungshemmenden Wirksamkeit des Medikaments Bulevirtid beeinflusst wird.

Intraoperativer Ultraschall (IOUS) bei der Operation von Lebermetastasen verbessert die Chancen für Patienten durch mehr Präzision.

Die ausgewiesene Expertin für Erkrankungen der Leber und Gallenwege am Universitätsklinikum Düsseldorf, Prof. Dr. med. Verena Keitel-Anselmino, ist dem Ruf nach Magdeburg gefolgt und besetzt seit 1. September den Lehrstuhl für Gastroenterologie, Hepatologie und lnfektiologie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

PD Dr. Christian Labenz und Dr. Andy Wing Chung Man erhalten den diesjährigen Boehringer-Ingelheim-Preis für ihre exzellenten Forschungsarbeiten.

Jeder vierte Erwachsene über 40 und jedes dritte übergewichtige Kind in Deutschland haben eine Fettleber. In den meisten Fällen handelt es sich um die nichtalkoholische Fettlebererkrankung NAFLD, die hauptsächlich durch Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel verursacht wird und unbehandelt zu Leberentzündungen, Leberzirrhose oder Krebs führen kann.

Beckman Coulter erweitert im Rahmen des ESCMID Global das Testmenü seines DxI 9000-Immunoassay-Analysators um neue CE-gekennzeichnete Hepatitis-Assays.

In einer multizentrischen Phase 3-Studie haben Forschende der MHH Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs Bulevirtide nachgewiesen, der HD-Viren am Eintritt in die Leber hindert. Damit ist der Weg frei für eine medikamentöse Therapie der besonders aggressiven Lebererkrankung.

Forschende haben herausgefunden, wie sich die nichtalkoholische Fettlebererkrankung zu einer lebensbedrohlichen Komplikation entwickeln kann. Ihre Erkenntnisse werden die Suche nach Therapiemöglichkeiten beschleunigen. Die Studie wurde vom Helmholtz Zentrum München in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung geleitet.

Vor 25 Jahren wurden die ersten Patient*innen mit Schwerionen behandelt – wohingegen die Therapie lange auf Kopf und Becken beschränkt war, können heute auch Tumore im Oberkörper, zum Beispiel in Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse, therapiert werden, obwohl sie durch die Atmung ständig in Bewegung sind.

Prof. Eleni Gkika ist seit Oktober die neue Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Sie forscht zur Integration von Immuntherapie und Strahlentherapie sowie zur Hochpräzisionsstrahlentherapie und plant den Einsatz von KI auszuweiten.

Stadtlauf, Marathon, Firmenlauf – viele Hobbysportler sind wieder auf den Straßen unterwegs. Das führt gleichzeitig zu einem Anstieg von Überbelastungen und Sportverletzungen.

Das menschliche Mikrobiom kann Auskunft darüber geben, ob die Gefahr einer nichtalkoholischen Fettleber besteht.

Wie unterscheiden sich krebskranke von gesunden Zellen? Ein neuer Machine-Learning-Algorithmus namens „ikarus“ kennt die Antwort.

Was genau sind die Prozesse, die aus einer gesunden Leber eine fibrotische Leber machen? Finden sich dort gegebenenfalls Ansatzpunkte für die Therapie von Lebererkrankungen?








„Forschung hilft“, die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg, unterstützt in diesem Jahr 21 wissenschaftliche Projekte mit insgesamt knapp 235.000 Euro. Damit überschritt die von der Stiftung bislang ausgeschüttete Gesamtfördersumme die Millionengrenze.