
Molekularer Schalter für Behandlung nach Herzinfarkt entdeckt
MHH-Forschende finden neuartige regulatorische RNA, die Entzündungen und Vernarbung des Herzmuskels bei Reparaturvorgängen steuert.

MHH-Forschende finden neuartige regulatorische RNA, die Entzündungen und Vernarbung des Herzmuskels bei Reparaturvorgängen steuert.

Therapieansatz der Immunonkologie auch für die Herzmedizin nutzbar: Forscher aus Heidelberg und Stanford (USA) weisen Potenzial der „Makrophagen-Checkpoint-Hemmung“ für die Arteriosklerose nach. Auszeichnung mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung

Wissenschaftler der Goethe-Universität untersuchen, wie Tumoren ihr Umfeld umprogrammieren, um die Tumorentwicklung zu beeinflussen.


Bei der Mehrheit der Patienten mit schwerem COVID-19 vernarbt die Lunge in außergewöhnlich starkem Ausmaß.

Eine Studie zu angeborener Immunität zeigt eine langanhaltende und tiefgreifende Umprogrammierung von Abwehrzellen nach einer COVID-19 Infektion.


Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben neue Wechselwirkungen zwischen Bauchspeicheldrüsenkrebszellen und dem Immunsystem aufgedeckt.

Dr. Julia Krug erhält für ihr innovatives Melanom-Projekt ein BZKF-Young Scientist Fellowship in Höhe von 100.000 Euro

TREM2, ein Rezeptor auf der Oberfläche von Makrophagen, könnte eine wichtige Rolle bei der Atherosklerose spielen

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 führt bei einigen Menschen zu schwersten Entzündungen der Lunge und anderer lebenswichtiger Organe. Die Impfung gegen SARS-CoV-2 bietet einen sehr guten Schutz gegenüber diesen schweren Krankheitsverläufen.

Unser Immunsystem – Von Entzündungen, Impfung und Mikroplastik

Forscherinnen und Forscher des Uniklinikums Würzburg zeigen in Nature Communications, wie Zellen vom Gehirn in den Darm wandern und so die Ausbreitung neurologischer Erkrankungen wie Parkinson vermitteln.

Unsere Lunge ist täglich den unterschiedlichsten Partikeln ausgesetzt – ungefährlichen genauso wie krankmachenden. Mit jedem Erreger passt das Immunsystem seine Antwort an. Selbst harmlose Partikel tragen dazu bei, die Immunantwort zu verbessern – das haben nun Forschende der Universität Bonn gezeigt. Die Ergebnisse wurden in Nature Immunology veröffentlicht.

Bei der Entstehung der Atherosklerose in den Gefäßwänden spielen unter anderem Fresszellen (Makrophagen) eine besonders relevante Rolle und werden durch ganz bestimmte Botenstoffe des Immunsystems im Sinne einer schädlichen Dauerentzündung rekrutiert.

Präeklampsie ist eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Florian Herse vom Max Delbrück Center und Martin Gauster von der Medizinischen Universität Graz erforschen, welche Rolle Hofbauerzellen dabei spielen. Dafür erhalten sie einen D-A-CH-Grant in Höhe von 700.000 Euro.

MHH-Forscher entdecken einen bislang unbekannten Signalweg für die Bildung neuer Blutgefäße zur Erholung der Herzinfarktregion.

Jährlich verleiht die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie drei hochrangige Wissenschaftspreise, den Günther-von-Pannewitz-Preis, den Hermann-Holthusen-Preis und den Preis für Klinische Radioonkologie.

Warum entwickeln manche Menschen nach einer schweren Virusinfektion der Lunge plötzlich lebensbedrohliche bakterielle Lungenentzündungen?

Forschende des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM haben mit der Chipzytometrie ein Verfahren etabliert, mit dem man die Immunzellen der Lunge charakterisieren kann.

Schwere COVID-19-Krankheitsverläufe gehen mit einem entgleisten Immunsystem einher, wobei große Mengen immunologischer Botenstoffe freigesetzt werden.

Beim schwarzen Hautkrebs geht die Wirkung einer zielgerichteten Behandlung in vielen Fällen wieder verloren.


Forschende der Universitätsmedizin Göttingen entdecken neuen Therapieansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Deutsche Krebshilfe förderte Projekt mit rund 556.000 Euro. Die Ergebnisse wurden in den Fachmagazinen Nature Cancer und Cancer Discovery veröffentlicht.

Zytomegalievirus-Infektionen (CMV) stellen in der Regel keine ernsthafte Bedrohung für die überwiegende Mehrheit der Menschen dar. Sie können jedoch lebensbedrohlich werden für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist.

Welche Zellen für Nierenschäden bei Lupus-Patienten verantwortlich sind, haben Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) und des Max Delbrück Center nun aufgeklärt.

Eine Vielzahl von Krebspatienten leidet infolge ihrer Krebserkrankung an Blutarmut und infolge dessen an Müdigkeit, Trägheit und eingeschränktem Leistungsvermögen. Medikamentös lässt sich diese Blutarmut langfristig schlecht therapieren. Forschende der Universität Basel konnten nun zeigen, was die Anämie auslöst und dass sie sich durch Sport lindern lässt.

Jeder dritte Mensch trägt das Tuberkulosebakterium in sich, meist ohne daran zu erkranken. Dennoch fordert die Tuberkulose jährlich weit mehr als eine Million Todesopfer.

Wie kann verhindert werden, dass Nähte nach einer Darmoperation undicht werden? Können undichte Darmnähte wieder verschlossen werden? Dies erforscht Dr. Dr. Moritz J. Strowitzki, Allgemeinchirurg am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Gießen, mit einer neuen Emmy Noether-Nachwuchsgruppe.

Nicht nur Tumorzellen, auch „Nachbarn“ zählen bei der molekularen Klassifizierung mit.

Ein Team der Joint Metabolome Facility der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien hat neue Hinweise auf Auslöser für die Erschöpfungszustände nach einer SARS-COV-2 Infektion vorgelegt. Nicht eine überschießende Entzündungsreaktion, sondern anti-entzündliche Stoffe kommen als Auslöser in Frage.

Daniel Kirschenbaum hat eine experimentelle Methode entwickelt, um Immunantworten im lebenden Organismus mit hoher zeitlicher Auflösung zu untersuchen.

Forschern ist es gelungen, eine Gruppe von Molekülen zu identifizieren und zu synthetisieren, die auf neue Art und Weise gegen den Auslöser der Tuberkulose wirken.

Weltweit existieren verschiedene Gruppen von TB-Bakterien mit unterschiedlicher regionaler Ausbreitung: Manche sind Generalisten und auf vielen Kontinenten zu finden, andere sind in ihrer Ausbreitung sehr begrenzt.

CAR-T-Zellen bringen seit einigen Jahren neuen Schwung in die Immuntherapien gegen Krebs.

Eine Studie zur Seneszenz eröffnet einen neuen Therapieansatz.

Der mit 10.000 Euro dotierte Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) für die beste grundlagenwissenschaftliche Arbeit geht in diesem Jahr an Marija Gredic von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und der Freien Universität Berlin haben die zellulären Mechanismen zu Beginn einer entzündlichen Lungenschädigung, ausgelöst durch eine SARS-CoV-2-Infektion, im Detail untersucht.

Der höchstdotierte deutsche Nachwuchspreis im Bereich der Lebenswissenschaften wurde im Rahmen eines Festaktes im Literaturhaus in Frankfurt am Main verliehen.

Der Kardiologe Dr. Kai-Uwe Jarr erforscht, warum das körpereigene Immunsystem die Ablagerungen in Blutgefäßen, die zu lebensgefährlichen Durchblutungsstörungen führen können, nicht erkennt und beseitigt.


Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie zeichnet Julia Esser-von Bieren dieses Jahr mit dem Georges-Köhler-Preis aus.

Glioblastome sind bösartige Hirntumore mit schlechter Prognose, da sie in der Regel nicht auf gängige Krebstherapien ansprechen. Ein Grund hierfür ist, dass die Tumorzellen Mechanismen entwickelt haben, um sich der Immunabwehr zu entziehen.

Rund ein Drittel der Menschen mit Herzschwäche hat Schlafprobleme. Im Fachmagazin „Science“ zeigt ein Team der Technischen Universität München (TUM), dass Herzerkrankungen sich auf die Produktion des Schlafhormons Melatonin in der Zirbeldrüse auswirken.

Dr. Karin Ziegler vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie (IPT) an der Technischen Universität München erhält renommierten Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung – Preisgeld 15.000 Euro

Viele Menschen leiden nach einer überstandenen COVID-19 Infektion an einer Folgeerkrankung, dem sogenannten Long COVID-Syndrom. Eine Forschungsgruppe der Universitätsmedizin Halle hat nun molekulare Hinweise auf verschiedene Subgruppen bei Long COVID gefunden.

Die DigiHero-Studie der Universitätsmedizin Halle identifiziert Schlüsselmoleküle für die Entstehung von long-COVID.

Für seine wissenschaftliche Arbeit zur Rolle von Mukosa-assoziierten invarianten T-Zellen beim hepatozellulären Karzinom wurde Dr. Benjamin Ruf, Leiter der Arbeitsgruppe Tumor-Immun-Mikroenvironment am M3 Forschungszentrum (Malignom, Metabolom und Mikrobiom) des Universitätsklinikums Tübingen, mit dem Adolf-Kußmaul-Preis 2024 ausgezeichnet.

Robert Fledrich, Neurowissenschaftler und Professor am Institut für Anatomie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, ist vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem ERC Consolidator Grant für seine wissenschaftliche Arbeit zur Regeneration des peripheren Nervensystems ausgezeichnet worden.

MHH-Forschungsteam weist nach, wie Entzündungszellen die Funktion kranker Herzmuskelzellen verbessern.

Eine Studie zeigt die Wechselwirkung zwischen Mikro- und Nanoplastik und Colitis ulcerosa.


Die angeborene Zwerchfellhernie ist eine gefährliche Fehlbildung der Lunge und des Zwerchfells, bei der knapp ein Drittel der betroffenen Babys an der Unterentwicklung der Lungen stirbt.

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) vergibt an ihre Mitglieder einmal jährlich den Herbert-Fischer-Preis für Neuroimmunologie.


Die Ergebnisse einer neuen MRT-Multicenterstudie unter der Leitung des Innsbrucker Kardiologen Sebastian Reinstadler geben Anlass, eine bislang geltende Leitlinie für die Infarkt-Prognose zu revidieren.

Chronische entzündliche Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sind weltweit auf dem Vormarsch. Der Nutzen derzeitiger Medikamente ist begrenzt – bei problematischen Nebenwirkungen.

Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn hat einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der menschlichen Immunabwehr gegen Pockenviren geleistet.

Wenn Viren oder Bakterien die Atemwege besiedeln, versucht der Körper diese durch Abhusten von Schleim wieder loszuwerden. Diese natürliche Abwehrreaktion ist bei bestimmten Atemwegserkrankungen wie der Mukoviszidose oder COPD gestört.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. hat auf ihrem Fachkongress 2024 in Rostock zwei Nachwuchsförderungen vergeben, um vielversprechenden Forschungsvorhaben mit je 100.000 Euro zu unterstützen.

Kortison-Präparate drosseln äußerst wirksam überschießende Immunreaktionen. Erstaunlich wenig war bisher allerdings darüber bekannt, wie genau sie das tun.

Ein Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist ein bösartiger Tumor, der von den Zellen in der Leber ausgeht.

Ein neuer, einfacher Test kann die Aggressivität von Magen- und Dickdarm-Tumoren sicher beurteilen.

Forscher*innen aus Freiburg und München haben ein körpereigenes Molekül entdeckt, das in Tierstudien das Immunsystem im Darm und die Darmflora ausgewogener macht und schwere Nebenwirkungen von Stammzelltransplantationen mindert.

Umweltstressoren wie Verkehrslärm stellen weltweit eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Eine heute im European Journal of Preventive Cardiology erschienene Studie von DZHK-Forscher Prof. Thomas Münzel zeigt, dass Lärm innerhalb kurzer Zeit negative Auswirkungen auf Gefäße und Gehirn hat.

Dr.med. Benjamin Ruf erhält den Fritz-und-Ursula-Melchers-Postdoktorandenpreis 2024 für seine Forschung zur Rolle von Mukosa-assoziierten invarianten T (MAIT) Zellen in anti-tumoralen Immunantworten.

Der Herbert-Fischer-Preis für Neuroimmunologie 2024 geht an Dr. rer. nat. Michael Kilian für die Erforschung der grundlegenden Mechanismen, die Interaktionen zwischen Immunzellen bei der Bekämpfung von Tumoren im Gehirn bestimmen.

Dr. Lena Marie Seegers vom Universitätsklinikum Frankfurt, Medizinische Klinik 3: Kardiologie und Angiologie, erhält den Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ der Deutschen Herzstiftung für ihre Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede von Plaque-Strukturen.

Ein MHH-Forschungsteam zeigt erstmals auf, wie die Entzündung bei COVID 19 die kleinsten Gefäße im Herzen verändert.


Lalita Ramakrishnan ist am Freitag, 8. November 2024 in Berlin mit dem mit 120.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis ausgezeichnet worden.

Uniklinikum Würzburg entwickelt bei T-Zellen einen chimären Antigenrezeptor (CAR), der die spezifischen Strukturen des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus erkennen und diesen zerstören kann. Die Ergebnisse der Studie geben Hoffnung auf neu entwickelte, alternative Therapieoptionen bei Pilzinfektionen.

Die Roman, Marga und Mareille Sobek Stiftung hat Prof. Dr. Alexander Flügel, Professor für Neuroimmunologie und Direktor des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), mit ihrem Forschungspreis 2021 ausgezeichnet.