
Artenvielfalt in Mikrobiomen
Eine Studie der Universität Tübingen stellt die bisherige Annahme zur Ausbildung von Artenvielfalt in Mikrobiomen in Frage.

Eine Studie der Universität Tübingen stellt die bisherige Annahme zur Ausbildung von Artenvielfalt in Mikrobiomen in Frage.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert seit über zehn Jahren gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs, um die Leukämie-Forschung mit innovativen Ansätzen voranzubringen.

Jenaer Forscher zeigen: Die Instabilität des Darmmikrobioms im Alter hängt offenbar vor allem mit einem geschwächten Immunsystem zusammen.

Bereits heute sterben weltweit jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Infektionen, weil bewährte Therapien versagen.

Ausgezeichnete Forschung zeigt: Der BMI allein reicht nicht aus, um das Risiko bei Adipositas zu beurteilen.

Wie wirken sich organische Düngung auf die Ausbreitung Antibiotika-resistenter Erreger aus?

Die Kinderklinik am Universitätsklinikum Würzburg veröffentlicht in Kooperation mit dem Uniklinikum Lübeck den bisher größten Datensatz zur Immunentwicklung von Frühgeborenen.

Für seine zukunftsweisende Forschung zur Rolle des Mikrobioms erhält Priv.-Doz. Dr. Mats Ingmar Fortmann vom Universitätsklinikum Lübeck den Johannes-Wenner-Forschungspreis 2026.

Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wurden drei Nachwuchswissenschaftler für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur Immunologie der hämatopoetischen Stammzelltransplantation ausgezeichnet.

Eine europaweite Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigt, dass die mikrobielle Zusammensetzung des Darms, das sogenannte Darmmikrobiom, Langzeitkomplikationen nach einer schweren akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung vorhersagen kann.

Eine Forschungspartnerschaft von Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und der Beiersdorf AG soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Hautpflege und dem Erhalt eines gesunden Hautzustands liefern.

Eine Studie zeigt die Wechselwirkung zwischen Mikro- und Nanoplastik und Colitis ulcerosa.

Der Hefepilz Candida albicans besiedelt die Schleimhäute und ist meist harmlos. Doch unter bestimmten Bedingungen kann er gefährliche Infektionen auslösen.

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit eröffnet neue Perspektiven für die Bluthochdruck- und Diabetes-Therapie.

Eine internationale Studie unter Leitung von Berner Forschenden und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat eine bislang unbekannte Funktion des Darmnervensystems aufgedeckt.

Potenziell gefährliche Staphylokokken konkurrieren in der menschlichen Nasenhöhle mit anderen Bakterien um Biotin. Das könnte neuer Ansatzpunkt im Kampf gegen die Keime sein.

Forscher am HZI, HIRI und HIOH erkunden molekulare Mechanismen und das therapeutische Potenzial von Bakteriophagen.

Forschungsteam untersucht Zusammenspiel von Körper und Mikrobiom während Krankheitsphasen

Weltweit hat knapp ein Drittel der Frauen in der fruchtbaren Lebensphase eine bakterielle Vaginose. Dabei kommt das empfindliche Mikrobiom der Vagina aus dem Gleichgewicht.

Patienten, die Tumortherapien wie Bestrahlung oder Stammzelltransplantationen erhalten, leiden häufig unter schweren Schädigungen der Darmschleimhaut. Sie leiden nicht nur unter den Schmerzen und Komplikationen, sondern haben auch langfristig schlechtere Behandlungsergebnisse.

Der Biochemiker Alexander Mosig ist Professor für Tierversuchsersatzmethoden in der Infektions- und Entzündungsforschung am Universitätsklinikum Jena.

Der Marburger Pharmazeut Prof. Dr. Raphael Reher ist mit dem Forschungspreis der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ausgezeichnet worden.

Eine neue Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung liefert starke Hinweise darauf, dass zuckerhaltige Getränke nicht nur metabolische, sondern auch psychische Gesundheit beeinträchtigen – speziell bei Frauen.

Adam Wahida erhält dieses Jahr den Hans-Hench-Promotionspreis für Klinische Immunologie.

Eine einfache Speichelprobe könnte künftig wertvolle Hinweise auf die Zusammensetzung des Magen- und Dünndarm-Mikrobioms liefern – und damit helfen das individuelle Risiko für bestimmte Erkrankungen abzuschätzen.

Einer Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg ist es erstmals gelungen, kommensale (nützliche) Bakterien aus dem Sputum von Mukoviszidose-Patienten zu isolieren.

Studie unter Leitung der Universität Tübingen: Viele Nicht-Antibiotika schwächen die natürliche Schutzfunktion des Darms, sodass sich krankmachende Bakterien leichter dort ansiedeln können.

Eine HZI-Studie zeigt, wie multiresistente E. coli-Bakterien aus dem Darm entfernt werden können.

Dr. Elisabeth Meedt und Dr. Erik Thiele Orberg mit Preis der DAG-HSZT ausgezeichnet.

Die Academy for Health and Lifespan Research hat Prof. Dr. Dario Riccardo Valenzano, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, als neues Mitglied aufgenommen.

Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth hat zum 1. April 2025 sein Amt als Ärztlicher Direktor der Abteilung für Digitale und Molekulare Mikrobiologie im Zentrum für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg angetreten.

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen verkürzt die Suche nach Angreifern, die multiresistente Krankheitserreger vernichten können.

Studie mit Beteiligung der Uni Hohenheim: Ursprüngliche, nicht-industrialisierte Ernährung senkt Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes

Prof. Dr. Nicolas Schlegel erhält neu geschaffenen Lehrstuhl für Experimentelle Viszeralchirurgie am UKW.

Wesentlicher Bestandteil einer Morbus Crohn-Therapie kann eine spezielle Trinknahrung sein.

EKFS verbindet in Stiftungsprofessuren hochkarätige Forschung und Patientenversorgung von vier Ärztinnen und Ärzten

Depressionen betreffen 280 Millionen Menschen weltweit. Eine Depressionserkrankung führt erwiesenermaßen zu verändertem Essverhalten.

Robuste Mikrobiom-Signaturen ermöglichen präzisere Diagnosen und eröffnen neue Therapieansätze für die Behandlung von NAFLD.

Dr.med. Benjamin Ruf erhält den Fritz-und-Ursula-Melchers-Postdoktorandenpreis 2024 für seine Forschung zur Rolle von Mukosa-assoziierten invarianten T (MAIT) Zellen in anti-tumoralen Immunantworten.

Postnatale Supplementierung mit S100a8/a9-Alarminen verbessert die durch Mangelernährung verursachte Enteropathie.

Das Darmmikrobiom wird aktuell intensiv erforscht, denn es ist für die menschliche Gesundheit von großer Bedeutung.

DZHK-Forscher beleuchten in Nature Reviews Cardiology vielfältige Mechanismen im Zusammenspiel von Darmmikrobiom und Thrombosen. Daraus könnten sich neue Ansätze für die Prävention und Behandlung von Thrombosen und damit verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben.

Die Studie eines internationalen Forschungsteams hat eine wichtige Verbindung zwischen Gehirn und Darm aufgedeckt.

Die Fördermittel des Europäischen Forschungsrats (ERC) gelten als Ritterschlag für Wissenschaftler aller Karrierestufen. Mit seinen „Starting Grants“ will der ERC exzellenten Nachwuchsforschern den Weg in eine unabhängige Karriere ebnen.

Ob gefährliche Staphylokokken in der Nase überleben, hängt davon ab, welche anderen Bakterien vorhanden sind – und wie sie Eisen gewinnen.

In der multizentrischen klinischen Studie PRIMAL untersuchte ein Verbund unter der Leitung von Christoph Härtel vom Uniklinikum Würzburg den Einfluss von Probiotika auf die Darmflora von Frühgeborenen.

Die Substanz HY-133 wirkt spezifisch gegen Staphylococcus aureus, ein Bakterium, das im nasalen Mikrobiom etwa jedes dritten Menschen vorkommt.

Dr. Clara Correia-Melo vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, Dr. Kasper Fugger von der University College London und Prof. Dr. Pedro Beltrao von der ETH Zürich wurden von der internationalen Förderorganisation Human Frontier Science Program mit einem Forschungsstipendium ausgezeichnet.

Für seine wissenschaftliche Arbeit zur Rolle von Mukosa-assoziierten invarianten T-Zellen beim hepatozellulären Karzinom wurde Dr. Benjamin Ruf, Leiter der Arbeitsgruppe Tumor-Immun-Mikroenvironment am M3 Forschungszentrum (Malignom, Metabolom und Mikrobiom) des Universitätsklinikums Tübingen, mit dem Adolf-Kußmaul-Preis 2024 ausgezeichnet.

Bestimmte Mikroben beeinflussen den Erfolg allogener Stammzelltransplantationen und verhindern eine gefährliche Immunreaktion.

Der Europäische Forschungsrat (Englisch: European Research Council, ERC) fördert das Projekt „Vesiculome: Ursprung, Entwicklung und Funktion bakterieller extrazellulärer Vesikel im menschlichen Mikrobiomsystem zwischen Wirt und Darm“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), wie der ERC kürzlich bekannt gab.

Hygiene-Preis und Verleihung der Hygieia Medaille der Rudolf Schülke Stiftung

Ein erhöhter Verbrauch von Tryptophan kann bei einer Vielzahl chronischer Entzündungserkrankungen einen Hinweis auf minimale Restentzündung geben.

HIRI-Wissenschaftler*innen weisen kleine RNA nach, die die Empfindlichkeit des Darmkeims Bacteroides thetaiotaomicron gegenüber bestimmten Antibiotika beeinflusst.

Eine Studie der Universität Kiel und des UKSH zeigt Auffälligkeiten im oralen Mikrobiom schon Jahre vor Ausbruch der Erkrankung.

Im Spital tauchen immer mal wieder unbekannte Keime auf. Forschende der Universität Basel haben diese über Jahre gesammelt und analysiert. Dabei fanden sie zahlreiche neue Bakterienarten, von denen einige in der klinischen Praxis von Bedeutung sind.

An der Universität Tübingen wurde erstmals der Wirkstoff Epifadin isoliert. Epifadin wird von bestimmten Bakterien in der Nase und auf der Haut des Menschen produziert, ist antibiotisch wirksam und der erste Vertreter einer bisher unbekannten Wirkstoffklasse.

Drei Else Kröner Clinician Scientist Professuren 2023 in Höhe von jeweils 1,1 Millionen Euro vergeben.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert das Forschungsprojekt von Professor Dr. Hendrik Poeck, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), mit einem ERC Consolidator Grant.

Die Zunahme an neurodegenerativen Alterserkrankungen wie M. Parkinson übersteigt die durch den demografischen Wandel erwarteten Zahlen. Nur eine Minderheit der Fälle ist genetisch erklärbar.

Krebsprävention kann Leben retten und großes Leid verhindern. Doch fristet die Forschung zu Fragen der Krebsprävention oft ein Schattendasein.

Eine Studie zeigt individuelle Unterschiede in der Immunantwort der Nase. Forschende der Universität Tübingen geben neue Einblicke in die spezifische Antikörper-Reaktion von körpereigenem Immunglobulin A.

Prof. Dr. Maik Luu vom Uniklinikum Würzburg (UKW) erhielt in Hamburg auf der DGHO-Jahrestagung den mit 20.000 Euro dotierten Innovation in Lung Cancer Research Award von Novartis.

Das als Krankenhauskeim bekannte Darmbakterium C. difficile kann von einem Herzmedikament in Schach gehalten werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen Forschende um die Ulmer Pharmakologen und Toxikologen Panagiotis Papatheodorou und Holger Barth.

Neue Studie weckt Zweifel an der Hygiene-Hypothese

Der Georges-Köhler-Preis geht 2023 an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler.

Der Arzt und Immunologe Dennis L. Kasper (80) von der Harvard Medical School erhält den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2024. Das gab der Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung bekannt.

Aspergillus fumigatus-Stämme, die Menschen infizieren, haben einen deutlich veränderten Stoffwechsel im Vergleich zu anderen Stämmen in der Umwelt.

Jüngste Fortschritte in der Mikrobiomforschung ermöglichen neue Systemansätze zur Untersuchung des dynamischen Zusammenspiels zwischen Mikrobiota, ihren Metaboliten sowie den Immun- und Stoffwechselreaktionen des Wirts.

LMU-Forschende zeigen, dass autoaggressive T-Zellen in einem bestimmten Bereich des Darmtrakts aktiviert werden – und zwar in Abhängigkeit vom Mikrobiom.

Zwei neue Marker aus dem analen Mikrobiom von Menschen mit HIV (PWH) eröffnen neue Möglichkeiten für das Screening hochgradiger squamöser intraepithelialer Läsionen (HSIL), einer Vorstufe von Analkrebs.

Progesteron zeigte in einer Studie eine schützende Wirkung auf die Nervenzellen des Darms. Das macht Hoffnung auf einen Einsatz des Hormons gegen Parkinson.

Die CAR-T-Zelltherapie gegen bestimmte Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs ist eine der TOP-Innovationen in der Tumortherapie.

Maik Luu (29) hat die Ernennungsurkunde zum Juniorprofessor für Translationale Medizin am Uniklinikum Würzburg erhalten.

Welche Bakterien im Darm vorhanden sind, gibt Aufschluss darüber, wie groß die Mengen von Pilzen der potentiell krankmachenden Gattung Candida sind. Darunter sind überraschenderweise auch Milchsäurebakterien, die für ihre schützende Wirkung vor Pilzinfektionen bekannt sind.

Eine Abstoßungsreaktion nach einer allogenen Stammzelltransplantation kann den Therapieerfolg für Patienten mit bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems mindern.

Eine Ernährung mit vielen Pflanzenstoffen fördert die Elastizität der Blutgefäße und wirkt deren Alterung entgegen. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Leipzig hat erstmals eine starke positive Wirkung der grünen, mediterranen Diät auf die Beschaffenheit der Hauptschlagader nachgewiesen.

Sitzmöbel: Stühle mit Komfort, Design – und Hygiene- sowie Brandschutzeigenschaften

Start eines internationalen Kooperationsprojektes, das die Verbesserung der Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Lungenkrebs zum Ziel hat.

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben zusammen mit Kollegen aus Deutschland, Israel und den USA herausgefunden, dass bei Patienten mit B-Zell-Lymphomen das Darmmikrobiom die Wirksamkeit der Immuntherapie mit CAR-T-Zellen beeinflussen kann.

Die Gabe von CAR-T-Zellen gehört zu den vielversprechendsten Therapieoptionen bei Patienten mit bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems.

Zunehmend wird klar, dass unsere Darmflora eine Rolle bei der Entstehung verschiedener Krankheiten spielt, so auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dem M. Parkinson.

Wer Mikrobiom hört, denkt oft zuerst an den Darm. Doch das Mikrobiom umfasst weit mehr – nämlich die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die die Oberflächen des menschlichen Körpers besiedeln.

Rund 90.000 Herzoperationen mit und ohne Herz-Lungen-Maschine (HLM) werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Die Anwendung der HLM ist nach wie vor bei vielen Operationen am Herzen unentbehrlich.

Die isolierte REM-Schlaf-Verhaltensstörung ist eine Krankheit, die bereits weit im Vorfeld auf eine Parkinson-Erkrankungen hinweisen kann.

Gianni Panagiotou ist seit Jahresbeginn Professor für „Microbiome Dynamics“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mit seiner Forschung am Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ unterstützt er das Vorhaben des Verbunds, Mikrobiome ganzheitlich zu verstehen und Muster zu identifizieren, die das Gleichgewicht mikrobieller Gemeinschaften bestimmen.

Mit seiner Länge und der Vielzahl seiner Faltungen und Ausstülpungen stellt der Darm die größte Kontaktfläche zwischen unserem Körper und der Umwelt dar.

Forschende aus Freiburg entdecken, dass ein antimikrobielles Molekül die Signale in T-Zellen verändert und so überschießende Immunreaktionen abschwächen kann.

Die US-amerikanische NIH fördert mit rund 1,2 Millionen Euro ein Projekt am Universitätsklinikum Freiburg, das den Zusammenhang zwischen mikrobiellen Abbauprodukten im Darm und der Entstehung von Krebs am Übergang zwischen der Speiseröhre und Magen beleuchten soll.

Prof. Stephan Herpertz ist Mitherausgeber des neu aufgelegten "Handbuch Essstörungen und Adipositas". Es gilt als das umfangreichste Standardwerk im deutschsprachigen Raum.

ERC Starting Grants gehören zu den höchsten europäischen Auszeichnungen. Erneut konnten sechs aufstrebende Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, darunter Forschende mit Gruppen an Charité, Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), Max Delbrück Center und Deutschem Rheumaforschungszentrum (DRFZ), den Europäischen Wissenschaftsrat überzeugen.

Das Leibniz-Institut DSMZ erhält als erstes Institut in Deutschland das GMP-Zertifikat nach Arzneimittelgesetz für die DNA-Sequenzierung zur Erforschung therapeutischer Phagen.

Das menschliche Darmmikrobiom umfasst Tausende verschiedener Bakterien und Archaeen, die sich zwischen Populationen und Individuen stark unterscheiden. Jetzt entdeckten Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie in Tübingen die gemeinsame Evolutionsgeschichte von Darmmikroben und ihren menschlichen Wirten.

Ein fäkaler Mikrobiom Transfer ist eine mögliche Therapieoption bei Fettleibigkeit und Diabetes.

Der Mikrobiologe und Infektionsforscher Prof. Dr. Andreas Peschel wurde am 7. Juli 2022 für seine herausragende Forschung zu antibiotikaresistenten Erregern mit dem Emil von Behring-Preis der Philipps-Universität Marburg geehrt. Der Emil von Behring-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von den Unternehmen am Standort Behringwerke gestiftet. Die Preisverleihung fand im Zentrum für Synthetische Mikrobiologie statt.

Das menschliche Mikrobiom kann Auskunft darüber geben, ob die Gefahr einer nichtalkoholischen Fettleber besteht.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung verlängert Forschungsförderung zur Darm-Gehirn-Achse innerhalb des Clinician Scientist Programms EKFK an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel.

Professor Dr. Alexander Dalpke hat im April 2022 die Leitung der Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) übernommen.

Die Darmflora des Menschen, das Darm-Mikrobiom, rückt bei vielen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes immer mehr in den Fokus.

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben das Auswahlgremium der Europäischen Kommission überzeugt: Wie reagiert das angeborene Immunsystem bei stark erhöhtem Nährstoffbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit? Wie funktioniert das Gedächtnis von natürlichen Killerzellen? Und: Welche Mechanismen der Genregulation führten im Laufe der Evolution zum Entstehen von Flügeln bei einem Säugetier?

Prof. Jantsch übernimmt Institutsleitung.

Wissenschaftler des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung der Universitätsmedizin Göttingen zeigen an Modellen für Multiple Sklerose: Das Mikrobiom der Lunge steuert die Anfälligkeit des Gehirns, eine zerstörerische Autoimmunentzündung zu entwickeln.

Der Robert-Koch-Preis 2021 geht mit 120.000 Euro an Prof. Dr. Yasmine Belkaid und Prof. Dr. Andreas Bäumler. Kyriacos Costa Nicolaou wird mit Robert‐Koch‐Medaille in Gold ausgezeichnet.

Seit 2016 untersucht das Team im Projekt KARMIN (Krankenhaus, Architektur, Mikrobiom und Infektion) die Auswirkungen von Architektur auf die Hygiene und Genesung von Krankenhauspatienten.

Der Exzellenzcluster „Precision Medicine in Chronic Inflammation" (PMI) fördert mit dem Dorothea-Erxleben-Forscherinnenpreis drei seiner exzellentesten jungen Wissenschaftlerinnen aus Kiel und Lübeck mit insgesamt 200.000 Euro.

Ein Forschungsteam aus Jena und Berlin untersuchte über ein halbes Jahr lang, wie Bakterien Stationszimmer in einem Klinikneubau besiedeln.

Eine umfangreiche Langzeitstudie geleitet durch Forscherinnen des Inselspitals, Universitätsspital und der Universität Bern konnte keine erhöhten Risiken für Atmungsprobleme nach Kaiserschnittgeburt ermitteln. Die Publikation im „American Journal of Obstetrics and Gynecology“ weist für Kaiserschnittgeborene weder nach einem Jahr noch nach sechs Jahren vermehrt auftretende Erkrankungen des Atmungssystems nach.

Gesunde Haut verfügt über einen bakteriellen Schutzschild gegen Krankheitserreger: das Mikrobiom. Dessen Zusammensetzung galt bisher als schwer zu entschlüsseln. Einem Forschungsteam ist es jetzt gelungen, mit Hilfe des Enzyms Benzonase die lebendigen Bakterien in Abstrichen der Haut durch Sequenzierung zu identifizieren. Die Methode eröffnet neue Möglichkeiten der Diagnose und Therapie für die Dermatologie.

Bestimmte Stoffwechselprodukte von Bakterien aus dem Darm machen Immunzellen aggressiver. Das zeigt eine neue Studie der Universitäten Würzburg und Marburg. Die Erkenntnisse könnten helfen, Krebstherapien zu verbessern.

Die Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) ist die schwerwiegendste Komplikation nach allogener Stammzelltransplantation. Dank einer erneuten finanziellen Unterstützung der José Carreras Leukämie-Stiftung in Höhe von rund 600.000 Euro können Regensburger Wissenschaftler ihre Biomarker-Forschung fortführen.

Architektur kann Infektionen im Krankenhaus verhindern. Wie das geht, zeigt das begehbare Modell eines neuartigen Patientenzimmers.

Während der Pandemie sind alle Hygieneprobleme und -maßnahmen im Krankenhaus in den Hintergrund getreten.

Wie können Blutdruckmedikamente verhindern, dass man fettleibig wird?

Projekt zur Infektionsprävention in Krankenhäusern beim World Health Summit

Seit 30 Jahren forscht Dr. Christine Rohde am Leibniz-Institut DSMZ an Bakteriophagen, die als intelligente Antibiotika bezeichnet werden.

Eine Behandlung mit Antibiotika beeinflusst das Mikrobiom im Verdauungssystem nachhaltig. Während sich die Bakterienflora innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach Medikamentenbehandlung weitgehend regeneriert, verändert sich deren Wechselspiel mit den Pilzen, die ebenfalls den Darm besiedeln.













Voraussetzung für eine wirksame Therapie ist, die bakterielle Umgebung im Darm wenig zu beeinträchtigen. Fidaxomicin schont kommensale Darmbakterien und verbessert so die anhaltende Heilungsrate.