Suche nach: Impfstoff

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Eigenentwickelter Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zeigt starke Immunantwort

Am Universitätsklinikum Tübingen wurde im November 2020 unter Leitung von Prof. Dr. Juliane Walz in der KKE Translationale Immunologie der Medizinischen Klinik (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Helmut Salih) die klinische Erprobung eines eigenentwickelten Impfstoffs (CoVac-1) gegen SARS-CoV-2 begonnen. Nun liegen die Ergebnisse der Phase-I-Studie vor und belegen eine potente Aktivierung der T-Zell-Antwort gegen das Coronavirus. Die Ergebnisse sind aktuell in der renommierten Fachzeitschrift Nature publiziert.

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Mechanismus für Sinusvenenthrombosen nach Corona-Schutzimpfung mit AstraZeneca aufgeklärt

Nationale und internationale Wissenschaftler haben den Mechanismen für die teils schweren Komplikationen mit Sinusvenenthrombosen nach einer COVID-19-Schutzimpfung mit dem Impfstoff des Pharmaherstellers AstraZeneca aufgeklärt. Die Untersuchungen zeigen, dass ein Eiweiß von körpereigenen Blutplättchen mit Bestandteilen des Impfstoffs ungünstig interagiert. Mit den vorliegenden Ergebnissen könnte nun der Impfstoff weiter verbessert werden.

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Impfstoff mit Etiketten kennzeichnen

Die Immunisierung gegen das Coronavirus ist die bislang größte Impfkampagne in der Geschichte der Menschheit. Der Kampf gegen die Pandemie ist ein Kraftakt in nahezu jeder Hinsicht, ob medizinisch, logistisch, wirtschaftlich oder sozial. Die Kennzeichnung mit Etiketten trägt einen wesentlichen Anteil zum Gelingen des weltweiten Impffortschrittes bei und kommt von der Produktion des Impfstoffs bis zur Injektion bei diversen Anwendungen zum Einsatz. In unserem Beitrag zeigen wir die verschiedenen Kennzeichnungsszenarien und wie diese das Impfen rückverfolgbar und sicher machen.

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„Mischimpfung verstärkt die Immunantwort“

ExpertInnen-Interview zu den Zwischenergebnissen der heterologen Impfstudie an der Medizinischen Universität Innsbruck (HEVACC): Wie effizient der Organismus auf eine Kreuzimpfung aus Vektorimpfstoff und mRNA-Vakzin mit der Bildung von Antikörpern reagiert, konnte bislang kaum mit wissenschaftlichen Daten belegt werden. Eine Zwischenevaluation der heterologen Impfstudie an der Medizin Uni Innsbruck lässt nun den Schluss zu, dass die Kombinationsimpfung auch gegen die Delta-Variante besser schützt.

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Neue Testsysteme für die Impfstoffentwicklung

Das INSPIRE-Team am Universitätsklinikum Jena arbeitet im Inno4Vac-Verbund an neuartigen Modellen für die Wirksamkeitstestung neuer Impfstoffe. Der Verbund umfasst 41 Partner aus elf europäischen Ländern und wird im Rahmen der Innovative Medicines Initiative 2 von der EU gefördert.

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Paul-Martini-Preis für therapeutische Impfungen gegen Hirntumore

Der Neurologe Professor Dr. med. Michael Platten erhielt am 15. April 2024 den Paul-Martini-Preis für die Entwicklung therapeutischer Impfstoffe gegen maligne Hirntumore. Platten ist Direktor der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und Leiter der klinischen Kooperationseinheit Hirntumorimmunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

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DZIF-Preise für translationale Infektionsforschung gehen an Impfstoffforscher

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zeichnet in diesem Jahr zwei Wissenschaftler aus, die seit langem Virenforschung betreiben und zurzeit aktiv an einem Impfstoff gegen COVID-19 arbeiten: Gerd Sutter und Stephan Becker erhalten einen Preis für translationale Infektionsforschung, dotiert jeweils mit 5.000 Euro. Aufgrund der Pandemie wurden die Preise zunächst online vergeben, eine offizielle Würdigung der Preisträger erfolgt auf der DZIF-Jahrestagung 2021.

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Wer darf sich zuerst gegen Covid-19 impfen lassen?

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern eine bundeseinheitliche Rangfolge sowie einen schnellen Zugang zum Impfstoff für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung in Institutionen und Angehörige von Kindern mit relevanten Vorerkrankungen.

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Robert-Koch-Preis 2022 für Philip Felgner und Drew Weissman

Der Robert-Koch-Preis 2022 wird an Philip Felgner und Drew Weissman vergeben. Die beiden US-amerikanischen Wissenschaftler werden für grundlegende Beiträge zum Transfer von Nukleinsäuren in Zellen ausgezeichnet – eine zukunftsweisende Technologie für den Einsatz bei Infektionskrankheiten, aber auch in der Gentherapie und bei der Behandlung von Krebs. So haben mRNA-Impfstoffe entscheidend zur Bewältigung der Corona-Pandemie beigetragen. Die Verleihung des Preises findet am 11. November 2022 in Berlin statt.

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Dauerhafte Präsenz des Spike-Proteins

Long COVID: Die Ansammlung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins in den schützenden Schichten des Gehirns, den Hirnhäuten, und im Knochenmark des Schädels ist mit dauerhaften Auswirkungen auf das Gehirn verbunden.

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COVID-Impfung könnte Erkältungen ausbremsen

Alle in der Europäischen Union zugelassenen Corona-Impfstoffe schützen vor schweren COVID-Verläufen. Darüber hinaus könnten diese Impfstoffe Erkältungs-Coronaviren hemmen, die mit dem Pandemie-Auslöser SARS-CoV-2 verwandt sind. Anhand einer kleinen Kohorte haben Forschende der Ulmer Universitätsmedizin nun nachgewiesen, dass COVID-19-Impfungen die neutralisierende Aktivität gegen Erkältungs-Coronaviren erhöhen. Die Studie ist im Journal Clinical Infectious Diseases erschienen.

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Kommt die Impfung gegen Multiple Sklerose?

Eine in „Science“ publizierte Studie bestärkt die Hypothese, dass die Multiple Sklerose (MS) durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) kausal ausgelöst werden könnte. Die Studie wertete longitudinal die Daten von 10 Mio. Angehörigen des US-Militärs aus. Die Infektion mit dem Erreger aus der Familie der Herpesviren erhöhte das MS-Risiko bei den US-Soldaten um das 32-Fache. Die Studiengruppe reißt an, dass eine zukünftige Impfung gegen EBV eine Option sein könnte, um die MS-Inzidenz potenziell zu senken. Moderna hat einen mRNA-Impfstoff gegen EBV entwickelt, er befindet sich derzeit in der ersten Phase der klinischen Prüfung. Doch viele Fragen bleiben offen.

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Rheuma-Medikament kann Impfschutz gegen Omikron mindern

TNF-alpha-Blocker können bei chronischen Entzündungskrankheiten helfen - aber auch den Corona-Impferfolg beeinflussen. Forschende der Rheumatologie und Infektiologie am Campus Kiel zeigen, dass selbst eine dritte Impfung Patientinnen und Patienten, die diese Therapie erhalten, nicht ausreichend vor Omikron-Virusvarianten schützt.

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Covid-19: Eingeschränkter Impferfolg nach Antikörpertherapie

In einer wegweisenden Studie untersuchten Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern die Wirkung von mRNA-Impfstoffen bei Patientinnen und Patienten nach einer Antikörpertherapie. Bei dieser besonders vulnerablen Patientengruppe ist die Impfantwort des Immunsystems nach der Anti-CD20-Behandlung deutlich vermindert. Gleichzeitig zeigen die Forschenden Möglichkeiten auf, wie der Impfschutz zumindest für einen Teil dieser Risikogruppe trotzdem optimiert werden kann.

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Ein Wegbereiter der Krebsprävention wird verabschiedet

Professor Dr. Magnus von Knebel Doeberitz prägte die Entwicklung innovativer Tests und Impfstoffe in der Onkologie. Jetzt wurde er nach 23 Jahren als Ärztlicher Direktor für Angewandte Tumorbiologie an Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinischer Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg in den Ruhestand verabschiedet.

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Ein Medikament gegen SARS-CoV-2

Dank einer bisher einzigartigen weltweiten Zusammenarbeit gab es sehr schnell Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2-Virus. Bei der Entwicklung von Medikamenten gegen Covid-19 gab es bisher aber nur Teilerfolge. Gefördert von der Bayerischen Forschungsstiftung hat nun ein Münchener Forschungsteam ein Protein entwickelt, das im Zellversuch die Infektion durch das Virus und seine Varianten zuverlässig verhindert.

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Omikron bringt Gesundheitssystem wohl nicht an die Grenzen

Scheinbar weniger gefährlich für die Gesundheit als Delta, aber deutlich infektiöser: Die Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 wirft die Frage auf, ob sie das Gesundheitssystem an die Belastungsgrenzen bringen kann. Empa-Forschende haben dazu mit Partnern Szenarien für die Schweiz und Deutschland berechnet – und kommen zum Schluss, dass dies unwahrscheinlich ist. Einige Risiken bestehen dennoch.

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Infektionsforschung im UKE durch das BMBF gefördert

Mit zwei Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine neue Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Dr. Angelique Hölzemer aus der Sektion Infektiologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik sowie dem Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) über einen Zeitraum von fünf Jahren.

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Neueste Ergebnisse lassen auf universellen Grippeimpfstoff hoffen

Monica Fernández-Quintero und Klaus Liedl vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie der Uni Innsbruck haben zusammen mit Wissenschaftlern der University of Chicago, des Scripps Research Institute und der Icahn School of Medicine eine neue Klasse breit neutralisierender Antikörper gegen das Influenza-Virus identifiziert und so einen wesentlichen Fortschritt bei der Suche nach einem universellen Grippeimpfstoff erzielt. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnis im Fachmagazin Nature.

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Schon geboostert? Informationen zur Corona-Auffrisch-Impfung

Jeden Tag ein neuer Rekordstand bei den Corona-Zahlen und alle reden vom Boostern. Was die Auffrisch-Impfung bringt, für wen sie jetzt sinnvoll ist und warum sie schützt – Antworten auf all diese Fragen gibt Priv.-Doz. Dr. Irit Nachtigall, Helios Fachgruppenleiterin Infektiologie, im Video-Interview.

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Kinder- und Jugendmedizin begrüßt STIKO-Empfehlung

In ihrer gestrigen Mitteilung hat die STIKO eine Aktualisierung ihrer Empfehlung für die COVID-19-Impfung für 12- bis 17-Jährige angekündigt. Das unabhängige Expertengremium kommt damit auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Daten zu dem Schluss, dass auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren die Vorteile der Impfung das Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Die Kinder- und Jugendmedizin begrüßt die Empfehlung der STIKO.

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Neues Studienergebnis zur Thrombose nach SARS-CoV-2-Impfung

Ein Forschungsteam um Professor Dr. Tamam Bakchoul vom Zentrum für Klinische und Experimentelle Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Tübingen untersucht in mehreren Studien die Entstehung, Diagnose und mögliche Behandlungsmethoden der vakzin-induzierten immunthrombotischen Thrombozytopenie (VITT).

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SARS-CoV-2 Varianten im Blick behalten

Der Covid-19 Erreger entwickelt sich stetig weiter. Aus dem ursprünglichen SARS-CoV-2 haben sich Virusvarianten entwickelt, die durch Veränderungen in ihrem Oberflächenprotein potenziell infektiöser sind und eventuell gefährlichere Krankheitsverläufe auslösen könnten. Außerdem ist nach wie vor unklar, ob eine Impfung oder durchgemachte Infektion auch gegen die Virusvarianten wirkt.

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Corona-Impfung nimmt Fahrt auf

Nach dem Ansturm Impfwilliger der Priorisierungsgruppe 3, der in den meisten Arztpraxen die Telefone nicht mehr stillstehen ließ, wird nun zunächst in Berlin, Baden- Württemberg, Bayern und Sachsen die Priorisierung für die Impfstoffvergabe außerhalb der Zentren komplett aufgehoben.

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Laborärzte fordern rasche Festlegung von Grenzwerten für Coronavirus-Antikörper

„Alle denkbaren Anstrengungen“ fordert der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) von den Herstellern der Coronavirus-Antikörpertests zur Festlegung allgemein anerkannter Grenzwerte. Die Grenzwerte definieren, wann eine Person als sicher geschützt gilt gegen die Infektion bzw. gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Damit würde die zentrale Voraussetzung für die schnelle Einführung von Antikörpertests in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen.

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Covid-19 und Haut: Vom Nesselausschlag bis zu Covid-Zehen, es gibt noch viele offene Fragen

Bei vielen Viruserkrankungen wie Masern, Röteln, Papillom oder Herpesviren bietet die Haut erste diagnostische Zeichen für eine Infektion. Auch bei Covid-19 entwickelt zumindest ein Teil der PatientInnen Hautveränderungen. Phänomene wie die „Covid-Zehen“ werfen Fragen auf. Auch an der Medizinischen Universität Innsbruck wird nach Antworten gesucht. Matthias Schmuth, Direktor der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen.

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Erste Corona-Schutzimpfungen im Bergmannsheil durchgeführt

Gestern Abend wurden im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil die ersten Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durch den Betriebsarzt der Klinik, Dr. Ingolf Hosbach, durchgeführt. Zwölf Beschäftigte aus den Bereichen Pflegedienst und Ärztlicher Dienst profitierten davon.

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Neue Strategie für COVID-19-Prophylaxe

SARS-CoV-2-Viren können sich soweit tarnen, dass sie nicht vom Immunsystem erkannt werden. Der antivirale Immunrezeptor RIG-I lässt sich aber stimulieren, wodurch der Schutz vor tödlichen SARS-CoV-2-Infektionen verbessert wird.

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Immungeschwächte potentielle Quelle für SARS-CoV-2-Mutationen

In einer deutsch-österreichischen Kooperation haben Martina Prelog vom Uniklinikum Würzburg und Sissy Sonnleitner von der Medizinischen Universität Innsbruck am Beispiel einer Krebs-Patientin gezeigt, wie in einer einzigen immunsupprimierten Person besorgniserregende Varianten des Corona-Virus entstehen können. Die Studie wurde jetzt im Journal Nature Communications veröffentlicht.

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Neue Diagnostikplattform erkennt Impflücken und Antibiotikaresistenzen

Ein Tropfen Blut genügt, um zu sehen, ob der Impfschutz hält: Forscher am Leibniz-Institut für Photonische Technologienhaben gemeinsam mit drei Thüringer Diagnostikunternehmen eine neue Mikroarray-Plattform entwickelt, die helfen soll, Impflücken aufzudecken und antibiotikaresistente Erreger schneller zu erkennen.