
Forschende entschlüsseln neues Antibiotikum
Kooperation aus Uni Bonn, den USA und den Niederlanden knackt die Wirkweise des Clovibactins.


Kooperation aus Uni Bonn, den USA und den Niederlanden knackt die Wirkweise des Clovibactins.


Komplikationen durch Infektionen sind nach dem Einsetzen von Implantaten keine Seltenheit. Das Risiko dafür steigt bei stark verschmutzten Wunden, die besonders in Kriegsgebieten wie der Ukraine häufig auftreten – aber gerade dort müssen viele Knochenverletzungen versorgt werden.

Jedes Jahr erkranken 10 Mio. Menschen an Tuberkulose (TB). Etwa 1,5 Mio. Patienten erliegen der durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis (Mtb) verursachten Krankheit.

Reserveantibiotika können die letzte Therapieoption bei einer Infektion mit multiresistenten Bakterien sein.

Eine Naturstoff-Forschungsgruppe der JLU erhält rund 950.000 Euro für die Entwicklung von Molekülen zur Hemmung eines spezifischen Proteins gramnegativer Bakterien.

Antibiotika galten lange Zeit als Wunderwaffe gegen bakterielle Infektionen.

Die Kombination aus Bakteriophagen und Antibiotika kann Bakterienbiofilme wirksam bekämpfen.



Eine neue Studie belegt, welche spezifischen zellulären Mechanismen zu einer gezielten Schwächung von bakteriellen Krankheitserregern führen und so die Wirksamkeit einer Antibiotikatherapie erhöhen.

Ein Forschungsteam hat in einem bereits intensiv untersuchten Bodenbakterium einen neuen Wirkstoff entdeckt.


Aus verrottendem Pflanzenmaterial haben Forschende erstmals einen Bakteriophagen isoliert, der Bakterien im Ruhezustand angreifen und abtöten kann.

Im Jahr 2050 könnte die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Infektion mit Antibiotika-resistenten Bakterien sterben, laut Prognosen der WHO auf zehn Millionen ansteigen.

Forschende des HIPS entschlüsseln neuartigen Wirkmechanismus eines Naturstoff-Antibiotikums.

Click-to-Release-Technik umgeht die stark nierenschädigende Wirkung von Colistin.


Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs überlebten doppelt so lang, wenn sie nach der operativen Krebsentfernung zusätzlich zur Chemotherapie mit Gemzitabin ein Antibiotikum erhielten.

Forscherteam von Universität und Fraunhofer IME Gießen optimieren neuartiges Antibiotikum und zeigen zusammen mit dem LMU Klinikum München hervorragende Wirksamkeit gegen resistente gramnegative Erreger.

Forschende der TU Berlin haben den Auslöser der Blattbrandkrankheit beim Zuckerrohr – Albicidin – so verändert, dass er gegen multiresistente Krankenhauskeime wirkt.


Antibiotika sind ein erprobtes Mittel, um Patienten bei bakteriellen Infektionen zu heilen. Einige Patienten erleiden allerdings einen Rückfall. Forschende der Universität Basel haben nun herausgefunden, warum einige Bakterien die Antibiotikagabe überleben

Die Häufigkeit von Infektionen nach operativen Eingriffen am vorderen Kreuzband beträgt bis zu 4,4 Prozent. Dr. Christoph Offerhaus, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Sportmediziner am Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln, forscht seit einigen Jahren zur effektiven Prävention dieser Komplikation.


Die Wirksamkeit des neuen Antibiotikums haben unter anderem Forschende am Tropeninstitut des LMU Klinikums nachgewiesen.

In großen Bakterienpopulationen helfen spät auftretende Mutationen im Genom effektiver, sich vor dem Antibiotikum zu schützen, kleinere Populationen entwickeln früher Mutationen, die langfristig nicht so gut schützen.



Ein neues Verfahren beschleunigt die Resistenztests bei Harnwegsinfektionen. Es ermöglicht die Bestimmung von Antibiotikaresistenzen direkt aus dem Urin ohne zeitraubende Vorkultivierung. Die Methode erreicht ca. 94 Prozent Übereinstimmung mit der etablierten Standard-Labormethode, liefert Ergebnisse aber bis zu 24 Stunden früher.

Fraunhofer-Forscher entwickeln innovative Diagnostik zur Erkennung von Antibiotika-Resistenzen bei bakterieller Infektion

Forscher*innen der Universitäten Konstanz und Wien entdecken eine neue Klasse von Antibiotika, die selektiv gegen den Problemkeim Neisseria gonorrhoeae wirken, der Tripper (Gonorrhö) auslöst.

Ein Team von Ingenieuren und Biotechnologen der Universität Freiburg weist zu erstem Mal in Säugetieren nach, dass sich in Atemproben die Konzentration von Antibiotika im Körper bestimmen lässt.

Basierend auf Bakteriophagen entwickeln ETH-Forschende einen neuen Schnelltest, um die Erreger von Harnwegsinfektionen schnell und präzise zu identifizieren.

AMS-MAN: Mainfränkisches Antimicrobial Stewardship Netzwerk wächst weiter.

Forschende haben eine Strategie entwickelt, um mit Supercomputern der Gefahr von Krankheiten durch antibiotikaresistente Bakterien entgegenzuwirken.



Ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin, der Hebrew University und der ETH Zürich zeigt einen neuen Ansatz, um Antibiotikaresistenz zu minimieren.

Voraussetzung für eine wirksame Therapie ist, die bakterielle Umgebung im Darm wenig zu beeinträchtigen. Fidaxomicin schont kommensale Darmbakterien und verbessert so die anhaltende Heilungsrate.

Minimalinvasives Embolisationsverfahren lindert immuntherapiebedingte Gelenkentzündung bei Darmkrebs.

Der rationale Einsatz von Antibiotika kann die Probleme der Resistenzentwicklung abwehren und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen.

Das neuartige Glykopeptid Saarvienin A ist hochwirksam gegen resistente Krankheitserreger.

Jenaer Forscher entwickeln eine stabile Sensoroberflächen für Medikamentenmessungen im Blutplasma.

Es gibt keine Indikation für eine Therapie mit Antibiotika, solange keine Hinweise für eine bakterielle Super- oder Ko-Infektion vorhanden sind. Dennoch werden sie immer noch oft eingesetzt.

Immer mehr Bakterien sind resistent gegen Antibiotika. Eine Alternative zur Bekämpfung der Bakterien sind Bakteriophagen.

Ein Forscherteam entwickelte eine schnelle, präzise und kostengünstige Methode zur Analyse der krankheitsverursachenden Bakterien und deren Antibiotika-Empfindlichkeit.


Eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg zeigt deutliche Defizite bei der Antibiotikaverordnung in nicht-universitären Krankenhäusern in Deutschland.

Beim Einsatz von Antibiotika gibt es in deutschen Kliniken Verbesserungsbedarf.


Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit ständig zu. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM haben gemeinsam mit der LMU München ein Verfahren entwickelt, um multiresistente Keime sehr schnell zu erkennen.

Bei Erkältungen werden Patient*innen immer weniger Antibiotika verschrieben.

Multiresistente bakterielle Infektionen sind eines der gravierendsten Probleme in der Medizin, eine Situation, die sich in den kommenden Jahrzehnten nur noch verschlimmern dürfte.

Infektiöse Keratitis lässt jährlich 1,5 Mio. Menschen weltweit erblinden. Oft geht die Krankheit auf den „Krankenhauskeim“ Pseudomonas aeruginosa zurück, den die WHO zu den gefährlichsten dieser Art zählt.


Ein Team von Wissenschaftlern um Professor Karsten Hiller vom Braunschweiger Zentrum für Systembiologie BRICS hat eine körpereigene, entzündungshemmende Substanz entdeckt: Mesaconsäure.

Freiburger Wissenschaftler zeigen in einer klinischer Studie, wie ein neu entwickeltes bakterielles PCR-Verfahren die Antibiotikavergabe bei schweren Lungenentzündungen optimiert und verkürzt.

Während der Coronapandemie werden deutlich weniger Antibiotika verschrieben als zuvor.

Forschende des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland entwickeln ein innovatives Modell für Wirkstofftests gegen Infektionen an Haarfollikeln.

Eingekapseltes Peptid blockiert Kommunikation und Virulenz resistenter Staphylokokken.

Ein neues Tumormodell in 3D testet Krebsmedikamente in realistischer Gewebeumgebung.

Wissenschaftler des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung der Universitätsmedizin Göttingen zeigen an Modellen für Multiple Sklerose: Das Mikrobiom der Lunge steuert die Anfälligkeit des Gehirns, eine zerstörerische Autoimmunentzündung zu entwickeln.

Bakterien verfügen über zahlreiche Tricks, um sich optimal an ihre jeweilige Umgebung anzupassen. Einen ganz neuen hat jetzt ein Würzburger Forschungsteam entdeckt: Eine Art Schwamm, der bestimmte Boten aufsaugt.

Forschenden des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben nun einen hocheffektiven, kostengünstigen und reproduzierbaren Weg etabliert, aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSCs) funktionale Endothelzellen für Tests in Zellkulturschalen zu erzeugen. Die Studienergebnisse sind jetzt im Fachjournal „Cardiovascular Research“ veröffentlicht.

Die Universitätsmedizin Magdeburg ist das erste deutsche Studienzentrum, das Patienten in die weltweit größte klinische Studie zur Staphylococcus aureus-Bakteriämie (SAB) aufnimmt.

Im Krankenhaus sollen Krankheiten geheilt werden. Trotzdem kommt es zur Übertragung von resistenten Krankheitserregern. Eine mögliche Quelle sind Sanitäranlagen.

Die Dosierung von Antibiotika kann bei Sepsis über Leben und Tod entscheiden. Welche die passende ist, soll Künstliche Intelligenz herausfinden helfen.

Seit vielen Jahren gehören die zunehmenden Resistenzen gegenüber Antibiotika zu den größten gesundheitlichen Bedrohungen unserer Zeit.

Der Robert-Koch-Preis 2021 geht mit 120.000 Euro an Prof. Dr. Yasmine Belkaid und Prof. Dr. Andreas Bäumler. Kyriacos Costa Nicolaou wird mit Robert‐Koch‐Medaille in Gold ausgezeichnet.

Cross-Border Institut erhält weitere 1,4 Millionen Euro.




HIPS-Forschende eröffnen neue Möglichkeit für die Behandlung multiresistenter Keime.

Grazer Forschende arbeiten an neuen Peptid-Wirkstoffen, die Keime extrem schnell und zielgerichtet unschädlich machen.

Proteine sind für nahezu alle biologischen Prozesse entscheidend, ihre Wechselwirkungen vorherzusagen und Proteine mit neuen Funktionen zu entwerfen ist jedoch eine große Herausforderung.


Der nur wenige Millimeter große Bücherskorpion (Chelifer cancroides) gilt in Mitteleuropa als das bekannteste Mitglied der Pseudoskorpione, einer Ordnung der Spinnentiere. In Wohnräumen jagt er Hausstaubmilben sowie Staub- und Bücherläuse.

Der Leopoldina Policy Brief empfiehlt wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung neuer Medikamente.


Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung entwickelt eine innovative Wirkstoffklasse zur Hemmung von Krankenhauskeimen.




Weiterbildungsveranstaltung des mre-netz regio rhein-ahr am Universitätsklinikum Bonn


Eine HZI-Studie zeigt, wie multiresistente E. coli-Bakterien aus dem Darm entfernt werden können.

Eine Studie der Universität Tübingen zeigt, dass Substanzen, die Bakterien in ihrer natürlichen Umgebung finden, ihre Alarmsysteme auslösen.

Der Forschungsverbund INDIVO sucht Wege zur genaueren Diagnose und gezielten Behandlung von Bakterienbefall bei Menschen mit Leberzirrhose.







Forscher der Universitätsmedizin Oldenburg haben ein KI-Modell entwickelt, das zuverlässiger als andere Methoden antibiotikaresistente Bakterien identifizieren kann, weil es deutlich weniger falsch-positive Ergebnisse produziert.


Obwohl die Lichtmikroskopie das älteste Verfahren zur Untersuchung von Bakterien und anderen Mikroorganismen ist, bleibt sie ein Bereich, in dem weiterhin Innovationen möglich sind. Die Forschungsgruppe „Translationale Klinische Mikrobiologie“ am Friedrich Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald nutzt ein hochmodernes, EU-gefördertes Mikroskop, um diagnostische Abläufe schneller und effizienter zu gestalten.

Wenn Patient*innen eine vermeintliche Antibiotikaallergie angeben, ist diese Einschätzung in neun von zehn Fällen nicht korrekt.

Sich endlich wieder ohne Schmerzen bewegen können - Bei Gelenkverschleiß schafft das Endoprothetikzentrum des Hospitals zum Heiligen Geist Abhilfe.

Die Resistenzen gegen Antibiotika werden weltweit immer mehr zum Problem.

„In die Forschung zu lebensbedrohlichen Pilzinfektionen wird zu wenig Geld investiert“

Universitätsklinikum Bonn entwickelt Medikamente gegen Tropenkrankheiten

Wie lassen sich die Qualität in der Intensivpflege und das Erlebnis der Fachkräfte mittels Digitalisierung verbessern?



Anteil der verordneten Reserveantibiotika sinkt.

In Deutschland werden etwa 40 Prozent der Kleinkinder mit Breitbandantibiotika behandelt, wenn sie zum ersten Mal in ihrem Leben ambulante Antibiotika erhalten. Im Vergleich dazu beträgt dieser Anteil in Dänemark lediglich 6 Prozent.

Bonner Forschende klären hemmenden Wirkmechanismus von Antibiotika auf das Wachstum von Staphylococcus aureus.

Molekulares Abwehrsystem schützt Bakterien vor Viren und macht sie gleichzeitig anfällig für Antibiotika.

Mit dem Wissenschaftspreis des EbM-Netzwerks wird in diesem Jahr ein allgemeinmedizinisches Team für eine Studie zur Vermeidung von Antibiotika bei Blasenentzündung ausgezeichnet. Die Arbeit der Forschergruppe trägt dazu bei, den Antibiotika-Verbrauch zu reduzieren und Antibiotika-Resistenzen zu vermeiden.

Antimikrobielle Resistenzen (AMR) gehören laut WHO zu den zehn größten Bedrohungen für die globale Gesundheit.

Fraunhofer-Forschenden ist es gelungen, aus bioresorbierbarem Kieselgel Renacer eine elektroversponnene Membran herzustellen, die weder zell- noch gentoxisch ist.

Saarbrücker Forschende nutzen bakterielle Kommunikation als Angriffspunkt für neue Wirkstoffe.

Farbänderungen von unter die Haut implantierten Goldnanopartikeln zeigen die Änderung von Stoffkonzentrationen im Körper an.

Multiresistente Keime werden durch zunehmende Anibiotikaresistenzen zu einer immer größeren Herausforderung in der Medizin. Ein Ausweg könnten Bakteriophagen sein. Diese wurden am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) nun erstmalig bei einem ukrainischen Kriegsverletzten eingesetzt.

Gesundheits-, Umwelt- und Landwirtschaftsministerium informieren zum sachgemäßen Umgang mit Antibiotika.

Sie revolutionierten einst die Medizin, doch eine zu sorglose Behandlung mit ihnen macht heute Erreger multiresistent: Antibiotika.


Im Rahmen der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie in Berlin wurde der diesjährige bioMérieux-Diagnostikpreis an Dr. med. Dipl.-Inf. Manuel Krone verliehen.

Enterobakterien wie Escherichia coli sind gefürchtete Krankenhauskeime, die schwere Infektionen verursachen können. Die Infektionsgefahr wächst, denn sie werden zunehmend resistent gegen eine Gruppe von Antibiotika, die eigentlich die entscheidende Reserve für den Notfall ist: die Carbapeneme.

Der Einsatz bestimmter Antibiotika fördert die Bildung von Resistenzen für Antibiotika anderer Wirkstoffklassen.


Was Krieg wirklich bedeutet wird uns nun wieder bei der medizinischen Versorgung der ersten Opfer des Ukrainekrieges, die jetzt in Deutschland eintreffen, um hier medizinisch versorgt zu werden, vor Augen geführt.

Saarbrücker Forscher optimieren Wirkstoffkandidaten gegen multiresistente Bakterien und Parasiten.
