
Medikamentöse Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas
Neue Leitlinie zur medikamentösen Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas.

Neue Leitlinie zur medikamentösen Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas.

Ausgezeichnete Forschung zeigt: Der BMI allein reicht nicht aus, um das Risiko bei Adipositas zu beurteilen.

Entgegen verbreiteter Annahmen zeigt eine neue Studie, dass zeitbeschränktes Essen (Intervallfasten oder Time-Restricted Eating) bei gleichbleibender Kalorienzufuhr zwar die innere Uhr verschiebt, aber nicht zu messbaren Verbesserungen der Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauf-Parameter führt.

Bestimmte genetische Mutationen eines appetitregulierenden Rezeptors im Gehirn führen zwar zu Adipositas, senken bei Betroffenen aber gleichzeitig die Cholesterinwerte sowie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Venenbeschwerden durch starkes Übergewicht lassen sich durch das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen effektiv lindern.

Magenbypass-Operation bei starkem Übergewicht verändert Gallensäure und schützt so möglicherweise vor Darmkrebs.

Mit einem Festakt im Atrium der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Leipzig ist am 20. Juni 2025 der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Leipziger Wissenschaftspreis verliehen worden.

Als einzige Klinik in Thüringen und als eine der wenigen Kliniken in ganz Deutschland bietet sie künftig noch genauere Diagnostik und damit die Voraussetzung für maßgeschneiderte Therapien für Patienten des Herzzentrums, des Lungenzentrums und des Adipositaszentrums.

Die neue Plattform Adiposetissue.org erleichtert die Forschung zu Adipositas und Stoffwechselerkrankungen, indem sie den Zugang zu Daten über Fettgewebe zentralisiert und vereinfacht.

Eine Internationale Kommission mit Dresdner Wissenschaftlern schlägt eine umfassende Überarbeitung der Adipositas-Diagnose vor.

Forschende des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) haben neue Erkenntnisse über die molekularen Anpassungen im Skelettmuskel nach einer bariatrischen Operation bei adipösen Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes gewonnen. Ihre Ergebnisse haben sie im Journal Diabetes & Metabolism veröffentlicht.

Rund zwei Millionen Kinder gelten hierzulande als übergewichtig, 800.000 von ihnen als adipös. Die häufigsten und gleichzeitig vermeidbaren Ursachen sind hinlänglich bekannt: Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung.

Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn, der Universität Süddänemark und das Novo Nordisk Center for Adipocyte Signaling (SDU)haben ein Protein gefunden, das für die Abschaltung der Aktivität des braunen Fettes verantwortlich ist.

Patient*innen informieren, Gesundheitsdaten erheben und auswerten oder Therapien durch einen besseren Informationsfluss unterstützen: Die Einsatzmöglichkeiten für digitale Tools im Gesundheitswesen wachsen stetig.

Bis 2035 könnte über die Hälfte der Weltbevölkerung an Übergewicht oder Adipositas leiden, so der „World Obesity Atlas 2023“.

Prof. Antje Körner erhält den Preis für herausragende Forschungs- oder Technologiebeiträge, die das Verständnis von Adipositas, ihrer Ätiologie, Komplikationen, Prävention und Behandlung verbessern.

Gießener und Münchner Forschende entwickeln eine neue Methode zur Diagnose des lebensbedrohlichen Cushing-Syndroms.

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird ein spezieller Forschungsbereich für Nachwuchswissenschaftler*innen zu reproduktiver Gesundheit eingerichtet.

Das innovative Versorgungsprogramm ACHT belegt Nutzen einer strukturierten, sektorenübergreifenden Versorgung von Patient*innen nach Adipositas-Operation in Bayern.

Immer mehr Menschen weltweit sind von Übergewicht betroffen. Oftmals folgen darauf Diabetes, schwere Herzkreislauferkrankungen und viele andere Komplikationen. Um diese globale Gesundheitskrise zu bekämpfen, benötigen wir effektive Medikamente.

Übergewicht ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun an Daten der fast einer halben Million Teilnehmer der UK Biobank-Kohorte nachgewiesen, dass dieser Zusammenhang vermutlich bislang erheblich unterschätzt wurde.

Fenske verantwortet damit die Bereiche Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie sowie Gastroenterologie und Hepatologie.

Was bestimmt, ob wir fettleibig werden? Neben dem Lebensstil wirkt sich auch die Veranlagung aus, die Gene aber können den ererbten Hang zum Übergewicht nicht vollständig erklären.

In der Würzburger Adipositas Studie (WAS) vergleicht ein interdisziplinäres Team am Universitätsklinikum Würzburg die Effekte einer Magenbypass-Operation gegenüber einer intensiven und psychotherapiegestützten Lebensstil-Intervention.

Für ihren Artikel „Joint association of alcohol consumption and adiposity with alcohol and obesity-related cancer in a population sample of 399,575 UK adults" hat Dr. Elif Inan-Eroglu vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) den Wettbewerb „Paper of the Year 2022" des British Journal of Nutrition gewonnen.

Übergewicht ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun nachgewiesen, dass dieser Zusammenhang vermutlich bislang erheblich unterschätzt wurde.

Eine Umstellung der Ernährung, mit wenig gesättigten Fettsäuren, hilft Menschen mit Adipositas, die Heilung der chronischen Schuppenflechte zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Universitätsmedizin Leipzig in einer aktuellen klinischen Studie. Die wissenschaftliche Arbeit wurde im Fachjournal „Nutrients“ veröffentlicht.

Die Anzahl der Betroffenen hat sich weltweit seit 1975 fast verdreifacht und längst das Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen. Die Rede ist von Adipositas. Mittlerweile wird die chronische Krankheit, die definiert ist als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts, als Epidemie bezeichnet.

Klinik gilt nun als einziges Referenzzentrum in Hessen / Chefarzt Dr. Plamen Staikov: „In Deutschland wird bei starker Fettleibigkeit zu spät operiert“

Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat einen neuen Mechanismus entdeckt, der mit starkem Übergewicht bei Kindern in Verbindung gebracht wird.

Ein interdisziplinäres Team der Universitätsmedizin Würzburg veröffentlicht eine Studie, die zeigt, dass der Effekt einer bariatrischen Operation nicht auf einer simplen Magenverkleinerung basiert, sondern sehr wesentlich auf einer intakten Informationsverarbeitung in bestimmten Gehirnarealen.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat die Anzahl an Adipositaserkrankten immer mehr zugenommen und ist heute eine der häufigsten Todesursachen weltweit – 650 Millionen Erwachsene werden als fettleibig eingestuft.

Der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen (BVKD) hat die Klinik für Diabetologie des DGD Krankenhaus Sachsenhausen unter der Leitung von Ralf Jung nun zum dritten Mal in Folge als eine der führenden Behandlungseinrichtungen in Deutschland ausgezeichnet. Nur 19 Häuser erzielten in der öffentlichen Transparenzliste mit Sterne-Ranking dieses Top-Ergebnis.

Adipositas ist eine multifaktorielle und komplexe Störung, die sich oft in der frühen Kindheit manifestiert und eine lebenslange Belastung darstellt.

Das neue Adipositas- und Stoffwechselforschungszentrum am Universitätsklinikum Bonn (BiOM) bietet Patientinnen und Patienten mit Adipositas und Folgeerkrankungen eine ganzheitliche Behandlung an. Moderne Verfahren zur Analyse des Grundumsatzes und der Körperzusammensetzung, Ernährungsberatung, medikamentöse Therapien aber auch moderne minimalinvasive OPs gehören zum Leistungsspektrum. Daneben werden neue, erfolgversprechende Therapien erforscht.

























