
Herzinfarkt bei Hitze – welche Rolle spielen Herz-Kreislauf-Medikamente?
Es zeigt sich immer deutlicher, dass ein akuter Herzinfarkt auch durch Hitze ausgelöst werden kann.

Es zeigt sich immer deutlicher, dass ein akuter Herzinfarkt auch durch Hitze ausgelöst werden kann.

Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Dabei wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, und ein Teil des Herzmuskelgewebes stirbt ab und vernarbt.

„Patienten auf Ziel bringen“: Herzinfarkt-Patienten sollen so versorgt werden, dass sie ihren LDL-Cholesterin-Zielwert erreichen. An der Initiative „Auf Ziel“ beteiligt sich auch die Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Jena (UKJ). Mit Erfolg: „Alle Herzinfarktpatienten des UKJ haben im Jahr 2021 ihren LDL-C-Zielwert dank einer Kombinationstherapie erreicht,“ so Prof. Dr. Christian Schulze, Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie) am UKJ.

Die Herzstiftung bietet einen neuen digitalen Helfer für die Herzgesundheit. Die HerzFit-App bestimmt das Herzalter und hilft einem Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen.

Die Symptome sind zum Verwechseln ähnlich: Der akute Herzinfarkt und das Broken-Heart-Syndrom Takotsubo.

Eine Studie untersucht, ob Intervallfasten eine Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt verhindern kann. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Untersuchung am Universitätsklinikum Halle/Saale.

Die Entstehung und der Verlauf einer Herzinsuffizienz werden durch psychosoziale Faktoren, allen voran eine Depression und soziale Isolation, negativ beeinflusst, wie die Analyse einer Vielzahl klinischer Studien zeigen konnte.

RHESA, das regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt unter Leitung der Universitätsmedizin Halle, existiert seit 2013. Seit anderthalb Jahren wurde nun die nächste Stufe vorbereitet: RHESA wird zu eRHESA, zum elektronischen Herzinfarktregister. Ab sofort werden nun die ersten Patientinnen und Patienten, die mit Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt werden und dazu einwilligen, für das Register rekrutiert.

RHESA, das regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt unter Leitung der Universitätsmedizin Halle, existiert seit 2013. Seit anderthalb Jahren wurde nun die nächste Stufe vorbereitet.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Halle untersuchen in der Studie „Intervallfasten nach Myokardinfarkt (INTERFAST-MI)“, ob Intervallfasten die Regeneration des Herzens nach einem Herzinfarkt unterstützen kann, um so eine chronische Herzinsuffizienz zu vermeiden. Die Deutsche Herzstiftung fördert diese Studie mit 68.000 Euro.

Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke entwickeln intelligente Lösungen, um Patienten im Alltag zu unterstützen.

Ulrich Matthes hatte Glück. Nachdem er im Februar einen Herzinfarkt erlitten hat, wurde ihm im Universitätsklinikum Jena (UKJ) nicht nur das Leben gerettet. Auch nach seinem Infarkt begleiten ihn die UKJ-Herzexperten weiter: Er ist einer der ersten Patienten, die einen sogenannten Herzinfarkt-Nachsorgepass im Rahmen der Initiative „Jena auf Ziel“ erhalten haben. Hier werden die wichtigsten Risikofaktoren dokumentiert, etwa das LDL-Cholesterin, um einem weiteren Infarkt vorzubeugen.

Das Regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt, kurz RHESA, läutet eine neue Ära ein und wird vom papierbasierten Register in ein klinikbasiertes, elektronisches Register umgewandelt.

Die Diagnose des Herzinfarktes mittels Troponin-Bestimmung muss Labor-basiert erfolgen, da Schnelltests sich als hochgradig unzuverlässig herausstellen.







































