
Fasten verändert den Stoffwechsel in Krebszellen
Seit mehr als einem Jahrhundert zeigen Fastenkuren bei verschiedenen Organismen, einschließlich des Menschen, eine positive Wirkung auf die Gesundheit, die Lebensdauer und die Geweberegeneration.

Seit mehr als einem Jahrhundert zeigen Fastenkuren bei verschiedenen Organismen, einschließlich des Menschen, eine positive Wirkung auf die Gesundheit, die Lebensdauer und die Geweberegeneration.

Ein Team aus dem Bereich der Hämatologie an der Universitätsmedizin Magdeburg hat eine wegweisende Entdeckung gemacht, die das bisherige Verständnis von Entzündungen und Blutkrebs revolutionieren könnte.

Herkömmliche Krebsmedikamente wirken, indem sie in Tumorzellen die Apoptose auslösen, also den programmierten Zelltod. Allerdings können Tumorzellen Strategien entwickeln, um der Apoptose zu entkommen, sodass die Medikamente unwirksam werden.

Forscher des Leibniz-Instituts für Immuntherapie (LIT), des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und des National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) haben CD8+ T-Zellen so verändert, dass sie das Gen LMO4 künstlich exprimieren und dadurch ihre Wirksamkeit gegen Tumore erhöhen können.

Im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) baut Dr. Karl Petri am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) eine Arbeitsgruppe auf, um neuartige CRISPR 2.0-Werkzeuge zur Generierung und Verbesserung von krebsgerichteten CAR-T-Zellprodukten zu entwickeln.

Ermutigende Ergebnisse einer großen internationalen Studie unter Heidelberger Federführung sind aktuell im Fachjournal „Lancet“ erschienen.

Wie eine Tumorerkrankung erkannt wird und verläuft, und wie erfolgreich eine Behandlung ist, können Krebsmediziner etwa mit Biopsien oder bildgebenden Verfahren verfolgen.

Forschende der onkologischen Spitzenzentren Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg prüfen mit der WERA Matrix, in welchen Regionen ihres überwiegend ländlich geprägten Versorgungsgebietes Menschen mit Krebs Zugang zu innovativen personalisierten Therapien haben.

Die Förderstiftung MHH plus ehrt Professor Dr. Michael Bamberg und Dr. Franziska Blaeschke mit Zimmermann-Preis und -Medaille

Das Klinikum Darmstadt führt eine innovative Behandlungsmethode ein, die das Potenzial hat, die Krebsbehandlung zu revolutionieren: Die thermische Ablation, eine minimal-invasive Technik, bietet Patientinnen und Patienten mit Tumoren in der Lunge, der Niere und der Leber eine alternative Behandlungsoption zu traditionellen, invasiven Operationen.

VDE DGBMT und Stiftung Familie Klee vergeben Klee-Preis 2024 an Dr. Johanna Winter vom Klinikum rechts der Isar (München).

Dr. Oren Moscovitz wurde von der Max-Planck-Gesellschaft mit 25.000 Euro für seine vielversprechenden Forschungsergebnisse zur Behandlung und nicht-invasiven Diagnostik von Krebs ausgezeichnet, die künftig die Zahl der krebsbedingten Todesfälle senken könnten.

Neue bundesweite Studie zielt darauf ab, die gängige Nachsorgepraxis bei Brustkrebs zu überprüfen, um so die Überlebensrate zu steigern.

Am 8. Juni 2024 gehen 200 Profi- und Hobby-Sportlerinnen und -Sportler am Blasewitzer Elbufer an den Start. Mit dem Erlös werden Projekte für Onkologie-Patientinnen und -Patienten unterstützt. Am Renntag warten ein buntes Bühnenprogramm und eine Tombola auf die Besucherinnen und Besucher.

Wissenschaftler*innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom European Bioinformatics Institute EMBL-EBI, Hinxton, UK, nutzen die dänischen Gesundheitsregister, um die individuellen Risiken für 20 verschiedene Krebsarten mit hoher Treffsicherheit vorherzusagen.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) begrüßt die Empfehlungen der neuen medizinischen Leitlinien für Magen- sowie Bauchspeicheldrüsen-Krebs, regelmäßige Screenings auf Mangelernährung durchzuführen.

Die Blockade von „Schaltern“ des Immunsystem hat die Behandlung von Patient*innen mit verschiedenen metastasierten Krebserkrankungen revolutioniert.

Welche Signalwege sind gestört, wenn sich Tumore entwickeln, und wie können sie effektiv adressiert werden?

Die Comprehensive Cancer Center (CCC) der bayerischen Uniklinika aus Augsburg, Erlangen, München, Regensburg und Würzburg haben das Ziel, die Heilungschancen und Lebensqualität von Krebspatientinnen und -patienten zu verbessern.

Ob eine Chemotherapie bei Krebskranken erfolgreich ist oder nicht, lässt sich meist erst nach einigen Monaten der Behandlung zuverlässig beurteilen. Bis die richtige Therapie gefunden wird, kann daher wertvolle Zeit verloren gehen.

Raucher*innen und Konsument*innen von E-Zigaretten teilen nicht nur eine Gewohnheit, sondern auch ähnliche, mit Krebs assoziierte Veränderungen an Zellen.

Neue Daten legen nahe: Aromastoffe in E-Zigaretten müssen schnellstmöglich verboten werden! Das fordert jetzt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

Vor 25 Jahren wurden die ersten Patient*innen mit Schwerionen behandelt – wohingegen die Therapie lange auf Kopf und Becken beschränkt war, können heute auch Tumore im Oberkörper, zum Beispiel in Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse, therapiert werden, obwohl sie durch die Atmung ständig in Bewegung sind.

Der wissenschaftliche Fortschritt in der Krebsmedizin bietet noch nicht allen Erkrankten eine optimale Therapie. Mit finanzieller Förderung durch das Staasministerium für WIssenschaft und Kunst (SMWK) wird nun ein Zentrum für Personalisierte Medizin (ZPM) an der Universitätsmedizin Leipzig etabliert.

Bessere Versorgung für Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmalig eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und Hypopharynxkarzinoms veröffentlicht.

Metastasen sind in hohem Maße verantwortlich für die Sterblichkeit von Patienten*innen mit soliden Krebsarten; die Prognose von Krebspatient*innen reduziert sich deutlich, wenn Metastasen diagnostiziert werden.

Das Kinderonkologische Zentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat zusammen mit dem Institut für Neuropathologie des Universitätsklinikums Bonn den Förderpreis 2023 der Niedersächsischen Krebsgesellschaft erhalten.

Leipziger HNO-Universitätsklinik leitet bundesweite wissenschaftliche Studie zum Erhalt des Kehlkopfs durch Einsatz von Immuno-Checkpoint-Inhibitoren.

Prostatakrebs ist bei Männern in Deutschland die häufigste Krebsart und die zweithäufigste Todesursache bei einer Krebserkrankung.

Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland erkranken jährlich an Krebs. Wenn ein Kind oder ein Elternteil die Diagnose Krebs erhält, hat dies Auswirkungen auf das gesamte Familienleben.

Bei manchen Krebspatientinnen und -patienten wirken Standard-Therapien nicht oder nicht mehr, zum Beispiel, weil ihre Erkrankung selten oder weit fortgeschritten ist. In diesen Fällen kann eine Behandlung helfen, die auf die Genetik des einzelnen Menschen und die Besonderheiten des jeweiligen Tumors zugeschnitten ist.

Siemens Healthineers und City Cancer Challenge (C/Can) erweitern langfristig den geografischen und technologischen Umfang ihrer Partnerschaft.

Prof. Dr. Ulrich Ronellenfitsch ist Experte für Bauchchirurgie bei Krebserkrankungen und forscht in klinischen Studien für optimale Therapiestandards.

Häufig entsteht ein Tumor dadurch, dass sich Krebsgene vervielfältigen. Dabei werden en passant oft zusätzliche Gene mitvermehrt. Anders als bisher gedacht, sind diese nicht nur stille Passagiere.

Die neue und unabhängige Beratungsstelle befindet sich direkt im Eingangsbereich des Klinikums Frankfurt (Oder). Sie bietet eine umfassende Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige in Zeiten besonderer Herausforderungen durch eine Krebserkrankung. Alle Beratungen sind kostenfrei und unterliegen der Schweigepflicht.



































