
Frühe rhythmuserhaltende Behandlung
Patienten mit Vorhofflimmern und Herzschwäche profitieren von einer frühen rhythmuserhaltenden Behandlung.

Patienten mit Vorhofflimmern und Herzschwäche profitieren von einer frühen rhythmuserhaltenden Behandlung.

Herzwochen: Herzinfarkte erhöhen die Gefahr einer Herzinsuffizienz mit gravierenden Folgen für die Betroffenen – das muss aber nicht sein. Herzspezialisten erläutern vermeidbare Fehler und Hilfsangebote für Infarktpatienten.

Patienten mit einer Herzschwäche haben oft auch Vorhofflimmern. Ihr Herz schlägt dann unregelmäßig und oft zu schnell, wodurch sich die Herzschwäche weiter verschlechtert – Betroffene müssen häufig ins Krankenhaus.

Bei einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfraktion – der häufigsten Form der Herzschwäche bei älteren Menschen – gab es bisher keine durch Evidenz gesicherte Behandlungsmöglichkeit.

Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover veröffentlichen zwei neue Studien zur Behandlung mit Bromocriptin und zur Möglichkeit einer Folgeschwangerschaft bei Frauen mit peripartaler Herzschwäche.

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen und der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim erhalten den renommierten Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung. Auszeichnung für Ansatz der Herzpflastertherapie zum Wiederherstellen von Herzmuskulatur bei chronischer Herzschwäche.

Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert ein gemeinsames Projekt der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Universitätsmedizin Mainz mit fünf Millionen Euro.

Eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) hat einen Mechanismus entdeckt, der für Herzrhythmusstörungen bei Herzschwäche verantwortlich ist. Im nächsten Schritt soll dieser direkt blockiert werden können, um die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich zu verbessern.

Geschätzt 4 Mio. Menschen in Deutschland leiden unter Herzschwäche. Wie beeinflussen Ausdauer- und Krafttraining den Verlauf dieser oft lebensbedrohlichen Erkrankung?

MHH-Studie weist Verbesserung der Herzfunktion durch mikroRNA-Blocker nach.

Mehr Sicherheit, kürzere Versorgungswege und eine bessere Lebensqualität: Zum Weltherztag rücken das HDZ NRW, Bad Oeynhausen, und die BARMER die Bedürfnisse von Menschen mit chronischer Herzschwäche in den Fokus.

Alle Herzkrankheiten verzeichnen – teilweise leichte – Anstiege. Regionale Unterschiede in Sterblichkeit bei Herzinfarkt und anderen Herzleiden bestehen fort. Herzstiftung mahnt „mehr Resilienz“ der medizinischen Versorgung in Krisenphasen an.

In einer internationalen Studie konnten Wissenschaftler*innen des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) nachweisen, dass der Einsatz des MitraClip-Verfahrens bei Herzschwäche-Patient*innen deren Lebensqualität deutlich verbessert und die Zahl der Krankenhauseinweisungen reduziert.

Rund ein Drittel der Menschen mit Herzschwäche hat Schlafprobleme. Im Fachmagazin „Science“ zeigt ein Team der Technischen Universität München (TUM), dass Herzerkrankungen sich auf die Produktion des Schlafhormons Melatonin in der Zirbeldrüse auswirken.

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, und Herzrhythmusstörungen. Dies zeigt der neue Deutsche Herzbericht. Trotz neuer Behandlungsmöglichkeiten bleibt ihre Versorgung eine große Herausforderung für die Kardiologie.

Herzspezialisten aus dem Herz- und Diabeteszentrum NRW haben erstmals weltweit in einer monozentrischen, offenen Studie nachgewiesen, dass Patient*innen, die unter schwerster Herzschwäche in Verbindung mit symptomatischem Vorhofflimmern leiden, von einer Katheterablation in Kombination mit einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie stärker profitieren als von einer alleinigen medikamentösen Therapie.

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) fordert die flächendeckende Einführung von Herzboards.

Patient*innen mit Herzschwäche wurde im Rahmen einer Studie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) im Labor gezüchtetes Herzgewebe implantiert.

In Deutschland fehlt es zunehmend an ausreichend Spenderherzen für Patienten mit stark geschädigtem Herzen.

Der unerkannten Herzschwäche auf der Spur: Herzschwäche ist die häufigste Aufnahmediagnose in deutschen Krankenhäusern.

Am 19. April 2021 erhielt Prof. Dr. Dr. med. Thomas Thum, Kardiologe an der Medizinischen Hochschule Hannover und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover, den Paul-Martini-Preis für die Konzeption und erste Erprobung einer neuen Therapieform der Herzschwäche – auch Herzinsuffizienz genannt.

Eine Gruppe von Forschern am European Center for Angioscience (ECAS) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat einen möglichen neuen Ansatzpunkt für die Behandlung der Herzschwäche (Herzinsuffizienz) entdeckt.

Herzkrankheiten wie die koronare Herzkrankheit, einer Durchblutungsstörung aufgrund verengter Herzkranzgefäße, Herzschwäche und Herzinfarkt führen häufig zu einem Verlust von Herzmuskelzellen.

Herzschwäche, oder auch Herzinsuffizienz, gehört zu den Volkskrankheiten. In Deutschland leiden rund 4 Mio. Menschen daran.

Erstmals untersucht eine deutschlandweite pflege-wissenschaftliche Prävalenzstudie den Zusammenhang von Durst und Mundtrockenheit im Rahmen einer chronischen Herzinsuffizienz.

Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unter Leitung von Prof. Dr. Constanze Schmidt, Direktorin der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG, entwickeln im Rahmen eines europaweiten Projekts eine neuartige Gentherapie zur Wiederherstellung der elektrischen Erregungsleitung im geschwächten Herzen.


Fachgesellschaft zeichnet das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, erneut als überregionales Therapiezentrum zur Behandlung der Herzschwäche aus.

Dr. Dr. Miroslava Valentova, Oberärztin in der Klinik für Geriatrie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wurde mit dem Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Die Herzschwäche zählt zu den häufigsten Todesursachen. Rund eine Million der Herzinsuffizienz-Patient*innen leiden zugleich an Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung mit unkontrollierten Erregungen im Bereich der Herzvorhöfe und unregelmäßigem Herzschlag. Mit der sogenannten Katheterablation kann diese Herzrhythmusstörung meist wirksam behandelt werden.


Lässt sich der Verlauf einer Herzinsuffizienz anhand der Pupillengröße und der Reaktion der Pupille auf einen Lichtreiz vorhersagen?

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Herzschwäche, in der Medizin auch Herzinsuffizienz genannt. Ein Kennzeichen der Erkrankung ist die Versteifung des Herzmuskels, weil Bindegewebszellen eingelagert werden, die sogenannte Fibrose.

Ein DZHK-Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat einen neuen Signalweg des Gerinnungssystems gefunden, der die Narbenbildung nach einem Herzinfarkt steuert. Gelänge es, diesen Signalweg zu hemmen, könnten Herzinfarkte mit weniger Folgeschäden ausheilen.

Die weltweit einzige klinische Studie, in der Patient*innen mit Herzschwäche künstliches Herzgewebe implantiert wird, um den Herzmuskel dauerhaft zu stärken, hat den ersten wichtigen Meilenstein erreicht: Die Ermittlung der maximalen sicheren Höchstdosis konnte nach Behandlung von 10 Patient*innen abgeschlossen werden.

Eine neue Versorgungsform soll die Behandlung von Herzinsuffizienz-Patienten bei chirurgischen Eingriffen entscheidend verbessern.

Mit Forschung gegen unheilbare chronische Herzschwäche: Einen neuen therapeutischen Ansatz entwickelt Prof. Simon Lebek vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Seine Forschungsarbeit wurde mit dem renommierten Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet.

Für seine Leistungen im Bereich der Forschung rund um Herzerkrankungen wurde Professor Dr. Samuel Sossalla, Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), mit dem europäischen „Outstanding Achievement Award“ der European Society of Cardiology (ESC) in Barcelona ausgezeichnet.

Bisher herrschte die Auffassung, dass Verengungen der Vena Cava vom Körper kompensiert würden durch das Bilden natürlicher Umgehungsgefäße.

Welche Auswirkung hatte die Covid-Pandemie auf Krankenhausaufnahmen sowie auf herzmedizinische Diagnostik und Therapien? Die Deutsche Herzstiftung mahnt die Verfügbarkeit von stationärer Versorgung in Krisenzeiten an.

Medikamentendosis, Trinkmenge, Elektrolyte: Die Herzstiftung gibt Hitzetipps für ältere Menschen und Patienten mit Bluthochdruck, Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen.

Der älteste Medizinpreis Deutschlands, der Dr. Martini-Preis, ist heute von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank an vier junge Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verliehen worden. Ein weiterer Forscher ist mit der Dr. Martini-Medaille ausgezeichnet worden.

Bisher mussten sich Patienten mit einer Herzmuskelschwäche mit eingeschränkter Pumpfunktion nach drei Monaten einen Defibrillator implantieren lassen, um ihr Überleben zu sichern.

Start des BMBF-geförderten Innovationsprojekts Unisono zur Entwicklung eines neuartigen Sensorsystems mit KI-gesteuerten stimmlichen Biomarkern für Menschen mit Herzinsuffizienz.

Die Kardiologische Abteilung wurde als eine von deutschlandweit 73 Kliniken für die besondere Expertise bei Herzschwäche ausgezeichnet.

Die Klinik für Kardiologie I am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) als Überregionales Heart Failure Unit-Zentrum (HFU) zertifiziert.

Die Kardiologische Klinik des Bergmannsheils hat jetzt erstmals in Bochum ein relativ neues und schonendes Verfahren zum Ersatz einer kranken Trikuspidalklappe angewendet.

Die I. Medizinische Klinik des Universitätsklinikums Mannheim ist als „Heart Failure Unit (HFU)“-Schwerpunktklinik zertifiziert und damit für ihre strukturierte Behandlung akuter und chronischer Herzinsuffizienz von der kardiologischen Fachgesellschaft DGK ausgezeichnet worden.

Das sogenannte Karpaltunnelsyndrom ist eine schmerzhafte Einklemmung des Mittelhandnervs, kommt in Deutschland sehr häufig vor und ist eine der Hauptursachen für Handoperationen.

Der Regensburger Mediziner Dr. med. Steffen Pabel erweitert den Forschungs-Fokus auf die menschliche Herzkammer und erhält dafür Wilhelm P. Winterstein-Preis der Herzstiftung.

ERC Starting Grants gehören zu den höchsten europäischen Auszeichnungen. Erneut konnten sechs aufstrebende Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, darunter Forschende mit Gruppen an Charité, Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), Max Delbrück Center und Deutschem Rheumaforschungszentrum (DRFZ), den Europäischen Wissenschaftsrat überzeugen.

Mit der neuartigen Kombination zweier Behandlungsverfahren wurde ein Patient im St.-Josefs-Hospital Cloppenburg erfolgreich therapiert

Neue Studienergebnisse öffnen die Tür für die Behandlung der Herzschwäche mit einem „Herzpflaster“.

Forscher*innen aus dem Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Sören Brandenburg haben ein Protein identifiziert, das eine zentrale Rolle bei der Anpassung des Herzens an erhöhte Belastungen spielt. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Fachjournal „Circulation Research“ veröffentlicht.

Die prästratifizierte Sekundärauswertung der TIM-HF2-Studie durch das DZHI am Universitätsklinikum Würzburg, das Deutsche Herzzentrum der Charité in Berlin und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt, dass ein Telemonitoring auch Herzinsuffizienzpatienten mit erhaltener oder nur leicht reduzierter Pumpfunktion zu Gute kommt.

Stoßwellentherapie verbessert Leben von Patient*innen mit Herzschwäche. Eine Stoßwellentherapie bei gleichzeitiger Bypass-Operation belebt inaktive Herzmuskelzellen wieder, neue Blutgefäße entstehen, die Pumpleistung des Herzens verbessert sich maßgeblich.

Forschende am Deutschen Herzzentrum der Charité und der Mayo Clinic in den USA wollen mit einer neuen Studie herausfinden, wie Patienten mit fortgeschrittener Herzschwäche über den Klang ihrer Stimme telemedizinisch überwacht werden können.

Die Mitralinsuffizienz ist eine Erkrankung des Herzens, bei der die Klappe zwischen linker Hauptkammer und Vorkammer, die Mitralklappe, nicht vollständig schließt. In der Auswurfphase strömt daher jedes Mal sauerstoffgesättigtes Blut zurück in die Vorkammer.

MHH-Forschungsteam weist nach, wie Entzündungszellen die Funktion kranker Herzmuskelzellen verbessern.



Menschen mit Vorhofflimmern und einer Schlaganfall-Vorgeschichte haben ein hohes Risiko für erneute Schlaganfälle und kardiovaskuläre Komplikationen.

Patienten mit Vorhofflimmern profitieren von einer frühen rhythmuserhaltenden Therapie. Diese verhindert Komplikationen besser als die übliche Behandlung.

Die Untersuchung von Entzündungsreaktion mit PET/CT-Bildgebung ermöglicht eine individuelle Prognose und personalisierte Behandlungsstrategien.

Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion galt bisher als kaum behandelbar. Einem MDC-Team um Prof. Michael Gotthardt gelang es nun erstmals, die Herzfunktion mit Hilfe einer synthetischen Nukleinsäure zu verbessern.

Menschen mit Vorhofflimmern profitieren von einer frühen rhythmuserhaltenden Therapie. Die europaweite EAST – AFNET 4 Studie belegte, dass im Vergleich zur üblichen Behandlung herz-kreislauf-bedingte Todesfälle, Schlaganfälle und andere Komplikationen um 20 Prozent reduziert werden können.

Klassische Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erklären etwas mehr als die Hälfte des Vorhofflimmerrisikos. Auf der Suche nach weiteren Einflussgrößen haben Forschende des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zusammen mit internationalen Wissenschaftlern das Darmmikrobiom in den Fokus genommen und konnten Veränderungen der Mikroorganismen bei Vorhofflimmern aufzeigen.

Britische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den bisher umfassendsten Zellatlas des menschlichen Herzes erstellt. Wie sie im Fachjournal „Nature“ berichten, umfasst er erstmals die Zellen, in denen der Herzschlag entsteht. Die Daten sind unter anderem eine Referenz für Studien zu Herzrhythmusstörungen.


Eine Studie untersucht, ob Intervallfasten eine Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt verhindern kann. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Untersuchung am Universitätsklinikum Halle/Saale.


Prof. Dr. Thomas Fischer und Dr. Moritz Huttelmaier vom Uniklinikum Würzburg (UKW) wollen Vorhofflimmern in Zukunft gezielter diagnostizieren und bestenfalls verhindern.

Nach der Behandlung eines Herzinfarkts im Krankenhaus mittels Herzkatheter und Stent oder einer Bypassoperation ist die akute Lebensgefahr meist erst einmal gebannt.

Bei einem Herzinfarkt sterben Teile des Herzmuskels ab. Die Folge ist häufig eine chronische Herzschwäche.

Prof. Johannes Backs ist nun einer von zwei wissenschaftlichen Direktoren des Helmholtz-Instituts für translationale AngioCardioScience (HI-TAC)

Mit dem Projekt iNDUCARE will ein internationales Forschungsteam den Produktionsprozess gezüchteter Herzmuskelzellenso verbessern, dass die personalisierte Herzreparatur künftig erschwinglich und klinisch umsetzbar ist.

Er ist nach wie vor einer der häufigsten Killer: Der Herzinfarkt. Trotz deutlicher Fortschritte in der Akut-Behandlung leiden viele Betroffene nach wie vor an Langzeitfolgen wie Herzschwäche und einem erhöhten Risiko für Herzversagen. Diese ergeben sich aus Umbauprozessen des Herzgewebes in Folge des Infarkts.

Die Anwendung von „Herzplastern“ aus Stammzellen zur Reparatur des Herzmuskels bei Herzschwäche geht in weltweit erste klinische Prüfung.

Nicht nur in der Onkologie und Pandemiebekämpfung, auch in der Kardiologie werden die neuesten Technologien intensiv dafür genutzt, immer wirksamere Therapien zu entwickeln.

Chefärzte der Asklepios Kliniken Region Harz raten zur Vorsicht im Umgang mit der Hitze.

Als Seniorprofessor der Universität Heidelberg wird sich Katus beim Aufbau des neuen Heidelberger Herzzentrums engagieren.

Chefärzte rechnen mit mehr Notfallpatient*innen: Zehn „goldene Regeln“ für die weiterhin erwarteten Höchsttemperaturen in Deutschland.

Die Barmer und die Asklepios Kliniken Hamburg haben gemeinsam einen Selektivvertrag entwickelt, um das telekardiologische Monitoring auszubauen.

Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen in einer Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) erstmals, ob ein entzündungshemmendes Medikament den Herzmuskelschaden beim Broken-Heart-Syndrom mildern kann.


Frühe Diagnose ist entscheidend, Wearables können ersten Hinweis geben. Die Deutsche Herzstiftung erklärt Vor- und Nachteile der Messung per Smartwatch.

Nach einem Herzinfarkt kann es sich lohnen, bereits bei der ersten Intervention zur Behandlung des Herzinfarktes auch Engstellen in Nicht-Infarktgefäßen zu behandeln.

Alltag und Lebensqualität von älteren Patienten mit dauerhaftem Vorhofflimmern sind oft stark belastet. Wiesbadener Herzspezialisten untersuchen mit Forschungsförderung der Herzstiftung, was über 75-jährigen Betroffenen mehr hilft: eine Katheterablation oder eine Schrittmacher-Therapie?


Porzer Herz- und Gefäßzentrum eröffnet Telemedizinisches Zentrum zur Überwachung von Patient*innen mit Herzinsuffizienz.


Forschende der Universität Heidelberg haben im renommierten Wissenschaftsjournal Lancet Digital Health eine Studie zu mehr als 60.000 Patienten veröffentlicht und zeigen das Potenzial von KI in der Herzmedizin auf.

Die Matterhorn-Studie vergleicht Transkatheter¬ Mitralklappenreparaturen mit herzchirurgischen Operationen.

Die Therapie von Atempausen im Schlaf nach einem Herzinfarkt rettet das Herzmuskelgewebe.

Eine Analyse der EAST – AFNET 4 Studiendaten zeigt den wichtigsten Faktor für die Wirksamkeit einer frühen rhythmuserhaltenden Behandlung: Entscheidend war ein Herzschlag im Sinusrhythmus nach zwölf Monaten Studienteilnahme.

Die Ruhr-Universität Bochum hat den Kardiologen und Privatdozenten Dr. med. Henrik Fox vom Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Gabriele Schiattarella erforscht am Max Delbrück Center und am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) die Mechanismen der Herzmuskelschwäche. Die International Society for Heart Research, eine besonders angesehene Fachgesellschaft auf diesem Gebiet, kürt ihn nun zum „Outstandig Investigator“.

Die Bayer Foundation zeichnet jährlich junge Wissenschaftler aus vier verschiedenen Fachbereichen mit dem „Early Excellence Award in Science“ aus.

Als Studienleiter eines deutschlandweiten Forschungsprojekts zu Impfnebenwirkungen nimmt Prof. Dr. Stephan Schubert, Direktor der Klinik für Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, zum Myokarditis-Risiko bei Kindern und Jugendlichen nach COVID-19-Impfung Stellung.

Eine undichte Mitralklappe kann grundsätzlich chirurgisch oder kathetergestützt repariert werden. Besonders häufig liegt ein sogenannter Mitralklappen-Prolaps vor, bei dem ein Teil der Klappe in den linken Vorhof vorfällt (prolabiert).

Ein MHH-Forschungsteam setzt Telomerase zur Sauerstoffentgiftung in Herzmuskelzellen ein.

Erstmals hat das Team der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg zwei Patienten vollständige Kunstherzen der Firma Carmat implantiert.

PIMS ist ein heftiger Entzündungsschock bei Kindern, der mehrere Wochen nach einer Corona-Infektion auftreten und lebensbedrohlich werden kann.

Mit umgebauten Lkw bringt „HerzCheck“ MRT-Untersuchungen in ländliche Regionen. Das Ziel: Eine Herzinsuffizienz frühzeitig erkennen und zielgerichtet behandeln zu können.

Im Herzzentrum des Klinikum Kassel haben im September die ersten Patienten eine TriClip-Implantation am Herzen erhalten. Mit der neuartigen und minimal-invasiven Methode lässt sich die Trikuspidalinsuffizienz behandeln, ohne dass eine Operation am offenen Herzen nötig wird.

Nach fünf Jahren als Ärztlicher Direktor geht Prof. Dr. Georg Ertl zum Jahresende 2020 in den Ruhestand.

Telemedizin kann Leben retten – vor allem dort, wo der Weg zur kardiologischen Praxis weit ist.

Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Dabei wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, und ein Teil des Herzmuskelgewebes stirbt ab und vernarbt.


Qutaiba Alhammawi ist neuer Sektionsleiter der Elektrophysiologie des Alexianer Klinikums Hochsauerland.

Betroffene mit hohem Risiko für einen plötzlichen Herztod sind neben einer optimalen medikamentösen Therapie mit einem implantierten Defibrillator (ICD) am wirksamsten geschützt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt in den kommenden vier Jahren zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) mit insgesamt rund 26,9 Mio. Euro.

Schlafmangel hat Folgen für den Organismus und schädigt dauerhaft Herz und Kreislauf. Was zum herzgesunden Schlaf gehört, erklären Herzspezialisten und Schlafmediziner in HERZ heute.

Prof. Dr. Constanze Schmidt ist seit 1. Juli 2025 Universitätsprofessorin für Kardiologie an der Medizinischen Fakultät Göttingen und neue Direktorin der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Herzchirurg Dr. med Hristo Kirov forscht am Uniklinikum Jena nach Biomarkern zur Vorhersage von Komplikationen, unterstützt durch die Dr. Rusche-Projektförderung der Deutschen Stiftung für Herzforschung.

Das Klinikum Bielefeld und das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, gehen eine Kooperation im Bereich der spezialisierten Thoraxchirurgie ein.

Vor allem viele ältere Patienten entwickeln im Laufe einer COVID-19-Erkrankung Komplikationen am Herzen, beispielsweise eine Herzmuskelentzündung.

Spenderorgane sind ein wertvolles, aber sehr knappes Gut in Deutschland. Nur wenige, vor allem jüngere Patienten haben die Chance auf ein Spenderherz: In Deutschland werden jährlich lediglich etwa 250-300 Herztransplantationen durchgeführt.

Die Deutsche Herzstiftung begrüßt die Handlungsanweisungen der Amerikanischen Kardiologenvereinigung (ACC) zur Covid- bzw. impfbedingten Myokarditis.

Wenn das Herz zu langsam schlägt oder aussetzt, kann ein Herzschrittmacher dafür sorgen, dass durch elektrische Impulse die Herztätigkeit wieder normalisiert wird.

Der Bericht bestätigt die hervorragende herzchirurgische Versorgung in Deutschland.

Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, würdigt die Forschungs- und Aufklärungsarbeit des Tübinger Fettleber-Experten Prof. Dr. Norbert Stefan.

Das Bergmannsheil gründet den Bereich Elektrophysiologie. Zum Leiter des neuen Bereichs wurde Dr. Assem Aweimer ernannt.

Die Kardiologen am Krankenhaus Köln-Porz haben erstmals eine bisher schwer behandelbare Herzklappe erfolgreich repariert. Bei dem minimalinvasiven Eingriff per Katheter handelt es sich um ein neues, schonendes Verfahren zur Behandlung von Undichtigkeiten der Trikuspidalklappe, einer Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Herzkammer.

Ein weiterer kardiologischer Meilenstein ist vergangene Woche am GLG Werner Forßmann Klinikum nach komplexen Vorbereitungen erreicht worden: Erstmalig hat das Kardiologie-Team unter Leitung von Chefarzt Dr. Matthias Reimann einen minimalinvasiven Eingriff an einer Herzklappe im Hause durchgeführt – erfolgreich ohne Komplikationen.

Seit dem 1. Oktober ist Prof. Dr. René Andrié Chefarzt der neuen Abteilung für Kardiologie, Rhythmologie und Elektrophysiologie am Helios Klinikum Bonn/Rhein-Sieg.

Menschen mit einem verdickten Herzmuskel (kardiale Hypertrophie) haben eine dünnere Großhirnrinde und Schädigungen der weißen Substanz. Dieser Zusammenhang zwischen Herz und Gehirn zeigt sich bereits, bevor das Herz schwer erkrankt, erkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf Forschung (DZHK) an der Universitätsmedizin Greifswald.

Das Projekt „HerzCheck“ ermöglicht die Früherkennung der Herzinsuffizienz mithilfe mobiler MRT-Einheiten auch in ländlichen Regionen. Es wurde jetzt mit Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe in Wolgast gestartet.




Professor Dr. med. Thomas Meinertz (80), wurde im Rahmen der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) am 14. Juni 2024 die Peter-Beckmann-Medaille für sein Lebenswerk verliehen.


Das Universitäre Herzzentrum Lübeck gründet das Herzinsuffizienz-Netzwerk NORD.



Das Biotech-Unternehmen Repairon erhält eine Serie-A-Finanzierung für die klinische Weiterentwicklung des Herzpflasters.




Eine Patientin oder ein Patient hat zu Hause plötzlich Vorhofflimmern und der Arzt oder die Ärztin in der betreuenden Fachklinik kann fast zeitgleich die aufgezeichneten Daten des Elektrokardiogramms (EKG) auswerten – im Hannover Herzrhythmus Centrum (HHC) der Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH ist das möglich.


Auch bei größeren verengten Blutgefäßen erzielt der mit Medikamenten beschichtete Ballonkatheter langanhaltend gute Therapieergebnisse. Als vergleichsweise kleiner Eingriff bietet das Verfahren auch hier eine wirksame Alternative zum Stent.

Erhöhte Blutzuckerspiegel im Rahmen eines Diabetes mellitus können zu einer Vielzahl an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Erhöhte Blutzuckerspiegel im Rahmen eines Diabetes mellitus können zu einer Vielzahl an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Patienten nach einem Herzinfarkt noch besser als bisher zu behandeln, ist eines der Ziele der Kardiologie. Dazu gehören ein umfassendes Verständnis und die rechtzeitige Erkennung jener Patienten, die nach einem Infarkt ein hohes Risiko für einen ungünstigen Verlauf haben.

Die prästratifizierte Sekundärauswertung der TIM-HF2-Studie durch das DZHI am Universitätsklinikum Würzburg, das Deutsche Herzzentrum der Charité in Berlin und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt, dass ein Telemonitoring auch Herzinsuffizienzpatientinnen und -patienten mit erhaltener oder nur leicht reduzierter Pumpfunktion zu Gute kommt.

Personen mit hoher Bildung und gutem Beruf haben häufig ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie eine aktuelle Studie aus Mainz zeigt. Überraschend dabei ist, dass das Einkommen eine eher untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Das Forscher-Team plädiert dafür, soziale und kulturelle Benachteiligung als Risikofaktor ernst zu nehmen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Halle untersuchen in der Studie „Intervallfasten nach Myokardinfarkt (INTERFAST-MI)“, ob Intervallfasten die Regeneration des Herzens nach einem Herzinfarkt unterstützen kann, um so eine chronische Herzinsuffizienz zu vermeiden. Die Deutsche Herzstiftung fördert diese Studie mit 68.000 Euro.

Eine internationale Lärm-Expert*innen-Gruppe unter Beteiligung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz hat aktuelle epidemiologische Daten analysiert und starke Hinweise darauf gefunden, dass Transportlärm eng mit kardio- und zerebrovaskulären Erkrankungen zusammenhängt.

Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie und Vorsitzender des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), wurde mit der höchsten Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Leopold-Lichtwitz-Medaille, ausgezeichnet.

Eine Analyse der Biomolekül-Teilstudie der EAST – AFNET 4 Studie ergab: Biomolekülkonzentrationen im Blut von Menschen mit Vorhofflimmern können zur Identifizierung von Patient*innen mit hohem und niedrigem kardiovaskulärem Risiko verwendet werden.

Prof. Dr. Tibor Kempf wird neuer Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin am Klinikum Braunschweig. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Matthias P. Heintzen an, der in den Ruhestand gegangen ist.

Das Projekt „HerzCheck“ ermöglicht die Früherkennung der Herzinsuffizienz mithilfe mobiler MRT auch in ländlichen Regionen. Es wurde jetzt mit Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher gestartet.

Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf haben zwei Linksherzkatheter-Messplätze der neuesten Generation ihre Arbeit aufgenommen.

Aufgrund einer hohen Nachfrage hat das Klinikum Wolfsburg seine Altersmedizin ausgebaut. Die sogenannte Geriatrie wurde auf nun zwei Stationen erweitert.

Der Kardiologe Bruno Scheller erhält in London den internationalen Exzellenz-Preis für klinische Forschung.

Weltweit sterben nahezu doppelt so viele Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie an allen Krebserkrankungen zusammen. In Europa sogar mehr Frauen als Männer.


Endothelzellen kleinster Gefäße erweisen sich als vielversprechendes therapeutisches Ziel bei Organfibrose.

Die Zertifizierung als HFU-Schwerpunktklinik ist eine Anerkennung für die hervorragende Arbeit des Kardiologischen-Teams im Elisabeth-Krankenhaus Rheydt.

Das zeitweise Absetzen von ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorblockern beeinflusst zwar nicht die Schwere einer COVID-19-Erkrankung, könnte sich aber günstig auf die Erholungsphase auswirken.

Die Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist erfolgreich als „Zentrum für renales Denervation“ zertifiziert worden.

Für seine Pionierleistung in der Herzinfarkt-Diagnostik sowie bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten in der Herz-Kreislauf-Forschung ist Professor (em.) Dr. Hugo A. Katus mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg geehrt worden.

Qualitätssiegel für Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Neue Klinikpartnerschaft zwischen dem Würzburger Institut für Allgemeinmedizin und dem Hospital Dermatológico in Monteagudo (Bolivien)

Seit 1. April steht die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der München Klinik Harlaching unter neuer chefärztlicher Leitung.

Das Universitäts-Herzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg wurde erfolgreich als erstes Renales Denervations-Zentrum in Baden-Württemberg zertifiziert.

Forschende der Universitätsmedizin Mainz gewinnen neue Erkenntnisse zur chronischen Venenschwäche.

Dr. Karin Ziegler vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie (IPT) an der Technischen Universität München erhält renommierten Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung – Preisgeld 15.000 Euro

Im Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen wurde einem Patienten mit Herzrhythmusstörungen erstmals ein neuartiger Defibrillator mit Brustbein-Elektrode implantiert.

In der Klinik für Kardiologie des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums am Standort Albertinen Krankenhaus können seit kurzem Patienten mit Vorhofflimmern mit einem innovativen Katheterverfahren behandelt werden.

Herzkranke, in deren Körper zusätzlich ein bösartiger Tumor wütet, sehen sich mit einem besonders drastischen Einbruch der Lebensqualität konfrontiert – vor allem im Alter. Alltägliches, wie sich zu waschen oder zur Toilette zu gehen, kann zur unüberwindbaren Hürde werden.

Ende August wurde im „The New England Journal of Medicine“ eine Studie publiziert, die aufhorchen lässt. Demnach erleiden ältere Menschen weniger Herz- und Gefäßerkrankungen, wenn ihr systolischer Blutdruckwert konsequent unter 130 mm Hg gesenkt wird.

Das Projekt CAEHR zeigt am Beispiel verschiedener Herz-Kreislauferkrankungen modellhaft auf, wie Digitalisierung der Medizin die Versorgungserfolge im Alltag verbessern kann.

Bei der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) verengen sich die kleinen Lungengefäße immer mehr und behindern den Bluttransport in die Lunge. Ein neues Medikament kann diese Veränderung stoppen und möglicherweise sogar zurückbilden.

Die Arbeitsgemeinschaft Leitende Kardiologische Krankenhausärzte (ALKK) zeichnet Prof. Dr. Andreas Schuster und Priv.-Doz. Dr. Sören Backhaus, beide Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG),für ihre Arbeit zur Echtzeit-MRT-Diagnostik bei diastolischer Herzinsuffizienz aus.

Kardiologe Dr. med. Tim Rausche will Behandlungsmöglichkeiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen an der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg verbessern und die Notfallversorgung ausbauen.

Der Verlauf einer COVID-19-Erkrankung hängt stark von den Begleiterkrankungen der Patientinnen und Patienten ab. Insbesondere Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Faktoren wie Diabetes und Adipositas spielen eine wichtige Rolle. Wodurch schwere Fälle auf der Intensivstation gekennzeichnet sind und was der bisherige Kenntnisstand zu Spätfolgen am Herzen sind, berichteten Professor Uwe Jannsens und Professor Dirk Westermann in einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

Wie können Blutdruckmedikamente verhindern, dass man fettleibig wird?

Das neue Kardio-CT kann Herzkranzgefäße sicher untersuchen.

Wenn Menschen merken, dass ihr Herz aus „dem Takt gerät“, haben sie oft Gefühle der Angst und Beklemmung.

Der MHH-Molekularmediziner Prof. Dr. James Thackeray untersucht ein körpereigenes Reparaturprogramm im Herzmuskel und erhält den renommierten ERC-Förderpreis der Europäischen Union.

Strahlentherapie – die meisten Menschen denken dabei an die Behandlung einer Krebserkrankung. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden jetzt Strahlen eingesetzt, um Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen zu helfen.

Die Medizinische Klinik I – Kardiologie und internistische Intensivmedizin wird ab dem 1. April einen neuen Direktor haben: Prof. Dr. med. Philip Wenzel kommt von der Uniklinik Mainz ans Klinikum Darmstadt. Er folgt auf Prof. Dr. Gerald Werner, der die Klinik seit 2005 leitet und in den Ruhestand geht.

Eine Herzinsuffizienzstudie zeigt langanhaltende positive Effekte einer telemedizinischen Betreuung.

Sie sind die Taktgeber für das Herz – Schrittmacher, Defibrillator und CRT-Systeme sind lebensrettende Herz-Rhythmus-Implantate.

Herzstiftung bietet digitalen Helfer HerzFit-App zum Erhalt der Herzgesundheit und Risikotest zur Einschätzung des persönlichen Herzinfarkt-Risikos an.

Seit dem 1. Februar hat die Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie des Universitätsklinikums Heidelberg eine neue Ärztliche Direktorin: Professor Dr. Julia Szendrödi, PhD.

Premiere im Zentrum für angeborene Herzfehler: Für die Behandlung einer schweren Pulmonalklappenschwäche (Pulmonalklappeninsuffizienz) steht jetzt eine weitere minimalinvasive Therapiemöglichkeit zur Verfügung.