Neubau für die Infektionsforschung
Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung feiert Grundsteinlegung auf dem Medizin-Campus

Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung feiert Grundsteinlegung auf dem Medizin-Campus

Neue Nachwuchsgruppe im Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des UKE

Mit zwei Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine neue Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Dr. Angelique Hölzemer aus der Sektion Infektiologie der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik sowie dem Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Zum 1. Juli 2023 übernimmt Prof. Josef Penninger die wissenschaftliche Geschäftsführung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI).

Er ist einer der weltweit führenden klinischen Forscher auf dem Gebiet der Tuberkulose (TB): Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Lange wurde mit dem DZIF-Preis für translationale Infektionsforschung 2025 ausgezeichnet.

Josef Penninger hat die wissenschaftliche Geschäftsführung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung von Dirk Heinz übernommen.

Leiter der Epidemiologie am HZI übernimmt eine neue Abteilung der Weltgesundheitsorganisation in Genf.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für translationale Infektionsforschung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) geht an den DZIF-Wissenschaftler und Epidemiologen Gérard Krause.

Josef Penninger hat die wissenschaftliche Geschäftsführung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung von Dirk Heinz übernommen – Projekt MICROSTAR gestartet

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zeichnet in diesem Jahr zwei Wissenschaftler aus, die seit langem Virenforschung betreiben und zurzeit aktiv an einem Impfstoff gegen COVID-19 arbeiten: Gerd Sutter und Stephan Becker erhalten einen Preis für translationale Infektionsforschung, dotiert jeweils mit 5.000 Euro. Aufgrund der Pandemie wurden die Preise zunächst online vergeben, eine offizielle Würdigung der Preisträger erfolgt auf der DZIF-Jahrestagung 2021.

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zeichnet in diesem Jahr die Medizinerin und klinische Virologin Prof. Ulrike Protzer für ihre wissenschaftlichen Verdienste aus. Der Preis ist 5.000 Euro dotiert.

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zeichnet den Virologen Prof. Dr. Dr. h. c. Ralf Bartenschlager vom Heidelberger Universitätsklinikum aus.

Die Würzburger Medizinische Fakultät hat Professor Dirk Heinz die Ehrendoktorwürde verliehen – für seine herausragenden Leistungen in Strukturbiologie und Infektionsforschung und für seinen Einsatz für das deutsche Wissenschaftssystem.



Forschende des Twincore beschreiben einen Mechanismus, der Virusvermehrung hemmt und Zellen vor Schaden schützt. Interessant: Ein bereits zugelassener Wirkstoff könnte sich als nützlich erweisen, um verschiedene Viren zu bekämpfen.


Die Ethris GmbH und das DZIF gaben eine strategische Forschungskooperation zur Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten bekannt.


Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung macht auf den Überoptimismus gängiger Ansätze zur Vorhersage von Antibiotikaresistenzen aufmerksam und schlägt erweiterte Modelle vor.

ERC Starting Grant geht an Jens Hör vom Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung.


Forschenden des HIRI und des HZI gelingt Einblick in molekulare Welt zwischen Phagen und Bakterien.

Die Zunahme von Infektionen mit multiresistenten Bakterien, bedingt durch den flächendeckenden Einsatz von Antibiotika in der Nahrungsmittelindustrie und der Medizin, stellt eine wachsende Gefahr in der Patientenversorgung und eine große Herausforderung für unser Gesundheitssystem dar.

Der Jurist Christian Scherf startet zum 1. Januar 2023 als Administrativer Geschäftsführer am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig.

Wissenschaftler des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig weisen erstmals nach, wie ZAP, ein Protein der menschlichen Immunabwehr, den Vermehrungsmechanismus des Coronavirus SARS-CoV-2 hemmt und die Viruslast um das 20-Fache reduzieren kann.

Das Fachnetzwerk Infektionen bündelt die Kräfte der deutschen Universitätsmedizin für eine leistungsfähigere klinische Infektionsforschung.

Wie es dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei einer Infektion gelingt, seinen Vermehrungsmechanismus in Gang zu setzen, ist bislang noch nicht voll verstanden. Forschende vom Helmholtz-Institut Würzburg weisen jetzt im Fachmagazin Cell erstmals nach, dass es das menschliche Protein SND1 ist, das im Zusammenspiel mit dem viralen Protein NSP9 die genetische Replikation des Virus stimuliert.

Click-to-Release-Technik umgeht die stark nierenschädigende Wirkung von Colistin.

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung entwickelt eine innovative Wirkstoffklasse zur Hemmung von Krankenhauskeimen.

HIRI-Forschungsteam führt erste umfassende Studie zu CRISPR-basierten Antibiotika in Klebsiella pneumoniae durch.

Forschende von TWINCORE entdecken einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV).


Im Graduiertenkolleg ACME suchen Forschende nach neuen zelleigenen Abwehrmechanismen gegen Viren und Bakterien und bilden dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Das Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über fünf Jahre gefördert und startet im April 2026.



Ein Forschungsteam aus Würzburg, Braunschweig und den USA hat die Nuklease Cas12a3 entdeckt, die gezielt tRNAs schneidet und damit infizierte Zellen deaktiviert.


Eine CRISPR-Entdeckung aus Würzburg bereitet den Weg für ein neuartiges Corona-Testverfahren.


Der Harvard-Wissenschaftler Prof. Dr. Mathias Lichterfeld wurde für eine mit 7,8 Millionen Euro dotierte Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt.


Kooperation aus Uni Bonn, den USA und den Niederlanden knackt die Wirkweise des Clovibactins.

Interview mit HZI-Forscherinnen zum Internationalen Tag des Versuchstiers 2025

Bestimmte Veränderungen im Erbgut von Krankheitserregern können deren Fähigkeit menschliche Zellen zu infizieren verändern. Twincore-Forschende zeigen die Rolle epistatischer Interaktion bei der Omicron-Variante des SARS-CoV-2-Virus.

HIRI-Wissenschaftler*innen weisen kleine RNA nach, die die Empfindlichkeit des Darmkeims Bacteroides thetaiotaomicron gegenüber bestimmten Antibiotika beeinflusst.

Neue Erkenntnisse zur Infektionsstrategie von Pseudomonas aeruginosa

Citraconsäure schützt Zellen durch antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Außerdem hemmt sie die Freisetzung von Grippeviren aus menschlichen Zellen.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie Maschinenlernen, Datenintegration und KI zu besseren Strategien im Kampf gegen Krankheitserreger beitragen können.

Jörg Vogel, Direktor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie der Julius-Maximilians-Universität (JMU) in Würzburg, ist zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt worden. Dies teilte die Einrichtung jetzt mit. Die Verleihung der Urkunde findet am 12. Mai in der Bibliothek der Akademie in München statt.

Wird es künftig möglich sein, ein auf programmierten Ribonukleinsäuren basierendes Diagnostikum einzunehmen, um beispielsweise den Zustand der Darmgesundheit anhand einzelner Zellen zu analysieren?

Gefördertes HZI-Projekt „PROTON“ entwickelt Technologie gegen Infektionen mit Staphylococcus aureus


Bisherige Ansätze zur Erforschung der Mikroglia können deren Aktivierungszustand verändern. Nun steht ein alternativer Ansatz zur Erforschung von Neuroinfektionen zur Verfügung.

Ein neues Werkzeug soll die Suche nach dem HCV-Impfstoff erleichtern.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben in einer Fallstudie die T-Zell-Antwort einer an Krebs und zudem an COVID-19 erkrankten Patientin erforscht.

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat am 26. Mai 2021 PD Dr. Fabian Leendertz zum Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in Greifswald bestellt.

Der Mundhöhlenkeim Fusobacterium nucleatum ist dafür bekannt, das Wachstum menschlicher Karzinome, etwa im Darm oder in der Brust, zu beschleunigen.

Eine Heidelberger DZIF-Wissenschaftlerin findet heraus, wie der Malariaparasit lange Trockenzeiten ohne seine Überträgermücken überlebt.

Die CiiM-Studie identifiziert Schlüsselmoleküle und mögliche Ansätze zur Verbesserung der Impfantwort.

Die chronische Hepatitis B, von der Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind, ist ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem, für das es bisher keine Heilung gibt.

Eine HZI-Studie zeigt, wie multiresistente E. coli-Bakterien aus dem Darm entfernt werden können.




Die VolkswagenStiftung fördert ein Projekt von UdS, HIPS und HZI zur Entwicklung breit wirksamer antiviraler Wirkstoffe.

Neutralisierende Antikörper können schwere Verläufe verhindern

HZI-Froscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem für Immunflucht verantwortliche Mutationen schnell und sicher aufgespürt werden können.

HZI-Forschende nutzen Mausvirus als Vehikel für das Spikeprotein für eine verbesserte Immunreaktion.

Forscher am HZI, HIRI und HIOH erkunden molekulare Mechanismen und das therapeutische Potenzial von Bakteriophagen.

Ribonukleinsäure (RNA) faltet sich zu komplexen Strukturen, die es ihr ermöglichen, mit anderen Molekülen in der Zelle zu interagieren. Kleinste Unterschiede in der Faltung können bei HIV-1 entscheidend dafür sein, ob virale RNA „verpackt“ wird und sich die Viren somit vermehren können.

Wissenschaftlerin Anna Hirsch des HIPS erhält Förderung für die Entwicklung neuer Antibiotika.

Die Twincore-Nachwuchsgruppe „Antivirale Antikörper-Omics“ von Dr. Yannic Bartsch wird als „Helmholtz Young Investigator Group“ (HYIG) gefördert.

Die computerunterstützte Virologie setzt auf die Auswertung von Big Data und künstliche Intelligenz, um den Strategien der Viren auf die Schliche zu kommen.

Neue Wirkstoffklasse zur Bekämpfung multiresistenter Erreger soll in den kommenden Jahren bis hin zur Marktreife entwickelt werden.

Für ihre Forschungsarbeiten zur Infektionskrankheit Malaria erhält Dr. Victoria Ingham, Wissenschaftlerin der Medizinischen Fakultät Heidelberg und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), einen ERC Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Das Protein ZAP hemmt die Vermehrung von SARS-CoV-2 um das 20-Fache.


Neues Helmholtz-Institut forscht an der Schnittstelle von menschlicher Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt.

HIRI-Wissenschaftler Alexander Westermann erhält ERC Starting Grant.

Alle zwei Jahre verleiht die MDPI Sustainability Foundation den „Tu Youyou Award“ für herausragende Leistungen in den Bereichen Naturstoff- und Medizinalchemie.

Ein Forschungsteam des HZI entwickelt neuartigen Impfstoff gegen Corona- und Grippeviren auf Basis des Zytomegalievirus.

Der Mikrobiologe und Infektionsforscher Prof. Dr. Andreas Peschel wurde am 7. Juli 2022 für seine herausragende Forschung zu antibiotikaresistenten Erregern mit dem Emil von Behring-Preis der Philipps-Universität Marburg geehrt. Der Emil von Behring-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von den Unternehmen am Standort Behringwerke gestiftet. Die Preisverleihung fand im Zentrum für Synthetische Mikrobiologie statt.

Das LPI verfolgt das Ziel, mithilfe optischer Verfahren innovative Lösungen für Diagnostik, Monitoring und experimentelle Therapie von Infektionserkrankungen zu erforschen und zu entwickeln. Swecos Architekten konnten den Auftrag für den Forschungsneubau gewinnen und übernehmen bei dem Projekt die Objektplanung in allen Leistungsphasen.


Immunologen der Universitätsmedizin Magdeburg haben eine neue Rolle von Stickstoffoxid bei der Abwehr von Krankheitserregern entschlüsselt.

Manche Blutvergiftungen verlaufen mild, viele haben jedoch einen tödlichen Ausgang – die Gründe für diese Unterschiede sind trotz jahrzehntelanger Forschung im Dunklen geblieben.

Am Freitag, dem 16. Juni 2023, ist der offizielle Startschuss für das neue Leuchtturmprojekt des Landes Niedersachsen gefallen.

Ein HIRI-Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse zur Genregulation des Virus, das AIDS hervorruft.


HZI-Forschungsteam findet möglichen Ansatzpunkt für neue Therapien bei Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa.


HIPS-Forschende eröffnen neue Möglichkeit für die Behandlung multiresistenter Keime.


Saarbrücker Forschende nutzen bakterielle Kommunikation als Angriffspunkt für neue Wirkstoffe.

Warum leiden Menschen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind, häufig an Herzkreislauf-, Leber- sowie anderen Begleiterkrankungen?

Saarbrücker Forscher optimieren Wirkstoffkandidaten gegen multiresistente Bakterien und Parasiten.


HZI koordiniert Projekt zur Entwicklung einer Frühwarn-Software für Gesundheitsämter.


Borreliose ist die häufigste durch Zeckenstiche übertragene Erkrankung in Deutschland. Ob für die Krankheitsentstehung eine besondere genetische Veranlagung eine Rolle spielt und welche immunologischen Prozesse im Körper beteiligt sind, ist bislang noch nicht hinreichend verstanden.


Antimikrobielle Resistenzen gehören zu den größten globalen Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit und die Entwicklung.

Das Humane Immundefizienz-Virus HIV-1 kann verschiedene Gewebe des Menschen infizieren. Sobald das Virus in die Zellen eingedrungen ist, integriert es sein Genom in das zelluläre Genom, was zu einer anhaltenden Infektion führt.

Das Darmmikrobiom wird aktuell intensiv erforscht, denn es ist für die menschliche Gesundheit von großer Bedeutung.

Eine HZI-Studie an einer digitaler Kohorte zeigt Unterschiede zwischen dokumentierter und selbstberichteter Polioimpfquote.

Forschende des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland entwickeln ein innovatives Modell für Wirkstofftests gegen Infektionen an Haarfollikeln.

Jedes Jahr erkranken 10 Mio. Menschen an Tuberkulose (TB). Etwa 1,5 Mio. Patienten erliegen der durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis (Mtb) verursachten Krankheit.

Wissenschaftler fordern ein konsequentes Umdenken in der Bekämpfung von Krankenhausinfektionen durch multiresistente Bakterien.

Die Substanz HY-133 wirkt spezifisch gegen Staphylococcus aureus, ein Bakterium, das im nasalen Mikrobiom etwa jedes dritten Menschen vorkommt.

Rund 260 Millionen Menschen, mehr als drei Prozent der Weltbevölkerung, sind chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert; langfristig kommt es häufig zu Komplikationen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs.

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung von der Universität zu Köln haben eine Studie zu dem Carbapenem-resistenten Bakterium Acinetobacter baumannii durchgeführt.

DZIF-Wissenschaftler fanden heraus, dass Hepatitis-E-Viren bei chronisch-infizierten Patienten im Ejakulat viel länger überdauern als im Serum.

Saarbrücker Forscher haben neue Wirkstoffkandidaten gegen Krankenhauskeime entwickelt.



HIOH-Forscherin Katharina Schaufler spricht im Interview über antibiotikaresistente Keime im Ostseewasser und den dringenden Handlungsbedarf.

Forschende des HIPS entschlüsseln neuartigen Wirkmechanismus eines Naturstoff-Antibiotikums.




Die Gewebebank des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg hat zusammen mit der Gewebebank des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) erstmals in Deutschland die Akkreditierung nach einer neuen, spezifisch für Biobanken geschaffenen Norm erreicht.

Hygiene-Preis und Verleihung der Hygieia Medaille der Rudolf Schülke Stiftung

Für die Professur „Global Public Health“ konnte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) eine erstklassige Besetzung für sich gewinnen.

Eine aktuelle klinische Studie zeigt, dass Ganfeborol ein vielversprechender Kandidat für eine sichere und effektive Behandlung der Lungentuberkulose sein könnte.


Bonner Forschende klären hemmenden Wirkmechanismus von Antibiotika auf das Wachstum von Staphylococcus aureus.

Die Virusforschung der Goethe-Universität Frankfurt erhält weiteres Gewicht: Heute tritt Prof. Mathias Munschauer vom Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung in Würzburg die „Willy Robert Pitzer Stiftungsprofessur für Molekulare Virologie humanpathogener RNA-Viren“ an.

Universitätsklinikum Bonn entwickelt Medikamente gegen Tropenkrankheiten


Prof. Rudi Balling, Seniorprofessor der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn (Institut für Molekulare Psychiatrie des UKB), wurde Ende letzten Jahres in den Aufsichtsrat des Luxembourg Institute of Health (LIH) berufen.



Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Zentrums für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung haben einen neuen Ansatz für eine Malaria-Impfung erfolgreich im Tierversuch getestet.

MHH-Forschende entdecken molekulare Signaturen, die bei der Diagnose helfen könnten.

Bakterien verfügen über zahlreiche Tricks, um sich optimal an ihre jeweilige Umgebung anzupassen. Einen ganz neuen hat jetzt ein Würzburger Forschungsteam entdeckt: Eine Art Schwamm, der bestimmte Boten aufsaugt.


680.000 Euro für neue Studie zur Verbesserung der Versorgungssituation


Dr. Volker Winstel möchte mit seiner Forschung neue Therapieoptionen bei Infektionen mit Staphylococcus aureus erschließen.

Birkenpollen sind nicht nur für Allergiker lästig. Sie beeinflussen die Zellen des angeborenen Immunsystems und machen anfälliger für Virusinfektionen. Bisher war nicht bekannt, welcher Mechanismus diesem Phänomen zugrunde liegt.


Emmanuelle Charpentier und Jennifer A. Doudna werden mit dem Nobelpreis 2020 für Chemie geehrt.

Internationale Forschungsgruppe identifiziert ein vielversprechendes Gerüst für antimikrobielle Mittel.




„Infektionen und Gesellschaft – Was haben wir von Covid-19 gelernt?“: Unter dieser Überschrift stand im April 2022 ein interdisziplinär besetztes Symposium der Akademie der Wissenschaften in Hamburg.


Ehrung für den Virologen der Uniklinik Köln

Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Köln und ein international führender Experte auf dem Gebiet des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), erhielt den Hamburger Wissenschaftspreis 2025 zum Thema „Immunmodulation“.

Prof. Dr. Pietro Scaturro wurde auf eine W2-Professur für Systembiologie der Viren an der Universität Hamburg berufen.

Ein Team der MHH, des DZIF und der Uni Gießen erforscht Ansätze für neue Medikamente, die gegen viele verschiedene Coronaviren wirken.

Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben kreuzreaktive Immunantworten auf ein – neben dem Spike-Protein – weiteres SARS-CoV-2-Protein nachgewiesen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt in den kommenden vier Jahren zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) mit insgesamt rund 26,9 Mio. Euro.


Im Jahr 2050 könnte die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Infektion mit Antibiotika-resistenten Bakterien sterben, laut Prognosen der WHO auf zehn Millionen ansteigen.

50.000 Euro erhält die Kinderärztin und DZIF-Wissenschaftlerin Dr. Julia Pagel, Universität Lübeck, um ihre Forschung zu Lungenerkrankungen bei Säuglingen ausbauen zu können.

Batman und Iron Man müssen die Technologien, die ihnen Superkräfte verleihen, erst erfinden – und doch bleiben sie Science Fiction. Bei Lasergirl ist es umgekehrt: Ihre Superkraft gibt es wirklich — denn es geht um Science, nicht um Fiktion.

Eine Forschungspartnerschaft von Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und der Beiersdorf AG soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Hautpflege und dem Erhalt eines gesunden Hautzustands liefern.

Schon länger ist bekannt, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV) bei verschiedenen Erkrankungen eine Rolle spielt.

Eine neue Studie zeigt, wie Deep Learning Gentherapien und antivirale Medikamente verbessern kann.

Der Biochemiker Alexander Mosig ist Professor für Tierversuchsersatzmethoden in der Infektions- und Entzündungsforschung am Universitätsklinikum Jena.

Bundesweite Antikörper-Studie „MuSPAD“ des HZI untersuchte die Unterschiede der ersten drei Pandemiewellen in sieben Regionen Deutschlands.

HZI-Verbundprojekt erhält Fördermittel von CARB-X, um bessere Medikamente gegen bakterielle Lungenentzündungen zu entwickeln.

Forschende aus Saarbrücken und Freiburg entwickeln vielversprechenden Wirkstoff zur Bekämpfung multiresistenter Bakterien.

Eine neue Studie des Helmholtz Zentrums München kommt zu dem Ergebnis, dass sechsmal mehr Kinder in Bayern mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren als gemeldet. Dies verdeutlicht die Relevanz bevölkerungsweiter Antikörper-Screenings zur Überwachung des Pandemieverlaufs. Die Studie beschreibt außerdem einen neuen Ansatz, um Antikörper gegen SARS-CoV-2 mit besonders hoher Genauigkeit zu messen.

Die Ko-Direktorin des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM) erhält eine Förderung des Europäischen Forschungsrates.

Es ist eine unerwartete Entdeckung, die Wissenschaftlern des Helmholtz-Instituts Würzburg in Kooperation mit Benson Hill, Inc. (Missouri) und der Utah State University in den USA gemacht haben: Sie haben eine Nuklease, genannt Cas12a2, gefunden, die eine gänzlich neue Art der CRISPR-Immunabwehr darstellt.

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Bonn haben analysiert, wie SARS-CoV-2 den Stoffwechsel der Wirtszelle zu seinen Gunsten umprogrammiert.

Die Kombination der Impfstoffe von AstraZeneca und Biontech/Pfizer schützt besonders gut – auch bei Virusvarianten.


Die bisher größte Untersuchung von Viruslasten bei SARS-CoV-2 bestimmte die Menge des Viruserbguts in der PCR-Probe und daraus die Ansteckungsfähigkeit.

Ein neuer Weg Epitop-basierter Immunisierung weckt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Impfung gegen Staphylococcus aureus.

Blutbasierte Biomarker können oft sechs bis zwölf Monate früher auf eine beginnende Tuberkulose (TB) bei HIV-Infizierten hinweisen als eine TB-Diagnose per Sputum.

Am Universitätsklinikum Gießen wird zum 1. April dieses Jahres eine neue Klinik entstehen, die Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Infektiologie und Krankenhaushygiene.

Mit Hirnorganoiden läßt sich die Biologie des Ebola-Virus besser verstehen.

Seit vielen Jahren gehören die zunehmenden Resistenzen gegenüber Antibiotika zu den größten gesundheitlichen Bedrohungen unserer Zeit.

Die Abteilung Arbovirologie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, unter der Leitung von Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, hat als Partner eines europäischen Konsortiums den Preis der Europäischen Kommission für sein Epidemie-Frühwarnsystem „EYWA“ erhalten. Der Preis ist mit fünf Millionen Euro dotiert. Das Preisgeld wird die internationale Forschungsgruppe nun dafür einsetzen, ihr etabliertes Frühwarnsystem in Europa und den Ländern des Globalen Südens auszubauen.

Im Kampf gegen Viren kommen bereits breit neutralisierende Antikörper zum Einsatz. Die Technik könnte in Zukunft auch helfen, Infektionen mit multiresistenten Bakterien zu bekämpfen.

Initiiert und koordiniert von der Charité – Universitätsmedizin Berlin bündelt das Nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu Covid-19 bestehende Kräfte.

Eine Studie mit Zellkulturen konnte zeigen, dass die SARS-CoV-2-Variante B.1.617 weniger gut durch Antikörper gehemmt wird.

Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn hat einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der menschlichen Immunabwehr gegen Pockenviren geleistet.

Biophotonik-Forscher Prof. Jürgen Popp ist mit dem Ellis R. Lippincott Award 2026 ausgezeichnet worden.

Das Universitätsklinikum Jena koordiniert ein jetzt startendes Verbundprojekt zur schnelleren Diagnostik von viralen Atemwegsinfektionen. In dem Forschungsvorhaben sollen anhand von COVID-19 Methoden und Technologien entwickelt werden, die virale Ausbrüche frühzeitiger erkennen und deren Eindämmung unterstützen können, um für künftige Epidemien besser gerüstet zu sein.


Erfolgreiche translationale Sepsisforschung und Nachwuchsförderung im CSCC/Zentrum besteht am Universitätsklinikum Jena fort und koordiniert die Forschung im Schwerpunkt Sepsis und Infektionsmedizin/Leistungsfähige Forschungsinfrastruktur für die Medizinische Fakultät und Partner.


Der rationale Einsatz von Antibiotika kann die Probleme der Resistenzentwicklung abwehren und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat die Würzburger Infektionsbiologin Cynthia Sharma in die Sektion „Mikrobiologie und Immunologie“ aufgenommen.

Das Virus hat einen Eintrittsweg in Lungenzellen wiederentdeckt, der von frühen SARS-CoV-2 Varianten genutzt wurde und zu einer Lungenentzündung führen kann.

Mit geschätzt 1,4 Millionen Todesfällen und zehn Millionen Erkrankten jährlich ist Tuberkulose eine der häufigsten Todesursachen weltweit.

Ein Saarbrücker Forschungsteam entwickelt eine neuartige Lungenzelllinie zur Testung von Arzneimitteln.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 kann verschiedene Körpergewebe infizieren. Während der Virusnachweis im Nasenrachenraum als Diagnostik etabliert ist, erlaubt die Menge des dort gefundenen Virus keine Prognose des Krankheitsverlaufs.


Enterobakterien wie Escherichia coli sind gefürchtete Krankenhauskeime, die schwere Infektionen verursachen können. Die Infektionsgefahr wächst, denn sie werden zunehmend resistent gegen eine Gruppe von Antibiotika, die eigentlich die entscheidende Reserve für den Notfall ist: die Carbapeneme.

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 geht an einigen Betroffenen fast spurlos vorüber, bei anderen entwickelt sich eine lebensbedrohliche Covid-19-Erkrankung. Bisher versteht man nicht genau, warum die Verläufe, gerade die mit der Ursprungsvariante, so große Unterschiede aufweisen.


Martin Empting forscht an der Entwicklung neuer Wirkstoffe, mit denen bakterielle und virale Infektionen behandelt werden können.

Wissenschaftler*innen des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) haben wichtige Fortschritte in der Erforschung einer neu entdeckten schweren autoinflammatorischen Erkrankung gemacht.

Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth hat zum 1. April 2025 sein Amt als Ärztlicher Direktor der Abteilung für Digitale und Molekulare Mikrobiologie im Zentrum für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg angetreten.

Franziska Broer ist seit 1. Mai 2025 neue Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Freiburg und damit auch Vorstandsmitglied des Klinikums.

Ein Forscherteam entwickelte eine schnelle, präzise und kostengünstige Methode zur Analyse der krankheitsverursachenden Bakterien und deren Antibiotika-Empfindlichkeit.

Da immer mehr Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, erforschen Wissenschaftler des KIT neue Ansätze zur Behandlung von Infektionen am Beispiel des Bakteriums Yersinia enterocolitica.

Das Institute for Biomedical Translation (IBT) will biomedizinische Spitzenforschung in die klinische Praxis bringen. Dafür hat das IBT in der zweiten Förderrunde Anschubfinanzierungen in Höhe von mehr als 1,6 Millionen Euro vergeben.

Er sorgte dafür, dass Menschen länger und besser leben: Der ehemalige Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover und weltberühmte Gastroenterologe Prof. Dr. Michael P. Manns ist im Alter von 73 Jahren gestorben.

Der ausgewiesene Spezialist für RNA-Viren, darunter der Erreger von COVID-19, hat zum 1. Juli die Leitung der Abteilung „Molekulare Virologie“ am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg übernommen.

Der Forschungsverbund INDIVO sucht Wege zur genaueren Diagnose und gezielten Behandlung von Bakterienbefall bei Menschen mit Leberzirrhose.

Forscher*innen der Universitäten Konstanz und Wien entdecken eine neue Klasse von Antibiotika, die selektiv gegen den Problemkeim Neisseria gonorrhoeae wirken, der Tripper (Gonorrhö) auslöst.

Für eine bessere personalisierte Medizin startet in Niedersachsen das Projekt MoReHealth.

Forschende haben den kombinierten Einsatz von Phagen- und Darmfloratransplantationstherapie zur Behandlung von Patientinnen mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen untersucht.

Im Beisein von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank wurde am 24.9. im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) der Grundstein für zwei innovative Forschungszentren unter einem Dach gelegt: Für den Campus Forschung II und das Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI).

Die Rekrutierung geeigneter Patient*innen beginnt jetzt.

Bereits eine Dosis des Pocken-Impfstoffs Imvanex verleiht gegen Mpox eine Schutzwirkung von 84 Prozent.

Ein Team aus dem Bereich der Hämatologie an der Universitätsmedizin Magdeburg hat eine wegweisende Entdeckung gemacht, die das bisherige Verständnis von Entzündungen und Blutkrebs revolutionieren könnte.

Für die Forschung an neuen Therapien gegen Viren erhält Dr. Petr Chlanda, Virologe und Forschungsgruppenleiter an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, eine Förderung der Europäischen Union von mehr als 720.000 Euro.