
Besonderes Therapieangebot für Parkinson-Patienten
Neurologie im Klinikum Wolfsburg bietet stationäre Komplexbehandlung an.

Neurologie im Klinikum Wolfsburg bietet stationäre Komplexbehandlung an.

Die medikamentöse Therapie der Parkinson-Erkrankung ist bisher nur symptomatisch möglich. Daher wird sowohl nach kausalen Therapieansätzen als auch nach krankheitsmodifizierenden Behandlungen gesucht.

Die Klinik für Neurologie im CaritasKlinikum Saarbrücken hat seit 1. Juni einen neuen Chefarzt: Dr. med. Christoph Massing folgt auf Frank Maier, der die Klinik auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen verlassen hat.

Progesteron zeigte in einer Studie eine schützende Wirkung auf die Nervenzellen des Darms. Das macht Hoffnung auf einen Einsatz des Hormons gegen Parkinson.

Ein internationales Forscherteam aus Japan und Luxemburg zeigt erstmals, dass sich krankhafte Formen des Proteins α-Synuclein im Blut von Patienten zur Diagnose der Parkinson-Krankheit nutzen lassen. Außerdem können sie auf diese Weise verschiedene neurodegenerative Bewegungsstörungen voneinander unterscheiden.

Erstmals lässt sich das fehlgefaltete Protein Alpha-Synuclein im Gehirnwasser von Menschen mit Parkinson nachweisen, schon vor Ausbruch der motorischen Symptome.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. hat auf ihrem virtuellen Kongress „Parkinson und Bewegungsstörungen – Highlights Digital 2023“ vier Wissenschaftspreise und zwei Nachwuchsförderungen verliehen.

Wissenschaftler der Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz haben eine wesentliche neue Erkenntnis zur Funktionsweise des Gehirns erzielt.

Individualisierte Therapieentscheidungen gewinnen bei der Parkinson-Behandlung an Bedeutung.

Die Zukunft der Parkinson-Behandlung liegt in zielgerichteten Therapien, die an der Ursache ansetzen. Dabei wächst der Stellenwert von Genetik und Biomarkern in der Parkinson-Forschung.

Viele neurologische Erkrankungen, wie Parkinson oder Dystonien, gehen mit Bewegungsstörungen einher. Bei der Behandlung von Parkinson hat sich die Tiefe Hirnstimulation bewährt.

Für neurologische und psychiatrische Erkrankungen stehen neue Behandlungsoptionen in Aussicht.

Zunehmend wird klar, dass unsere Darmflora eine Rolle bei der Entstehung verschiedener Krankheiten spielt, so auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dem M. Parkinson.

In der Epilepsieforschung galt lange die Annahme, dass für die Entstehung von Entzündungen im Gehirn eine undichte Blut-Hirn-Schranke ursächlich ist.

Die isolierte REM-Schlaf-Verhaltensstörung ist eine Krankheit, die bereits weit im Vorfeld auf eine Parkinson-Erkrankungen hinweisen kann.

Mithilfe von Daten aus einer großen Medizin-Datenbank – der Parkinson’s Progression Markers Initiative (PPMI) – hat ein Forscherteam der Universität des Saarlandes einen wichtigen Schritt bei der Ursachenforschung der Parkinson-Erkrankung gemacht.

Neue Forschungsdaten vom Universitätsklinikum Tübingen zeigen eine direkte Kopplung zweier neurologischer Erkrankungen, des Morbus Parkinson und einer Form der genetisch bedingten Dystonie. Dies eröffnet neue gentherapeutische Ansatzpunkte.

Ungeachtet der dynamisch fortschreitenden Alterung der Bevölkerung ist die Häufigkeit neu aufgetretener Parkinson-Diagnosen in den ärztlichen Abrechnungsdaten in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2019 um bis zu 30 Prozent zurückgegangen.

Neurophysiker um Malte Brammerloh vom MPI CBS haben herausgefunden, dass die Identifikation von einem Magnetresonanztomographie-Zeichen zur Parkinsondiagnose als eine bestimmte anatomische Region im Gehirn zwar weit verbreitet, aber gar nicht korrekt ist.

Ein Forschungsteam an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel hat eine Methode entwickelt, die die für Parkinson typischen Eiweißveränderungen zuverlässig im Blut aufspürt.

Bayer gab heute bekannt, dass sein biopharmazeutisches Tochterunternehmen BlueRock Therapeutics einen neuen Standort für Zelltherapie-Innovationen auf dem Bayer-Campus in Berlin errichtet hat.

Die „Parkinson-Stiftung“ zeichnet Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen für ihren Projektvorschlag „Glykierung von alpha-Synuclein als Biomarker“ mit dem Innovations-Preis in der Kategorie „Grundlagenforschung“ aus. Der Innovations-Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Im Fokus der Forschenden steht die Wirkung von verschiedenen Verfahren der Gehirnstimulation auf neurologische Erkrankungen wie Parkinson und Schlaganfall.

Es gibt das typische Parkinson-Syndrom, an dem viele Menschen erkranken. Und es gibt seltene, sogenannte atypische Formen des Parkinson-Syndroms, bei dem sich fehlgefaltete „Tau-Proteine“ in den Hirnzellen der Patientinnen und Patienten ablagern.

Seit Beginn der Covid-Pandemie im Jahr 2020 wurden viele Versorgungsstrukturen für Menschen mit Parkinson digital angepasst. Um insbesondere die ambulante Versorgung aufrechtzuerhalten, haben Kliniken und Praxen innovative Ansätze verfolgt und neue Wege beschritten. „Der hohe Innovationsdruck zur Entwicklung neuer Versorgungsmethoden bleibt bestehen und könnte in Zukunft deutliche Vorteile bringen.

Morbus Parkinson ist eine chronische degenerative Nervenerkrankung, die zum Zeitpunkt des Auftretens individuell variabler Symptome meist bereits seit Jahren oder Jahrzehnten besteht. Um rechtzeitig entsprechende Therapien beginnen zu können, muss Parkinson früh erkannt und klar diagnostiziert werden.

Eine aktuelle Studie zeigt: Ausdauersport verbessert die funktionelle und strukturelle Plastizität der für die Planung, Ausführung und Kontrolle von Bewegungen zuständigen Hirnregionen und wirkt so dem Abbau motorischer und kognitiver Funktionen bei Morbus Parkinson entgegen.

Die International Parkinson Foundation hat das Parkinson-Zentrum in der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Marburg in einem weltweiten Wettbewerb mit dem „Center of Excellence Award 2022" ausgezeichnet.

Einen neuen Ansatz, Krankheiten wie Parkinson noch vor Auftreten von Symptomen mit Hilfe von Biomarkern im Blut nachzuweisen, erforscht die Humangenetikerin Caroline Diener im Team von Professor Eckart Meese am Institut für Humangenetik der Universität des Saarlandes.

Im Vergleich zu Menschen ohne Parkinson zeigten Parkinson-Betroffene, die wegen Covid-19 stationär versorgt wurden, häufiger schwere Krankheitsverläufe. Auch die Sterblichkeit der Betroffenen im Krankenhaus war mit Parkinson erhöht.

Prof. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), ist in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (kurz: Deutsche Parkinsongesellschaft) gewählt worden.
































