Neuer Leibniz-WissenschaftsCampus zur Erforschung von Antibiotikaresistenzen
FZB und CAU arbeiten standortübergreifendend zusammen zur Erforschung der Plastizität von Antibiotikaresistenzen bei bakteriellen Krankheitserregern.

FZB und CAU arbeiten standortübergreifendend zusammen zur Erforschung der Plastizität von Antibiotikaresistenzen bei bakteriellen Krankheitserregern.

Studie unter Leitung der Universität Tübingen: Viele Nicht-Antibiotika schwächen die natürliche Schutzfunktion des Darms, sodass sich krankmachende Bakterien leichter dort ansiedeln können.


Ziele sind u.a. Impfstoff-Forschung, Entwicklung eines Frühwarnsystems für Krankheitserreger und der Aufbau eines Long-COVID-Registers für Bayern.

Einige Krankheitserreger verstecken sich in menschlichen Zellen und verbessern so ihre Überlebenschancen.

Ein HZDR-Team entwickelte einen neuen Ansatz für einen schnellen und kostengünstigen Nachweis von Krankheitserregern.

Eine neue Studie belegt, welche spezifischen zellulären Mechanismen zu einer gezielten Schwächung von bakteriellen Krankheitserregern führen und so die Wirksamkeit einer Antibiotikatherapie erhöhen.

Die virologische Forschung der Ulmer Universitätsmedizin vergrößert sich. Auf dem Campus entsteht zurzeit ein Schutzlabor der zweithöchsten Schutzstufe 3 (S3-Labor) als Containerlösung. Forschende wollen SARS-CoV2 und andere Krankheitserreger verstehen.

Personen, die mit krankheitsbezogenen ekelerregenden Videos konfrontiert werden, weisen eine erhöhte Konzentration der Antikörper Immunglobulin A im Speichel auf.

Grazer Forschende arbeiten an neuen Peptid-Wirkstoffen, die Keime extrem schnell und zielgerichtet unschädlich machen.

Massenspektrometrie weist Bakterien ohne aufwendige Isolierung und Vermehrung nach.

Neue antimikrobielle Strategien sind dringend erforderlich, um Krankheitserreger einzudämmen.

Immunologen der Universitätsmedizin Magdeburg haben eine neue Rolle von Stickstoffoxid bei der Abwehr von Krankheitserregern entschlüsselt.

Forschende des Leibniz-HKI entdecken Enzym, das den Virulenzfaktor Malleicyprol bei humanpathogenen Bakterien entschärft.


Der Hefepilz Candida albicans besiedelt die Schleimhäute und ist meist harmlos. Doch unter bestimmten Bedingungen kann er gefährliche Infektionen auslösen.

Immunzellen sind dazu in der Lage, Infektionen wie ein Spürhund zu „erschnüffeln“. Sie nutzen dazu spezielle Sensoren, die n Toll-like-Rezeptoren (TLR).


An der Universität Tübingen wurde erstmals der Wirkstoff Epifadin isoliert. Epifadin wird von bestimmten Bakterien in der Nase und auf der Haut des Menschen produziert, ist antibiotisch wirksam und der erste Vertreter einer bisher unbekannten Wirkstoffklasse.

T-Safe Filter wurden unabhängig getestet und als Sterilfilter gemäß ASTM F838 zertifiziert und bietet einen sofortigen wirksamen Schutz vor opportunistischen, durch Wasser übertragenen Krankheitserregern am Einsatzort.

Forscher entdecken ein neues Potenzial von Backhefe zur Behandlung hartnäckiger Pilzinfektionen.

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen verkürzt die Suche nach Angreifern, die multiresistente Krankheitserreger vernichten können.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie Maschinenlernen, Datenintegration und KI zu besseren Strategien im Kampf gegen Krankheitserreger beitragen können.


Kooperation aus Uni Bonn, den USA und den Niederlanden knackt die Wirkweise des Clovibactins.



Forschende aus Saarbrücken und Freiburg entwickeln vielversprechenden Wirkstoff zur Bekämpfung multiresistenter Bakterien.

Der Mikrobiologe gilt als Pionier der molekularen Typisierung zur Prävention antibiotikaresistenter Krankheitserreger und hat u.a. das Netzwerk „EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland“ gegründet, das erfolgreich der Infektionsprävention entlang der deutsch-niederländischen Grenze dient.

Pandemien soll künftig mit einem einzigartigen Programm der Kampf angesagt werden: Ein Milliardär und Forschende der Universitäten Melbourne und Bonn sowie des Universitätsklinikums Bonn verbünden sich, um neue Therapeutika zu entwickeln und die natürliche Immunreaktion zu stärken.

Deutsch-amerikanisches Forschungsteam wirft Licht auf die Entstehung pathogener Acinetobacter-Arten.

Forschenden des HIRI und des HZI gelingt Einblick in molekulare Welt zwischen Phagen und Bakterien.

Spitalkeime und Seuchenerreger werden nicht immer direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Sie können sich auch über keimbelastete Gegenstände verbreiten.

Mit 3D-Organoiden, lassen sich Krankheitsprozesse gut erforschen. Ein Team der Universität Würzburg hat eine Art Bauplan für ein Modell des Gebärmutterhalses vorgestellt.



Prof. Dr. Stefanie Kampmeier wird zum 1. Juli neue Professorin für Krankenhaushygiene an der Würzburger Universitätsmedizin.

Der krankheitserregende Pilz Aspergillus fumigatus entgeht seiner Vernichtung in Oberflächenzellen der menschlichen Lunge, indem er ein menschliches Protein bindet. Dadurch nistet er sich in abgegrenzten Bereichen – den Phagosomen – in den Lungenzellen ein.

Ein Jenaer Forscherteam bestimmt Krankheitserreger direkt aus Blutplasma – auch bei laufender Antibiotikatherapie.

Im Kampf gegen übertragbare Krankheiten und Antibiotikaresistenzen bauen der Infektionsmediziner Professor Sören Becker und sein Team vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität des Saarlandes mit Klinik-Partnern in Afrika und Indonesien Diagnostiklabore auf.

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) beteiligt sich an 15 Verbundprojekten im Bereich der Corona-Forschung und perspektivisch weiterer Krankheitserreger und Gesundheitskrisen, insbesondere durch die Etablierung bundesweit nutzbarer Infrastrukturen.

Am Universitätsklinikum Frankfurt am Main trat 2023 eine systemische P. aeruginosa Trinkwasserkontamination auf. Als wahrscheinliche Kontaminationsquelle wurde ein Wasserzähler identifiziert.

Multiresistente Krankheitserreger sind ein gravierendes und zunehmendes Problem in der modernen Medizin.

Welchen Einfluss hat die Wassertemperatur, die Waschdauer und die Wassermenge auf das Händewaschen? Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien zeigen überraschende Ergebnisse.


Ein Frankfurter Forschungsteam zeigt, wie der Erreger über kurze evolutive Zeiträume große Funktionsveränderungen von Proteinkomplexen erreichen kann.

Antibiotika sind ein erprobtes Mittel, um Patienten bei bakteriellen Infektionen zu heilen. Einige Patienten erleiden allerdings einen Rückfall. Forschende der Universität Basel haben nun herausgefunden, warum einige Bakterien die Antibiotikagabe überleben



Zur Vermeidung der Transmission von Krankheitserregern im Krankenhaus können PCR-Schnelltests eingesetzt werden.

Basierend auf Bakteriophagen entwickeln ETH-Forschende einen neuen Schnelltest, um die Erreger von Harnwegsinfektionen schnell und präzise zu identifizieren.

Ob gefährliche Staphylokokken in der Nase überleben, hängt davon ab, welche anderen Bakterien vorhanden sind – und wie sie Eisen gewinnen.

Schnelligkeit oder Genauigkeit? Was Corona-Tests angeht, musste man sich bisher zwischen diesen beiden Varianten entscheiden.

Wenn Viren oder Bakterien die Atemwege besiedeln, versucht der Körper diese durch Abhusten von Schleim wieder loszuwerden. Diese natürliche Abwehrreaktion ist bei bestimmten Atemwegserkrankungen wie der Mukoviszidose oder COPD gestört.


Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes Problem für die weltweiten Gesundheitssysteme.

Ein Forschungsteam aus Jena und Berlin untersuchte über ein halbes Jahr lang, wie Bakterien Stationszimmer in einem Klinikneubau besiedeln.



Der 5. Mai ist der Internationale Tag der Händehygiene, einst wurde er von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen.


Der Immunologe des Exzellenzclusters PMI erhält Förderzusage des Europäischen Forschungsrates für seine Arbeiten zu regulatorischen T-Zellen.


Der Robert-Koch-Preis 2021 geht mit 120.000 Euro an Prof. Dr. Yasmine Belkaid und Prof. Dr. Andreas Bäumler. Kyriacos Costa Nicolaou wird mit Robert‐Koch‐Medaille in Gold ausgezeichnet.

HIRI-Wissenschaftler Alexander Westermann erhält ERC Starting Grant.

Infektionen mit mehreren Erregern gleichzeitig erhöhen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Würzburg an künstlichen 3D-Gewebe-Modellen.

Neues Helmholtz-Institut forscht an der Schnittstelle von menschlicher Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt in den kommenden vier Jahren zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) mit insgesamt rund 26,9 Mio. Euro.

Saarbrücker Forscher optimieren Wirkstoffkandidaten gegen multiresistente Bakterien und Parasiten.

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird am 6. September in Berlin verliehen.

„In die Forschung zu lebensbedrohlichen Pilzinfektionen wird zu wenig Geld investiert“

Viele Kliniken setzen den Adsorber CytoSorb bei der Blutreinigung Schwerkranker ein, um Entzündungsstoffe abzufangen und den lebensbedrohlichen Zytokinsturm zu verhindern. MHH-Forschende fanden in einer Meta-Studie heraus, dass die Behandlung die Sterblichkeit nicht verringert und sogar schaden kann.

Neubau des Helmholtz-Instituts für One Health schafft die Grundlage für innovative, interdisziplinäre One Health-Forschung in Greifswald.

Zur Vermeidung der Transmission von Krankheitserregern im Krankenhaus können PCR-Schnelltests eingesetzt werden.

Atemwegserkrankungen können auf eine Vielzahl verschiedener Krankheitserreger zurückgeführt werden.

Bestimmte Veränderungen im Erbgut von Krankheitserregern können deren Fähigkeit menschliche Zellen zu infizieren verändern. Twincore-Forschende zeigen die Rolle epistatischer Interaktion bei der Omicron-Variante des SARS-CoV-2-Virus.

Wenn die Böden in Krankenhäusern oder Arztpraxen stark abgenutzt und porös sind, ist es längst zu spät – Bakterien und andere Krankheitserreger setzen sich fest.

Gesunde Haut verfügt über einen bakteriellen Schutzschild gegen Krankheitserreger: das Mikrobiom. Dessen Zusammensetzung galt bisher als schwer zu entschlüsseln. Einem Forschungsteam ist es jetzt gelungen, mit Hilfe des Enzyms Benzonase die lebendigen Bakterien in Abstrichen der Haut durch Sequenzierung zu identifizieren. Die Methode eröffnet neue Möglichkeiten der Diagnose und Therapie für die Dermatologie.

Nicht erst seit der Coronapandemie ist klar, wie wichtig präventive Infektionsmedizin ist: Neue Krankheitserreger tauchen auf, und immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen gegen gängige Antibiotika.

Das Nationale Obduktionsnetzwerk NATON hat das Ziel, systematische und standardisierte Erkenntnisse über pandemische Krankheitserreger wie SARS-CoV-2 aus Obduktionen zur Verfügung zu stellen.

Das neuartige Glykopeptid Saarvienin A ist hochwirksam gegen resistente Krankheitserreger.


Atemschutzmasken sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Gesundheitswesen, im industriellen Arbeitsschutz oder während globaler Pandemien – sie schützen vor Schadstoffen und Krankheitserregern.

Im Krankenhaus sollen Krankheiten geheilt werden. Trotzdem kommt es zur Übertragung von resistenten Krankheitserregern. Eine mögliche Quelle sind Sanitäranlagen.

„Ein gesundes Immunsystem kann krankheitserregende Mikroben von unschädlichen unterscheiden, bei genetisch bedingten Störungen droht Lebensgefahr – und hier setzt die von mir und meinem Team entwickelte Therapie an“.

Firma Hagleitner will Desinfektion sowie Händewaschen noch beliebter machen

Manche Blutvergiftungen verlaufen mild, viele haben jedoch einen tödlichen Ausgang – die Gründe für diese Unterschiede sind trotz jahrzehntelanger Forschung im Dunklen geblieben.

Das Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) initiiert eine Studie zur Verbesserung der Händehygiene.

Bakterien der Gattung Shigella, eng verwandt mit dem bekannten E. coli, sind die zweithäufigste Ursache für tödlich verlaufende bakterielle Durchfallerkrankungen, mit weltweit über 200.000 Opfern pro Jahr.


Neues Schema ordnet Atemwegströpfchen nach ihrem Entstehungsort ein und kann bei der Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten helfen.

Für bessere Hygiene und Infektionsschutz im Gesundheitssystem braucht es ein nachhaltiges Umdenken aller Beteiligten im täglichen Handeln.

Forschende der Universität Ulm haben untersucht, wie das neue Coronavirus das menschliche Immunsystem unter seine Kontrolle bringt.

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung von der Universität zu Köln haben eine Studie zu dem Carbapenem-resistenten Bakterium Acinetobacter baumannii durchgeführt.

Eine CRISPR-Entdeckung aus Würzburg bereitet den Weg für ein neuartiges Corona-Testverfahren.

Ein Team von Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Magdeburg entschlüsselt einen neuen Mechanismus innerhalb der altersspezifischen Infektionsabwehr gegen bakterielle Erreger. Eine entscheidende Rolle spielt dabei eine Gruppe Bakterien, die im Darm von Kleinkindern dominant sind.

MHH-Gastroenterologe Dr. Bernd Heinrich sucht neue Therapien gegen das hepatozelluläre Karzinom (HCC), einen bösartigen Lebertumor. Die Deutsche Krebshilfe zeichnet ihn dafür mit dem Max-Eder-Nachwuchsprogramm aus und unterstützt seine Forschung mit 800.000 Euro.

In den Krankenhäusern ist die korrekte Händehygiene die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von nosokomialen Infektionen.

Forschende der TU Berlin haben den Auslöser der Blattbrandkrankheit beim Zuckerrohr – Albicidin – so verändert, dass er gegen multiresistente Krankenhauskeime wirkt.

Semmelweis Foundation: „High five“ für die Gesundheit am Internationalen Tag der Händehygiene

Unser Immunsystem – Von Entzündungen, Impfung und Mikroplastik

Der Europäische Forschungsrat fördert die Wissenschaftler*innen Prof. Dr. Elisa Oberbeckmann, Dr. Sophie de Vries und Dr. Tristan Manfred Stöber mit jeweils einem ERC Starting Grant für einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Bedeutung von Trinkwasserinfektionen und die Rolle des Abwassermonitorings steigt bei der Früherkennung und Bekämpfung von Ausbrüchen.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt ein Darlehen von 15 Millionen Euro an die Spindiag GmbH, ein In-vitro-Diagnostik-Start-up, das Patientinnen und Patienten und Krankenhäuser vor Erregern von Infektionskrankheiten schützen will. Die EIB-Mittel fließen in die Weiterentwicklung der PCR-Testplattform von Spindiag, die in Gesundheitseinrichtungen, zum Beispiel in Krankenhäusern, eingesetzt werden soll.

Bereits heute sterben weltweit jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Infektionen, weil bewährte Therapien versagen.

Hygiene in Räumen und auf Oberflächen – weshalb ist sie so extrem wichtig für die Gesundheit des Personals?


Prof. Dr. Timothy Springer und Prof. Dr. Francisco Sánchez-Madrid sind am Freitag, 17. November, mit dem mit 120.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis ausgezeichnet worden.

Die Ethris GmbH und das DZIF gaben eine strategische Forschungskooperation zur Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten bekannt.

Das Leibniz-Institut Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen stellt das Bakterium aus Labortier-freier Anzucht zur Verfügung.


Click-to-Release-Technik umgeht die stark nierenschädigende Wirkung von Colistin.


Wie wirken sich organische Düngung auf die Ausbreitung Antibiotika-resistenter Erreger aus?

Antibiotika-resistente Bakterien verursachen zum Teil lebensgefährliche Infektionen, die mit den vorhandenen Medikamenten kaum noch zu behandeln sind.

Eine bahnbrechende Studie von Wissenschaftlern am LMU Klinikum München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung hat gezeigt, dass Antikörper und das Komplementsystem zentrale Rollen bei der Entstehung von Thrombosen spielen.

Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Mainz haben erstmals eine Patientin mit der Autoimmunkrankheit Lupus erfolgreich mit der sogenannten CAR (Chimäre Antigen-Rezeptor)-T-Zell-Therapie behandelt.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat die Würzburger Infektionsbiologin Cynthia Sharma in die Sektion „Mikrobiologie und Immunologie“ aufgenommen.


Nicht nur in deutschen Krankenhäusern, sondern quasi weltweit gilt ein scheinbar ungeschriebenes Gesetz, nach dem Mediziner einen weißen Ärztekittel tragen, während in den OPs grüne oder blaue Spezialkleidung verwendet wird. Das ist kein Zufall, denn für die Wahl dieser Farben gibt es konkrete Gründe.

Warum entwickeln manche Menschen nach einer schweren Virusinfektion der Lunge plötzlich lebensbedrohliche bakterielle Lungenentzündungen?



Da immer mehr Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, erforschen Wissenschaftler des KIT neue Ansätze zur Behandlung von Infektionen am Beispiel des Bakteriums Yersinia enterocolitica.





Eine Studie zeigt individuelle Unterschiede in der Immunantwort der Nase. Forschende der Universität Tübingen geben neue Einblicke in die spezifische Antikörper-Reaktion von körpereigenem Immunglobulin A.

Ein Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Halle sucht nach neuen Wegen für ein ressourcenschonendes Wassermanagement in Krankenhäusern.

Den Botenstoff TGFβ nutzt der Körper normalerweise dazu, die Immunreaktion am Ende einer Infektion wieder herunterzufahren. Bei schweren COVID-19-Verläufen schüttet er den Botenstoff jedoch schon zu Beginn der Infektion aus – und blockiert so die frühe Bekämpfung des Erregers durch das angeborene Immunsystem.

Die Abteilung Arbovirologie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, unter der Leitung von Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, hat als Partner eines europäischen Konsortiums den Preis der Europäischen Kommission für sein Epidemie-Frühwarnsystem „EYWA“ erhalten. Der Preis ist mit fünf Millionen Euro dotiert. Das Preisgeld wird die internationale Forschungsgruppe nun dafür einsetzen, ihr etabliertes Frühwarnsystem in Europa und den Ländern des Globalen Südens auszubauen.

Der Robert-Koch-Preis 2022 wird an Philip Felgner und Drew Weissman vergeben. Die beiden US-amerikanischen Wissenschaftler werden für grundlegende Beiträge zum Transfer von Nukleinsäuren in Zellen ausgezeichnet – eine zukunftsweisende Technologie für den Einsatz bei Infektionskrankheiten, aber auch in der Gentherapie und bei der Behandlung von Krebs. So haben mRNA-Impfstoffe entscheidend zur Bewältigung der Corona-Pandemie beigetragen. Die Verleihung des Preises findet am 11. November 2022 in Berlin statt.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben in einer Fallstudie die T-Zell-Antwort einer an Krebs und zudem an COVID-19 erkrankten Patientin erforscht.

Forscher am HZI, HIRI und HIOH erkunden molekulare Mechanismen und das therapeutische Potenzial von Bakteriophagen.

Im Mittelpunkt stehen sowohl der Trinkwasserbedarf als auch innovative Verfahren zur Reinigung von Abwasser, etwa zur Entfernung von Arzneimittelrückständen und Krankheitserregern.

Präeklampsie ist eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Florian Herse vom Max Delbrück Center und Martin Gauster von der Medizinischen Universität Graz erforschen, welche Rolle Hofbauerzellen dabei spielen. Dafür erhalten sie einen D-A-CH-Grant in Höhe von 700.000 Euro.

Eine Naturstoff-Forschungsgruppe der JLU erhält rund 950.000 Euro für die Entwicklung von Molekülen zur Hemmung eines spezifischen Proteins gramnegativer Bakterien.

Licht an – Bakterien tot. So einfach könnte das Desinfizieren von Oberflächen sein.

RNA-Moleküle nehmen eine Schlüsselstellung bei schweren Verläufen einer Infektion mit dem Coronavirus ein.


EMP-Forschende konnten mit Hilfe eines Labormodells feststellen, dass bestimmte Nanopartikel die Ausschüttung von Botenstoffen in der Plazenta stören und so die Ausbildung von Blutgefäßen beeinträchtigen.

Antibiotika sind unverzichtbar bei der Behandlung bakterieller Infektionen. Doch warum sind sie manchmal unwirksam, selbst wenn die Bakterien nicht resistent sind?

Ausbruchsmanagement erhöht die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern und trägt zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit bei.

Prof. Dr. Stephan Harbarth ist mit dem mit 50.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention 2022 ausgezeichnet worden.

Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn hat der international renommierten Wissenschaftlerin Prof. Sharon Lewin die Ehrendoktorwürde verliehen.

Seit Anfang April setzen die Paracelsus Kliniken mit einer neuen Hygienekampagne einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Patientensicherheit in deutschen Gesundheitseinrichtungen.

Wissenschaftler des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung der Universitätsmedizin Göttingen entdecken: Krankmachende Immunzellen nutzen die inneren, weichen Schichten der Hirnhäute, nicht dagegen die äußere harte Schicht, um in das Nervensystem einzudringen und eine zerstörerische Entzündung auszulösen.

Ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam hat herausgefunden, dass das angeborene Immunsystem bei Infektion mit RNA-Viren wie SARS-CoV-2 nur dann Alarm auslöst, wenn die Viren die Struktur des Zytoskeletts stören.


Ein von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der University of Birmingham geführtes EU-Forschungsprojekt entwickelt Nanobeschichtungen, die Viren und Bakterien inaktivieren.

Elastische Böden sind sehr widerstandsfähig – aber irgendwann ist die Nutzschicht porös, Schmutz und Keime dringen ein. Dann wird meist über den Austausch des Bodens nachgedacht. Aber es geht auch anders.

SARS-CoV-2 kapert Interferon-induzierte Transmembranproteine zur effektiven Infektion.

Forscher des ISAS, des Universitätsklinikums Essen und der Universität Münster haben eine Methode entwickelt, die eine massenspektrometrische Analyse neutrophiler Granulozyten mit nur 1.000 Neutrophilen ermöglicht.

Zellen im Labor wachsen lassen: Diese Kunst beherrscht der Mensch schon lange. Schwieriger wird es, wenn ganze Gewebe nachgebaut werden sollen.

Jedes Gebäude hat ein einzigartiges Wasserverteilungssystem und damit einen einzigartigen Mix an Anforderungen an die Kontaminationsprophylaxe. Durch die Filtration werden Verunreinigungen des Wassersystems zurückgehalten, die sich nachteilig auf Benutzer und Geräte auswirken können.

Multiresistente bakterielle Infektionen sind eines der gravierendsten Probleme in der Medizin, eine Situation, die sich in den kommenden Jahrzehnten nur noch verschlimmern dürfte.

Die neue Leitlinie für Ärzte und Klinikpersonal ist das Ergebnis von vier Jahren intensiver Zusammenarbeit unter Kölner Leitung von mehr als hundert Fachleuten aus 35 Ländern.


Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und des Krankenhauses St. Georg in Leipzig haben ein verbessertes Protokoll für den Nachweis von SARS-CoV-2 entwickelt. Diese Methode kann eine positive Probe in einem Pool mit 25 nicht infizierten Proben in weniger als einer Stunde nachweisen.

Prof. Dr. Nicolas Schlegel erhält neu geschaffenen Lehrstuhl für Experimentelle Viszeralchirurgie am UKW.

Die Zahl der Corona-Toten, die Infektions- und Reproduktionszahlen und Inzidenzwerte werden täglich in den Medien kommuniziert. Dass sich vor und auch während Corona jedes Jahr in Deutschland zwischen 400.000 und 600.000 Menschen mit Krankenhauskeimen infizieren, von denen jährlich vorsichtig geschätzt 10.000 bis 20.000 sterben, geht gerade völlig unter.

Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste Blutkrebserkrankung. Der Krebs befällt die Plasmazellen im Blutkreislauf.

Wie Hämoglobin die Lunge im Kampf gegen Grippeviren unterstützen könnte, untersucht PD Dr. Torben Knuschke mit Influenza-A-Viren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt mit rund 220.000 Euro.

Leibniz-Gründungspreis 2021 geht nach Frankfurt (Oder) und Greifswald.

Aspergillus fumigatus-Stämme, die Menschen infizieren, haben einen deutlich veränderten Stoffwechsel im Vergleich zu anderen Stämmen in der Umwelt.

Die zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Gesundheitswesens ist die Digitalisierung. Denso begleitet bei der Einrichtung.

Forschende des HIPS entschlüsseln neuartigen Wirkmechanismus eines Naturstoff-Antibiotikums.

TiHo-Forschende entwickeln ein neues Zellkultursystem, mit dem sich die viralen Erreger der Erkrankung und die entsprechende Infektion untersuchen lassen.

Eine Gürtelrose, die heftigen Hautausschlag mit brennendem Schmerz hervorruft, wird durch das Varizella-zoster-Virus ausgelöst, das oft seit der Kindheit im Körper ruht.

Forscher um Dorothee von Laer und ihrem Doktoranden Emmanuel Heilmann am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck entwickelten am Beispiel von Paxlovid ein einzigartiges Modell, das unter sicheren Bedingungen die Prognose von Resistenzen gegen antivirale Medikamente erlaubt.

Infektiöse Keratitis lässt jährlich 1,5 Mio. Menschen weltweit erblinden. Oft geht die Krankheit auf den „Krankenhauskeim“ Pseudomonas aeruginosa zurück, den die WHO zu den gefährlichsten dieser Art zählt.

Wie kann das Risiko von COVID-19-Ausbrüchen in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen minimiert werden?

GMBU & Purion Forscher evaluieren Wirksamkeit im Vergleich zu chemischen Methoden.

Dr. Anne-Sophie Munser ist mit dem dritten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden.

Antibiotikaresistenzen sind weltweit ein großes Problem: Sie führen dazu, dass lebenswichtige Medikamente nicht mehr wirken.

In Zusammenarbeit mit Intensivmedizinern des Kloster Grafschaft-Fachkrankenhauses untersuchen Wissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar, wie sich die infektiöse Atemluft bei beatmeten Corona-Erkrankten verbreitet.

Als die SARS-CoV-2-Pandemie im Jahr 2020 ausbrach, arbeitete Spindiag gerade am ersten Produkt, einem PCR-Schnelltest zum Nachweis Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, direkt am Ort der Probenentnahme, dem Point of Care (PoC).

Rund 90.000 Herzoperationen mit und ohne Herz-Lungen-Maschine (HLM) werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Die Anwendung der HLM ist nach wie vor bei vielen Operationen am Herzen unentbehrlich.

Bodenbeläge nutzen sich ab und müssen irgendwann ausgetauscht werden – ein Alptraum für den Klinikalltag. Wir zeigen, wie es anders geht.

Neue Masken-Studie bestätigt die Vorliebe der Verbraucher für Papierhandtücher und stellt fest, dass die Viruslast beim Einsatz von Jet-Lufttrocknern deutlich höher ist.

Juniorprofessor Tim Rollenske leitet eine neue Emmy Noether-Forschungsgruppe

HZI-Forschende nutzen Mausvirus als Vehikel für das Spikeprotein für eine verbesserte Immunreaktion.

Die bestmögliche Händehygiene steht im Mittelpunkt der Patientensicherheit in einem Krankenhaus.

Der ausgewiesene Spezialist für RNA-Viren, darunter der Erreger von COVID-19, hat zum 1. Juli die Leitung der Abteilung „Molekulare Virologie“ am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg übernommen.

Wer Mikrobiom hört, denkt oft zuerst an den Darm. Doch das Mikrobiom umfasst weit mehr – nämlich die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die die Oberflächen des menschlichen Körpers besiedeln.

Nicht nur Tumorzellen, auch „Nachbarn“ zählen bei der molekularen Klassifizierung mit.


Kinder atmen wesentlich weniger potenziell infektiöse Partikel aus als Erwachsene – das gilt zumindest für die kleinen Atemtröpfchen, die vorwiegend in der Lunge entstehen.

Berner Forscher zeigen, warum sich SARS-CoV-2 in den oberen Atemwegen besser vermehrt.

Umfangreiche Studie zum Vorkommen von Acinetobacter in der Umwelt – Multiresistente Stämme überleben auch ohne Sauerstoff

Am 28. Februar 2023 ist Tag der seltenen Erkrankungen. Weltweit leiden etwa 350 Millionen Menschen an einer Seltenen Krankheit – in Deutschland etwa vier Millionen.

Bei einer autoimmunen Enzephalitis, einer seltenen, aber schwerwiegenden und mitunter lebensbedrohlichen Entzündung des zentralen Nervensystems, richtet sich die körpereigene Abwehr gegen das zentrale Nervensystem. Zum ersten Mal beschrieben wurde diese Krankheit im Jahr 2007.

Das Darmmikrobiom wird aktuell intensiv erforscht, denn es ist für die menschliche Gesundheit von großer Bedeutung.

Am 3. März 2023 wurde der durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse an den langjährigen und 2020 emeritierten Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn (UKB) Prof. Martin Exner von Herrn Staatssekretär Matthias Heidmeier in Vertretung von NRW Gesundheitsminister Laumann in einer Feierstunde in Düsseldorf überreicht.

Forschende der Universität Zürich haben den ersten Biomarker identifiziert, der zuverlässige Voraussagen ermöglicht.


Postnatale Supplementierung mit S100a8/a9-Alarminen verbessert die durch Mangelernährung verursachte Enteropathie.

Für die Professur „Global Public Health“ konnte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) eine erstklassige Besetzung für sich gewinnen.

Das angeborene Immunsystem bekämpft Infektionserreger. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Alarmbotenstoff Interferon. Wird es jedoch unkontrolliert ohne Infektion gebildet, kann es zu einer Autoimmunerkrankung führen.

Dr. Guilherme Dias de Melo wurde vom Institut Pasteur in Lyon für seine Forschungsarbeit zu Infektionen durch neurotrope Viren und deren Übertragung vom Tier auf den Menschen mit dem internationalen Preis „One Health" ausgezeichnet.

Studie der Universität Bonn identifiziert neuen Signalweg zur Bekämpfung von UV-Schäden und Infektionen.

DZIF-Wissenschaftler fanden heraus, dass Hepatitis-E-Viren bei chronisch-infizierten Patienten im Ejakulat viel länger überdauern als im Serum.

Das Klinikum Osnabrück (KOS) und das Marienhospital Osnabrück (MHO) intensivieren ihre Zusammenarbeit in der Labordiagnostik.

AMS-MAN: Mainfränkisches Antimicrobial Stewardship Netzwerk wächst weiter.

Das Multiple Myelom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen der Immunzellen des Knochenmarks. Um schneller und zielgerichteter eingreifen zu können, haben Berliner Forschende mit weiteren Partnern die Erkrankung umfassend molekular untersucht.

HZI-Froscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem für Immunflucht verantwortliche Mutationen schnell und sicher aufgespürt werden können.

Dem Bonner Immunologen Prof. Florian I. Schmidt, der am Institut für Angeborene Immunität am Universitätsklinikum Bonn (UKB) forscht, wurden ein Consolidator Grant des European Research Council in Höhe von zwei Millionen Euro für sein Forschungsvorhaben bewilligt.


Eine internationale Studie unter Leitung von Helmholtz Munich untersucht die gesundheitlichen Folgen von Starkregenereignissen.

Ein Greifswalder Forscherteam des Exzellenz-Zentrums ZIK plasmatis am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) konnte erstmalig in Laborexperimenten die Inaktivierung von Corona-Viren durch physikalisches Plasma zeigen.

Infektions- und Immunitätsstatus der Bevölkerung gelten als Schlüsselparameter für den Umgang mit Pandemien. Dafür ist der Nachweis von Antigenen und Antikörpern von großer Bedeutung. Die derzeit dafür verwendeten Geräte – so genannte Point-of-Care (POC) Geräte – sind eine Option für ein schnelles Screening. Allerdings muss ihre Empfindlichkeit weiter verbessert werden.

Der Gründer von BioLegend, Dr. Gene Lay, ist von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie e.V. (DGfI) mit der Ehrenmedaille der DGfI ausgezeichnet worden.

Im neuen DFG-Projekt untersucht die Transfusionsmedizin am UKW unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Kößler, wie sich unterschiedliche Herstellungs- und Lagerungsverfahren der Thrombozytenkonzentrate auf die Funktionalität der Toll-like-Rezeptoren und auf andere immunologische Eigenschaften der Thrombozyten auswirken.

Die 9. Fachtagung Gefährliche Stoffe im Gesundheitswesen (GSiG) findet vom 8. bis 9. November in Hamburg statt.