
Früh geboren – immunologisch anders programmiert
Die Kinderklinik am Universitätsklinikum Würzburg veröffentlicht in Kooperation mit dem Uniklinikum Lübeck den bisher größten Datensatz zur Immunentwicklung von Frühgeborenen.

Die Kinderklinik am Universitätsklinikum Würzburg veröffentlicht in Kooperation mit dem Uniklinikum Lübeck den bisher größten Datensatz zur Immunentwicklung von Frühgeborenen.

Für seine zukunftsweisende Forschung zur Rolle des Mikrobioms erhält Priv.-Doz. Dr. Mats Ingmar Fortmann vom Universitätsklinikum Lübeck den Johannes-Wenner-Forschungspreis 2026.

Warum verlaufen allergische Reaktionen während einer Virusinfektion oft besonders schwer?

Das kinderonkologische Zentrum am Universitätsklinikum Dresden erhält die Akkreditierung nach JACIE für die Stammzelltransplantation bei Kindern.

Das neue Christian-Doppler-Labor entwickelt Therapien der nächsten Generation gegen NSCLC. Ein siebenjähriges Forschungsprogramm untersucht immunogenen Zelltod bei Lungenkrebs.

Prof. Dr. Sebastian Kobolds Team am LMU Klinikum zeigte, dass Prostaglandin E2 T-Zellen im Tumor hemmt. Durch Modifikation der CAR-T-Zellen überwinden sie diese Blockade und greifen nun auch feste Tumoren an.

Ein neuartiges Hydrogel – also ein wasserbasiertes Gel – bekämpft nicht nur Bakterien, sondern beruhigt Entzündungen und fördert so aktiv die Wundheilung.

Forschende um Prof. Dr. Salih vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung am DKFZ-Partnerstandort Tübingen haben mit Förderung der Wilhelm Sander-Stiftung in Höhe von 528.000 € über 6 Jahre ein innovatives Immunzytokin (therapeutischer Antikörper mit einem daran gekoppelten Zytokin) entwickelt.

Lungenkrebs ist sehr unterschiedlich, was die Behandlung erschwert. Forscher des BIH an der Charité haben ein Verfahren entwickelt, bei dem Mini-Tumoren aus Patientenproben gezüchtet und verschiedene Therapien getestet werden.

Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn hat einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der menschlichen Immunabwehr gegen Pockenviren geleistet.

MHH-Forscher entdecken Glykanstrukturen auf Nierenzellen, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können.

Jan Schwab hat am 1. Januar die neu geschaffene W3-Professur für Klinische und Experimentelle Paraplegiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Lässt sich das geschwächte Immunsystem älterer Individuen wieder verjüngen? Dies gelang Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellinstitut HI-STEM und vom Broad Institute mit einem innovativen Ansatz.

Der Hefepilz Candida albicans besiedelt die Schleimhäute und ist meist harmlos. Doch unter bestimmten Bedingungen kann er gefährliche Infektionen auslösen.

Ab dem 1. Januar 2026 leitet Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der Universitätsmedizin Mainz.

Das LMU Klinikum München stärkt seine Rolle in der personalisierten Medizin und der Arzneimitteltherapie mit der Gründung des Instituts für Klinische Pharmakologie.

Dr. Julia Krug erhält für ihr innovatives Melanom-Projekt ein BZKF-Young Scientist Fellowship in Höhe von 100.000 Euro

Eine neue Studie der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt, dass Leberoperationen mit Roboterunterstützung das Immunsystem weniger belasten als herkömmliche Eingriffe.

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit eröffnet neue Perspektiven für die Bluthochdruck- und Diabetes-Therapie.

Die Untersuchung von Entzündungsreaktion mit PET/CT-Bildgebung ermöglicht eine individuelle Prognose und personalisierte Behandlungsstrategien.

Der Arzt und Krebsforscher Mirco Julian Friedrich vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellforschungsinstitut HI-STEM sowie vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) wird doppelt ausgezeichnet.

Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Köln und ein international führender Experte auf dem Gebiet des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), erhielt den Hamburger Wissenschaftspreis 2025 zum Thema „Immunmodulation“.

Blutkrebserkrankungen wie die Leukämie werden durch genetische Veränderungen in den blutbildenden Stammzellen des Knochenmarks verursacht.

Forscher am HZI, HIRI und HIOH erkunden molekulare Mechanismen und das therapeutische Potenzial von Bakteriophagen.

ETH-Forschende entwickeln auf der Basis Nanofasern aus Haferproteinen und Eisen-Nanopartikeln eine neue Form der Eisen-Supplementierung.

Im Projekt „Precision ImmunoRad“ bündeln Forschende aus Heidelberg, den USA und Zypern ihre Expertise, um moderne Therapieansätze gegen bislang schwer behandelbare Tumoren optimal zu kombinieren.

Wilhelm Sander-Stiftung fördert 15 Forschungsprojekte in Q3 mit 2,6 Millionen Euro

Bonner Forschende enthüllen, wie ein winziges RNA-Molekül in der Niere eine tödliche Autoimmunerkrankung auslöst.

Patienten, die Tumortherapien wie Bestrahlung oder Stammzelltransplantationen erhalten, leiden häufig unter schweren Schädigungen der Darmschleimhaut. Sie leiden nicht nur unter den Schmerzen und Komplikationen, sondern haben auch langfristig schlechtere Behandlungsergebnisse.

Der Biochemiker Alexander Mosig ist Professor für Tierversuchsersatzmethoden in der Infektions- und Entzündungsforschung am Universitätsklinikum Jena.

Freiburg gehört zur europäischen Spitze: Das Universitätsklinikum Freiburg zählt laut einer am 22. Oktober 2025 veröffentlichten Studie des Europäischen Patentamts (EPA) zu den forschungsstärksten Krankenhäusern Europas.

Warum erkranken Patient*innen nach Überstehen der ersten kritischen Phase einer Sepsis so häufig erneut an lebensbedrohlichen Infektionen?

Am 13. Oktober 2025 beginnt am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt eine klinische Studie, die das Potenzial körpereigener Immunzellen in der modernen Krebstherapie untersucht.

Humane Immunodefizienz-Viren (HIV) sind tückisch. Sie können sich der Immunabwehr und Medikamenten entziehen, indem sie „latent“ werden. In diesem Zustand sind sie weitgehend unsichtbar und unangreifbar. Solange diese Schläfer-Viren in Deckung bleiben, gibt es für Menschen mit HIV/AIDS keine wirkliche Heilung.

Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Köln und ein international führender Experte auf dem Gebiet des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), erhält den Hamburger Wissenschaftspreis 2025 zum Thema „Immunmodulation“.

Doppelerfolg für die Heidelberger Lebenswissenschaften: Gleich zwei der drei in diesem Jahr vergebenen renommierten Life Sciences Bridge Awards gehen an die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.

Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Köln und ein international führender Experte auf dem Gebiet des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), erhält den Hamburger Wissenschaftspreis 2025 zum Thema „Immunmodulation“.

Hochwirksame Medikamente haben HIV-Infektionen ihren einst tödlichen Schrecken genommen und sie zumindest in den Industrienationen zu einer chronischen Krankheit gemacht.

Am Montag, 6. Oktober 2025 wurde um 11.30 Uhr bekannt gegeben, dass der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2025 an drei Wissenschaftler*innen geht, die sich mit einer wichtigen Kontrollinstanz des Immunsystems beschäftigen.

Zum 1. Oktober 2025 hat Prof. Dr. Ingo Hilgendorf die Leitung der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum (CVK) am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) übernommen.

Der nächste Meilenstein des Projekts ist erreicht.

Da immer mehr Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, erforschen Wissenschaftler des KIT neue Ansätze zur Behandlung von Infektionen am Beispiel des Bakteriums Yersinia enterocolitica.

Adam Wahida erhält dieses Jahr den Hans-Hench-Promotionspreis für Klinische Immunologie.

Eine einfache Speichelprobe könnte künftig wertvolle Hinweise auf die Zusammensetzung des Magen- und Dünndarm-Mikrobioms liefern – und damit helfen das individuelle Risiko für bestimmte Erkrankungen abzuschätzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) vergibt an ihre Mitglieder einmal jährlich den Herbert-Fischer-Preis für Neuroimmunologie.

Priv.-Doz. Dr. Adrian von Witzleben, Oberarzt an der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie am Universitätsklinikum Ulm, wurde mit dem renommierten Anton-von-Tröltsch-Preis der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie ausgezeichnet.

Multiple Sklerose: Interferon oder Glatirameracetat? Beide Medikamente gelten als gleichwertig hilfreich gegen Multiple Sklerose. Nun gibt es einen eindeutigen Maßstab für die Medikamentenwahl.

Der Forschungsverbund INDIVO sucht Wege zur genaueren Diagnose und gezielten Behandlung von Bakterienbefall bei Menschen mit Leberzirrhose.

Eine orale Immuntherapie hilft vielen Kindern mit einer Erdnussallergie. Bei manchen führt sie allerdings auch zu schweren allergischen Reaktionen. Ein Team um Young-Ae Lee fand heraus, welche Gründe das haben kann – und wie sich die Behandlung individueller gestalten lässt.

Ein Forscherteam der Universität zu Köln hat einen neuartigen Ansatz entwickelt, um anhand von Blutproben vorherzusagen, wie schnell eine Nierenerkrankung fortschreiten wird.

Studie unter Leitung der Universität Tübingen: Viele Nicht-Antibiotika schwächen die natürliche Schutzfunktion des Darms, sodass sich krankmachende Bakterien leichter dort ansiedeln können.

Die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen findet immer neue Anwendungen und wird, neben dem Einsatz in der Behandlung von Blut- und Lymphdrüsenkrebs, inzwischen auch für solide Tumore und verschiedene Autoimmunerkrankungen untersucht.

Neue Erkenntnisse zur Infektionsstrategie von Pseudomonas aeruginosa

Eine HZI-Studie zeigt, wie multiresistente E. coli-Bakterien aus dem Darm entfernt werden können.

Prof. Dr. Ivonne Regel ist neue Professorin für Tumorimmunologie an der Universitätsmedizin Halle.

Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) hat den ersten Patienten der LION 1 Studie behandelt – mit ROR1-spezifischen CAR T-Zellen, einer neuartigen Immunzelltherapie gegen Krebszellen, die das Protein ROR1 auf ihrer Oberfläche tragen.

Am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) wurde jetzt erstmals eine weltweit einzigartige Herzklappenprothese aus körpereigenem Gewebe eingesetzt.

Der Immunologe des Exzellenzclusters PMI erhält Förderzusage des Europäischen Forschungsrates für seine Arbeiten zu regulatorischen T-Zellen.

Die Stiftung Charité fördert internationale Visiting Fellows in Datenmedizin, Prävention und Bioengineering.

Erneuter Erfolg für Spitzenforschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Gleich zwei neue überregionale Sonderforschungsbereiche (Transregio-SFBs) mit Sprecherschaft der Charité können im Oktober ihre Arbeiten aufnehmen.

Charité-Forschende finden einen neuen Ansatz für die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen.

FAU-Forschende behandeln weltweit erstmals eine Autoimmunerkrankung mit zwei verschiedenen CAR-T-Zelltherapien.

Dr. Elisabeth Meedt und Dr. Erik Thiele Orberg mit Preis der DAG-HSZT ausgezeichnet.

Das Bonner Exzellenzcluster ImmunoSensation3 wird im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern für weitere sieben Jahre gefördert.

Die Hamburger Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung feiert die wissenschaftliche Spitze.

Ein Forschungsteam der Unimedizin Mainz hat neue, wegweisende Erkenntnisse über die Entstehung der Autoimmunerkrankung Psoriasis gewonnen.

Drei Forscher werden für ihre grundlegende Arbeiten zur atopischen Dermatitis ausgezeichnet.

Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt: eine intensivere Strahlentherapie bei Lungenkrebs erhöht nicht das Risiko entzündlicher Reaktionen – verbessert aber möglicherweise die Überlebenschancen.

Interview mit HZI-Forscherinnen zum Internationalen Tag des Versuchstiers 2025

Der 47-jährige Hautarzt hat seit diesem Semester die Professur für Dermatologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena inne und ist Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Jena.

Die Schwabinger Abteilung für Infektiologie und Tropenmedizin steht seit 1. April unter Leitung von Prof. Joachim Meyer, bereits langjähriger Chefarzt und Leiter des Lungenzentrums München (Bogenhausen-Harlaching).

Minimalinvasives Embolisationsverfahren lindert immuntherapiebedingte Gelenkentzündung bei Darmkrebs.

Forscher der Universität Zürich haben die Grundlage für eine mögliche neue Therapie entwickelt, um fehlgeleitete Antikörper immundefekter Patienten abzufangen und so die Virenabwehr wieder herzustellen.

Anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages am 24. März weist Professor Torsten Bauer, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sowie Generalsekretär des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK), auf die anhaltende Bedeutung der Tuberkulosebekämpfung in Deutschland hin.

Bereits eine Dosis des Pocken-Impfstoffs Imvanex verleiht gegen Mpox eine Schutzwirkung von 84 Prozent.

Viren in Lebensmitteln aufgrund von verunreinigtem Wasser und anderen äußeren Einflussfaktoren sind gefährlich und können teils lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen.

Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) haben eine vielversprechende zelluläre Immuntherapie zur Behandlung von Glioblastomen entwickelt.

Das Immunsystem des Gehirns trägt über den Entzündungsbotenstoff Interleukin-12 ursächlich dazu bei, dass sich Alzheimer verschlimmert.

Prof. Dr. Kaan Boztug leitet die neu gegründete Klinik für Pädiatrische Immunologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB).

PIMS ist ein heftiger Entzündungsschock bei Kindern, der mehrere Wochen nach einer Corona-Infektion auftreten und lebensbedrohlich werden kann.

Neutralisierende Antikörper können schwere Verläufe verhindern

Universitätsklinikum Bonn stellt neue geschäftsführende Direktorin der Neurologie und Direktorin der Klinik für Neuroimmunologie vor.

Forscher identifizieren mit dem Protein MLC1 ein Zielantigen bei Multipler Sklerose.

Allein in Europa leben aktuell zwei Millionen Menschen mit einer chronisch entzündlichen Darmkrankheit (CED). Die Häufigkeit dieser Krankheiten nimmt in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter zu.

Erwiesen ist, dass sich stressreiche und hochbelastende Kindheitserfahrungen mitunter negativ auf die Gesundheit im Erwachsenenalter auswirken.

Fibromyalgie-Syndrom: Autoantikörper greifen die Strukturen des peripheren Nervensystems an.

Moderne Krebs-Immuntherapien sind sehr wirksam, haben aber oft starke Nebenwirkungen, die auch zum Abbruch der Therapie führen können.

Ein Forschungsteam hat neue Details zur Ausbreitung des unheilbaren Knochenmarkkrebses „Multiples Myelom“ im Körper entdeckt.

Mehr Komfort für Schwerkranke: Die MHH-Strahlentherapie arbeitet mit drehbarem Tisch.

Eine Infektion mit Hepatitis D-Viren verursacht heftige Leberentzündungen. Ein MHH-Team hat jetzt einen Marker auf natürlichen Killerzellen identifiziert, der von der entzündungshemmenden Wirksamkeit des Medikaments Bulevirtid beeinflusst wird.

Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn hat der international renommierten Wissenschaftlerin Prof. Sharon Lewin die Ehrendoktorwürde verliehen.

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben neue Wechselwirkungen zwischen Bauchspeicheldrüsenkrebszellen und dem Immunsystem aufgedeckt.

HZI-Froscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem für Immunflucht verantwortliche Mutationen schnell und sicher aufgespürt werden können.

Eine Strahlentherapie mit möglichst wenig Nebenwirkungen für Patienten – daran arbeitet die Forschung intensiv.

Ein HIRI-Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse zur Genregulation des Virus, das AIDS hervorruft.

Seit 2018 sind in der EU sechs verschiedene CAR-T-Therapien zugelassen. Sie werden aktuell gegen einige Blutkrebsarten, Tumore der Lymphdrüsen und des Knochenmarks eingesetzt. Jetzt ist eine Herstellungserlaubnis für CAR-T-Zellen für das erste Klinikum in NRW erteilt.

Weltweit zum ersten Mal wurde ein Patient mit primärer Immunthrombozytopenie (ITP) erfolgreich mit CAR-T-Zellen behandelt – eine Therapie, die bislang vor allem in der Behandlung von Krebserkrankungen zum Einsatz kommt.

Ein Forschungsteam des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) hat die Verbreitung und Eigenschaften von antibiotikaresistenten Bakterien in der Ostsee untersucht.

Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg finden die Erklärung, warum eine seit langem eingesetzte Kombinationstherapie gegen schwarzen Hautkrebs besser wirkt als die Einzelwirkstoffe.

Bakterien, die gegen mehrere Antibiotika immun sind, sind eine große Herausforderung für die moderne Medizin.

Der MHH-Mediziner Dr. Stephan Traidl untersucht die Auswirkungen systemischer Therapien bei atopischer Dermatitis. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zeichnet ihn dafür mit dem mit 250.000 Euro dotierten Memorialstipendium aus.

Für Kleinkinder wirkt er von Geburt an wie ein schützendes Elixier vor Asthma und anderen Allergien: der Staub aus dem traditionellen Kuhstall.

Dr. Karolina Gente erforscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wie Krebs bei Rheumapatient*innen früher erkannt sowie entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Krebspatient*innen sicher therapiert werden können.

Der Kardiologe Dr. Kai-Uwe Jarr erforscht, warum das körpereigene Immunsystem die Ablagerungen in Blutgefäßen, die zu lebensgefährlichen Durchblutungsstörungen führen können, nicht erkennt und beseitigt.

Ein Team der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) setzt erfolgreich fremde Immunzellen gegen das humane JC-Virus ein und heilt Schwersterkrankte.

Dr. Karolina Gente erforscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wie Krebs bei Rheumapatientinnen und -patienten früher erkannt sowie entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Krebspatienten sicher therapiert werden können.

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, bei der Immunzellen aus dem Gleichgewicht geraten sind. Stress kann die Symptome verstärken und den Krankheitsverlauf beschleunigen.

MHH-Forschende entwickeln innovatives Medikament, um die Abstoßung von Spenderhaut-Transplantaten zu verhindern.

Wissenschaftler*innen entwickeln dreidimensionales mathematisches Modell des Prostatakrebses. Das Modell bildet verschiedene Prozesse ab, darunter Tumorwachstum, genetische Evolution und den Konkurrenzkampf zwischen Tumorzellen. Es könnte auch auf andere Krebsformen übertragen werden.

CAR-T-Zellen bringen seit einigen Jahren neuen Schwung in die Immuntherapien gegen Krebs.

Eine bahnbrechende Studie von Wissenschaftlern am LMU Klinikum München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung hat gezeigt, dass Antikörper und das Komplementsystem zentrale Rollen bei der Entstehung von Thrombosen spielen.

DDG-Aufklärungskampagne für Diabetes-Symptome bei Kindern: wie Eltern durch Früherkennung die Gesundheit ihrer Kinder schützen können

Ein Biomarker zeigt die Wirksamkeit einer das Immunsystem modulierenden Therapie vorab an.

Forschungsteam der Universitäten Uppsala und Magdeburg erhält renommierten ERC Synergy Grant, um Immuntherapien gegen Krebs noch wirksamer zu machen.

Es gibt Hoffnung auf neue therapeutische Ansätze für eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs.

Eigentlich befällt das Hepatitis-E-Virus die Leber. Doch infizierte Leberzellen scheiden ein virales Protein aus, das mit Antikörpern im Blut reagiert – und als Komplex die Filtervorrichtungen in der Niere schädigen kann, wie Forschende an der Universität Zürich und am Universitätsspital Zürich erstmals nachweisen.

Etwa ein Drittel aller Patient*innen mit Depressionen haben erhöhte Entzündungswerte. Diese werden oft nur durch unspezifische Marker bestimmt.

Dr. rer. nat. Jan Böttcher erhält den Georges-Köhler-Preis 2024 für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten zu den grundlegenden Prinzipien, die der Regulierung der Immunität bei Krebs zugrunde liegen.

Das Easy Access Panel ermöglicht uneingeschränkten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Wasser.

In einer Studie konnten Forschende aus Tübingen zeigen, dass die Liquid Biopsy eine aufwendige radiologische Diagnostik bei Hautkrebs ergänzen kann.

Postnatale Supplementierung mit S100a8/a9-Alarminen verbessert die durch Mangelernährung verursachte Enteropathie.

Zum ersten Oktober startet Patrick Schuler als Professor für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.

Marburger Pharmakolog*innen entschlüsseln den Effekt von Glukokortikoiden auf den Stoffwechsel geschädigter Nieren.

Die CiiM-Studie identifiziert Schlüsselmoleküle und mögliche Ansätze zur Verbesserung der Impfantwort.

Haben Menschen mit Depressionen ein höheres Risiko für weitere Erkrankungen? Welche sind das und wann treten sie auf?

Die Ärztin Andrea Ablasser von der École polytechnique fédérale de Lausanne, der Virologe Glen Barber von der Ohio State University und der Biochemiker Zhijian ‚James‘ Chen von der University of Texas Southwestern Medical Center in Dallas erhalten den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2025.

An der Universitätsmedizin Magdeburg wird eine interdisziplinäre Forschungsinitiative gestartet, um innovative Zell- und Immuntherapien zu entwickeln.

Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Regensburg haben herausgefunden, dass eine zuckerarme Ernährung auch unabhängig vom Blutzuckerspiegel positive Auswirkungen auf die langfristige Leistungsfähigkeit des Gehirns haben könnte.

Pandemien soll künftig mit einem einzigartigen Programm der Kampf angesagt werden: Ein Milliardär und Forschende der Universitäten Melbourne und Bonn sowie des Universitätsklinikums Bonn verbünden sich, um neue Therapeutika zu entwickeln und die natürliche Immunreaktion zu stärken.

Einem Forschungsteam mit Beteiligung des Exzellenzclusters PMI ist es gelungen, krankheitsverursachende T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen aus dem Blut zu isolieren und zu analysieren.

Eine Gürtelrose, die heftigen Hautausschlag mit brennendem Schmerz hervorruft, wird durch das Varizella-zoster-Virus ausgelöst, das oft seit der Kindheit im Körper ruht.

Rund 10 bis 15 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind von Endometriose betroffen. Die chronisch-entzündliche, bisher unheilbare gynäkologische Erkrankung, die oft erst spät diagnostiziert wird, ist äußerst komplex, der Leidensdruck der Patientinnen enorm.

Prof. Berend Isermann ist vom Europäischen Forschungsrat für die hohe Relevanz seiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem ERC Advanced Grant ausgezeichnet worden.

Verstärkung für die Würzburger Max-Planck-Forschungsgruppe für Systemimmunologie: Der ERC-Starting-Grant-Preisträger Dr. Jakob Zimmermann startet hier mit seinem Team.

Prof. Dr. Michael Heuser entwickelt neue Verfahren, um die individuellen Ausprägungen von Krebs präzise diagnostizieren und behandeln zu können.

Der HIV-Forscher Prof. Christian Gaebler hat ein Ziel: Therapien zu entwickeln, die Menschen von ihrer HIV-Infektion heilen oder ihr Immunsystem dazu bringen, das Virus auch ohne Medikamente dauerhaft in Schach zu halten.

Prof. Dr. Jens Minnerup ist seit 1. September neuer Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck.

Prof. Johannes Huppa ist neuer Leiter des Instituts für Immunologie der Charité. Das Max Delbrück Center und das Deutsches Krebskonsortium unterstützen die Berufung.

Kerngesunde Zähne aller Crew-Mitglieder sind essenziell für das Gelingen der bis zu zwei Jahre dauernden Mars-Missionen.

Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben überraschende Erkenntnisse über die Immunantwort bei chronischer Hepatitis B gewonnen.

Woran genau erkennt das Immunsystem eine Krebszelle? Die Kenntnis der potentiellen Zielstrukturen für die Abwehrzellen ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung personalisierter Krebs-Immuntherapien.

Bestimmte Veränderungen im Erbgut von Krankheitserregern können deren Fähigkeit menschliche Zellen zu infizieren verändern. Twincore-Forschende zeigen die Rolle epistatischer Interaktion bei der Omicron-Variante des SARS-CoV-2-Virus.

Wundheilungsstörungen sind ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Sie betreffen Menschen jeden Alters.

HZI-Forschende nutzen Mausvirus als Vehikel für das Spikeprotein für eine verbesserte Immunreaktion.

Glykopeptid-Sonden detektieren Tumor-assoziierte Autoantikörper in Blutproben.

Eine neue Immun-Chemotherapie wird im Lungenzentrum Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken erfolgreich eingesetzt. Aktuell konnte zum Beispiel Lungenkrebspatient Günter Kuhnhenn aus Meppen (61) in diesem größten Lungenzentrum Niedersachsens mit dem Verfahren behandelt werden. Eine sehr risikoreiche, die Lebensqualität langfristig belastende Operation blieb ihm auf diese Weise erspart.

Ob gefährliche Staphylokokken in der Nase überleben, hängt davon ab, welche anderen Bakterien vorhanden sind – und wie sie Eisen gewinnen.

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Zentrums für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung haben einen neuen Ansatz für eine Malaria-Impfung erfolgreich im Tierversuch getestet.

Im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) baut Dr. Karl Petri am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) eine Arbeitsgruppe auf, um neuartige CRISPR 2.0-Werkzeuge zur Generierung und Verbesserung von krebsgerichteten CAR-T-Zellprodukten zu entwickeln.

Eine neue Studie identifiziert die anhaltende Aktivierung des angeborenen Immunsystems im Gehirn von COVID-19-Genesenen.

Ob man schwer an COVID-19 erkrankt oder nicht, hängt unter anderem auch von genetischen Faktoren ab.

Er ging in die Medizingeschichte ein: Der Berliner Patient, der nach einer Stammzelltransplantation an der Charité – Universitätsmedizin Berlin 2008 als weltweit erster von einer HIV-Infektion geheilter Mensch galt.

Priv.-Doz. Dr. med. Tim Klüter ist seit 15. Juli neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

PD Dr. Christian Labenz und Dr. Andy Wing Chung Man erhalten den diesjährigen Boehringer-Ingelheim-Preis für ihre exzellenten Forschungsarbeiten.

II. Cardioimmunology Würzburg 2024: Vom 26. bis 28. Juni trafen sich Forschende der aufstrebenden Disziplin Kardioimmunologie aus der ganzen Welt im Kloster Banz.

Dexamethason ist eines der wichtigsten Medikamente in der Therapie von schwerem COVID-19, allerdings sprechen Erkrankte sehr unterschiedlich darauf an.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) gibt die Preisträger ihres Publikationspreises 2024 bekannt. Die Auszeichnung würdigt eine Wissenschaftlerin und vier Wissenschaftler für ihre herausragenden und medizinisch hochrelevanten Erkenntnisse, die sie im Jahr 2023 veröffentlicht und im Rahmen der Förderung durch die EKFS erzielt haben.

Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen nach neuestem Forschungsstand erkennen und behandeln sowie wissenschaftliche und technologische Innovationen für Kinder zu entwickeln – das ist das Ziel des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ).

Eine neue Studie des bayerischen Corona-Vakzin-Konsortiums CoVaKo bestätigt den Nutzen einer stärkeren und länger anhaltenden hybriden Immunität auf Antikörper- und Gedächtniszellebene durch COVID-19-Impfungen und SARS-CoV-2-Infektionen.

Ein Team um Nikolaus Rajewsky vom Max Delbrück Center hat eine frei zugängliche Plattform entwickelt, die Gewebeproben von Patienten mit subzellulärer Präzision auswertet.

Die Förderstiftung MHH plus ehrt Professor Dr. Michael Bamberg und Dr. Franziska Blaeschke mit Zimmermann-Preis und -Medaille

Im Jahr 2000 wurde der „Tag des Schlafes“ ins Leben gerufen, um die Bedeutung des Schlafes hervorzuheben. Dieser Aktionstag findet jährlich am 21. Juni in Deutschland statt.

Jährlich verleiht die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie drei hochrangige Wissenschaftspreise, den Günther-von-Pannewitz-Preis, den Hermann-Holthusen-Preis und den Preis für Klinische Radioonkologie.

Ein Team des Biochemischen Instituts der Uni Kiel hat einen Weg gefunden, um die Funktion des tumorauslösenden Proteins MYC zu hemmen. Damit können neue Arzneistoffe entwickelt werden.

Forschende der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben die Relevanz sowie die multifaktoriellen Ursachen von anhaltenden Körperbeschwerden evaluiert.

Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung stressbedingter Erkrankungen wie Trauma oder Depression eröffnen neue Wege in der Diagnose und individuellen Behandlung.

Dr. Oren Moscovitz wurde von der Max-Planck-Gesellschaft mit 25.000 Euro für seine vielversprechenden Forschungsergebnisse zur Behandlung und nicht-invasiven Diagnostik von Krebs ausgezeichnet, die künftig die Zahl der krebsbedingten Todesfälle senken könnten.

Was hat die Milz mit dem Herzen zu tun? Nur auf den ersten Blick nicht viel. Verbunden sind Herz und Milz über den Blutkreislauf und den Vagusnerv, der die Arbeit vieler innerer Organe beeinflusst.

Eine Tübinger Wissenschaftlerin ist Teil eines internationalen Forschungsteams, das den Einfluss der Raumfahrt auf die Gesundheit von Astronauten untersucht.

Eine Studie unter der Federführung der Universitätsmedizin Mainz zeigt bessere Therapieoption für inoperable Lebertumore auf.

FAU-Forscher entwickeln eine Alternative zu Schrittmachern nach einem Herzinfarkt. Ein injizierbares Gel könnte den Einsatz von Herzschrittmachern überflüssig machen.

Am Welttag der Multiplen Sklerose steht in diesem Jahr der Umgang mit der Diagnose im Fokus. Eine junge Patientin findet nach ihrer MS-Diagnose Halt und Kraft im Rennradsport.

Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover identifiziert neue Autoantikörper im Nervenwasser als möglichen Biomarker für eine schnell fortschreitende Kleinhirnentzündung.

Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Die Multiple-Sklerose-Forschung ist heute so aktiv wie nie zuvor, die Forschungsergebnisse der letzten zwölf Monate sprechen für sich.

Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Die Multiple-Sklerose-Forschung ist heute so aktiv wie nie zuvor, die Forschungsergebnisse der letzten zwölf Monate sprechen für sich.

„Idiopathisch“ werden Krankheiten genannt, deren Ursachen nicht hinreichend geklärt sind. Dazu gehörte bislang auch das „idiopathische nephrotische Syndrom“, die häufigste Ursache für einen großen Eiweißverlust über die Nieren im Kindesalter.

Patienten nach einem Herzinfarkt noch besser als bisher zu behandeln, ist eines der Ziele der Kardiologie. Dazu gehören ein umfassendes Verständnis und die rechtzeitige Erkennung jener Patienten, die nach einem Infarkt ein hohes Risiko für einen ungünstigen Verlauf haben.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) begrüßt die Empfehlungen der neuen medizinischen Leitlinien für Magen- sowie Bauchspeicheldrüsen-Krebs, regelmäßige Screenings auf Mangelernährung durchzuführen.

Prof. Dr. Diana Dudziak erforscht als neue Direktorin des Instituts für Immunologie am Universitätsklinikum Jena die Rolle der dendritischen Zellen in der Immunantwort.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 77 Fälle von Candida auris-Nachweisen erfasst – sechs Mal mehr als in den Vorjahren.

Einige Krankheitserreger verstecken sich in menschlichen Zellen und verbessern so ihre Überlebenschancen.

Für ihr Projekt FungiMAB wurden Dr. Niklas Beyersdorf und Dr. Daniela Langenhorst mit dem Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland ausgezeichnet.

Die Blockade von „Schaltern“ des Immunsystem hat die Behandlung von Patient*innen mit verschiedenen metastasierten Krebserkrankungen revolutioniert.

Die Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) untersucht erstmals in einer deutschlandweiten Studie eine neue Kombinationstherapie bei lokalen Rezidiven von Kopf-Hals-Tumoren.

Unsere Lunge ist täglich den unterschiedlichsten Partikeln ausgesetzt – ungefährlichen genauso wie krankmachenden. Mit jedem Erreger passt das Immunsystem seine Antwort an. Selbst harmlose Partikel tragen dazu bei, die Immunantwort zu verbessern – das haben nun Forschende der Universität Bonn gezeigt. Die Ergebnisse wurden in Nature Immunology veröffentlicht.

Forschende der Medizinischen Fakultät der Uni Duisburg-Essen verfolgen mit einer neuen Studie vielversprechende Ansätze für die Behandlung von Morbus Osler, einer seltenen und schwerwiegenden Gefäßerkrankung. Weltweit leiden circa 1,6 Millionen Menschen daran.

Tumore verhindern aktiv, dass sich Immunantworten durch sogenannte zytotoxische T-Zellen bilden, die den Krebs bekämpfen könnten. Wie das genau geschieht, beschreiben jetzt erstmals Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Es könnte eine neue, vielversprechende Kombination von zwei Therapieansätzen sein und ein Schlüssel, um Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium besser zu bekämpfen.

Stiche von Bienen und Wespen sind zwar schmerzhaft, in den meisten Fällen jedoch klinisch unproblematisch. Liegt jedoch eine Allergie gegen Bienen- oder Wespengift vor und kommt es zu einer Anaphylaxie, muss schnell gehandelt werden.

Ein Miniatur-Labor erlaubt den Einblicke in das Entstehen von Metastasen.

Der Neurologe Professor Dr. med. Michael Platten erhielt am 15. April 2024 den Paul-Martini-Preis für die Entwicklung therapeutischer Impfstoffe gegen maligne Hirntumore. Platten ist Direktor der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und Leiter der klinischen Kooperationseinheit Hirntumorimmunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Ruth Ley, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biologie in Tübingen und Direktorin an der Abteilung für Mikrobiomforschung würde vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet.

Kortison-Präparate drosseln äußerst wirksam überschießende Immunreaktionen. Erstaunlich wenig war bisher allerdings darüber bekannt, wie genau sie das tun.

Ein erhöhter Verbrauch von Tryptophan kann bei einer Vielzahl chronischer Entzündungserkrankungen einen Hinweis auf minimale Restentzündung geben.

Der Welttuberkulosetag am 24. März ist ein wichtiger Anlass, um einen neuen Blick auf diese sehr alte Krankheit mit ihren sich ständig verändernden Facetten zu werfen.

Im März 2024 erhält Dr. Simon Haas die Zusage des Heisenberg-Programms in dessen Rahmen am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) eine Heisenberg-Professur für Systemmedizin in der Hämatologie eingerichtet wird.

Allergisches Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter in westlichen Industrienationen. Ein Teil der Betroffenen verliert seine Symptome bis zum Erwachsenenalter, andere leiden lebenslang unter Asthma.

Eine Studie der Universität Kiel und des UKSH zeigt Auffälligkeiten im oralen Mikrobiom schon Jahre vor Ausbruch der Erkrankung.

TREM2, ein Rezeptor auf der Oberfläche von Makrophagen, könnte eine wichtige Rolle bei der Atherosklerose spielen

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) fördert neues Forschungszentrum für Optogenetische Therapien mit 37,4 Millionen Euro über zehn Jahre an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Ein Forschungsteam der MHH findet Veränderungen auf natürlichen Killerzellen der angeborenen Immunabwehr bei chronisch an Hepatitis-C Erkrankten als Risikofaktor für die spätere Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms.

Follikuläre T-Helferzellen (Tfh) sind essentiell für starke Antikörper-vermittelte Reaktionen unseres Immunsystems bei Infektionen und Impfungen. Geraten sie aber außer Kontrolle, kann dies Krankheiten wie Autoimmunität, Allergien oder Krebs verursachen.

Forscher*innen aus Freiburg und München haben ein körpereigenes Molekül entdeckt, das in Tierstudien das Immunsystem im Darm und die Darmflora ausgewogener macht und schwere Nebenwirkungen von Stammzelltransplantationen mindert.

Immunzellen müssen erst lernen, nicht den Körper selbst anzugreifen. Ein Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat einen bislang unbekannten Mechanismus dahinter entdeckt

Im März 2021 therapierten Ärztinnen und Ärzte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) weltweit erstmalig eine junge Frau mit einer schweren Autoimmunerkrankung mit chimären Antigen-Rezeptor (CAR)-T-Zellen.

Die schlimmste Form von Rheuma ist die rheumatoide Arthritis, die vor allem Frauen betrifft und in jedem Lebensalter auftreten kann.

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) verlieh am 17. Februar 2024 im Rahmen der 53. Jahrestagung in Hamburg wissenschaftliche Preise und Stipendien an Mediziner*innen und Wissenschaftler*innen aus ganz Deutschland.

Leipziger HNO-Universitätsklinik leitet bundesweite wissenschaftliche Studie zum Erhalt des Kehlkopfs durch Einsatz von Immuno-Checkpoint-Inhibitoren.

ETH-Forschende haben ein neues Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) entwickelt mit dem Multiple Sklerose (MS) frühzeitig erkannt und besser überwacht werden kann.

Der Bundesverband Medizintechnologie hebt zum Weltkrebstag den großen Handlungsbedarf beim Thema Mangelernährung von Krebspatienten in Kliniken und Pflegeheimen hervor.

Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Mainz haben erstmals eine Patientin mit der Autoimmunkrankheit Lupus erfolgreich mit der sogenannten CAR (Chimäre Antigen-Rezeptor)-T-Zell-Therapie behandelt.

Die CAR-T-Zelltherapie, die für die Behandlung von Leukämien und Lymphdrüsenkrebs entwickelt wurde, wird zunehmend auch bei schwersten rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

Ein Team unter der Leitung von Forschenden der Universität Göttingen hat nun im Coronavirus verschiedene „Schutzschalter“ entdeckt, die es vor Angriffen des Immunsystems bewahren.

Wenn Menschen an Myelodysplastischen Neoplasien (MDS) erkranken, ist die gesunde Ausreifung der Blutzellen beeinträchtigt.

Die Deutsche Krebshilfe unterstützt Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen im Zuge ihres DKH-Exzellenzförderprogramms für etablierte Forschende bis 2028 mit rund einer Million Euro.

Molekulares Abwehrsystem schützt Bakterien vor Viren und macht sie gleichzeitig anfällig für Antibiotika.

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene Krankheit, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift. Betroffene leiden an Muskelschwäche und Lähmungen. Ein Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich hat nun den Mechanismus dieser Autoimmunreaktion aufgeklärt.

NEMO, ein Protein, das vor allem für seine Rolle bei Signalprozessen im Immunsystem bekannt ist, verhindert die Ablagerung von Proteinaggregaten, wie sie bei der Parkinson-Erkrankung auftreten. Es dockt dafür an bestimmte Proteinketten an, die als Kennzeichnung für die zelluläre Müllabfuhr dienen, und fördert so den Abbau der schädlichen Aggregate.

Eine MHH-Studie untersucht Biontech-Impfstoff für die Auffrischungsimpfung gegen die aktuelle Corona-Variante XBB1.5.

Prof. Aleksandra Pandyra hat die Professur „Translationale Immunologie“ am Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) angetreten.

Andoni Garitano vom Uniklinikum Würzburg (UKW) hat den Gilead Cell Therapy Grant in Höhe von 53.000 Euro für seine Forschung zum Einfluss der Tumorglykolisierung auf die Antitumorreaktion von CAR-T-Zellen bei hämatologischen Krebserkrankungen erhalten.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) unterstützt Medizinische Fakultäten und Hochschulklinika in Deutschland durch drei mit jeweils 1,3 Millionen Euro dotierte Else Kröner Forschungskollegs.

Forschenden der Technischen Universität München ist es gelungen, mithilfe der Anzahl und Struktur von Blutplättchen vorherzusagen, ob es zu einem schweren Corona-Verlauf kommen kann.

Im neuen DFG-Projekt untersucht die Transfusionsmedizin am UKW unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Kößler, wie sich unterschiedliche Herstellungs- und Lagerungsverfahren der Thrombozytenkonzentrate auf die Funktionalität der Toll-like-Rezeptoren und auf andere immunologische Eigenschaften der Thrombozyten auswirken.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert das Forschungsprojekt von Professor Dr. Hendrik Poeck, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), mit einem ERC Consolidator Grant.

Dem Bonner Immunologen Prof. Florian I. Schmidt, der am Institut für Angeborene Immunität am Universitätsklinikum Bonn (UKB) forscht, wurden ein Consolidator Grant des European Research Council in Höhe von zwei Millionen Euro für sein Forschungsvorhaben bewilligt.

Ein neu entwickeltes Medikament bringt Hoffnung für MS-Patient*innen. Mithilfe eines neuartigen Molekül-Shuttles können Antikörper direkt ins Gehirn transportiert werden. Das MS-Zentrum am Uniklinikum Dresden beteiligt sich an einer weltweiten Studie zur Sicherheit.

Magdeburger Mediziner setzen erstmals CAR-T-Zellen erfolgreich gegen die seltene Muskelkrankheit Myasthenia gravis ein.

Forscher*innen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben in Kooperation mit der Universität Münster die Reaktionen des Immunsystems nach dreifacher SARS-CoV-2-Impfung untersucht.

Der Exzellenzcluster „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) hat drei Dorothea-Erxleben-Forscherinnenpreise an herausragende Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Entzündungsforschung vergeben.

Wissenschaftler*innen des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) haben wichtige Fortschritte in der Erforschung einer neu entdeckten schweren autoinflammatorischen Erkrankung gemacht.

Forschende des DZNE und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen Ansatz entwickelt, um die häufigste autoimmune Gehirn-Entzündung präziser als bisher zu behandeln

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung von der Universität zu Köln haben eine Studie zu dem Carbapenem-resistenten Bakterium Acinetobacter baumannii durchgeführt.

Ein internationales Team aus vier renommierten Immunologen erhält eine der am höchsten dotierten Forschungsförderungen der EU: den ERC Synergy Grant.

Wie lassen sich Entzündungsreaktionen ankurbeln oder hemmen? Wie funktionieren Inflammasome als Entzündungsschalter auf molekularer Ebene?

Eine Studie zeigt individuelle Unterschiede in der Immunantwort der Nase. Forschende der Universität Tübingen geben neue Einblicke in die spezifische Antikörper-Reaktion von körpereigenem Immunglobulin A.

Forschende haben aufgeklärt, wie Triglyceride dem Tuberkulosebakterium helfen, sich vor dem Immunsystem zu schützen. Das könnte bessere Therapien möglich machen.

Dr. Luis Almeida, Wissenschaftler am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz, erhält eine zweijährige Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung in Höhe von rund 150.000 Euro.

Eine neue Studie zeigt, dass Antikörper gegen Polyethylenglykol bei 83 Prozent der deutschen Bevölkerung vorliegen.

Zytomegalievirus-Infektionen (CMV) stellen in der Regel keine ernsthafte Bedrohung für die überwiegende Mehrheit der Menschen dar. Sie können jedoch lebensbedrohlich werden für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist.

Ein Team von Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Magdeburg entschlüsselt einen neuen Mechanismus innerhalb der altersspezifischen Infektionsabwehr gegen bakterielle Erreger. Eine entscheidende Rolle spielt dabei eine Gruppe Bakterien, die im Darm von Kleinkindern dominant sind.

Krebszellen sind wie Chamäleons. Sie verändern ihren gesamten Stoffwechsel, um rasant zu wachsen.

Für einen neuen Ansatz in der Therapie von Influenza Infektionen erhält Prof. Hiroki Kato vom Institut für Kardiovaskuläre Immunologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie vom Exzellenzcluster ImmunoSensation2 der Universität Bonn eine Förderung der Open Philanthropy in Höhe von 2,2 Millionen USD.

Neue Studie weckt Zweifel an der Hygiene-Hypothese

Prof. Dr. Chiara Romagnanis Forschungen zum angeborenen Immunsystem gelten als wegweisend. Zum 1. Oktober hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin die renommierte Wissenschaftlerin auf die Professur für Medizinische Immunologie berufen.

Dr. Qihui Zhou, Neurowissenschaftlerin am DZNE-Standort München, erhält einen „Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) in Höhe von rund 1,5 Mio. €, um Krankheitsmechanismen der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und der Frontotemporalen Demenz (FTD) zu untersuchen.

Der Georges-Köhler-Preis geht 2023 an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler.

Metallkomplexe wie Cisplatin haben in der Chemotherapie von Tumoren Tradition. Sie vergiften aber auch gesunde Zellen und erzeugen dadurch starke Nebenwirkungen. Verglichen mit modernen Krebstherapien erscheinen sie veraltet.

Der Arzt und Immunologe Dennis L. Kasper (80) von der Harvard Medical School erhält den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2024. Das gab der Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung bekannt.

Die EU stellt Mittel für die Erforschung tödlicher Blutvergiftung zur Verfügung.