
Bioaktives Komposit unterstützt Heilung von Knochenbrüchen
Heilungsstörungen nach einem Knochenbruch sind für Patientinnen und Patienten eine enorme Belastung. Auch für die Unfallchirurgie stellen sie eine Herausforderung dar.

Heilungsstörungen nach einem Knochenbruch sind für Patientinnen und Patienten eine enorme Belastung. Auch für die Unfallchirurgie stellen sie eine Herausforderung dar.

Ziel der Implantation eines künstlichen Hüft- und Kniegelenks ist die dauerhafte und stabile Verankerung der Prothese im Knochen. Nur so ist eine schmerzfreie Belastung des Kunstgelenks über idealerweise mehr als 20 Jahre möglich.

Wie bioaktive Gläser dem Knochen helfen könnten, sich selbst zu heilen.

Ein Forschungsteam hat neue Details zur Ausbreitung des unheilbaren Knochenmarkkrebses „Multiples Myelom“ im Körper entdeckt.

Ein Team aus Ingenieurwissenschaft und Medizin entwickelt an der Universität und am Universitätsklinikum des Saarlandes smarte Implantate, die bei Knochenbrüchen im Körper die Heilung überwachen und fördern.


Eine neue Generation intelligenter Implantate soll direkt am Knochen überwachen, ob Schienbeinbrüche heilen. Bei Bedarf sollen sie den Heilungsprozess über gezielte Bewegung direkt an der Bruchstelle aktiv anregen.

Das Sarkomzentrum Würzburg unter dem Dach des Comprehensive Cancer Center (CCC) Mainfranken wurde durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) für die qualifizierte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Knochen- oder Weichgewebetumoren ausgezeichnet.

Die als Phosphatdiabetes bekannte X-chromosomale Hypophosphatämie (XLH) ist eine seltene Stoffwechselerkrankung der menschlichen Knochen, die mit einem starken Phosphatverlust verbunden ist.


Forscher des Paul Scherrer Instituts haben eine Röntgenbeugungsmethode weiterentwickelt, die biologische Strukturen von der Nanometer- bis zur Millimeterskala erfasst – und die Messzeit auf rund eine Stunde verkürzt.


Calcium, das wichtigste Element für die Gesundheit von Knochen und Muskeln, steht im Fokus einer aktuellen Studie der Deutschen Sporthochschule Köln.

Jan Lützelberger hat am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg die Grundlagen für ein neues medizintechnisches Verfahren entwickelt.


Laser anstelle von Skalpell und Säge zu verwenden, hätte in der Chirurgie viele Vorteile. Dennoch kommen sie nur punktuell zum Einsatz. Das könnte sich ändern, denn Lasersysteme werden immer schlauer und besser, wie ein Forschungsteam der Universität Basel zeigt.


Erster Einsatz im Regelbetrieb: Ein Roboter unterstützt mit hochpräzisen Laser-Schnitten Operateure an der Paracelsus Klinik München.

Studie vom Uniklinikum Würzburg liefert erstmals ein Maß, um die Knochenregeneration beim Multiplen Myelom zu beurteilen. Die Vermessung der Läsionsgröße ist ein verlässlicher Parameter für die Definition des Endpunktes in geplanter Folgestudie zur Bewegungstherapie.

Lebender Knochen fasziniert durch seine besondere Fähigkeit, sich mechanischen Belastungen anzupassen und ohne Narbenbildung zu regenerieren.

Für eine bessere Gesundheitsversorgung erforschen vier interdisziplinäre Teams wie Oberflächen von Knochen-, Hör- und Wundimplantaten optimiert und Nanopartikel aus Gold in der Krebstherapie eingesetzt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ehrt den Würzburger Internisten und Endokrinologen Prof. Dr. Franz Jakob für seine klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten über die Interaktion zwischen Hormonsystemen und Bewegungsapparat.

Das Knochenmark im Schädel wächst im Laufe des Lebens und bleibt im Alter gesund.




In unseren Knochen sind spezialisierte Zellen, die Osteoblasten, für den Aufbau der Knochensubstanz zuständig.


Mit weltweit etwa zwei Millionen Transplantationen pro Jahr sind Knochen nach Blut das am zweithäufigsten transplantierte Gewebe – leider oft mit nur mäßigem Therapieergebnis.

Knochen- oder Gelenkprothesen-Infektionen, wie z.B. von Hüft- und Knieprothesen, sind für Betroffene oft sehr belastend und erfordern eine aufwändige Behandlung.

Jan Lützelberger entwickelte ein Ultraschallverfahren, das Hüftprothesen strahlungsfrei und quantitativ bewertet. Dafür erhielt er den Bayerischen Hightech-Absolventenpreis.


Die Hochschule Coburg und Regiomed forschen gemeinsam an der Entwicklung einer innovativen Messtechnik, durch die eine Lockerung von Hüftprothesen bald im Frühstadium erkannt werden soll.

Das Aufkommen von 3D-Druckern vor wenigen Jahren wurde bestaunt und gefeiert. In den Medien wurden viele Anwendungsgebiete im Alltag ausgemacht. Auch die Forschung profitiert von dieser Technik.

Wie sieht das künstliche Hüftgelenk der Zukunft aus? Damit beschäftigt sich Privatdozent Dr. Daniel Klüß von der Universitätsmedizin Rostock. „Die neue Generation an Hüftimplantaten wird mit Intelligenz ausgestattet sein“, sagt Klüß, dessen Forschungsschwerpunkt Biomechanik ist.

Implantate, die bei Brüchen die Knochenteile fixieren, sollen selbst die Heilung permanent überwachen und gezielt fördern – etwa mit Mikro-Massagen an der Bruchstelle.

Beckenbrüche gehören zwar zu den eher seltenen Frakturen, können aber lebensgefährlich sein. Und trotz moderner medizinischer Implantate ist die operative Behandlung von Verletzungen des vorderen Beckenrings immer noch eine Herausforderung in der Unfallchirurgie.

Seit einem schweren Motorradunfall machen Theo Höring besonders die Folgen eines Oberschenkelbruchs zu schaffen.

Ab heute ist das DGG-Webinar „Wenn die Knochen brechen – Was sagt die neue Osteoporose-Leitlinie zu den Hochbetagten?“ für drei Monate frei auf YouTube zugänglich.

Längere Aufenthalte im Weltall schädigen die Knochenstruktur zum Teil irreparabel und lassen Teile des Skeletts um bis zu zehn Jahre vorzeitig altern.

Ab Tag eins der Operation sollen sie erkennen, ob ein Knochenbruch gut verheilt, und bei Bedarf gezielt nachhelfen: Implantate, die nicht nur den Knochen stabilisieren, sondern selbst etwas für seine Heilung tun.


Eisenmangel ist ein globales Gesundheitsproblem, das allein in Europa jede vierte Frau im gebärfähigen Alter betrifft.

Eine innovative Kombination aus Gewebesimulation, einem Autorenwerkzeug zur Erstellung eigener Lerninhalte und speziellen Haptikarmen soll dies möglich machen.


Jan-Peter Grunz übernimmt die neue W2-Professur für Klinische Radiologie mit dem Schwerpunkt Muskuloskelettale Bildgebung an dem von Thorsten Bley geleiteten Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Uniklinikums Würzburg




Junge Entdecker blicken hinter die geschlossenen Türen in der Kinder- und Jugendklinik des Klinikums Westbrandenburg in Potsdam.


Welche Kräfte wirken auf ein Hüftimplantat? Wie beeinflussen verschiedene Knieprothesen das Gangbild? Welchem Verschleiß unterliegt ein Implantat?



Insgesamt 50.576 Spendermeldungen und 9.379 Aufklärungsgespräche führten im vergangenen Jahr zu 3.475 Gewebespenden. Damit verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) einen Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Ist der Krebs bereits fortgeschritten, bilden sich Metastasen in anderen Organen, Knochen oder im Lymphsystem. Chemotherapie, Operationen und Bestrahlungen können dann nur noch wenig ausrichten.

Etwa 300 Patienten pro Jahr werden im Endoprothetik-Zentrum des GLG Werner Forßmann Klinikums in Eberswalde medizinisch versorgt. Dabei geht es sowohl um Hüft- und Kniegelenkersatz, als auch um die Behandlung von Frakturen, z.B. Unfallverletzungen von Knochen und Gelenken.

Am Ende eines Arbeitstages haben Pflegerinnen und Pfleger einige Kilometer in den Knochen. Wie schön wäre es, ein paar Wege sparen zu können. Sprachassistenten könnten es möglich machen.

Die zweithäufigste krebsassoziierte Todesursache bei Männern in den entwickelten Ländern ist das metastasierte kastrationsresistente Prostatakarzinom. Häufigste Lokalisation von Metastasen sind hierbei die Knochen.

Sarkome sind seltene Tumoren, die entweder vom Knochen oder vom Weichteilgewebe ausgehen. Sie können in nahezu allen Körperregionen entstehen. Dementsprechend unterschiedlich äußern sich die Symptome und anspruchsvoll sind die frühzeitige Erkennung und Versorgung.

Alzheimer, Schlaganfall, Multiple Sklerose und andere neurologische Erkrankungen verursachen schwere Schäden durch Immunzell-vermittelte Entzündung, die Neuroinflammation.

Software identifiziert Ursachen von Komplikationen, bevor Patienten von Symptomen betroffen sind und erlaubt zukünftig eine optimale Frakturversorgung.

Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten, die einen Knochenbruch erleiden, verläuft die Heilung nicht ohne Komplikationen. Es ist daher von großer Bedeutung, Komplikationen bei der Frakturheilung frühzeitig zu erkennen.

Der Einsatz von Hüftprothesen in der chirurgischen Ausbildung kann gefahrlos und beliebig oft trainiert werden.


Mittelohrentzündungen werden häufig durch Cholesteatome ausgelöst, einer chronischen Knocheneiterung. Damit Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkannt und sicher beseitigt werden können, arbeitet das neue Kooperationsprojekt „BetterView“ an einem speziellen Operationsmikroskop.

Ungefähr ein Viertel der Patientinnen und Patienten, die ein künstliches Kniegelenk erhalten haben, sind laut statistischen Erhebungen mit dem Ergebnis ihrer Operation nicht zufrieden.



Am Universitätsklinikum Münster (UKM) wurden am 19. Juni bei einem Treffen der Arbeitsgemeinschaft Orthoplastische Chirurgie die ersten zertifizierten orthoplastischen Kompetenzzentren Deutschlands benannt.


Muskuloskelettale KI-Softwaretools durch Kooperation zwischen führender europäischer Uni-Klinik und Imagebiobsy Lab integriert und validiert

Univ.-Prof. Dr. Björn Behr wird mit dem diesjährigen Von-Langenbeck-Preis der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) ausgezeichnet.

Ein neues robotergestütztes und optisch präzise überwachtes Laserverfahren des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen soll künftig schonende, vibrationsfreie und nahezu lautlose Kraniotomien im Wachzustand ermöglichen.

Wissenschaftler*innen der Universität Siegen simulieren Bruchvorgänge am Computer und können so zur Optimierung von Knochenersatz aus dem 3D Drucker beitragen.

Die Unimedizin Greifswald untersucht den Einfluss von Gravitation auf die Knochenbildung im Weltraum auf der ersten kommerziell betriebenen Raumstation HAVEN-1.

Der Computertomograph (CT) ist das Arbeitstier der Radiologen. Denn die meisten radiologischen Untersuchungen mit Schnittbildaufnahmen, beispielsweise nach Unfällen oder zur Diagnose von Erkrankungen, werden mit CT-Geräten gemacht. Bei der Weiterentwicklung der Technik gibt es vor allem zwei Ziele: Bessere Aufnahmen und eine niedrigere Strahlendosis für die Patientinnen und Patienten.

Multiresistente Krankheitserreger sind ein gravierendes und zunehmendes Problem in der modernen Medizin.





Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) stärkt seine medizinische Versorgung bei seltenen Krebserkrankungen.


Multiresistente Keime werden durch zunehmende Anibiotikaresistenzen zu einer immer größeren Herausforderung in der Medizin. Ein Ausweg könnten Bakteriophagen sein. Diese wurden am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) nun erstmalig bei einem ukrainischen Kriegsverletzten eingesetzt.


Knorpelzellen aus der Nasenscheidewand können nicht nur Knorpelschäden im Knie reparieren helfen. Sie können auch der chronisch entzündlichen Gewebeumgebung bei Arthrose standhalten und der Entzündung sogar entgegenwirken, wie Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel berichten.



Ein neuer Ansatz für die Diagnose und Therapie von Lymphom-Erkrankungen steuert Chemokinrezeptoren (CXCR4), die während entzündlichen Prozessen und der Metastasierung von Tumoren hochreguliert werden, gezielt an.



Wenn die dunklen, kalten Wintermonate über uns hereinbrechen, rückt Vitamin D für viele Menschen wieder stärker in den Vordergrund.

Prof. Dr. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik/Orthopädie am Universitätsklinikum Leipzig, wurde am 19. März zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO) gewählt. Der 60-Jährige übernimmt das Amt für zwei Jahre.

„Die Kombination aus UHR und KI bringt uns auf ein neues diagnostisches Level“, fassen Prof. Dr. Marc Brockmann und Prof. Dr. Ahmed Othman zusammen.

Am 1. Mai 2022 hat Axel Klemeit als ärztlicher Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie an den GFO Kliniken Troisdorf seinen Dienst aufgenommen. Der 40-jährige gebürtige Frankfurter kommt vom Kreiskrankenhaus Mechernich an die GFO Kliniken Troisdorf.


Wissenschaftler der Universität des Saarlandes am Campus Homburg haben ein neues robotergestütztes Verfahren für die Endoprothetik entwickelt.

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen hat einen biochemischen Prozess an lebenden Zellen beobachtet, der Hinweise auf einen neuen Behandlungsansatz zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen gibt.


Erstmals ist es Forschern der Technischen Universität München (TUM) gelungen, Stammzellen mithilfe von Nanorobotern derart präzise zu stimulieren, dass sie sich gezielt und zuverlässig in Knochenzellen verwandeln.


Textilforscher der TU Dresden haben ein neuartiges Trommelfellimplantat aus Fasern entwickelt.




Heraeus Palacademy bietet neues Online-Fortbildungsprogramm für orthopädisches Infektionsmanagement.


Die Behandlung von älteren Menschen mit einem hüftgelenknahen Oberschenkelbruch wird weiter verbessert. Eine neue S3-Leitlinie verbindet OP und Begleiterkrankungen.




















Ob operative oder konservative Therapie - nach Verletzungen am Mittelfuß ist als Weiterbehandlung eine Ruhigstellung in einer Orthese notwendig. Komfort und Halt gleichermaßen bietet die moderne Orthese VACOpedes. Jetzt ist die Schiene der Firma OPED erneuert und weiter verbessert worden. Das bedeutet: Noch mehr Platz und Schutz für den Fuß. Noch einfachere Handhabung. Das spart Zeit und Geld. Ein neues Design gibt es gratis dazu.











Im Februar 2026 treten Dr. Dr. Leif Si-Hun Ludwig und Dr. Daniel Ortmann jeweils eine neue Professur am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) an.

Seit dem 1. Oktober 2025 steht die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Marburg unter neuer Leitung.

Ein neuartiges Hydrogel – also ein wasserbasiertes Gel – bekämpft nicht nur Bakterien, sondern beruhigt Entzündungen und fördert so aktiv die Wundheilung.

Der letzte Tag des Februars, der 28. Februar, ist der Tag der seltenen Erkrankungen. An diesem Aktionstag stehen Information und Aufklärung über Krankheiten im Fokus

Auf dem Waste Management Symposium 2026 in Phoenix (Arizona, USA) wird HZDR-Gastwissenschaftler Jason Ross für seine herausragenden Beiträge im deutsch-französischen Forschungsprojekt ActiDecorp ausgezeichnet.


Die Blutfabrik unseres Körpers besteht aus einem spezialisierten Gewebe mit Knochenzellen, Blutgefäßen, Nerven und anderen Zelltypen. Erstmals ist es Forschenden nun gelungen, diese zelluläre Komplexität des Knochenmarks aus menschlichen Zellen im Labor nachzubilden. Dieses System könnte Tierversuche für viele Anwendungen reduzieren.

Als erste hat die Astronautin Sophie Adenot für ihr Training auf der Internationalen Raumstation ISS nun einen speziellen Stimulationsanzug genutzt um Muskelschwund vorzubeugen.

Für herausragende Verdienste in der Kinderonkologie ist PD Dr. Claudia Blattmann, Ärztliche Direktorin der Kinderonkologie des Olgahospitals im Klinikum Stuttgart, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

Dr. med. Annette Hennigs ist seit dem 1. Oktober neue Leitende Ärztin der Sektion Infektiologie in der Klinik für Kardiologie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Standort Albertinen Krankenhaus.

Der Ärztliche Direktor der Hessing Kliniken, Prof. Dr. med. Stephan Vogt, ist von der Universität Augsburg zum Universitätsprofessor für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie berufen worden.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele Betroffene sind zunächst überwältigt von den Informationen und Behandlungsmöglichkeiten, die plötzlich auf sie zukommen. Gleichzeitig hat die Forschung in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.

Kerngesunde Zähne aller Crew-Mitglieder sind essenziell für das Gelingen der bis zu zwei Jahre dauernden Mars-Missionen.

Jeder vierte Deutsche leidet an Funktionseinschränkungen und Beschwerden am Bewegungsapparat und den Bewegungsorganen.

Forschungserfolg der Dresdner Hochschulmedizin um Prof. Martin Wermke: Neue Zelltherapie zeigt vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.

Informatiker der FAU entwickeln ein Tool zur automatisierten Auswertung von Röntgenbreischluckaufnahmen.

Forscher am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. haben erstmals eine Wundauflage entwickelt und getestet, welche die verstärkte Entzündung in chronischen Wunden vermindert und so die Heilung unterstützt.

Schulterinstabilitäten sind schwer zu diagnostizieren, da sie meist nur auftreten, wenn man die Schulter bewegt. Eine zeitaufgelöste 3D-Analyse ermöglicht nun erstmals eine präzise Erfassung dieser Dynamik.

Chronische Wunden sind eine große medizinische Herausforderung, die jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe für die Gesundheitssysteme verursachen.

Forschende der Technische Universität München (TUM) haben ein medizinisches Robotersystem entwickelt, das Leben retten kann. Es entlastet Verletzte mit lebensbedrohlichem Spannungspneumothorax im Brustraum.

Röntgenaufnahmen zeigen Rheumatologen den Zustand der Gelenke ihrer Patienten und erlauben ihnen ein Urteil über die Wirksamkeit einer medikamentösen Behandlung. Computergestützte Diagnoseverfahren verbessern die Röntgenanalyse erheblich, präzisieren und beschleunigen sie. Für seine Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet erhält Privatdozent Dr. med. Alexander Pfeil vom Universitätsklinikum Jena in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Rudolf-Schoen-Preis der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh).

Immer wieder werden im Rahmen der Solidaritätsvereinbarung mit der Ukraine auch am UKM ukrainische Patient*innen behandelt, die dort wegen der Kriegshandlungen nicht ausreichend versorgt werden können.

Prof. Dr. Dr. Frank Tavassol hat zum 1. Oktober 2023 seine Berufung als neuer Professor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angetreten.

Zum Weltkindertag: Herzstiftung informiert über neue Empfehlungen der WHO zu Bewegung von Erwachsenen und Kindern.

Die Fachklinik für Geriatrie in Radeburg und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden schließen eine Kooperationsvereinbarung für alterstraumatologische, geriatrische Patientinnen und Patienten.

Die erste alleinig federführend von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) verantwortete S3-Leitlinie – Intensivmedizin nach Polytrauma – ist jetzt von der AWMF veröffentlicht worden.

Mit seinen „Consolidator Grants“ unterstützt der Europäische Forschungsrat (ERC) exzellente Wissenschaftler beim Ausbau ihrer unabhängigen Karriere. Dieses Jahr können sich Ana Banito (Hopp Kindertumorzentrum Heidelberg/Deutsches Krebsforschungszentrum, DKFZ) und Aurélie Ernst (DKFZ) über die prestigeträchtige ERC-Förderung freuen.

Der mit 1.000 Euro dotierte Bethesda-Forschungspreis des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) geht an Dr. Sabine Schlüssel, Assistenzärztin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Seit Anfang November ist in der Klinik für Orthopädie und Spezielle Orthopädische Chirurgie im CaritasKlinikum Saarbrücken St. Josef Dudweiler ein neues Robotik-System im Einsatz: Das CORI OP-System verbessert das Verfahren für Kniegelenksersatz, indem die Fähigkeiten des Operateurs mit modernster Robotik-Technologie kombiniert werden.

Prof. Dr. Tobias Renkawitz, bisher Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, ist zum 11. November 2024 an die Universität Regensburg gewechselt.


Taiwan Excellence begeistert mit KI-gestützter Chirurgie auf der Medica 2024

Die Helios ENDO-Klinik Hamburg und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) starten zum 1. April 2025 eine Kooperation in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Damit bieten beide ihren Patient*innen das gesamte Spektrum der Orthopädie aus einer Hand an – von der ambulanten Diagnostik über die stationäre Behandlung bis hin zur Rehabilitation.

Eine umfassende Analyse von Brustkrebsmetastasen vergleicht verschiedene Methoden und ermöglicht neue Einblicke in die Biologie der Tumoren.

UZH Space Hub und Airbus Defense and Space bringen mit dem nächsten Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS ein Experiment ins All, mit dem die industrielle Produktion menschlichen Gewebes in Schwerelosigkeit weiter vorangetrieben werden soll.

Leila Harhaus-Wähner hat am 1. Oktober die Professur für Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Forschenden ist es gelungen, einen einfachen 3D-Drucker so zu modifizieren, dass er biologische Strukturen auf Knopfdruck erstellen kann.

Physikern der Universität Würzburg ist es gelungen, eine neue bildgebende Technik reif für den Einsatz am Menschen zu machen. Radioaktive Marker und Strahlen sind dafür nicht nötig.

Künstliche Intelligenz (KI) und der Einsatz von computergestütztem Arbeiten sind in vielen medizinischen Fächern stark auf dem Vormarsch – so auch in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Neue bundesweite Studie zielt darauf ab, die gängige Nachsorgepraxis bei Brustkrebs zu überprüfen, um so die Überlebensrate zu steigern.

Der Digitalisierungsminister Schrödter übergab einen Förderbescheid für ein wegweisendes 3D-Ultraschallprojekt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.


Forschende der Ulmer Universitätsmedizin werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 600 000 Euro unterstützt.

Seit über zehn Jahren unterstützt die Klinische Infektiologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden die Arbeit der Mediziner*innen auf den Stationen und in den Ambulanzen.

Heftige Schmerzen durch Metastasen in der Wirbelsäule sind bei Krebserkrankungen häufig und nur schwer beherrschbar.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme fanden eine mögliche Alternative zum weit verbreiteten Kontrastmittel Gadolinium.

Bei einem schweren Unfall mit einem Holzspalter trennt sich Christian R. vier Finger seiner linken Hand ab. In einer 14-stündigen Operation gelingt es Experten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), die Finger zu retten und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

Mit dem Ausbau der Unfallchirurgie und Orthopädie als eigenständige Abteilung unter Chefarzt Dr. med. Elmar Schwarz im Februar dieses Jahres hat das Klinikum Mutterhaus sein Versorgungsangebot erweitert.

Für Patienten mit Prostatakrebs, der bereits Metastasen gebildet hat, ist seit diesem Jahr eine neue wirksame Kombinationstherapie zugelassen.

Die gute Nachricht zum Weltblutkrebstag am 28. Mai gleich vornweg: Knochenmarkkrebs wird heilbar werden. Bis vor wenigen Jahren noch war die Diagnose „Multiples Myelom" – so der medizinische Fachbegriff – eher niederschmetternd: Trotz stark belastender Chemotherapie blieb Betroffenen oft nur noch wenig Lebenszeit.

PD Dr. Alexandra Gersing ist auf dem Präsenzteil des 104. Deutschen Röntgenkongresses in Wiesbaden mit dem Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis 2023 der Deutschen Röntgengesellschaft geehrt worden.

Volkskrankheit Kniearthrose: Knorpelschäden am Kniegelenk schränken uns beim Sport und im Alltag ein. Häufig hilft eine Therapie, in der künstliches Knorpelgewebe eingesetzt wird.

Ambulante und stationäre Patienten profitieren von hochmoderner PET-CT

Die schlimmste Form von Rheuma ist die rheumatoide Arthritis, die vor allem Frauen betrifft und in jedem Lebensalter auftreten kann.

Organoide können im Idealfall die Funktionen der großen Originale nachbilden. Einem interdisziplinären Team von Forschenden im Dr. von Haunerschen Kinderspital des LMU Klinikums ist es gelungen, Organoide des menschlichen Knochenmarks zu konstruieren.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam in Dresden hat neuartige bioinspirierte Moleküle auf Zuckerbasis entwickelt, welche die Knochenregeneration verbessern könnten.

Ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA zusammen mit der inomed Medizintechnik GmbH einen Weg gefunden, Stereotaxie-Systeme mittels 3D-Druck aus Kunststoffen herzustellen – kostengünstig und mit neuen Designmöglichkeiten.

Eine Gruppe von internationalen Mykologie-Experten um Univ.-Prof. Dr. Oliver A. Cornely von der Kölner Uniklinik hat zusammen eine Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von Kryptokokkose entworfen, die zur Verbesserung des Infektionsmanagements und somit zur Überlebensrate von Patienten beitragen soll.

Den Doktorandenpreis des Vereins zur Förderung des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) erhält in diesem Jahr Herr Dr. Sebastian Kühn für seine Dissertation „A biohybrid microgel platform for in vitro tissue models, multiplex bioassays and new therapeutic applications“.

Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die von der Expertise des „Sarkomzentrums Dresden“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) profitieren, wächst.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Industrie entwickelten Unfallchirurgen des Universitätsklinikums Jena eine neue minimalinvasive Versorgung von Frakturen des hinteren Beckenrings.

Prof. Dr. Stefan Höcht übernimmt zum 1. April die Position des Chefarztes der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam. Er leitete zuletzt eine Praxis für Strahlentherapie in Saarlouis.