
Neue Leitlinie zur Diagnose und Therapie der Parkinson-Krankheit
Seit November 2023 gibt es für die Diagnostik und Therapie der Parkinson-Krankheit eine neue, vollständig überarbeitete S2k-Leitlinie [1].

Seit November 2023 gibt es für die Diagnostik und Therapie der Parkinson-Krankheit eine neue, vollständig überarbeitete S2k-Leitlinie [1].

Mithilfe von Daten aus einer großen Medizin-Datenbank – der Parkinson’s Progression Markers Initiative (PPMI) – hat ein Forscherteam der Universität des Saarlandes einen wichtigen Schritt bei der Ursachenforschung der Parkinson-Erkrankung gemacht.

Die Zunahme an neurodegenerativen Alterserkrankungen wie M. Parkinson übersteigt die durch den demografischen Wandel erwarteten Zahlen. Nur eine Minderheit der Fälle ist genetisch erklärbar.

Im Vergleich zu Menschen ohne Parkinson zeigten Parkinson-Betroffene, die wegen Covid-19 stationär versorgt wurden, häufiger schwere Krankheitsverläufe. Auch die Sterblichkeit der Betroffenen im Krankenhaus war mit Parkinson erhöht.

Zunehmend wird klar, dass unsere Darmflora eine Rolle bei der Entstehung verschiedener Krankheiten spielt, so auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dem M. Parkinson.

In einer aktuellen Publikation der renommierten Zeitschrift „Lancet Neurology“ schlagen deutsche Parkinson-Forscherinnen und Forscher eine biologisch-basierte, dreiteilige Klassifikation für die Parkinson-Krankheit vor.

Die Genetik der Parkinson-Krankheit: Bringt die Genforschung den Durchbruch für die Parkinson-Therapie?

Ein Diabetes-Medikament könnte laut einer aktuellen Studie auch bei Parkinson helfen [1]. Die Substanz Lixisenatid verlangsamt das Fortschreiten der Symptome in einem geringen, aber statistisch signifikanten Umfang.

Der Tübinger Parkinson-Forscher Prof. Dr. Thomas Gasser erhält den mit drei Millionen US-Dollar dotierten „2024 Breakthrough Prize in Life Sciences“ gemeinsam mit einer Wissenschaftlerin und einem Wissenschaftler, die beide in den USA tätig sind.

Die Parkinson-Forschung ist hochdynamisch und hat in den letzten Monaten zu neuen Erkenntnissen geführt: Schlaf ist ein wichtiger Faktor für die Parkinson-Prävention.

Die medikamentöse Therapie der Parkinson-Erkrankung ist bisher nur symptomatisch möglich. Daher wird sowohl nach kausalen Therapieansätzen als auch nach krankheitsmodifizierenden Behandlungen gesucht.

Erstmals lässt sich das fehlgefaltete Protein Alpha-Synuclein im Gehirnwasser von Menschen mit Parkinson nachweisen, schon vor Ausbruch der motorischen Symptome.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG) hat eine neue Präsidentin: Prof. Dr. Kathrin Brockmann.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. hat auf ihrem Fachkongress 2024 in Rostock zwei Nachwuchsförderungen vergeben, um vielversprechenden Forschungsvorhaben mit je 100.000 Euro zu unterstützen.

Morbus Parkinson ist eine chronische degenerative Nervenerkrankung, die zum Zeitpunkt des Auftretens individuell variabler Symptome meist bereits seit Jahren oder Jahrzehnten besteht. Um rechtzeitig entsprechende Therapien beginnen zu können, muss Parkinson früh erkannt und klar diagnostiziert werden.

Die Zukunft der Parkinson-Behandlung liegt in zielgerichteten Therapien, die an der Ursache ansetzen. Dabei wächst der Stellenwert von Genetik und Biomarkern in der Parkinson-Forschung.

In einer Studie konnte die Substanz Lixisenatid die motorische Verschlechterung bei Parkinson-Betroffenen signifikant verlangsamen.

Eine einfache modifizierte Aminosäure stoppte das Auftreten der Parkinson-Krankheit im Vorstadium.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. hat auf ihrem virtuellen Kongress „Parkinson und Bewegungsstörungen – Highlights Digital 2023“ vier Wissenschaftspreise und zwei Nachwuchsförderungen verliehen.

Ein Wissenschaftler-Team um Prof. Rita Bernhardt von der Universität des Saarlandes arbeitet seit 2020 daran, die Entstehung von Parkinson besser zu erforschen und daraus Ansätze für neue, ursächliche Therapien abzuleiten.

Chi Wang Ip vom Universitätsklinikum Würzburg untersucht mit zwei Partnern aus den USA und Kanada, an einem speziellen Mausmodell, ob KLS-13019 ein wirksames Medikament gegen Parkinson sein könnte.

Die Parkinson-Spezialambulanz versorgt am Uniklinikum Carl Gustav Carus Dresden jährlich mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat eine neue, vollständig überarbeitete S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie der Parkinson-Krankheit herausgegeben – unter Mitwirkung von insgesamt 19 Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Organisationen.

Ein neues Testverfahren ermöglicht die Früherkennung bei Risikopatienten.

Seit Beginn der Covid-Pandemie im Jahr 2020 wurden viele Versorgungsstrukturen für Menschen mit Parkinson digital angepasst. Um insbesondere die ambulante Versorgung aufrechtzuerhalten, haben Kliniken und Praxen innovative Ansätze verfolgt und neue Wege beschritten. „Der hohe Innovationsdruck zur Entwicklung neuer Versorgungsmethoden bleibt bestehen und könnte in Zukunft deutliche Vorteile bringen.


Eine aktuelle Studie zeigt: Ausdauersport verbessert die funktionelle und strukturelle Plastizität der für die Planung, Ausführung und Kontrolle von Bewegungen zuständigen Hirnregionen und wirkt so dem Abbau motorischer und kognitiver Funktionen bei Morbus Parkinson entgegen.

Ungeachtet der dynamisch fortschreitenden Alterung der Bevölkerung ist die Häufigkeit neu aufgetretener Parkinson-Diagnosen in den ärztlichen Abrechnungsdaten in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2019 um bis zu 30 Prozent zurückgegangen.

Die „Parkinson-Stiftung“ zeichnet Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen für ihren Projektvorschlag „Glykierung von alpha-Synuclein als Biomarker“ mit dem Innovations-Preis in der Kategorie „Grundlagenforschung“ aus. Der Innovations-Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Die International Parkinson Foundation hat das Parkinson-Zentrum in der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Marburg in einem weltweiten Wettbewerb mit dem „Center of Excellence Award 2022" ausgezeichnet.

jAImes, der neue digitale Assistent bietet 24/7-Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Individualisierte Therapieentscheidungen gewinnen bei der Parkinson-Behandlung an Bedeutung.

Wissenschaftler der Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz haben eine wesentliche neue Erkenntnis zur Funktionsweise des Gehirns erzielt.

Neue Forschungsdaten vom Universitätsklinikum Tübingen zeigen eine direkte Kopplung zweier neurologischer Erkrankungen, des Morbus Parkinson und einer Form der genetisch bedingten Dystonie. Dies eröffnet neue gentherapeutische Ansatzpunkte.

Der Parkinson-Lotse unterstützt Betroffene bei der regionalen Suche nach Therapie- und Freizeitangebote.

Ein neuer multidimensionaler Ansatz erklärt die komplexen Ursachen der Parkinson Erkrankung.

Die Paracelsus Elena Klinik in Kassel ist unter der Leitung von Chefärztin Prof. Dr. med. Brit Mollenhauer an einem bedeutenden Durchbruch in der Parkinson-Forschung beteiligt.

Viele neurologische Erkrankungen, wie Parkinson oder Dystonien, gehen mit Bewegungsstörungen einher. Bei der Behandlung von Parkinson hat sich die Tiefe Hirnstimulation bewährt.

Ein internationales Forscherteam aus Japan und Luxemburg zeigt erstmals, dass sich krankhafte Formen des Proteins α-Synuclein im Blut von Patienten zur Diagnose der Parkinson-Krankheit nutzen lassen. Außerdem können sie auf diese Weise verschiedene neurodegenerative Bewegungsstörungen voneinander unterscheiden.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) hat auf dem Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen 2022 mehrere Preise zur Förderung vielversprechender Forschungsprojekte in Höhe von insgesamt 310.000 Euro verliehen.

20 Jahre vor einer Parkinson-Diagnose können bereits erste Frühsymptome auftreten. In einer großen Kohortenstudie waren dies ein gastroösophagealer Reflux, sexuelle Funktionsstörungen und Geschmacks- und Geruchsstörungen.

Einen neuen Ansatz, Krankheiten wie Parkinson noch vor Auftreten von Symptomen mit Hilfe von Biomarkern im Blut nachzuweisen, erforscht die Humangenetikerin Caroline Diener im Team von Professor Eckart Meese am Institut für Humangenetik der Universität des Saarlandes.



Die App CuraSwing übersetzt das Mitschwingen der Arme beim Gehen in Musik und stimuliert damit den gesamten Bewegungsapparat.

In der Therapie von Parkinson wird der Botenstoffes Dopamin medikamentös ersetzt, oft begleitet von Nebenwirkungen. Elektrische Impulse können die Wirkung des Dopamins nachahmen, wie Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigen konnten.


Menschen, die an Parkinson leiden, büßen im Lauf der Zeit immer mehr Bewegungsfähigkeit ein und können irgendwann nicht mehr gehen.

Forscherinnen und Forscher des Uniklinikums Würzburg zeigen in Nature Communications, wie Zellen vom Gehirn in den Darm wandern und so die Ausbreitung neurologischer Erkrankungen wie Parkinson vermitteln.

NEMO, ein Protein, das vor allem für seine Rolle bei Signalprozessen im Immunsystem bekannt ist, verhindert die Ablagerung von Proteinaggregaten, wie sie bei der Parkinson-Erkrankung auftreten. Es dockt dafür an bestimmte Proteinketten an, die als Kennzeichnung für die zelluläre Müllabfuhr dienen, und fördert so den Abbau der schädlichen Aggregate.


Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die hauptsächlich auf Basis von klinischen Symptomen, vor allem motorischer Störungen, im Spätstadium diagnostiziert wird.

Internationaler Preis würdigt die Verzahnung der Forschung zur Parkinsonkrankheit mit der Versorgung von Betroffenen.

Die isolierte REM-Schlaf-Verhaltensstörung ist eine Krankheit, die bereits weit im Vorfeld auf eine Parkinson-Erkrankungen hinweisen kann.

Neurophysiker um Malte Brammerloh vom MPI CBS haben herausgefunden, dass die Identifikation von einem Magnetresonanztomographie-Zeichen zur Parkinsondiagnose als eine bestimmte anatomische Region im Gehirn zwar weit verbreitet, aber gar nicht korrekt ist.

Progesteron zeigte in einer Studie eine schützende Wirkung auf die Nervenzellen des Darms. Das macht Hoffnung auf einen Einsatz des Hormons gegen Parkinson.

Die tiefe Hirnstimulation ist ein entscheidendes Verfahren zur Behandlung von Parkinson. Forscher konnten nun das optimale Zielnetzwerk im menschlichen Gehirn identifizieren.


Prof. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), ist in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (kurz: Deutsche Parkinsongesellschaft) gewählt worden.

Rezidivierende Schädelprellungen, z. B. bei Kontaktsport, können zu einer chronischen traumatischen Enzephalopathie (CTE) führen. Dabei können auch Parkinson-ähnliche Symptome auftreten (Parkinsonismus).

Prof. Björn Falkenburger ist jetzt als neuberufener Professor für Neurologie mit Schwerpunkt Bewegungsstörungen an der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden auf der Suche nach neuen Therapieansätzen.

Mit dem Radiopharmakon [123I]Ioflupan bieten das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das Pharmaunternehmen ROTOP als einziger Hersteller in Deutschland ein Medikament zur frühzeitigen Diagnostik von Parkinson an.

Neurologie im Klinikum Wolfsburg bietet stationäre Komplexbehandlung an.

Eine neue Studie zeigt, wie gestörte Verpackung des Botenstoffs Dopamin in Nervenzellen toxische Prozesse auslöst – und wie einfache Energie-Gabe (ATP) diese reparieren kann.

Es gibt das typische Parkinson-Syndrom, an dem viele Menschen erkranken. Und es gibt seltene, sogenannte atypische Formen des Parkinson-Syndroms, bei dem sich fehlgefaltete „Tau-Proteine“ in den Hirnzellen der Patientinnen und Patienten ablagern.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2025 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall in den Vordergrund.

Ein Forschungsteam an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel hat eine Methode entwickelt, die die für Parkinson typischen Eiweißveränderungen zuverlässig im Blut aufspürt.

Kombinierte invasive Therapien können helfen, die Beweglichkeit und motorische Komplikationen der Erkrankung erneut zu bessern.

Hirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson können mit Depressionen und Angstzuständen einhergehen. Dr. Sabine Krabbe, Neurowissenschaftlerin am DZNE-Standort Bonn, erhält 1,2 Millionen US-Dollar von der Chan Zuckerberg Initiative, um den Ursachen solcher Symptome auf den Grund zu gehen.

Zum 1.März 2022 übergibt die Chefärztin Prof. Dr. Claudia Trenkwalder die ärztliche Leitung der Paracelsus Elena-Klinik an Prof. Dr. Brit Mollenhauer. Damit endet nach 19 Jahren eine erfolgreiche Zeit, denn die langjährige Chefärztin hat mit großem Expertenwissen, Engagement und Tatkraft die Fachklinik für Parkinson und Bewegungsstörungen mit ihren Teams stetig weiterentwickeln und ausbauen können.

Was passiert bei einem epileptischen Anfall im Gehirn? Was nach einer Lähmung durch Schlaganfall? Was im Kopf von Parkinson-Erkrankten?

Neue Erkenntnisse bezüglich Gang-Freezing bei Parkinson offenbaren mögliche Therapieoptionen.

Kohlenstoff kann in Form dünner Röhren je nach deren Durchmesser in unterschiedlichen Farben fluoreszieren. Forscher der Ruhr-Universität Bochum nutzen diesen Effekt aus, indem sie Kohlenstoff-Nanoröhren als Sensoren für verschiedene biomedizinische Anwendungen einsetzen, etwa im Bereich der personalisierten Medizin bei Parkinson-Erkrankungen.

Schizophrenie, Parkinson, Epilepsie: Diese und andere neurologische Erkrankungen sind noch nicht vollständig verstanden. Einen Schub neuer Erkenntnisse verspricht das neue OPM-MEG-Zentrum.



Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) vergibt jedes Jahr auf ihrem Jahreskongress mehrere Preise an Neurologinnen/Neurologen. Dies sind unter anderem der Wissenschaftspreis der DGN und der Preis für besondere Verdienste um die deutsche Neurologie.

Bayer gab heute bekannt, dass sein biopharmazeutisches Tochterunternehmen BlueRock Therapeutics einen neuen Standort für Zelltherapie-Innovationen auf dem Bayer-Campus in Berlin errichtet hat.

Die Klinik für Neurologie im CaritasKlinikum Saarbrücken hat seit 1. Juni einen neuen Chefarzt: Dr. med. Christoph Massing folgt auf Frank Maier, der die Klinik auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen verlassen hat.

Auf dem DGN-Kongress in Berlin wurde der DGN-Pflegepreis 2025 verliehen. Mit dem Preis zeichnete die DGN innovative Projekte und Konzepte in der Pflege aus, welche die Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen nachhaltig verbessern.

Die Kieler Neurologin hat wesentlich zum Verständnis der Parkinsonkrankheit beigetragen und die Diagnostik entscheidend weiterentwickelt.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, der Universität Tübingen und der Universität Stuttgart haben einen biorobotischen Arm entwickelt, der den Tremor einer Person, wie er z.B. bei Parkinson-Patienten auftritt, nachahmen kann.

Im Fokus der Forschenden steht die Wirkung von verschiedenen Verfahren der Gehirnstimulation auf neurologische Erkrankungen wie Parkinson und Schlaganfall.


Dr. Maximilian U. Friedrich, Assistenzarzt und Wissenschaftler an der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW), erhält auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin den mit 50.000 Euro dotierten „NeuroTech-Innovationspreis“ der Manfred und Ursula Müller-Stiftung und der DGN.

Fraunhofer-Forschende haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Ultraschallsignale für die gezielte Stimulation von Gehirnarealen nutzen lassen.

Ärztinnen und Ärzte aus Paracelsus-Kliniken in Düsseldorf, Kassel und Henstedt-Ulzburg gehören zu den Top-Medizinern im neuen Focus Gesundheit.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2024 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall oder Migräne in den Vordergrund.

Unser Lebensstil kann unseren Gesundheitszustand im Alter stark beeinflussen. Viele Menschen entwickeln im Laufe des Lebens mehrere Erkrankungen.

Vitaldaten, Ergebnisse bildgebender Untersuchungen und Informationen zum Lebensstil: Umfassende Daten zu Patientinnen und Patienten sind für Beschäftigte im Gesundheitswesen bereits verfügbar, aber nicht unbedingt gut nutzbar.

Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson nehmen zu, z.T. sogar mehr, als durch die Überalterung der Gesellschaft erklärt werden kann.


Für neurologische und psychiatrische Erkrankungen stehen neue Behandlungsoptionen in Aussicht.

Neben den molekularen und verhaltensorientierten Neurowissenschaften entwickeln sich die digitalen Neurowissenschaften zu einer neuen Säule, die sowohl die Diagnostik als auch die Therapie von neurologischen Erkrankungen revolutionieren könnte.

Mit Hirnimplantaten Gedächtnis und Konzentration verbessern oder Smartphones und Computer steuern – solche Visionen ambitionierter Neurotechnologie-Unternehmen klingen nach Zukunftsmusik.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e. V. hat auf ihrem Kongress für Klinische Neurowissenschaften 2023 in Hamburg vier herausragende Nachwuchsforscher und -forscherinnen mit den Nachwuchsförderpreisen „Klinische Neurophysiologie" und „Neurosonologie" ausgezeichnet.

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache von Demenzerkrankungen, bislang aber nicht gut behandelbar. Eine mögliche zukünftige Therapieform könnte die sogenannte Tiefe Hirnstimulation sein, die auch als Hirnschrittmacher bekannt ist.






Forschende der ETH Zürich haben untersucht, wie kleine Gasbläschen unter Ultraschall Medikamente gezielt in Zellen transportieren können.

In der Epilepsieforschung galt lange die Annahme, dass für die Entstehung von Entzündungen im Gehirn eine undichte Blut-Hirn-Schranke ursächlich ist.


Nach dem Ausbau der orthopädischen Departments und der Etablierung eines MVZ für Sportmedizin im Jahr 2021 erweitert die Paracelsus Klinik Bremen auch in diesem Jahr ihr Leistungsportfolio.





Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung verlängert Forschungsförderung zur Darm-Gehirn-Achse innerhalb des Clinician Scientist Programms EKFK an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel.




Die Klinische Neurophysiologie gilt als innovativer Zweig der Neurologie mit großem Potenzial. Neurophysiologische Methoden gewinnen an Bedeutung – nicht nur bei der weiteren Erforschung der kognitiven Prozesse im Gehirn, sondern auch für Diagnose und Therapie bisher unheilbarer neurologischer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Epilepsien.

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT haben gemeinsam mit internationalen Verbundpartnern eine Technologie-Plattform entwickelt, die Menschen mit Muskelzittern künftig helfen soll, den Tremor zu stoppen.

Spitzenforschung für eine optimale Krankenversorgung – Institut entwickelt künftig Strategien zur Früherkennung, Prävention und Rehabilitation

Ab dem 1. Januar 2023 wird der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ein neues Präsidium vorstehen und die erfolgreiche Arbeit der Fachgesellschaft fortsetzen.

Dr. Mandy Beyer und Dr. Dr. Damian Herz erhalten den diesjährigen Boehringer-Ingelheim-Preis für ihre exzellenten Forschungsarbeiten.

Die Demenzerkrankung Morbus Alzheimer hat einen 15 bis 20 Jahre langen symptomfreien Verlauf, bevor erste klinische Symptome auftreten.

Der biochemische „Fingerabdruck“ von Peptiden erlaubt einen früheren Alzheimer-Nachweis.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e. V. hat herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geehrt.

Die nicht-invasive Ultraschall-Therapie bringt Tremor-Patienten anhaltende Besserung ihrer Symptome.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit ihren Partnern in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder einen großen Erfolg erzielt.

Die Paracelsus Elena Klinik in Kassel hat vergangene Woche die erste fokussierte Ultraschallbehandlung gegen essentiellen Tremor durchgeführt. Mit dem magnetresonanzgesteuerten, hoch fokussierten Ultraschall (MRgFUS) können Patienten ohne offene Operation am Gehirn behandelt werden.

Für seine herausragende wissenschaftliche Leistung wurde der Biophysiker Prof. Dr. Klaus Gerwert am 25. September 2023 mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

Heute können bis zu 35 Prozent aller seltenen Erkrankungen diagnostiziert werden, das ist nennenswert mehr als noch vor wenigen Jahren.

ERC Starting Grants gehören zu den höchsten europäischen Auszeichnungen. Erneut konnten sechs aufstrebende Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, darunter Forschende mit Gruppen an Charité, Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), Max Delbrück Center und Deutschem Rheumaforschungszentrum (DRFZ), den Europäischen Wissenschaftsrat überzeugen.

Die St. Augustinus Gruppe und das NeuroCentrum mit Standorten in Dormagen und Grevenbroich gehen ab sofort gemeinsame Wege.

In einer aktuellen im Journal Nature Neuroscience publizierten Studie weist Dr. Maximilian Wessel vom Uniklinikum Würzburg (UKW) zusammen mit einem internationalen Forschungskonsortium unter Führung der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) erstmalig die erfolgreiche nicht-invasive elektrische temporale Interferenzstimulation (tTIS) einer tiefen Hirnregion nach.


Erhard Pluto hat ab dem 2. April die Leitung der neurologischen Abteilung in der Schlossklinik Bad Buchau übernommen.

Prof. Hagen B. Huttner übernimmt die Leitung der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Dresden.

Dr. med. Daniel Harnack ist neuer Chefarzt an den Kliniken Beelitz, der größten Akutneurologie Ostdeutschlands.

Prof. Dr. Thomas Klockgether nimmt Abschied von der Klinik für Neurologie und dem Universitätsklinikum Bonn (UKB).

Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab und schädigen es. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke von der Hochschule Coburg hat eine Methode gefunden, die solche gefährlichen Eiweißverbindungen verhindern soll.

Die Universität Augsburg hat Prof. Dr. Markus Naumann auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Neurologie an ihrer Medizinischen Fakultät berufen. Der renommierte Neurologe ist Experte für neurologische Erkrankungen, die zu Bewegungsstörungen führen.

Seit 1. April hat die Klinik für Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Herne einen neuen Chefarzt: Prof. Dr. Christos Krogias.

Am 1. Januar 2023 hat Prof. Höglinger seine Aufgaben als Lehrstuhlinhaber und Klinikdirektor der Neurologischen Klinik und Poliklinik sowie des Friedrich-Baur-Instituts übernommen.

Weltweit steigen die Fallzahlen neurologischer Erkrankungen und gleichzeitig stößt die medizinische Versorgung fast überall personell wie budgetär an ihre Grenzen.

In einem gemeinsamen Projekt der TU Wien und der MedUni Wien wurde das weltweit erste 3D-gedruckte „Gehirn-Phantom“ entwickelt, das dem Aufbau von Gehirnfasern nachempfunden ist und mit einer speziellen Variante von Magnetresonanztomografie (dMRT) bildlich dargestellt werden kann.

Anhand der Stimme eine Covid-19-Infektion erkennen?

Eine aktuelle Studie zur Entwicklung neurodegenerativer Biomarker bei akuter COVID-19-Erkrankung ergab einen interessanten Nebenbefund: Hospitalisierte COVID-19-Patienten hatten gleich hohe bzw. sogar noch höhere Spiegel neurodegenerativer Biomarker als an Alzheimer erkrankte Menschen.

Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der Universität Basel haben einen Covid-19-Schnelltest entwickelt.


Dr. Dr. Sebastian Schreglmann wurde auf dem Kongress für Klinische Neurowissenschaften im März 2023 für seine Arbeiten zur Oberflächen-Elektrostimulation gegen das Zittern beim Essentiellen Tremor mit dem Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) ausgezeichnet. Folgestudie steht in den Startlöchern.

Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der herzkranken Menschen in Deutschland.

Wissenschaftler*innen des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) und der Universitätsmedizin Magdeburg konnten in einer wegweisenden Studie zeigen, dass das Rückenmark weit mehr ist als ein bloßer Übertragungsweg ist, der Sinnesreize aus dem Körper lediglich weiterleitet.



Prof. Rudi Balling, Seniorprofessor der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn (Institut für Molekulare Psychiatrie des UKB), wurde Ende letzten Jahres in den Aufsichtsrat des Luxembourg Institute of Health (LIH) berufen.


Erstmals ist in der Region Osnabrück jetzt ein vollumfängliches Neurozentrum an den Start gegangen.

Das Thema ist kein leichtes; es ist auch schwer zu greifen, aber erlebt haben es schon viele Beschäftigte im Gesundheitswesen und auch in den Kliniken und Einrichtungen im Recura Verbund.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina vereinigt Forschende mit besonderer Expertise in ihren jeweiligen Fachgebieten. Mit der Aufnahme in die Leopoldina wird Univ.-Prof. Dr. Gereon R. Fink als einer der meistzitierten deutschen Neurowissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Neurowissenschaften geehrt.


Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und müssen gleichzeitig einfach und sicher nutzbar sein.


Die Neurologie im Limburger St. Vincenz-Krankenhaus steht unter neuer Leitung: Sven Göbel ist seit Anfang des Jahres Chefarzt der Abteilung, nun ist die duale Führungsspitze mit Christoph Kosok komplett.

Ivan R. Minev übernahm zum 1. Juni 2023 die Else Kröner Professur für Electronic Tissue Technologies an der Technischen Universität Dresden, die gemeinsam vom Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) und dem Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit (EKFZ-DG) neu eingerichtet wurde.

Im Klinikum Hochsauerland stehen seit Anfang April zwei medizinische Fachbereiche unter neuer Leitung. Frau Dr. med. Jila Schauerte übernimmt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Herr Dr. med. Alexander Gerhard die Klinik für Altersmedizin.


Dr. Matthias Kettwig, Oberarzt in der Abteilung Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist von der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) mit dem Wissenschaftspreis 2022 ausgezeichnet worden.

Mit dem Alter „entkommen“ Gene der Stilllegung des zweiten weiblichen X-Chromosoms. Darunter sind mehrere Gene mit Bezug zu Krankheiten.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Winter für seine Forschung mit einer Heisenberg-Professur ausgezeichnet



Bestimmte Stoffwechselprodukte von Bakterien aus dem Darm machen Immunzellen aggressiver. Das zeigt eine neue Studie der Universitäten Würzburg und Marburg. Die Erkenntnisse könnten helfen, Krebstherapien zu verbessern.



Forschenden der Ruhr-Universität Bochum ist eine besondere Form der klassischen Konditionierung gelungen. An einer Gruppe von 75 Personen zeigten sie, dass Effekte der transkraniellen Magnetstimulation, kurz TMS, nur durch Hören eines Tons ausgelöst werden können.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e. V. hat Professor Dr. Christian Grefkes-Hermann zum neuen Präsidenten berufen.

Vertrauen und Verantwortung: BWKG-Mitglieder setzen auf Kontinuität mit Scheffold an der Spitze

Ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA zusammen mit der inomed Medizintechnik GmbH einen Weg gefunden, Stereotaxie-Systeme mittels 3D-Druck aus Kunststoffen herzustellen – kostengünstig und mit neuen Designmöglichkeiten.


Die Kliniken Beelitz erweitern ihr Engagement in der medizinischen Ausbildung und wurden von der Medizinischen Hochschule Brandenburg – Theodor Fontane (MHB) als Akademisches Lehrkrankenhaus anerkannt.

Professor Dr. Christian Grefkes-Hermann ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e. V. und leitet den Fachkongress 2024 in Frankfurt.

In Krankenhäusern entstehen täglich enorme Datenmengen, die die Versorgung von Patient*innen erheblich verbessern können.



Seit Januar 2024 ist Prof. Dr. Marija Djukic neue Chefärztin des Geriatrischen Zentrums im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW).


Eine Immuntherapie bei der anti-IgLON5-Erkrankung sollte so früh wie möglich einsetzen, um noch etwas zu bewirken.

Dieses Protein gewährt neue Einblicke in die Krankheitsmechanismen der Alzheimer-Demenz: Arl8b. Zudem hat es das Zeug zum diagnostischen Marker, wie Forschende um Erich Wanker vom Max Delbrück Center im Fachblatt „Genome Medicine“ schreiben.

Siemens Healthineers hat 2024 einen Biomarker zur Risikobewertung bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) auf den Markt gebracht.

Das Gehirn ist ein besonderes Organ für unseren Körper und deshalb auch besonders schützenswert. In diesem Sinne verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, dass potenziell schädliche Substanzen aus dem Blut ins Gehirn eindringen können.

Zum 1. Oktober 2023 übernahm Prof. Dr. Oliver Schnell die Leitung der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen und den Lehrstuhl für Neurochirurgie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) von seinem Vorgänger Prof. Dr. Michael Buchfelder.

Forscher*innen des Nationalen Referenzzentrums für Transmissible Spongiforme Enzephalopathien (NRZ-TSE) an der Universitätsmedizin Göttingen gelingt erstmalig Nachweis von krankhaft verändertem Prion-Protein in Tränenflüssigkeit von Patient*innen mit Creutzfeldt-Jakob Krankheit und anderen Prionerkrankungen. Veröffentlicht in The New England Journal of Medicine.

Die Patientenversorgung verbessern, Arbeitsabläufe effizienter gestalten und die Akteure der Branche optimal vernetzen – all das ermöglicht die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Ein internationales Team unter der Leitung der Jülicher Forscherin Francesca Santoro hat einen intelligenten Biochip entwickelt, der die Netzhaut des Auges nachahmt.

Forschende des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von der Stanford University, USA, erstmals einen umfassenden zelltypspezifischen Atlas der Lysosomen im Gehirn erstellt, jener Zellorganellen, die für Abbau- und Recyclingprozesse zuständig sind.

Univ.-Prof. Sven Meuth hat zum 1. Februar die Leitung einer der größten Kliniken des UKM (Universitätsklinikum Münster) übernommen.

Ein Pilotprojekt von Universitätsmedizin Frankfurt und Universitätsklinikum Münster beschreibt die Wirksamkeit einer tiefen Hirnstimulation zur Therapie von Stottern.

Lässt sich der Verlauf einer Herzinsuffizienz anhand der Pupillengröße und der Reaktion der Pupille auf einen Lichtreiz vorhersagen?

Die PROMoSD-Studie von Prof. Dr. Christos Krogias und Dr. Daniel Richter liefert wichtige Anhaltspunkte.