
Immuno-Infrarot-Sensor erkennt Alzheimer und Parkinson im Blut
Mit innovativen Bluttests lassen sich Alzheimer und Parkinson heute deutlich früher erkennen, wodurch Betroffenen wirksame Therapien und eine bessere Prognose ermöglicht werden.

Mit innovativen Bluttests lassen sich Alzheimer und Parkinson heute deutlich früher erkennen, wodurch Betroffenen wirksame Therapien und eine bessere Prognose ermöglicht werden.

Wissenschaftler des Instituts für Anatomie der Universität Leipzig haben eine bislang unbekannte Gruppe von Immunzellen im Hirngewebe von Alzheimer-Erkrankten identifiziert.

Paola Picotti wird mit dem Otto-Nägeli-Preis für medizinische Forschung 2026 ausgezeichnet. Sie hat eine Technologie entwickelt, mit der sie tausende von Proteinstrukturen mit einem Schlag untersuchen kann.

Irina Dudanova ist neu in der Anatomie der Universität Würzburg.

ETH-Professor Ruedi Aebersold erhält zusammen mit John Yates vom Scripps Research Institute in La Jolla, USA, und Matthias Mann vom Max-Planck-Institut Martinsried, Deutschland, den Canada Gairdner International Award.

Im Einstein Center for Early Disease Interception arbeiten Forscher verschiedener Berliner Institutionen zusammen, um Krankheiten möglichst früh zu erkennen und zu verhindern.

Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie und der Technischen Universität München haben neue diagnostische Marker für Multiple Sklerose (MS) in Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten entdeckt.

Im neu eingeweihten Diagnostik- und Innovationszentrum in Penzberg werden in Zukunft In‑vitro‑Diagnostika und spezifische Testverfahren entwickelt, um Krankheiten früh zu erkennen.

Neurologische Krankheiten laufen in Deutschland oft unter dem Radar.

Forschende des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von der Stanford University, USA, erstmals einen umfassenden zelltypspezifischen Atlas der Lysosomen im Gehirn erstellt, jener Zellorganellen, die für Abbau- und Recyclingprozesse zuständig sind.

Ein neues KI-Verfahren namens BioPathNet hilft Forschenden, große biologische Datennetze gezielt nach versteckten Zusammenhängen zu durchsuchen – von Genfunktionen über Krankheitsmechanismen bis hin zu möglichen Therapieansätzen.

Das ACCESS‑AD1 Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und wird durch die europäische öffentlich‑private Partnerschaft Innovative Health Initiative (IHI) gefördert.

Das Gehirn ist ein besonderes Organ für unseren Körper und deshalb auch besonders schützenswert. In diesem Sinne verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, dass potenziell schädliche Substanzen aus dem Blut ins Gehirn eindringen können.

Studie stellt die bislang gebräuchliche Interpretation der gewonnenen Daten bezüglich der neuronalen Aktivität grundsätzlich in Frage.

Forscher von Helmholtz Munich, der Technischen Universität München und des LMU Klinikums haben einen Mechanismus entschlüsselt, der Nervenzellen vor einem vorzeitigen Zelltod, der Ferroptose, schützt.

Ein neuer multidimensionaler Ansatz erklärt die komplexen Ursachen der Parkinson Erkrankung.

Beckman Coulter Diagnostics ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der klinischen Diagnostik und Teil der Danaher Corporation.

Das Vivantes Institut für Nuklearmedizin nimmt in der Praxis für Nuklearmedizin im Vivantes MVZ Neukölln einen modernen digitalen PET/CT-Scanner in Betrieb. Insbesondere für onkologische und neurologische Diagnosen ist dieses Untersuchungsgerät ein großer Fortschritt.

Blut kann viel verraten. Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald hat ein Konzept entwickelt, das die Analyse von Blut weltweit vergleichbar machen soll.

Forscher verknüpfen die körperliche Fitness mit Biomarkern – Aspartat tritt als Schlüsselmetabolit hervor.

Die Neurowissenschaftlerin Dr. Susanne Wegmann wird am 1. Oktober auf eine gemeinsame Professur der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des DZNE berufen werden.

Spielerisches Training verbessert nicht nur die kognitive Fähigkeit von Menschen mit ersten Anzeichen für die Entwicklung einer Demenz, sondern führt auch zu positiven Veränderungen im Gehirn. Dies zeigen zwei neue Studien von Forschenden der ETH Zürich und der Ostschweizer Fachhochschule (OST).

Ein nachlassender Geruchssinn kann eines der frühesten Anzeichen für eine Alzheimer-Erkrankung sein, noch bevor kognitive Beeinträchtigungen auftreten.

Mit Blick auf den Deutschen Kongress der Laboratoriumsmedizin 2025 widmet sich unser Management & Krankenhaus Fokusteil Labor & Diagnostik - DKLM der zentralen Rolle der Labordiagnostik in einer zunehmend personalisierten Medizin.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2025 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall in den Vordergrund.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Steffen Pockes, Pharmazeut an der Universität Regensburg, mit einer Heisenberg-Professur ausgezeichnet. Damit würdigt die DFG seine herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet innovativer Therapieansätze für neurodegenerative Erkrankungen, insbesondere der Alzheimer-Krankheit.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Winter für seine Forschung mit einer Heisenberg-Professur ausgezeichnet

Der mit 60.000 Euro dotierte „Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis“ geht in diesem Jahr an den schwedischen Medizinwissenschaftler Lars Lannfelt für seine wegweisenden Beiträge zum Verständnis der Alzheimer-Erkrankung und zur Entwicklung des Medikaments „Lecanemab“.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit ihren Partnern in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder einen großen Erfolg erzielt.

Das Bonner Exzellenzcluster ImmunoSensation3 wird im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern für weitere sieben Jahre gefördert.

Forscher am Paul Scherrer Institut PSI haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die einen neuen, kostengünstigen Ansatz zur Identifikation genetischer Störungsmuster in Zellbildern eröffnen könnte – mit Potenzial für die Entwicklung neuer Medikamente.

Der Paul-Martini-Preis wurde für wegweisende Erkenntnisse für neue Krebstherapien und einen besseren Schutz transplantierter Organe vergeben.

Dr. med. Nikolas Berger leitet seit Beginn des Jahres die Abteilung für Seelische Gesundheit im Alter am Wahrendorff Klinikum Köthenwald.

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die hauptsächlich auf Basis von klinischen Symptomen, vor allem motorischer Störungen, im Spätstadium diagnostiziert wird.

Menschen mit einer erblichen Veranlagung für Alzheimer haben bereits etwa 11 Jahre vor dem erwarteten Ausbruch von Demenzsymptomen auffällige Blutwerte, die auf beschädigte Nervenzellkontakte hinweisen.

Der Schilling Forschungspreis 2025 geht an Diane Rekow und Lukas Kunz.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. hat Dr. Alpha Tom Kodamullil vom Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI mit einem „Early Career Grant“ geehrt.

Das Immunsystem des Gehirns trägt über den Entzündungsbotenstoff Interleukin-12 ursächlich dazu bei, dass sich Alzheimer verschlimmert.

Prof. Dr. Roland Brandt ist neuer Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der der Alzheimer Forschung Initiative.

1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt. Ihnen eine optimale Therapie nach dem stets aktuellen Stand der Wissenschaft zu ermöglichen, ist das Ziel der Living Guideline Demenzen der medizinischen Fachgesellschaften DGN und DGPPN.

Unfälle im Straßenverkehr passieren auch, weil ältere Menschen nicht mehr fahrtauglich sind.

Zur Früherkennung der Alzheimer-Krankheit sind p-Tau-Proteine im Blut nicht so krankheitsspezifisch wie bisher angenommen.

Kölner Wissenschaftler haben eine spezielle Form des Tau-Proteins identifiziert, das für die Vermittlung der Toxizität der schädlichen Proteinklumpen in menschlichen Neuronen verantwortlich ist und somit ein neues Ziel für künftige Behandlungen darstellt.

Forschende der ETH Zürich haben untersucht, wie kleine Gasbläschen unter Ultraschall Medikamente gezielt in Zellen transportieren können.

Royal Philips bekräftigt sein Ziel, den ökologischen Fußabdruck in der Radiologie zu reduzieren, um eine bessere Versorgung für mehr Menschen zu ermöglichen.

Erwiesen ist, dass sich stressreiche und hochbelastende Kindheitserfahrungen mitunter negativ auf die Gesundheit im Erwachsenenalter auswirken.

Ein holografisches Endoskop eröffnet hochauflösende Einblicke in neuronale Prozesse lebender Organismen.

Prof. Rudi Balling, Seniorprofessor der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn (Institut für Molekulare Psychiatrie des UKB), wurde Ende letzten Jahres in den Aufsichtsrat des Luxembourg Institute of Health (LIH) berufen.

Die kürzlich erteilten Zulassungen und laufenden Zulassungsverfahren bei der European Medicines Agency EMA zeigen: Auch im Jahr 2025 könnten wieder mehr als 40 neue Medikamente gegen unterschiedliche Krankheiten in Deutschland auf den Markt kommen.

Mit einer Reihe von Preisen zeichnet die DGPPN jedes Jahr herausragende Arbeiten und Projekte aus, die einen neuen Zugang zu psychischen Erkrankungen, ein neues Verständnis von Diagnostik und Therapie sowie mehr Wissen über Ursachen und Entstehung vermitteln.

Eine frühzeitige Diagnose von Demenzerkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit bietet Chancen, den Verlauf der Erkrankung durch eine entsprechende Therapie zu verlangsamen und somit Betroffenen wertvolle Zeit zu schenken.

Eine Studie unter Federführung des DZNE geht der Frage nach, ob Patienten mit „Demenz unklarer Ursache“ von einer Untersuchung des Gehirns mittels Amyloid-Positronen-Emissionstomografie (Amyloid-PET) profitieren.

Immunzellen sind dazu in der Lage, Infektionen wie ein Spürhund zu „erschnüffeln“. Sie nutzen dazu spezielle Sensoren, die n Toll-like-Rezeptoren (TLR).

Übermorgen ist Weltdiabetestag. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Hirnstiftung möchten anlässlich des Aktionstags den Fokus auf das erhöhte Demenz-Risiko von Menschen mit Diabetes lenken.

Siemens Healthineers hat die CE-Kennzeichnung für zwei neue Funktionen der syngo.PET Cortical Analysis Software erhalten. Mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) können Proteinablagerungen im Gehirn gemessen werden, die im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit stehen.

Bei Patienten mit leichten Gedächtnisstörungen, aber ohne klare Demenz-Symptome ist eine unauffällige PET-Untersuchung geeignet, Entwarnung zu geben.

Die St. Augustinus Gruppe und das NeuroCentrum mit Standorten in Dormagen und Grevenbroich gehen ab sofort gemeinsame Wege.

Großer Erfolg für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine neue Forschungsgruppe aus dem Bereich der Neuroinflammation bewilligt.

Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Regensburg haben herausgefunden, dass eine zuckerarme Ernährung auch unabhängig vom Blutzuckerspiegel positive Auswirkungen auf die langfristige Leistungsfähigkeit des Gehirns haben könnte.

Im Alltag eines Universitätsklinikums tauchen regelmäßig Patienten mit Erkrankungen auf, die – weil so selten und so speziell – in den Praxen niedergelassener Ärzte kaum bekannt sind.

Prof. Dr. Urs Valentin Nägerl, seit 1. September 2024 Direktor des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), erhält die erste „Niedersachsen-Professur“.

Bereits bei frühen Formen der Alzheimer-Krankheit, der leichten kognitiven Störung, ist typischerweise ein verminderter Zuckerstoffwechsel des Gehirns zu beobachten.

Kombinierte invasive Therapien können helfen, die Beweglichkeit und motorische Komplikationen der Erkrankung erneut zu bessern.

Im Kampf gegen Alzheimer haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) einen erfolgversprechenden, vorbeugenden Therapieansatz entwickelt.

Rezidivierende Schädelprellungen, z. B. bei Kontaktsport, können zu einer chronischen traumatischen Enzephalopathie (CTE) führen. Dabei können auch Parkinson-ähnliche Symptome auftreten (Parkinsonismus).

DigiDEM Bayern, das größte digitale Demenzregister in Deutschland, wächst weiter und erreicht mit mehr als 2.000 Teilnehmenden, die aus allen sieben Regierungsbezirken Bayerns stammen, einen neuen Höchststand.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2024 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall oder Migräne in den Vordergrund.

Dexamethason ist eines der wichtigsten Medikamente in der Therapie von schwerem COVID-19, allerdings sprechen Erkrankte sehr unterschiedlich darauf an.

Die intensive Belastung durch Feinstaub, andere Luftschadstoffe und Chemikalien, welcher tausende Helfer nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 im Rahmen von Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten ausgesetzt waren, führten zu einem erhöhten Demenzrisiko.

Siemens Healthineers stellt mit dem Biograph Trinion ein leistungsstarkes, energieeffizientes PET/CT-System (Positronenemissionstomographie/Computertomographie) vor.

Fraunhofer-Forschende haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Ultraschallsignale für die gezielte Stimulation von Gehirnarealen nutzen lassen.

Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab und schädigen es. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke von der Hochschule Coburg hat eine Methode gefunden, die solche gefährlichen Eiweißverbindungen verhindern soll.

Unsere Lunge ist täglich den unterschiedlichsten Partikeln ausgesetzt – ungefährlichen genauso wie krankmachenden. Mit jedem Erreger passt das Immunsystem seine Antwort an. Selbst harmlose Partikel tragen dazu bei, die Immunantwort zu verbessern – das haben nun Forschende der Universität Bonn gezeigt. Die Ergebnisse wurden in Nature Immunology veröffentlicht.

Ein Forschungsteam des DZNE erhält rund eine Million US-Dollar für die Entwicklung eines innovativen, KI-gestützten Verfahrens, mit dem sich – ausgehend von Scans des menschlichen Gehirns – die „Plexus choroidei“ dreidimensional vermessen lassen.

Ein Diabetes-Medikament könnte laut einer aktuellen Studie auch bei Parkinson helfen [1]. Die Substanz Lixisenatid verlangsamt das Fortschreiten der Symptome in einem geringen, aber statistisch signifikanten Umfang.

In Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz, die meisten von ihnen sind an Alzheimer erkrankt. Prognosen zufolge werden die Zahlen deutlich steigen.

In einem gemeinsamen Projekt der TU Wien und der MedUni Wien wurde das weltweit erste 3D-gedruckte „Gehirn-Phantom“ entwickelt, das dem Aufbau von Gehirnfasern nachempfunden ist und mit einer speziellen Variante von Magnetresonanztomografie (dMRT) bildlich dargestellt werden kann.

Eine Studie der Universität Kiel und des UKSH zeigt Auffälligkeiten im oralen Mikrobiom schon Jahre vor Ausbruch der Erkrankung.

TREM2, ein Rezeptor auf der Oberfläche von Makrophagen, könnte eine wichtige Rolle bei der Atherosklerose spielen

Gedächtnisverlust ist das wichtigste Symptom der Alzheimer-Demenz im Frühstadium, auf das der Ausfall weiterer kognitiver Funktionen folgt.

Alzheimer kann uns alle treffen – aber Frauen erkranken deutlich häufiger als Männer. Als Ursache rückte in den letzten Jahren verstärkt der weibliche Hormonhaushalt in den Blick.

Eine internationale Studie, an der die Friedrich-Schiller-Universität Jena federführend beteiligt ist, deutet darauf hin, dass Achtsamkeits- oder Gesundheitsselbstmanagementprogramme älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen dabei helfen, ihr geistiges Wohlbefinden und ihre Lebensgewohnheiten zu verbessern.

Seit Januar 2024 ist Prof. Dr. Marija Djukic neue Chefärztin des Geriatrischen Zentrums im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW).

Räumliche Navigation und räumliches Gedächtnis spielen eine zentrale Rolle in unserem Leben. Allerdings sind die neuronalen Grundlagen des räumlichen Gedächtnisses längst nicht vollständig geklärt.

Im Jahr 2023 leben mehr als 7 Millionen Menschen mit Demenz in der Europäischen Union. Bis 2050 wird sich diese Zahl auf 14 Millionen verdoppeln, was eine enorme Belastung für die Gesundheitssysteme darstellt.

NEMO, ein Protein, das vor allem für seine Rolle bei Signalprozessen im Immunsystem bekannt ist, verhindert die Ablagerung von Proteinaggregaten, wie sie bei der Parkinson-Erkrankung auftreten. Es dockt dafür an bestimmte Proteinketten an, die als Kennzeichnung für die zelluläre Müllabfuhr dienen, und fördert so den Abbau der schädlichen Aggregate.

Körperliche und soziale Aktivitäten wirken sich im Alter schützend auf eine wichtige Hirnregion aus, wie Forschende der UZH zeigen.

Forschende von Charité und McGill University quantifizieren Zusammenhang zwischen Helicobacter pylori und Alzheimer-Demenz.

Am Montag, 4. Dezember 2023 fand die feierliche Eröffnung des neuen „Digitalen Therapielabors" (Neurolab) am Campus Hamm der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) statt.

An diesem Montag erhielt die britische Neurowissenschaftlerin Alison Goate den mit 60.000 Euro dotierten „Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis“. Sie ist für ihre wegweisende Forschung über Alzheimer und andere Formen der Demenz ausgezeichnet worden.

Am 1. Januar 2023 hat Prof. Höglinger seine Aufgaben als Lehrstuhlinhaber und Klinikdirektor der Neurologischen Klinik und Poliklinik sowie des Friedrich-Baur-Instituts übernommen.

Neurodegenerative Erkrankungen sind durch die Ablagerung von verklumpten Proteinen im Gehirn und fortschreitenden neuronalen Zelltod gekennzeichnet.

Die Neurowissenschaftlerin Dr. Anne Maass ist auf die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen.

Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Alzheimer könnten zu neuartigen Therapieansätzen beitragen und helfen, der Krankheit vorzubeugen.

Susanne Wegmann, PhD, Biophysikerin am Berliner Standort des DZNE, erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen prestigeträchtigen „Consolidator Grant“ in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.

Eine internationale, an der Universität Luzern geleitete Forschungsgruppe hat neuartige Ansätze für die medizinische Bildgebung entwickelt. Diese bergen großes Potenzial für die frühere Diagnose, genauere Lokalisierung und das bessere Verständnis vieler menschlicher Erkrankungen.

Das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung fördern ein Konsortium aus der Informatik und der Medizin mit rund 15 Millionen Euro.

Hirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson können mit Depressionen und Angstzuständen einhergehen. Dr. Sabine Krabbe, Neurowissenschaftlerin am DZNE-Standort Bonn, erhält 1,2 Millionen US-Dollar von der Chan Zuckerberg Initiative, um den Ursachen solcher Symptome auf den Grund zu gehen.

Die Zunahme an neurodegenerativen Alterserkrankungen wie M. Parkinson übersteigt die durch den demografischen Wandel erwarteten Zahlen. Nur eine Minderheit der Fälle ist genetisch erklärbar.

Etwa die Hälfte aller Patientinnen und Patienten mit der Alzheimer-Demenz trägt die problematische e4-Variante des Apolipoprotein-Gens im Erbgut.

Dr. Dragomir Milovanovic, Neurowissenschaftler am Berliner Standort des DZNE, hat vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) einen „Starting Grant“ in Höhe von 1,5 Millionen Euro erhalten, um mit einem innovativen Forschungsprojekt biophysikalische Phänomene im Kontext von Hirnerkrankungen zu untersuchen.

Ein internationales Team unter der Leitung der Jülicher Forscherin Francesca Santoro hat einen intelligenten Biochip entwickelt, der die Netzhaut des Auges nachahmt.

Das hochmoderne 1,2 Gigahertz-Kernspinresonanz-Spektrometer für die biomedizinische Wissenschaft wird durch Bund, Land Hessen und Goethe-Universität finanziert.

Wie lassen sich Entzündungsreaktionen ankurbeln oder hemmen? Wie funktionieren Inflammasome als Entzündungsschalter auf molekularer Ebene?

Umbauvorgänge in zentralen Lern- und Gedächtniszentren im menschlichen Gehirn finden im Einklang mit periodischen Schwankungen der Sexualhormone statt.

Für seine herausragende wissenschaftliche Leistung wurde der Biophysiker Prof. Dr. Klaus Gerwert am 25. September 2023 mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

Beckman Coulter Diagnostics, ein führendes Unternehmen im Bereich der klinischen Diagnostik, und Fujirebio, führend im Bereich der neurologischen Marker und der Herstellung von In-vitro-Diagnostika (IVD), gaben eine neue Partnerschaft bekannt

Prof. Lukas Kunz hat die neue Professur „Kognitive und Translationale Neurowissenschaften“ an der Klinik für Epileptologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) angetreten.

Alzheimer, Schlaganfall, Multiple Sklerose und andere neurologische Erkrankungen verursachen schwere Schäden durch Immunzell-vermittelte Entzündung, die Neuroinflammation.

Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson nehmen zu, z.T. sogar mehr, als durch die Überalterung der Gesellschaft erklärt werden kann.

Dieses Protein gewährt neue Einblicke in die Krankheitsmechanismen der Alzheimer-Demenz: Arl8b. Zudem hat es das Zeug zum diagnostischen Marker, wie Forschende um Erich Wanker vom Max Delbrück Center im Fachblatt „Genome Medicine“ schreiben.

Eine in JAMA publizierte Studie zeigt: Donanemab kann die Progression der Alzheimer-Erkrankung um 35 Prozent verlangsamen. Besonders gut scheint die Therapie in den sehr frühen Krankheitsstadien zu wirken, was die Frage nach einfach handhabbaren Alzheimer-Frühtests aufwirft.

Der mit 60.000 Euro dotierte „Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis“ geht in diesem Jahr an die britische Neurowissenschaftlerin Alison Goate. Sie wird für ihre herausragenden Beiträge zur Erforschung von Alzheimer und Frontotemporaler Demenz ausgezeichnet.

Lässt sich der Verlauf einer Herzinsuffizienz anhand der Pupillengröße und der Reaktion der Pupille auf einen Lichtreiz vorhersagen?

Progesteron zeigte in einer Studie eine schützende Wirkung auf die Nervenzellen des Darms. Das macht Hoffnung auf einen Einsatz des Hormons gegen Parkinson.

Eva Luise Köhler verleiht am Freitag, 9. Juni 2023 um 17 Uhr im Beisein von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften den nach ihr benannten Forschungspreis an die Molekularbiologin Dr. Simone Mayer vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und der Universität Tübingen.

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Jena untersucht die molekularen Mechanismen der Nierenschädigung im Alter und bei Diabetes.

Bereits zum siebten Mal würdigt die Gesundheitshochschule der SRH herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung.

Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben in einer internationalen Studie eine Genvariante identifiziert, die vor Alzheimer schützen könnte.

Forscher*innen des Nationalen Referenzzentrums für Transmissible Spongiforme Enzephalopathien (NRZ-TSE) an der Universitätsmedizin Göttingen gelingt erstmalig Nachweis von krankhaft verändertem Prion-Protein in Tränenflüssigkeit von Patient*innen mit Creutzfeldt-Jakob Krankheit und anderen Prionerkrankungen. Veröffentlicht in The New England Journal of Medicine.

Seit 1. April hat die Klinik für Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Herne einen neuen Chefarzt: Prof. Dr. Christos Krogias.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat Prof. Dr. Eicke Latz zum 1. Mai auf die Professur für Experimentelle Rheumatologie berufen. Zugleich ist er der neue Wissenschaftliche Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ), einem Leibniz-Institut.

Eine neuartige MRT-Bildgebungsmethode erfasst den Zuckerstoffwechsel im Gehirn ohne Verabreichung radioaktiver Substanzen.

Dr. Matthias Kettwig, Oberarzt in der Abteilung Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist von der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) mit dem Wissenschaftspreis 2022 ausgezeichnet worden.

Dr. Inga Hochheiser vom Institut für Strukturbiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat den Bayer Pharmaceuticals Promotionspreis 2023 für die beste molekularbiologische Promotion des zurückliegenden Jahres erhalten. Der Bayer Pharmaceuticals Promotionspreis wird von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) vergeben.

Die SRH Hochschule für Gesundheit und Universität des Saarlandes erforscht den Einfluss des Süßstoffs Aspartam auf den Fettstoffwechsel.

Wissenschaftler der Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz haben eine wesentliche neue Erkenntnis zur Funktionsweise des Gehirns erzielt.

Am Uniklinikum Würzburg hat Alexandra Wuttke die Stiftungsprofessur für die Prävention von Demenz und Demenzfolgeerkrankungen angetreten. Sie möchte vor allem die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Demenzforschung in die Praxis bringen, Interventionen zur Stressreduktion für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen entwickeln und im Alltag erproben.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e. V. hat auf ihrem Kongress für Klinische Neurowissenschaften 2023 in Hamburg vier herausragende Nachwuchsforscher und -forscherinnen mit den Nachwuchsförderpreisen „Klinische Neurophysiologie" und „Neurosonologie" ausgezeichnet.

Roche blickt mit einem Gesamtumsatz* von 8,1 Mrd. € auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 in Deutschland zurück.

Mareike Lehmann nimmt mit neuer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Uni Marburg chronische Lungenkrankheiten ins Visier.

Für neurologische und psychiatrische Erkrankungen stehen neue Behandlungsoptionen in Aussicht.

Wer Mikrobiom hört, denkt oft zuerst an den Darm. Doch das Mikrobiom umfasst weit mehr – nämlich die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die die Oberflächen des menschlichen Körpers besiedeln.

Benjamin Ryskeldi-Falcon und Susanne Röhr erhalten die Alzheimer-Forschungspreise der Hans und Ilse Breuer-Stiftung.

In der Epilepsieforschung galt lange die Annahme, dass für die Entstehung von Entzündungen im Gehirn eine undichte Blut-Hirn-Schranke ursächlich ist.

Wie kann eine einzige kranke Zelle in einem intakten Gehirn oder einem menschlichen Herzen aufgespürt werden? Diese Fragestellung gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Neue Forschungsdaten vom Universitätsklinikum Tübingen zeigen eine direkte Kopplung zweier neurologischer Erkrankungen, des Morbus Parkinson und einer Form der genetisch bedingten Dystonie. Dies eröffnet neue gentherapeutische Ansatzpunkte.

Das Thema Demenz wird in den Gesundheitsmedien immer präsenter; dabei werden zunehmend auch die sogenannten modifizierbaren Demenz-Risikofaktoren thematisiert.

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache von Demenzerkrankungen, bislang aber nicht gut behandelbar. Eine mögliche zukünftige Therapieform könnte die sogenannte Tiefe Hirnstimulation sein, die auch als Hirnschrittmacher bekannt ist.

Nach einem Waschgang in professionellen Spülmaschinen bleibt ein Rest des Klarspülers auf dem Geschirr zurück.

Offensichtlich konnte in der Alzheimer-Therapie ein Durchbruch mit Lecanemab erzielt werden.

Forschende des DZNE entdecken Zusammenhang zwischen dem Protein Medin und der Alzheimer-Erkrankung.

Bei der Alzheimer-Demenz geht der Untergang der Hirnzellen mit der Bildung von schädlichen Eiweißaggregaten und -ablagerungen, den sogenannten Amyloid-Plaques, einher. Ähnliche Prozesse spielen aber auch beim Typ-2-Diabetes eine wichtige Rolle.

In einer Studie hat ein internationales Forscherteam um Professorin Agnes Flöel von der Universitätsmedizin Greifswald neue Erkenntnisse über die Rolle des Polyamins Spermidin für die Hirnalterung gewonnen.

Beim diesjährigen Deutschen Kongress für Neuroradiologie (DGNR) in Kassel wurde die Klinik für Neuroradiologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) gleich doppelt ausgezeichnet.

Bei neurodegenerativen Erkrankungen verändert sich schleichend auch die Sprache der Patienten. Schon leichteste Veränderungen können dank der Hilfe von Künstlicher Intelligenz künftig zur Grundlage für eine Diagnose werden.

Die Diagnose Alzheimer erfolgt oftmals erst, wenn bereits ernsthafte Probleme mit dem Gedächtnis und Denkvermögen auftreten. Um früher mit möglichen Therapien beginnen zu können, setzt Louise Bloch, Doktorandin an der Fachhochschule Dortmund, auf Machine Learning.

Ein Forschungsverbund untersucht unter Federführung des DZNE, ob sich mit Hilfe von Bluttests eine Alzheimer-Erkrankung diagnostizieren und vorhersagen lässt. Dafür werden mehr als 3.000 Blutproben analysiert.

Am Roche-Standort in Penzberg wurde der Grundstein für das neue Diagnostik-Forschungsgebäude, das zu den modernsten und nachhaltigsten Forschungsgebäuden in Europa zählen wird, gelegt.

Mohammed Chebbok wird neuer Chefarzt der Geriatrie an St. Martini

Aus Hirnbildern lässt sich mithilfe Künstlicher Neuronaler Netzwerke das biologische Alter eines Menschen genau bestimmen.

Für seine Forschung zur Ursache der Alzheimer-Erkrankung hat Univ.-Prof. Dr. Bernd Moosmann, Forschungsgruppenleiter am Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz, einen der mit 400.000 US-Dollar dotierten silbernen Oskar-Fischer-Preise erhalten.

Unter dem Motto „Demenz – verbunden bleiben“ findet am 21. September wie in jedem Jahr seit 1994 der Welt-Alzheimertag statt. In der gesamten „Woche der Demenz“ werden vom 19. bis zum 25. September bundesweit vielfältige Aktionen organisiert, um auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen.

Immer mehr Menschen in Deutschland müssen wegen einer Alzheimer- Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden.

Zur Woche der Demenz vom 19. bis 25. September 2022 und dem Welt-Alzheimertag am 21. September 2022 präsentiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) neue Materialien für Betroffene und Angehörige von Menschen mit Demenz. Sie werden bei der Jahrestagung der Nationalen Demenzstrategie am 20. September in Berlin vorgestellt.

Kritische Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e.V

Eine neue Studie der SRH Hochschule für Gesundheit und der Universität des Saarlandes legt einen Zusammenhang zwischen Vitamin-B12-Spiegel und Alzheimer nahe.

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Wissenschaftlern aus der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Universität Zürich (UZH) entschlüsselt die Funktion des mit kindlicher Demenz assoziierten Proteins CLN5.

Schon leichte körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf das Gehirn aus. Das konnten Forschende des DZNE um Dr. Dr. Ahmad Aziz aus Untersuchungen von 2.550 Teilnehmenden der Bonner „Rheinland Studie“ zeigen.

Immer mehr Erwachsene über 60 Jahre leiden an Schlafstörungen. Mittlerweile klagt in Deutschland rund die Hälfte dieser Altersgruppe über erhebliche Beeinträchtigungen beim Ein- und Durchschlafen.

Die Demenzerkrankung Morbus Alzheimer hat einen 15 bis 20 Jahre langen symptomfreien Verlauf, bevor erste klinische Symptome auftreten.

Der biochemische „Fingerabdruck“ von Peptiden erlaubt einen früheren Alzheimer-Nachweis.

Für seine Forschungsarbeiten zu einer neuen Röntgentechnik, der sog. Hierarchical Phase-Contrast Tomography (HiP-CT), erhält PD Dr. Maximilian Ackermann den Rudolf-Virchow-Preis 2022 der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP).

Das Multiple-Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden startet am Welt-Multiple-Sklerose-Tag, eine Evaluierungsstudie für ein neues Verfahren zur Diagnostik und Verlaufskontrolle der neurodegenerativen Erkrankung.

„Peggy Sue“ ist nicht nur ein Lied von Buddy Holiday, sondern auch der umgangssprachliche Name eines hochsensitiven Geräts, das künftig in der Demenzforschung an der Universitätsmedizin Halle zur Bestimmung von Proteinveränderungen zum Einsatz kommt.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung verlängert Forschungsförderung zur Darm-Gehirn-Achse innerhalb des Clinician Scientist Programms EKFK an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel.

Wie entstehen Krebserkrankungen? Wie verändert die zelluläre Zusammensetzung eines Tumors dessen maligne Eigenschaften?

Dr. med. Daniel Clark (51) hat zum 01. April 2022 die Leitung der Klinik für Seelische Gesundheit im Alter am Wahrendorff Klinikum übernommen. Dr. Clark ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Facharzt für Neurologie. Er folgt auf Oliver Rosenthal, der nun in eigener Psychiatrischer Praxis in Hannover tätig ist.

Die Darmflora des Menschen, das Darm-Mikrobiom, rückt bei vielen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes immer mehr in den Fokus.

Mit einem neuen Bluttest ist es möglich, die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) sowie als weiteren Schritt die Alzheimer-Demenz frühzeitig zu diagnostizieren. Ein internationales Team um den Neurologen Prof. Dr. Markus Otto von der Universitätsmedizin Halle hat herausgefunden, dass das Protein beta-Synuclein deutlich erhöht ist, sobald die Creutzfeld-Jakob-Krankheit ausbricht.

Internationale Forschungsteams konnten 75 Regionen des Genoms identifizieren, die mit der Alzheimer-Demenz assoziiert werden. 42 dieser Regionen sind neu und wurden bisher nie mit der Erkrankung in einen Zusammenhang gebracht.

Die Alzheimer-Forscherin Dr. Laila Abdel-Hafiz (38) wird für ihre Forschung zum Thema Alzheimer und Depressionen mit dem Kurt Kaufmann-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Wissenschaftlerin forscht am Institut für Anatomie II an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Dank der konsequenten Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung und starken Partnerschaften blickt Roche in Deutschland auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück. Dieser Geschäftserfolg ist die Grundlage für substantielle Investitionen in unsere Standorte. Zudem leistet Roche zusammen mit der industriellen Gesundheitswirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum, was gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten für den Erhalt von Wohlstand und die Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland erfolgskritisch ist.

Eine aktuelle Studie zur Entwicklung neurodegenerativer Biomarker bei akuter COVID-19-Erkrankung ergab einen interessanten Nebenbefund: Hospitalisierte COVID-19-Patienten hatten gleich hohe bzw. sogar noch höhere Spiegel neurodegenerativer Biomarker als an Alzheimer erkrankte Menschen.

Schon lange vor dem Auftreten von Demenz gibt es Anzeichen für eine erhöhte Aktivität des Immunsystems des Gehirns. Zu dieser Einschätzung kommen Forschende des DZNE und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) auf der Grundlage einer Studie an mehr als 1.000 älteren Erwachsenen.

Bei Fraunhofer MEVIS beschleunigt ein neues Geräte-Update die Entwicklung von Steuerungssoftware.

Das Institut für Strukturbiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat herausgefunden, dass ein Medikament, das zur Brustkrebsbehandlung eingesetzt wird, auch weitere Enzyme hemmt. Diese Erkenntnis könnte einen großen Schritt in der Behandlung von weiteren Tumorarten und Erkrankungen wie Alzheimer oder Diabetes Typ II bedeuten.

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) stellt wieder Forschungsgelder für engagierte Alzheimer-Forscherinnen und -Forscher an deutschen Universitäten und öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung. Erstmals können sich auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerben, die an alzheimerverwandten Demenzen forschen.

Titin ist das größte Protein im menschlichen Körper. Der Eiweißstoff bewirkt, dass sich die Muskeln elastisch bewegen. Neue wegweisende Erkenntnisse darüber, was das für den Herzmuskel bedeuten kann, haben jetzt Forschungsgruppen um Prof. Dr. Hendrik Milting am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen und Prof. Dr. Wolfgang Linke, Universität Münster, gewonnen, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine mit geteilter Erstautorenschaft von Dr. Anna Gärtner (HDZ NRW) veröffentlicht worden sind.

Zu welchen Veränderungen im zentralen Nervensystem kommt es bei neurodegenerativen Erkrankungen in einer betroffenen Hirnregion?

Der Bedarf an neuen Medikamenten ist hoch. Forschende der Universität Hamburg und der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine neue Plattform für das Repurposing von Medikamenten vorgestellt, welche die Suche nach neuen Therapeutika erleichtern soll.

Durch das größte Protein des menschlichen Körpers, Titin, können sich Muskeln elastisch bewegen. Mutationen im Titin-Gen (TTN) können diese Funktion beeinträchtigen und zur Erkrankung des Herzmuskels führen.

Ein Forschungsteam bestätigt die Veränderung der Blutgefäße durch eine Infektion mit SARS-CoV-2.

Spitzenforschung für eine optimale Krankenversorgung – Institut entwickelt künftig Strategien zur Früherkennung, Prävention und Rehabilitation

Empa-Forscher Peter Nirmalraj will Proteine in nie gekannter Präzision ablichten – und damit Einblicke in das molekulare Krankheitsgeschehen von Alzheimer gewinnen. Dies soll den Weg zu einer früheren und vereinfachten Diagnose der Demenzerkrankung über einen Bluttest ermöglichen. Gemeinsam mit der Klinik für Neurologie des Kantonsspital St.Gallen konnte nun eine erfolgreiche Pilotstudie abgeschlossen werden.

Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags am 21. September 2021 stellt die Universitätsmedizin Mainz ein neues, internationales Forschungsprojekt vor.

Eine an 120.000 US-Veteranen durchgeführte retrospektive Studie zeigte, dass regelmäßige Grippeimpfungen (mehr als 6 Impfungen binnen 80 Monaten) das Demenzrisiko signifikant um 12 Prozent reduzierten.

Im Rahmen der neuen Professur will der 38-jährige Informatiker erforschen, wie medizinisch relevante Patienten-Daten digital erhoben, analysiert und für Studien beziehungsweise klinischen Abläufe nutzbar gemacht werden können.

Mit dem Radiopharmakon [123I]Ioflupan bieten das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das Pharmaunternehmen ROTOP als einziger Hersteller in Deutschland ein Medikament zur frühzeitigen Diagnostik von Parkinson an.

Kleine Zusammenlagerungen von Proteinen, sogenannte Aβ-Oligomere, gelten als Hauptverdächtige für die Entstehung der Alzheimer-Demenz. Wo und unter welchen Bedingungen sie entstehen, ist bislang jedoch noch unklar.

Neurowissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg entdecken einen neuen Zelltyp im Gehirn und finden Hinweise, wie er an Navigation und Gedächtnis beteiligt ist.

Lübecker Genom-Forscher haben neue Alzheimer-Biomarker-Gene, die den Spiegel von etablierten Alzheimer-Biomarkern im Nervenwasser beeinflussen, identifiziert.

Professor Dr. Markus Otto hat zum 1. Juli 2021 die Professur für Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angetreten.

Prof. Dr. Marco Prinz vom Universitätsklinikum Freiburg erhält den international renommierten Novo Nordisk-Preis 2021. Ausgezeichnet wird die Forschung zum Immunsystem des Gehirns.

Die Klinische Neurophysiologie gilt als innovativer Zweig der Neurologie mit großem Potenzial. Neurophysiologische Methoden gewinnen an Bedeutung – nicht nur bei der weiteren Erforschung der kognitiven Prozesse im Gehirn, sondern auch für Diagnose und Therapie bisher unheilbarer neurologischer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Epilepsien.

Alzheimer an den Augen erkennen, lange bevor die unheilbare Erkrankung ausbricht: Diesem Ziel ist ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) einen Schritt näher gekommen.

Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden.

Vernetzung von Kohorten in Europa zur raschen Informationsverbreitung im öffentlichen Gesundheitswesen sowie Impfstrategien zu COVID-19

Während der Alzheimer-Demenz mit immer weiterem geistigem Verfall breiten sich fehlgefaltete Tau-Proteine entlang von Nervennetzwerken im Gehirn aus.

Forscher entwickeln einen Helm, der Netzwerke des Gehirns gezielt von außen stimuliert.


Neurowissenschaftler betrachten das Gehirn als ein Gebilde, das aus zwei grundlegenden Gewebetypen zusammengesetzt ist. Bis vor kurzem war über die Grenzfläche zwischen der weißen und der grauen Substanz - der so genannten „oberflächlichen weißen Substanz“ - noch nicht viel bekannt.

40% aller Demenzfälle könnten verhindert werden.


























