
Herzinfarkt-Vorboten erkennen und Risikofaktoren vorbeugen
Herzstiftung bietet digitalen Helfer HerzFit-App zum Erhalt der Herzgesundheit und Risikotest zur Einschätzung des persönlichen Herzinfarkt-Risikos an.

Herzstiftung bietet digitalen Helfer HerzFit-App zum Erhalt der Herzgesundheit und Risikotest zur Einschätzung des persönlichen Herzinfarkt-Risikos an.

Herzwochen: Herzinfarkte erhöhen die Gefahr einer Herzinsuffizienz mit gravierenden Folgen für die Betroffenen – das muss aber nicht sein. Herzspezialisten erläutern vermeidbare Fehler und Hilfsangebote für Infarktpatienten.

Eine Forschungsarbeit zum Einsatz eines KI-Algorithmus in der Herzinfarkt-Diagnostik erhält den erstmals vergebenen Forschungspreis „Digitale Innovationen in der Herzmedizin“.

Welche Auswirkung hatte die Covid-Pandemie auf Krankenhausaufnahmen sowie auf herzmedizinische Diagnostik und Therapien? Die Deutsche Herzstiftung mahnt die Verfügbarkeit von stationärer Versorgung in Krisenzeiten an.

Auf dem Land in Deutschland sterben mehr Menschen ab 65 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts als in der Stadt.

Die Therapie von Atempausen im Schlaf nach einem Herzinfarkt rettet das Herzmuskelgewebe.

Der Blutwert Troponin eignet sich auch bei Patienten mit einem akuten Schlaganfall, um einen akuten Herzinfarkt besser zu erkennen. Das zeigt die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gemeinsam geförderte PRAISE-Studie.

Es zeigt sich immer deutlicher, dass ein akuter Herzinfarkt auch durch Hitze ausgelöst werden kann.

Nach der Behandlung eines Herzinfarkts im Krankenhaus mittels Herzkatheter und Stent oder einer Bypassoperation ist die akute Lebensgefahr meist erst einmal gebannt.

Alle Herzkrankheiten verzeichnen – teilweise leichte – Anstiege. Regionale Unterschiede in Sterblichkeit bei Herzinfarkt und anderen Herzleiden bestehen fort. Herzstiftung mahnt „mehr Resilienz“ der medizinischen Versorgung in Krisenphasen an.

Dr. Antonius Büscher erhielt den Forschungspreis „Digitale Innovation in der Herzmedizin“ für seine Arbeit zum Einsatz eines KI-Modells zur Risikoeinschätzung bei Herzinfarktverdacht.

Künstliche Intelligenz kann das Risiko von Patient*innen mit der häufigsten Form des Herzinfarkts präziser einschätzen als bisherige Methoden und somit die Behandlung gezielter steuern. Dies zeigt eine internationale Studie unter Leitung der Universität Zürich.


Nach einem Herzinfarkt kann es sich lohnen, bereits bei der ersten Intervention zur Behandlung des Herzinfarktes auch Engstellen in Nicht-Infarktgefäßen zu behandeln.

Neben den Blutfetten LDL-Cholesterin und Triglyceride ist auch Lipoprotein(a) ein neuartiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Halle untersuchen in der Studie „Intervallfasten nach Myokardinfarkt (INTERFAST-MI)“, ob Intervallfasten die Regeneration des Herzens nach einem Herzinfarkt unterstützen kann, um so eine chronische Herzinsuffizienz zu vermeiden. Die Deutsche Herzstiftung fördert diese Studie mit 68.000 Euro.

Pro Jahr werden in Deutschland rund 88.100 Herzoperationen (2021) durchgeführt. Allein zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit (KHK) und des Herzinfarkts sind für das Jahr 2021 über 36.000 Bypass-Operationen (isoliert und kombiniert) und zur Behandlung von Aortenklappenerkrankungen über 13.200 operative Eingriffe (isoliert und kombiniert) zu verzeichnen (Deutscher Herzbericht 2022).

Forschende konnten nachweisen, dass mit Hilfe eines Troponin-Schnelltests in Kombination mit Maschinellem Lernen ein Herzinfarkt schneller und effizienter als bislang ausgeschlossen werden kann.

Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) versterben in Deutschland rund 8,5% der Patient*innen, die wegen eines akuten Herzinfarkts im Krankenhaus aufgenommen werden, dort innerhalb von 30 Tagen.

Ulrich Matthes hatte Glück. Nachdem er im Februar einen Herzinfarkt erlitten hat, wurde ihm im Universitätsklinikum Jena (UKJ) nicht nur das Leben gerettet. Auch nach seinem Infarkt begleiten ihn die UKJ-Herzexperten weiter: Er ist einer der ersten Patienten, die einen sogenannten Herzinfarkt-Nachsorgepass im Rahmen der Initiative „Jena auf Ziel“ erhalten haben. Hier werden die wichtigsten Risikofaktoren dokumentiert, etwa das LDL-Cholesterin, um einem weiteren Infarkt vorzubeugen.

Patienten nach einem Herzinfarkt noch besser als bisher zu behandeln, ist eines der Ziele der Kardiologie. Dazu gehören ein umfassendes Verständnis und die rechtzeitige Erkennung jener Patienten, die nach einem Infarkt ein hohes Risiko für einen ungünstigen Verlauf haben.

Eine Studie untersucht, ob Intervallfasten eine Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt verhindern kann. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Untersuchung am Universitätsklinikum Halle/Saale.


Ein DZHK-Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat einen neuen Signalweg des Gerinnungssystems gefunden, der die Narbenbildung nach einem Herzinfarkt steuert. Gelänge es, diesen Signalweg zu hemmen, könnten Herzinfarkte mit weniger Folgeschäden ausheilen.



Kardiologe Professor Dr. Ulrich Laufs vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung erläutert im Interview eine neuartige Cholesterin-Therapie nach dem RNA-Wirkprinzip. Der Wirkstoff Inclisiran bietet möglicherweise ganz neue Therapieperspektive.

Ein gestörter Schutzmechanismus macht das Herz anfällig für gefährliche Rhythmusstörungen, wie Freiburger Herzforscher*innen zeigen. Dabei haben sie neue Angriffspunkte für Therapien gegen plötzlichen Herztod entdeckt.

Die Ergebnisse einer neuen MRT-Multicenterstudie unter der Leitung des Innsbrucker Kardiologen Sebastian Reinstadler geben Anlass, eine bislang geltende Leitlinie für die Infarkt-Prognose zu revidieren.

Jenaer Kardiologie-Expertise fließt in europäische Leitlinie ein. Das Universitätsklinikum Jena initiiert eine deutschlandweite Cholesterin-Studie.

MHH-Forschende finden neuartige regulatorische RNA, die Entzündungen und Vernarbung des Herzmuskels bei Reparaturvorgängen steuert.

„Patienten auf Ziel bringen“: Herzinfarkt-Patienten sollen so versorgt werden, dass sie ihren LDL-Cholesterin-Zielwert erreichen. An der Initiative „Auf Ziel“ beteiligt sich auch die Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Jena (UKJ). Mit Erfolg: „Alle Herzinfarktpatienten des UKJ haben im Jahr 2021 ihren LDL-C-Zielwert dank einer Kombinationstherapie erreicht,“ so Prof. Dr. Christian Schulze, Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie) am UKJ.

Wo kann man in der Präzisionsprävention nach einem Herzinfarkt neu ansetzen? Mit dieser Fragestellung befasst sich Dr. med. Teresa Gerhardt in einer herausragenden Forschungsarbeit.

RHESA, das regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt unter Leitung der Universitätsmedizin Halle, existiert seit 2013. Seit anderthalb Jahren wurde nun die nächste Stufe vorbereitet: RHESA wird zu eRHESA, zum elektronischen Herzinfarktregister. Ab sofort werden nun die ersten Patientinnen und Patienten, die mit Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt werden und dazu einwilligen, für das Register rekrutiert.

Wie lässt sich das Risiko eines plötzlichen Herztods bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt überstanden haben, zuverlässig beurteilen? Und wann ist der Einsatz eines implantierbaren Defibrillators wirklich sinnvoll?

Was hat die Milz mit dem Herzen zu tun? Nur auf den ersten Blick nicht viel. Verbunden sind Herz und Milz über den Blutkreislauf und den Vagusnerv, der die Arbeit vieler innerer Organe beeinflusst.

Forscher der Universität Zürich haben ein neues Tool entwickelt, das mit Hilfe von KI krebsbezogene und klassische kardiovaskuläre Faktoren kombiniert.


Die Diagnose des Herzinfarktes mittels Troponin-Bestimmung muss Labor-basiert erfolgen, da Schnelltests sich als hochgradig unzuverlässig herausstellen.

Die Symptome sind zum Verwechseln ähnlich: Der akute Herzinfarkt und das Broken-Heart-Syndrom Takotsubo.

Er ist nach wie vor einer der häufigsten Killer: Der Herzinfarkt. Trotz deutlicher Fortschritte in der Akut-Behandlung leiden viele Betroffene nach wie vor an Langzeitfolgen wie Herzschwäche und einem erhöhten Risiko für Herzversagen. Diese ergeben sich aus Umbauprozessen des Herzgewebes in Folge des Infarkts.


Der Kardiologe Dr. Kai-Uwe Jarr erforscht, warum das körpereigene Immunsystem die Ablagerungen in Blutgefäßen, die zu lebensgefährlichen Durchblutungsstörungen führen können, nicht erkennt und beseitigt.

Der MHH-Molekularmediziner Prof. Dr. James Thackeray untersucht ein körpereigenes Reparaturprogramm im Herzmuskel und erhält den renommierten ERC-Förderpreis der Europäischen Union.


RHESA, das regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt unter Leitung der Universitätsmedizin Halle, existiert seit 2013. Seit anderthalb Jahren wurde nun die nächste Stufe vorbereitet.

MHH-Forscher entdecken einen bislang unbekannten Signalweg für die Bildung neuer Blutgefäße zur Erholung der Herzinfarktregion.


Die Herzstiftung bietet einen neuen digitalen Helfer für die Herzgesundheit. Die HerzFit-App bestimmt das Herzalter und hilft einem Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen.

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Augsburg finden eine besonders aktive Untergruppe von Blutplättchen, die bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit trotz medikamentöser Therapie Herzinfarkte verursachen.

Weltweit sterben nahezu doppelt so viele Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie an allen Krebserkrankungen zusammen. In Europa sogar mehr Frauen als Männer.

Für seine Pionierleistung in der Herzinfarkt-Diagnostik sowie bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten in der Herz-Kreislauf-Forschung ist Professor (em.) Dr. Hugo A. Katus mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg geehrt worden.

Ein CRISPR-basierter Schnelltest namens CrisprZyme könnte Hausärzten helfen, Herzinfarkte zu diagnostizieren und Prostatakrebsarten zu unterscheiden. Dafür sei kein eigenes Labor nötig, berichtet ein internationales Team – darunter Michael Kaminski – in „Nature Nanotechnology“.

Die Nieren sind Seismographen für die Gefäßgesundheit, sie zeigen Gefäßprobleme an, und zwar lange, bevor ein Nierenversagen, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall eintritt.

Die Chest Pain Unit (CPU) der Medizinischen Klinik II – Kardiologie und Angiologie, wurde erfolgreich rezertifiziert.

Das Regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt, kurz RHESA, läutet eine neue Ära ein und wird vom papierbasierten Register in ein klinikbasiertes, elektronisches Register umgewandelt.

Ein Innsbrucker Herzchirurgie-Team untersuchte Blutwerte von über 8.000 Patient*innen: Die Prognose nach einer Herz-Operation wird maßgeblich vom Biomarker Troponin bestimmt. Dieses Protein kann nach einem Herzinfarkt, aber auch nach einer Bypass- oder Aortenklappen-OP im Serum erhöht sein und markiert das Ausmaß geschädigter Herzmuskelzellen.


Die Chest Pain Unit (CPU) am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt stellt die optimale Behandlung von Patienten mit akuten Brustschmerzen sicher.

DKG zum Qualitätsmonitor von AOK und WidO

Während der ersten Welle der Pandemie kamen zeitweise bis zu 40 % weniger Patientinnen und Patienten in die Notaufnahmen in Deutschland. Noch immer haben sich die Zahlen nicht wieder dem langjährigen Mittel vor der Pandemie angepasst. Woran das liegt, was diese Entwicklung für Folgen hat und warum die Notaufnahmen auch in der Pandemie sicher sind, erklärten Experten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) heute in einer Pressekonferenz im Rahmen ihrer virtuellen Jahrestagung.

Die Erforschung einer neuartigen Form des Zelltods geht in die nächste Runde – und könnte bald Folgeschäden nach Herzinfarkten oder Organtransplantationen verringern.

Die Herzstiftung informiert über Risiken hoher Cholesterinwerte und gibt Empfehlungen zu Lebensstil und medikamentöser Therapie.

Die Untersuchung von Entzündungsreaktion mit PET/CT-Bildgebung ermöglicht eine individuelle Prognose und personalisierte Behandlungsstrategien.

Warum haben manche Menschen auch ohne klassische Risikofaktoren wie einen hohen Cholesterinspiegel ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall?

Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Dabei wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, und ein Teil des Herzmuskelgewebes stirbt ab und vernarbt.


Patienten mit unklaren Brustschmerzen profitieren jetzt von der Chest Pain Unit (CPU) im Krankenhaus Köln-Porz. Es handelt sich dabei um eine spezialisierte Überwachungsstation zur Behandlung von Patienten mit Brustschmerz, dem Anzeichen für Herzinfarkte. Die Versorgung erfolgt durch ein spezialisiertes Team an 365 Tagen rund um die Uhr.

FAU-Forscher entwickeln eine Alternative zu Schrittmachern nach einem Herzinfarkt. Ein injizierbares Gel könnte den Einsatz von Herzschrittmachern überflüssig machen.


Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke entwickeln intelligente Lösungen, um Patienten im Alltag zu unterstützen.

Ein ungesunder Lebensstil, Krankheiten oder Verletzungen, genetische Veranlagung sowie eine erhöhte Gerinnungsneigung können die Bildung von Thromben in den Blutgefäßen begünstigen.

Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen hat eine neue Methode entwickelt, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu schnelleren Messergebnissen führt.





Patientendaten bereits zum Krankenhaus schicken, während der Rettungswagen noch unterwegs ist, das ist ab sofort am Krankenhaus Köln-Porz möglich.

Dr. Alexander Isaak, Assistenzarzt der Klinik für Radiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) wurde für seine Forschung zum Broken-Heart-Syndrom auf dem weltweit größten Radiologie-Kongress der RSNA (Radiological Society of North America) ausgezeichnet.

Europäische Fachgesellschaften für Herzchirurgie (EACTS) und Kardiologie (ESC) verabschieden eine aktuelle Bewertung der Leitlinienempfehlungen zur invasiven Behandlung von Patient*innen mit koronarer Herzerkrankung und Hauptstammstenose.



Wissenschaftler*innen vom European Molecular Biology Laboratory und vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben ein KI-Modell entwickelt, das das langfristige individuelle Risiko für mehr als 1.000 Erkrankungen einschätzt.



Wissenschaftler vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein KI-Modell entwickelt, das das langfristige individuelle Risiko für mehr als 1.000 Erkrankungen einschätzt.







Digitale Plattformen bieten Menschen die Möglichkeit, schnell, einfach und nach individuellen Interesse Informationen zu erhalten.




Kardiologe des Universitätsklinikums Freiburg hat am 6. März einen innovativen Ansatz zur Vorhersage von Präeklampsie auf großem US-Kongress vorgestellt. Ein Troponin-Test könnte helfen, das Risiko vor Symptombeginn zu erkennen und besonders gefährdete Frauen gezielt zu unterstützen.



Ein Forschungsteam der Universität Tübingen hat einen biochemischen Prozess an lebenden Zellen beobachtet, der Hinweise auf einen neuen Behandlungsansatz zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen gibt.

Anlässlich des Weltmännertags am 3. November macht die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) auf das wichtige Thema Herzgesundheit bei Männern aufmerksam. Männer leiden häufiger an Herzkrankheiten als Frauen und gehen seltener zur Vorsorge.

Die Entstehung und der Verlauf einer Herzinsuffizienz werden durch psychosoziale Faktoren, allen voran eine Depression und soziale Isolation, negativ beeinflusst, wie die Analyse einer Vielzahl klinischer Studien zeigen konnte.



Dr. Lena Marie Seegers vom Universitätsklinikum Frankfurt, Medizinische Klinik 3: Kardiologie und Angiologie, erhält den Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ der Deutschen Herzstiftung für ihre Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede von Plaque-Strukturen.

Höhere Werte des Süßstoffs Xylit im Blut sind mit einem deutlich erhöhten Risiko für schwere Herzerkrankungen und Schlaganfälle verbunden.


Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen in einer Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) erstmals, ob ein entzündungshemmendes Medikament den Herzmuskelschaden beim Broken-Heart-Syndrom mildern kann.

Auch bei größeren verengten Blutgefäßen erzielt der mit Medikamenten beschichtete Ballonkatheter langanhaltend gute Therapieergebnisse. Als vergleichsweise kleiner Eingriff bietet das Verfahren auch hier eine wirksame Alternative zum Stent.

Eine internationale Studie weist den Mechanismus als einen wichtigen Ansatzpunkt für die Therapie einer Vielzahl von Erkrankungen aus.

Kürzere Triage-Zeiten für Patienten mit Herzinfarktsymptomen tragen zu verbesserter Behandlung bei und reduzieren die Belastung von Notaufnahmen.

Beeinflussbare Risikofaktoren sind für die Hälfte der kardiovaskulären Erkrankungen verantwortlich.

Das neue Zentrum der Kardiologie am Universitätsklinikum Münster nimmt Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen in den Fokus.

Am 15. Juni wurde der Edens Preis 2021 der Eberhard-Igler-Stiftung an Dr. med. Patricia Wischmann, Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie, und PD Dr. Dr. med. André Heinen, Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie, verliehen.


Eine Senkung des Blutzuckerspiegels halbiert bei Menschen mit Prädiabetes die Wahrscheinlichkeit schwerwiegender Herzprobleme. Dies geht aus einer in der Fachzeitschrift The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlichten Studie des King’s College London hervor.

Trotz mechanischer Herz-Kreislauf-Unterstützung bleibt eine hohe Sterblichkeit bei Herzversagen bestehen.

Gleich vier Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) schaffen es in die diesjährige Liste der weltweit am meisten zitierten Wissenschaftler.


Es kann sehr schnell gehen: Ein Mensch bricht auf offener Straße zusammen, man ist Zeuge eines Autounfalls oder am Arbeitsplatz hat ein Kollege plötzlich einen Herzinfarkt. Hier ist schnelles Handeln erforderlich.

Herzkrankheiten wie die koronare Herzkrankheit, einer Durchblutungsstörung aufgrund verengter Herzkranzgefäße, Herzschwäche und Herzinfarkt führen häufig zu einem Verlust von Herzmuskelzellen.

Als neuer Professor für noninvasive kardiovaskuläre Bildgebung am Universitätsklinikum Jena untersucht Sebastian Reinartz das Herz und Gefäßsystem mit modernsten bildgebenden Verfahren.

Prof. Dr. Marco R. Schroeter leitet ab der kommenden Woche die Medizinischen Klinik I im Klinikum Wolfsburg. Als Chefarzt übernimmt er damit die Verantwortung für die Kardiologie, Angiologie, Pulmologie, Nephrologie sowie für die Internistische Intensivmedizin des Klinikums.

Einer aktuellen Studie des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) und des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zufolge, ist Deutschland bei der durchschnittlichen Lebenserwartung nur Schlusslicht im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern.

Kardiologe Dr. med. Tim Rausche will Behandlungsmöglichkeiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen an der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg verbessern und die Notfallversorgung ausbauen.

Herzkatheter-Untersuchungen sollten bei wiederbelebten Herzstillstand-Patienten mit unklarer Ursache besser nicht direkt nach Eintreffen im Krankenhaus erfolgen.

Der Verlauf einer COVID-19-Erkrankung hängt stark von den Begleiterkrankungen der Patientinnen und Patienten ab. Insbesondere Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Faktoren wie Diabetes und Adipositas spielen eine wichtige Rolle. Wodurch schwere Fälle auf der Intensivstation gekennzeichnet sind und was der bisherige Kenntnisstand zu Spätfolgen am Herzen sind, berichteten Professor Uwe Jannsens und Professor Dirk Westermann in einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

Auch in der dritten Covid-19-Pandemiewelle gab es in den deutschen Krankenhäusern bei vielen Behandlungen wieder Fallzahlrückgänge, allerdings auf niedrigerem Niveau als in den ersten beiden Wellen der Pandemie.

Typ-2-Diabetes und Erkrankungen des Herzkreislaufsystems gehen Veränderungen im Stoffwechsel voraus. Eine aktuelle Studie des DZD und DIfE deutet darauf hin, dass bestimmte Fettmoleküle (Ceramide), die im Stoffwechsel gebildet werden, an der Entstehung von Typ-2-Diabetes und CVD beteiligt sind.

Wissenschaftler aus dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) finden Mechanismen, die den Prädiabetes in Remission bringen können.

Chronische Nierenerkrankungen gelten als weltweites Gesundheitsproblem und betreffen einen großen Teil der erwachsenen Bevölkerung.

Der Campus Bad Neustadt wurde erneut als Schwerpunktzentrum Hypertonie zertifiziert.

Der Kardiologe Bruno Scheller erhält in London den internationalen Exzellenz-Preis für klinische Forschung.

Seit 25 Jahren ist Dr. Anselm Sellier Kardiologe im Südlichen Augsburger Landkreis.

Seit dem 1. Juni verfügt die Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Schön Klinik Düsseldorf über eine sogenannte Chest Pain Unit (CPU), um Patientinnen und Patienten mit unklarem Brustschmerz noch besser und schneller versorgen zu können.

Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der herzkranken Menschen in Deutschland.

Dr. Sarajo Mohanta vom Klinikum der Universität München (LMU) erhält renommierten Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung in Höhe von 15.000 Euro.

Hohe Fette im Blut können fatale Auswirkungen für die Gesundheit haben. Die Stoffwechselambulanz am Uniklinikum sensibilisiert für frühzeitige Behandlung hoher Cholesterinwerte. Im Netzwerk werben Fachärztinnen und Fachärzte aus Ostsachsen für Prävention für das Anliegen.


Ein Forschungsteam der LMU hat mit DNA Origami einen Signalverstärker im Nanomaßstab gebaut und konnte damit gängige Teststreifen entscheidend verbessern.

Forscher vom Herzzentrum Leipzig und der Universität zu Lübeck konnten im Rahmen einer großen kardiologischen Studie (TOMAHAWK) feststellen, dass eine frühzeitige Herzkatheteruntersuchung zur Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiografie) nach einem überlebten Herzstillstand mit unspezifischen EKG-Veränderungen die Überlebenschancen für Wiederbelebte nicht zwangsläufig erhöht.

Frühe Diagnose ist entscheidend, Wearables können ersten Hinweis geben. Die Deutsche Herzstiftung erklärt Vor- und Nachteile der Messung per Smartwatch.

Die Herzstiftung zeichnet einen Forscher des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) mit dem Wissenschaftspreis der Josef Freitag-Stiftung aus.

Eine neue Ambulanz für Fettstoffwechselstörungen - die Lipidambulanz - hat die medizinische Klinik I (Kardiologie und Angiologie) des Universitätsklinikums Gießen zu Beginn des Jahres 2024 eröffnet.

Die Volkskrankheit Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) wird als einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen noch immer unterschätzt.

Unter der Federführung der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein internationales Expertenteam aus Kardiologen neue Empfehlungen zur individualisierten medikamentösen Behandlung von Arterienverkalkungen veröffentlicht.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. bestätigt erneut hohe Behandlungsqualität.

In der Omikron-Welle sind die Fallzahlen in den deutschen Krankenhäusern wieder ähnlich stark zurückgegangen wie in den vorangegangenen Infektionswellen.


Menschen mit einem verdickten Herzmuskel (kardiale Hypertrophie) haben eine dünnere Großhirnrinde und Schädigungen der weißen Substanz. Dieser Zusammenhang zwischen Herz und Gehirn zeigt sich bereits, bevor das Herz schwer erkrankt, erkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf Forschung (DZHK) an der Universitätsmedizin Greifswald.

Professor Dr. Ingrid Fleming erhält den Ernst Jung-Preis für Medizin 2022 für ihre Erforschung der molekularen Ursachen von Gefäßerkrankungen im Zusammenhang mit Diabetes sowie Kreislauferkrankungen.


Therapieansatz der Immunonkologie auch für die Herzmedizin nutzbar: Forscher aus Heidelberg und Stanford (USA) weisen Potenzial der „Makrophagen-Checkpoint-Hemmung“ für die Arteriosklerose nach. Auszeichnung mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung

Prof. Dr. Marco R. Schroeter wird vom 1. Oktober 2023 an die Medizinische Klinik I im Klinikum Wolfsburg leiten. Diese vereint die Kardiologie, Angiologie, Pulmologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin.

Besonders Frauen mit der Durchblutungsstörung periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) sind laut Analyse von AOK-Patientendaten unterversorgt. Forscherin am Uniklinikum Münster von der Deutschen Herzstiftung mit Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung ausgezeichnet

Forscher*innen aus dem Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Sören Brandenburg haben ein Protein identifiziert, das eine zentrale Rolle bei der Anpassung des Herzens an erhöhte Belastungen spielt. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Fachjournal „Circulation Research“ veröffentlicht.

Invasive Diagnoseverfahren werden seltener notwendig, wenn die Computertomografie-Koronarangiografie (CCTA) andere Diagnoseverfahren ersetzt.


Stoßwellentherapie verbessert Leben von Patient*innen mit Herzschwäche. Eine Stoßwellentherapie bei gleichzeitiger Bypass-Operation belebt inaktive Herzmuskelzellen wieder, neue Blutgefäße entstehen, die Pumpleistung des Herzens verbessert sich maßgeblich.

Das neue Kardio-CT kann Herzkranzgefäße sicher untersuchen.


Forschende der Universität und des Universitätsklinikums Bonn haben eine Methode entwickelt, die sich zur Diagnose der Atherosklerose eignen könnte.




Am Freitag, 6. Februar 2026, ruft der bundesweite #GoRed-Aktionstag zur Sichtbarkeit für Frauenherzgesundheit auf.












