
Wirkstoffe finden, die schon im Schrank stehen
Graphtechnologie und künstliche Intelligenz ermöglichen es, neue Therapieoptionen in bereits vorhandenen Wirkstoffen zu identifizieren.

Graphtechnologie und künstliche Intelligenz ermöglichen es, neue Therapieoptionen in bereits vorhandenen Wirkstoffen zu identifizieren.

Die allogene Stammzelltransplantation ist für viele Patient*innen mit Hoch-Risiko Leukämien die einzige Chance auf Heilung. Bei der Hälfte der Betroffenen treten jedoch Rückfälle auf.

Targeted Activation of Protein Translation (TAPIR) erhöht die Proteinproduktion gezielt – mit neuen Erkenntnissen zur Stammzellbiologie und zu krankheitsrelevanten Prozessen.

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universitätsmedizin Greifswald haben eine neue Therapiestrategie bei der Immunthrombozytopenie (ITP) entdeckt.

Prof. Dr. Dr. Julia Heider ist seit dem 1. Juli 2026 Direktorin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Lübeck.

Die Krebsforscherin Dr. Alexandra Niedermayer aus der Ulmer Kinder- und Jugendklinik erhält den mit 8.000 Euro dotierten Franziska-Kolb-Preis der Stiftung der Universität Ulm.

Am 1. Juli 2026 tritt Prof. Hauck seine neue Position. Zugleich wird er auf die W3-Professur „Allgemeine Kinderheilkunde“ an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg berufen.

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Menschen arbeiten länger, chronische Erkrankungen nehmen zu.

Prof. Dr. Andreas Greinacher, Seniorprofessor an der Universitätsmedizin Greifswald, erhält einen ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC).

Die BALTIC-Studie mit knapp 10.000 Früh- und Neugeborenen zeigt: Konsequente Händedesinfektion schützt vor schweren Infektionen ebenso wirksam wie zusätzliche Schutzkleidung.

Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik warnt: Knochenbrüche rund um Endoprothesen sind oft schwerwiegende Komplikationen.

Neue Verfahren zur Früherkennung degenerativer Netzhauterkrankungen wie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts von PD Dr. Kristina Pfau.

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie Endometriumkarzinom überarbeitet.

Langsames Atmen kann die Gehirnaktivität und das Entscheidungsverhalten beeinflussen.

Mit Hirnorganoiden läßt sich die Biologie des Ebola-Virus besser verstehen.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert seit über zehn Jahren gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs, um die Leukämie-Forschung mit innovativen Ansätzen voranzubringen.

Um biologische Proben von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt zu bekommen, stellt besondere Herausforderungen.

Zum Internationalen Kindertag tritt Prof. Dr. Antje Redlich die W3-Professur für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Magdeburg an – ein Datum, das treffender kaum sein könnte.

Bei übergewichtigen Patienten bewirken GLP-1-Rezeptor-Medikamente (Abnehmspritzen) über eine Gewichtsabnahme hinaus auch einen Schutz für das Herz. Herzspezialisten klären über GLP-1-Arzneien in der Herzmedizin auf

Im Rahmen der 58.Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie in Köln konnten herausragende wissenschaftliche Leistungen gewürdigt werden.

Rohini Kuner (Heidelberg) erhält den Jung-Preis für Medizin, Fiona Kolbinger (Dresden) den Jung-Karriere-Förderpreis und Taroh Kinoshita (Osaka) wird mit der Jung-Medaille für Medizin in Gold geehrt.

Das Uniklinikum Dresden beteiligt sich am bundesweiten Modellvorhaben Genomsequenzierung. Die Analyse des Erbguts hilft bei Identifikation genetischer Veränderungen, die erkrankungsverursachend sind.

Eine internationale Leitlinie setzt einen Meilenstein für die
endovaskuläre Behandlung und forciert weitere Forschung zu Materialien und Indikationen.

Am Universitätsklinikum Würzburg werden künftig Proben aus ganz Deutschland genetisch analysiert, um die akute lymphatische Leukämie (ALL) genauer zu klassifizieren.

Mit Dr. Dominik Grieb übernimmt ein erfahrener Spezialist die neu gegründete Sektion für Neuroradiologie und interventionelle Radiologie.

Die Universitätsmedizin Frankfurt ist weltweit der erste Standort, an dem die neue Softwareplattform Ultreon 3.0 des Medizintechnologieunternehmens Abbott offiziell im klinischen Alltag eingesetzt wird.

Der medizinische Behandlungsbedarf bei seltenen Erkrankungen wie dem Leigh-Syndrom ist hoch. Erschwert wird die Forschung hierzu durch niedrige Patientenzahlen.

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) hat im Rahmen ihres 132. Internistenkongresses in Wiesbaden die diesjährigen Medienpreise verliehen.

Die Universitätsmedizin Greifswald hat ihren neuen Hochleistungs-Genomsequenzierer in Betrieb genommen.

Das Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience in Heidelberg/Mannheim hat Karina Yaniv vom Weizmann-Institut zur neuen wissenschaftlichen Direktorin ernannt.

Die DRK Kliniken Berlin Köpenick erweitern ihr onkologisches Angebot um ein spezialisiertes interdisziplinäres Tumorboard für neuroendokrine Neoplasien (NEN).

Am Bergmannsheil wurde zum 100. Mal eine innovative Handgelenksprothese implantiert, dies öffnet einen neuen Behandlungspfad.

Forscher des LMU Klinikums München zeigen, dass ein zu inhalierendes Medikament den Verlauf der schweren Lungenerkrankung deutlich bremsen und zugleich die Lebensqualität verbessern kann.

Mit dem Princess Máxima Center ist in den Niederlanden eines der größten hochspezialisierten Zentren für Kinderonkologie in Europa entstanden.

Bei einem simulierten Herz-Kreislaufstillstand führten Ersthelfer Wiederbelebungsmaßnahmen an einer weiblichen Puppe schlechter durch als an einer männlichen.

Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) wird nun in einem neuen Hybrid-Operationssaal operiert.

Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie und der Technischen Universität München haben neue diagnostische Marker für Multiple Sklerose (MS) in Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten entdeckt.

Zum Tag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar weist die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) auf einen bedeutenden Fortschritt in der Versorgung von angeborenen Gefäßfehlbildungen hin.

Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke wird zum 1. März 2026 die Ärztliche Direktion der Klinik für Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg – vormals Nierenzentrum Heidelberg – übernehmen.

Der letzte Tag des Februars, der 28. Februar, ist der Tag der seltenen Erkrankungen. An diesem Aktionstag stehen Information und Aufklärung über Krankheiten im Fokus

Metastasen galten lange Zeit als relativ „passiv“. Hatten sie sich einmal in einem Organ angesiedelt, so die gängige Annahme, wuchsen sie dort lokal weiter, ohne selbst neue Metastasen zu bilden.

Eine YouGov-Studie zum Weltkrebstag offenbart: Vier von fünf finden Vorsorge wichtig – doch nur jeder Zweite geht regelmäßig hin. Und besonders Männer sind zurückhaltend.

Das Vivantes Klinikum im Friedrichshain gründet eine eigenständige Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie.

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nephrologie und Hypertensiologie hat seit vergangenem Herbst einen neuen Direktor.

Forschende des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von der Stanford University, USA, erstmals einen umfassenden zelltypspezifischen Atlas der Lysosomen im Gehirn erstellt, jener Zellorganellen, die für Abbau- und Recyclingprozesse zuständig sind.

Am Freitag, 6. Februar 2026, ruft der bundesweite #GoRed-Aktionstag zur Sichtbarkeit für Frauenherzgesundheit auf.

Die ersten Tracer von Stefanie Hahner und Andreas Schirbel wurden zur Charakterisierung von Nebennierengewebe und zur Behandlung des seltenen Karzinoms entwickelt. Jetzt liegt der Fokus auf dem Primären Hyperaldosteronismus, einer häufigen Ursache für sekundären Bluthochdruck.

Bayer stärkt Entwicklungsportfolio und übernimmt zwei in der Entwicklung befindliche Bildgebungs-Marker (AT-01 und AT-05) von Attralus, Inc., um die Diagnose der kardialen Amyloidose voranzutreiben.

Malte Spielmann hat zum Jahresbeginn die Professur für Medizinische Genetik und Humangenetik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Ein neues Verfahren beschleunigt die Resistenztests bei Harnwegsinfektionen. Es ermöglicht die Bestimmung von Antibiotikaresistenzen direkt aus dem Urin ohne zeitraubende Vorkultivierung. Die Methode erreicht ca. 94 Prozent Übereinstimmung mit der etablierten Standard-Labormethode, liefert Ergebnisse aber bis zu 24 Stunden früher.

Forscher von Helmholtz Munich, der Technischen Universität München und des LMU Klinikums haben einen Mechanismus entschlüsselt, der Nervenzellen vor einem vorzeitigen Zelltod, der Ferroptose, schützt.

Mit jährlich nur etwa 300 Eingriffen bundesweit zählt die Lungentransplantation in Deutschland zu den seltenen medizinischen Verfahren.

Die Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) konnte vor kurzem ein hochmodernes OCT-Gerät in Betrieb nehmen. Es ermöglicht schonende Hautuntersuchungen bei Kindern.

Bonner Forschende enthüllen, wie ein winziges RNA-Molekül in der Niere eine tödliche Autoimmunerkrankung auslöst.

Wie Regierung und Universitätsmedizin Würzburg vor 175 Jahren den Grundstein in der „Kunst des Kinderheilens“ setzten.

Fachkräftemangel, stetig steigende Kosten und eine immer älter werdende Gesellschaft belasten das Gesundheitssystem.

Bestimmte genetische Mutationen eines appetitregulierenden Rezeptors im Gehirn führen zwar zu Adipositas, senken bei Betroffenen aber gleichzeitig die Cholesterinwerte sowie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wenn Kinder mit Hyperinsulinismus zur Welt kommen, produziert die Bauchspeicheldrüse zu viel Insulin und die Blutzuckerwerte des Neugeborenen können lebensbedrohlich sinken. Dann muss schnell gehandelt werden.

Dr. med. Bert Hanke leitet die Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie/Interventionelle Endoskopie.

Die Universitätsmedizin Würzburg ist am bundesweiten Modellvorhaben zur Genomsequenzierung beteiligt.

Wissenschaftler*innen vom European Molecular Biology Laboratory und vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben ein KI-Modell entwickelt, das das langfristige individuelle Risiko für mehr als 1.000 Erkrankungen einschätzt.

Wissenschaftler vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein KI-Modell entwickelt, das das langfristige individuelle Risiko für mehr als 1.000 Erkrankungen einschätzt.

Forschern ist es gelungen, die Wirksamkeit einer Gentherapie gegen ein Symptom der seltenen Kinderdemenz „CLN2 - Batten-Syndrom“ in einem menschlichen Netzhautmodell nachzuweisen – ohne Tierversuche.

Das Lungenzentrum Coswig gehört zu einer bundesweit seltenen Gruppe von Einrichtungen, die gleichzeitig als Lungenkrebs-, Weaning- und Exzellenzzentrum zertifiziert sind – und zudem staatlich anerkannt.

Adam Wahida erhält dieses Jahr den Hans-Hench-Promotionspreis für Klinische Immunologie.

Kleinste Veränderungen im Augenhintergrund früh erkennen – noch bevor das Sehvermögen spürbar nachlässt: Das ist die Mission von Prof. Maximilian Pfau. Seit August leitet er die W3-Professur der Universität Bonn für Retinologie und erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn (UKB).

Tumore in der Bauchspeicheldrüse bereiten anfangs nur selten Beschwerden. Häufig werden sie daher erst spät diagnostiziert – die Heilungschancen sind entsprechend schlecht.

Eine Immuntherapie bei der anti-IgLON5-Erkrankung sollte so früh wie möglich einsetzen, um noch etwas zu bewirken.

Informatiker der FAU entwickeln ein Tool zur automatisierten Auswertung von Röntgenbreischluckaufnahmen.

Der Forschungsverbund INDIVO sucht Wege zur genaueren Diagnose und gezielten Behandlung von Bakterienbefall bei Menschen mit Leberzirrhose.

Ein neues, nicht invasives diagnostisches Verfahren ermöglicht es künftig, diese aggressive Krebserkrankung im Frühstadium mit hoher Präzision zu erkennen.

Die Neurologie am Bergmannsheil ist als integriertes Myasthenie-Zentrum zertifiziert.

Der rasante Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert die Gesundheitsversorgung grundlegend. Inmitten dieses Wandels stehen nicht nur neue Technologien, sondern auch Fragen nach Vertrauen, Transparenz und gesellschaftlicher Akzeptanz im Fokus.

Eine orale Immuntherapie hilft vielen Kindern mit einer Erdnussallergie. Bei manchen führt sie allerdings auch zu schweren allergischen Reaktionen. Ein Team um Young-Ae Lee fand heraus, welche Gründe das haben kann – und wie sich die Behandlung individueller gestalten lässt.

Adrian R. Krainer vom Cold Spring Harbor Laboratory, USA gab Kindern mit spinaler Muskelatrophie durch seine Grundlagenforschung zu prä-mRNA-Spleißen eine Zukunft.

Lilly Deutschland Stiftung verleiht KONKRET-Preis 2025 – Herzsprechstunde für Frauen der Hochschulambulanz geehrt

Martin Fassnacht ist in das Präsidentenamt der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) gewählt worden.

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom überarbeitet. Die nunmehr achte Version entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. und unter Mitwirkung von 21 weiteren Fachgesellschaften sowie Patientenvertretern des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e. V.

Im Fokus des Klinikums Ernst von Bergmann liegt die exzellente Patientenversorgung, Aus- und Weiterbildung von Ärzt*innen sowie die medizinnahe Forschung.

FAU-Forscherinnen wollen die Diagnose und Behandlung des „Chamäleons“ unter den Frauenkrankheiten verbessern.

Als die COVID-19-Pandemie Deutschland erreichte, entwickelten sich schnell zahlreiche Forschungsaktivitäten zum neuartigen Virus.

Patient*innen mit schwerem Lungenemphysem und anderen chronischen Lungenerkrankungen erhalten in Mitteldeutschland eine besonders qualifizierte Versorgung.

Glomerulonephritiden (GN) sind mit etwa einem Viertel die häufigste Ursache für ein Nierenversagen und somit auch für eine lebenslange Dialyse oder Nierentransplantation.

Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) hat den ersten Patienten der LION 1 Studie behandelt – mit ROR1-spezifischen CAR T-Zellen, einer neuartigen Immunzelltherapie gegen Krebszellen, die das Protein ROR1 auf ihrer Oberfläche tragen.

Ein Bochumer Ärzteteam hat erstmals erfolgreich die sogenannte CAR-T-Zelltherapie eingesetzt, um zwei Menschen mit einer seltenen Erkrankung des peripheren Nervensystems zu behandeln.

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie warnt vor gravierenden, zeitnahen Versorgungslücken und fordert Kurskorrekturen.

Die Stiftung Charité fördert internationale Visiting Fellows in Datenmedizin, Prävention und Bioengineering.

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist eines der wenigen Zentren, das Thrombektomien bei Kindern durchführt und hat nun einen Leitfaden für diese seltene Erkrankung entwickelt.

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Björn Sander, Pathologe am Institut für Pathologie der Medizinischen Hochschule Hannover, hat untersucht, wie Genverlust oder -vervielfältigung die Verbreitung von Tumorzellen in verschiedene Organe beeinflusst.

Ein Team der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigt, dass das neue KI-Modell crossNN unbekannte Tumoren schnell und sehr zuverlässig klassifiziert.

Die Nuklearmedizin in Deutschland steht vor einem Wendepunkt. Das traditionell vorwiegend diagnostische Fachgebiet entwickelt sich zunehmend zu einem Bereich mit breitem therapeutischem Anwendungsspektrum.

Erneuter Erfolg für Spitzenforschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Gleich zwei neue überregionale Sonderforschungsbereiche (Transregio-SFBs) mit Sprecherschaft der Charité können im Oktober ihre Arbeiten aufnehmen.

FAU-Forschende behandeln weltweit erstmals eine Autoimmunerkrankung mit zwei verschiedenen CAR-T-Zelltherapien.

Mit seiner Forschung zu genetisch bedingter Adipositas hat Prof. Peter Kühnen Maßstäbe gesetzt.

Die nicht-invasive Ultraschall-Therapie bringt Tremor-Patienten anhaltende Besserung ihrer Symptome.

Die Herzchirurgin Dr. Ezin Deniz wurde mit dem Georg-Wilhelm-Rodewald-Preis ausgezeichnet.

Die CHIRACIC-Studie zeigt überraschend positive Ergebnisse auf den Blutdruck nach der operativen Entfernung eines einseitigen Nebennieren-Zufalltumors mit leicht erhöhter Kortisolproduktion.

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat eine neue Vorstandsvorsitzende.

Dass Kinder mit einer genetisch bedingten und angeborenen Schwerhörigkeit oder Taubheit ohne Hörimplantat hören können – dieser Traum ist für viele betroffene Kinder und ihre Familien Ende April möglicherweise ein Stück näher gerückt.

Einblick in eine der sieben Hochsicherheitsstationen für hochinfektiöse Erkrankungen. Die "SIS" ist baulich vollständig vom übrigen Klinikbetrieb getrennt.

Neben der Nachwuchsförderung wird sich Berneburg während seiner Präsidentschaft besonders dem Thema strategische Entwicklung der Fachgesellschaft und des Faches Dermatologie widmen.

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG) zeichnet zwei Forscher*innen mit dem 15. Almirall Förderpreis Dermatologie aus.

Menschen mit einer erblichen Veranlagung für Alzheimer haben bereits etwa 11 Jahre vor dem erwarteten Ausbruch von Demenzsymptomen auffällige Blutwerte, die auf beschädigte Nervenzellkontakte hinweisen.

Eine neue Studie unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt am Beispiel Indiens große blinde Flecken in der digitalen Gesundheitslandschaft auf.

Eine Studie von FAU-Forschenden zu digitalen Gesundheitsanwendungen zeigt Verbesserungsbedarf auf.

Der 16. TMF-Jahreskongress befasste sich vom 2.-3. April 2025 mit der Zukunft der genomischen Medizin.

Minimalinvasives Embolisationsverfahren lindert immuntherapiebedingte Gelenkentzündung bei Darmkrebs.

Prof. Dr. Kaan Boztug leitet die neu gegründete Klinik für Pädiatrische Immunologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB).

Eine neuartige Clusteranalyse macht maßgeschneiderte Krebsfrüherkennungsuntersuchungen möglich.

PIMS ist ein heftiger Entzündungsschock bei Kindern, der mehrere Wochen nach einer Corona-Infektion auftreten und lebensbedrohlich werden kann.

Roche in Deutschland erreichte im Geschäftsjahr 2024 einen Gesamtumsatz* von 8,5 Mrd. Euro und ein Umsatzwachstum von 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Nach vielen Jahren unzureichender Refinanzierung, diversen Gerichtsterminen, unzähligen Unterstützungsschreiben und Gesprächen wurde den DRK Kliniken Berlin Westend nun endlich vom Berufungsausschuss für Ärzte und Psychotherapeuten die Ermächtigung als Sozialpädiatrisches Zentrum erteilt.

Universitätsklinikum Bonn stellt neue geschäftsführende Direktorin der Neurologie und Direktorin der Klinik für Neuroimmunologie vor.

Anlässlich des Tags der Seltenen Erkrankungen macht der Verband der Diagnostica-Industrie e.V. (VDGH) auf die zentrale Bedeutung einer frühzeitigen und präzisen Labordiagnostik aufmerksam.

Der 28. Februar ist internationaler Rare-Disease-Day, der Tag der seltenen Erkrankungen. Die Aktion soll Aufmerksamkeit schaffen für die rund 300 Millionen Menschen weltweit, die an seltenen Erkrankungen leiden – 70% der Betroffenen sind Kinder.

Dr. Angela Schulz, Oberärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), hat zu Beginn des Jahres die Clinician Scientist Professur für Seltene Erkrankungen erhalten.

Die DGAI-Datenbank ermöglicht Patienten mit seltenen Erkrankungen mehr Sicherheit in der anästhesiologischen Versorgung.

Baby Leonard gedeiht nach komplexer Herz-OP. Anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar macht das Herzzentrum Leipzig auf die Bedeutung hochspezialisierter medizinischer Versorgung aufmerksam.

Eine Greifswalder Forschungsgruppe hat herausgefunden, dass unkontrolliert gebildete Antikörper ursächlich dafür sind.

Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover veröffentlichen zwei neue Studien zur Behandlung mit Bromocriptin und zur Möglichkeit einer Folgeschwangerschaft bei Frauen mit peripartaler Herzschwäche.

Das Universitätsklinikum Dresden startet ein Modellvorhaben Genomsequenzierung zur umfassenden Diagnostik und Therapiefindung.

Der Bestseller „Das Leber-Buch“ erscheint in fünfter, aktualisierter und erweiterter Auflage.

Eine Infektion mit Hepatitis D-Viren verursacht heftige Leberentzündungen. Ein MHH-Team hat jetzt einen Marker auf natürlichen Killerzellen identifiziert, der von der entzündungshemmenden Wirksamkeit des Medikaments Bulevirtid beeinflusst wird.

Eine Operation ist die bessere Lösung als eine Antibiotikatherapie.

Vier Mediziner der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) wurden für ihre wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet.

Prof. Dr. Julia Stingl ist neue Ärztliche Direktorin der Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie am UKHD

Ziel der Forschungskooperation ist es, die Therapie der hypertrophen obstruktiven Kardiomyopathie zu optimieren und an die individuellen Bedürfnisse der Patienten anzupassen.

Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und der Universitätsmedizin Greifswald haben in einer neuen Studie herausgefunden, wie seltene genetische Varianten den menschlichen Stoffwechsel stark beeinflussen und zu Stoffwechselerkrankungen beitragen können.

Die Morbus Huntington-Ambulanz am Universitätsklinikum Bonn ist neuer Erhebungsort für die internationale „ENROLL-HD-Studie“.

Die kürzlich erteilten Zulassungen und laufenden Zulassungsverfahren bei der European Medicines Agency EMA zeigen: Auch im Jahr 2025 könnten wieder mehr als 40 neue Medikamente gegen unterschiedliche Krankheiten in Deutschland auf den Markt kommen.

Doppelter Chefarztwechsel an der Klinik Hoher Meißner: Zum 1. Januar 2025 übernimmt Dr. Yvonne Bauer als neue Chefärztin die Abteilung Neurologie in der zur Wicker-Gruppe gehörenden Reha-Klinik.

Seit Sommer 2023 ist in Deutschland ein Anstieg von Myokarditis-Erkrankungen bei Kindern zu beobachten.

Das Tübinger Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik ist Teil des EU-weit größten Projekts zum Aufbau einer europäischen Genomdatenbank.

Beim Symposium der Medizininformatik-Initiative, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, präsentierten Expert*innen aus Gesundheitsforschung, -versorgung und Medizininformatik am 10. Dezember in Berlin rund 350 Teilnehmenden die aktuellen Ergebnisse der MII.

MHH-Gastroenterologe Dr. Bernd Heinrich untersucht, wie sich Bakterien und Immunzellen in der Tumorumgebung austauschen. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zeichnet ihn dafür mit dem mit 250.000 Euro dotierten Memorialstipendium aus.

Martin Möckel hat zum 1. Dezember die Professur für Notfallmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Die Klinik für Handchirurgie am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt hat erfolgreich die 300. Implantation der Touch-Daumensattelgelenksprothese durchgeführt.

Im Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen wurde einem Patienten mit Herzrhythmusstörungen erstmals ein neuartiger Defibrillator mit Brustbein-Elektrode implantiert.

Das Zentrum für seltene Hörstörungen bildet ab dem 25. November 2024 einen weiteren Schwerpunkt im Zentrum für Seltene Erkrankungen Göttingen (ZSEG) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Universität, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Augsburg stellen gemeinsam mit den Bezirkskliniken Schwaben und dem Therapiezentrum den neuen Stiftungslehrstuhl Neurorehabilitation vor.

Ein Team der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) setzt erfolgreich fremde Immunzellen gegen das humane JC-Virus ein und heilt Schwersterkrankte.

Beim Einsatz von Antibiotika gibt es in deutschen Kliniken Verbesserungsbedarf.

Der 11. Weltpankreaskrebstag am 21. November steht unter dem Motto „Forschung - Chancen - Hoffnung“. Das Uniklinikum macht mit der lila angestrahlten Schwebebahn auf die Erkrankung aufmerksam. Der Spendenaufruf an die Dresdnerinnen und Dresdner ist mit der Einladung zur kostenlosen Mitfahrt verknüpft.

Die Universitätsmedizin Würzburg wird Teil des bundesweiten Modellvorhabens zur Genomsequenzierung.

Anlässlich des morgigen Weltdiabetestags warnt der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vor den Folgen der beschlossenen Laborreform für die Versorgung von Diabetespatienten und anderen chronisch Erkrankten.

Wenn Eltern von Frühgeborenen aus der Klinik nach Hause kommen, stehen sie oft vor großen Herausforderungen – besonders wenn das Kind intensive Nachsorge benötigt.

In Deutschland haben mehr als 1,3 Millionen Menschen eine chronische Nierenerkrankung (CKD) in den fortgeschrittenen Stadien 3 bis 5. Dabei ist die rechtzeitige Erkennung und Behandlung der CKD entscheidend, um das Fortschreiten zum Nierenversagen zu verhindern.

Dass Veränderungen im Erbgut Diabetes auslösen können, ist bekannt. Doch nun haben Forschende des Universitätsklinikums Ulm und des INSERM Cochin Instituts in Paris gezeigt, dass auch eine bisher wenig erforschte Region des Erbguts, die „nicht-kodierenden DNA“, die Aktivität des Diabetes-Gens ONECUT1 maßgeblich beeinflusst und eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielt.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis der Klüh Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung geht in diesem Jahr an die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Kathrin Thedieck für ihre Forschung zu der seltenen Erkrankung Tuberöse Sklerose.

Anlässlich des Weltmännertags am 3. November macht die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) auf das wichtige Thema Herzgesundheit bei Männern aufmerksam. Männer leiden häufiger an Herzkrankheiten als Frauen und gehen seltener zur Vorsorge.

Forschende von LMU, TU Berlin und Charité haben ein neues KI-Tool entwickelt, das anhand von Bildgebungsdaten auch wenig häufige Krankheiten im Magen-Darm-Trakt erkennen kann.

Im Christiane Herzog-Zentrum für Mukoviszidose Würzburg werden Patientinnen und Patienten nach den höchsten Qualitätsstandards betreut und versorgt – auch in sportmedizinischen Fragen.

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Matthias Mann vom MPI für Biochemie gelang eine bahnbrechende Entdeckung, die das Leben von Patienten rettet, die an toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) leiden.

Rund 9,49 Mio. Menschen in Deutschland waren laut dem aktuellen „Gesundheitsatlas Deutschland“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) 2022 von Depressionen betroffen.

Historisch hohe Krankenstände 2023 und im bisherigen Verlauf des Jahres 2024

Krebsforscher der Uniklinik Düsseldorf finden eine Erklärung für die weltweit diskutierte Nebenwirkung der CAR-T-Zelltherapie.

Marburger Pharmakolog*innen entschlüsseln den Effekt von Glukokortikoiden auf den Stoffwechsel geschädigter Nieren.

Prof. Knut Mai hat zum 1. Oktober die Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin angetreten.

Jeder dritte Mensch trägt das Tuberkulosebakterium in sich, meist ohne daran zu erkranken. Dennoch fordert die Tuberkulose jährlich weit mehr als eine Million Todesopfer.

Haben Menschen mit Depressionen ein höheres Risiko für weitere Erkrankungen? Welche sind das und wann treten sie auf?

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Hepatozellulären Karzinom (HCC) und zu biliären Karzinomen aktualisiert.

„Gesamtes Spektrum der Therapieoptionen nutzen“ / Bewegungsstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen sind ein Schwerpunkt

Einem Forschungsteam mit Beteiligung des Exzellenzclusters PMI ist es gelungen, krankheitsverursachende T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen aus dem Blut zu isolieren und zu analysieren.

COVID-19 ist die mit Abstand bekannteste Zoonose der letzten Jahrzehnte – aber nur eine von vielen. Das Borna Disease Virus 1 (BoDV-1) ist ebenfalls ein vom Tier auf den Menschen überspringendes Virus.

Im Alltag eines Universitätsklinikums tauchen regelmäßig Patienten mit Erkrankungen auf, die – weil so selten und so speziell – in den Praxen niedergelassener Ärzte kaum bekannt sind.

Alle Herzkrankheiten verzeichnen – teilweise leichte – Anstiege. Regionale Unterschiede in Sterblichkeit bei Herzinfarkt und anderen Herzleiden bestehen fort. Herzstiftung mahnt „mehr Resilienz“ der medizinischen Versorgung in Krisenphasen an.

Eine Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht, wie wirksam hypertone Kochsalzlösung bei der unheilbaren Atemwegserkrankung Primäre Ciliäre Dyskinesie ist.

Prof. Dr. rer. nat. Carola Dröge hat zum 1. September 2024 die neue Juniorprofessur für Angeborene Cholestasesyndrome an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg übernommen.

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, wird das erste Medizinische Zentrum für Erwachsene mit Behinderungen (MZEB) in Schleswig-Holstein eingerichtet.

Es ist wie das Spinnen mit seidenen Fäden – und das an der Steuerzentrale des Menschen, dem Gehirn. So ungefähr kann man sich eine Bypass-Operation am Gehirn vorstellen. Ein seltener, komplexer mikro-chirurgischer Eingriff, den nur wenige Neurochirurgen deutschlandweit beherrschen.

Ein Team aus dem Bereich der Hämatologie an der Universitätsmedizin Magdeburg hat eine wegweisende Entdeckung gemacht, die das bisherige Verständnis von Entzündungen und Blutkrebs revolutionieren könnte.

Experten-Team des Kemperhof ist erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Krebs- und angeborenen Bluterkrankungen in der Region.

Einem Schlaganfall folgt oft der zweite. Deshalb läuft weltweit die Suche nach Behandlungen, die ein Wiederauftreten von Schlaganfällen verhindern.

Eine neue kollaborative Studie von Forschenden des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), Queen Mary University of London, University College London, University of Cambridge und des pharmazeutischen Unternehmens GlaxoSmithKline (GSK) zeigt, dass Proteine, die in einem einzigen Blutstropfen gemessen werden, Risikovorhersagen für eine Vielzahl von Krankheiten treffen können.

Er ging in die Medizingeschichte ein: Der Berliner Patient, der nach einer Stammzelltransplantation an der Charité – Universitätsmedizin Berlin 2008 als weltweit erster von einer HIV-Infektion geheilter Mensch galt.

Die Mehrzahl der Seltenen Erkrankungen ist genetisch verursacht.

Hüftschnupfen, auch bekannt als Coxitis fugax, ist eine nicht bakterielle Entzündung des Hüftgelenks, die vorwiegend bei Kindern im Alter zwischen drei und zehn Jahren auftritt.

Das Risiko für Post-COVID-Symptome ist geringer nach einer Omikron-Infektion sowie nach einer vierten Impfung, und wenn man eine Infektion bereits gut überstanden hat.

Prof. Dr. Nadine Scholten leitet jetzt die Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) gibt die Preisträger ihres Publikationspreises 2024 bekannt. Die Auszeichnung würdigt eine Wissenschaftlerin und vier Wissenschaftler für ihre herausragenden und medizinisch hochrelevanten Erkenntnisse, die sie im Jahr 2023 veröffentlicht und im Rahmen der Förderung durch die EKFS erzielt haben.

Zell- und Gentherapien erlauben enorme Fortschritte in Onkologie, Immunologie, Infektiologie und bei seltenen Erkrankungen. Das neue Zentrum soll die Entwicklung solcher Therapien deutlich voranbringen.

Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen nach neuestem Forschungsstand erkennen und behandeln sowie wissenschaftliche und technologische Innovationen für Kinder zu entwickeln – das ist das Ziel des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ).

Forschende der Universität Heidelberg, des HITS, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Galway, Irland, haben erstmals die gesundheitliche Entwicklung von Säuglingen für deren gesamten Stoffwechsel simuliert.

Die Hypophosphatasie stellt eine seltene Erkrankung dar, für die bisher keine genauen Zahlen zur Verbreitung (Prävalenz) vorliegen.

Fachärzte für psychische Gesundheit verbessern den diagnostischen Prozess in Zentren für Seltene Erkrankungen.

Bestimmte Mikroben beeinflussen den Erfolg allogener Stammzelltransplantationen und verhindern eine gefährliche Immunreaktion.

Der Blutwert Troponin eignet sich auch bei Patienten mit einem akuten Schlaganfall, um einen akuten Herzinfarkt besser zu erkennen. Das zeigt die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gemeinsam geförderte PRAISE-Studie.

Die Fanconi-Anämie (FA) ist eine seltene erbliche Krebsprädispositionserkrankung, die sich durch Knochenmarkversagen sowie endokrine und körperliche Anomalien kennzeichnet. Ein klinisches Hauptmerkmal bei Betroffenen ist ein hohes Krebsrisiko.

Frauen mit verengten Herzkranzgefäßen, der sogenannten koronaren Herzkrankheit, sind in Sachsen-Anhalt seltener in fachärztlicher Behandlung und in strukturierten Behandlungsprogrammen als Männer.

Das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) wird ab 1. Juni 2024 neuer Partner der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG).

LMU-Forschende haben zwei unabhängige Wege ausfindig gemacht, wie bestimmte Genvarianten die Wahrscheinlichkeit kardiovaskulärer Erkrankungen erhöhen.

Hohe Fette im Blut können fatale Auswirkungen für die Gesundheit haben. Die Stoffwechselambulanz am Uniklinikum sensibilisiert für frühzeitige Behandlung hoher Cholesterinwerte. Im Netzwerk werben Fachärztinnen und Fachärzte aus Ostsachsen für Prävention für das Anliegen.

Die CRISPR-Cas9-Geneditierung ist derzeit medizinisch in aller Munde. Ihre Wirksamkeit auf dem Gebiet erblich-bedingter Erkrankungen ist erprobt.

In asiatischen Ländern, in denen stark salzhaltige Speisen beliebt sind, ist der Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Magenkrebs bereits erwiesen.

Seit dem 15. April 2024 hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm (UKU) mit Prof. Dr. Miriam Erlacher eine neue Ärztliche Direktorin.

Das Nierenkrebszentrum Potsdam des Klinikums Ernst von Bergmann wurde im März dieses Jahres offiziell von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert und ist damit ein weiterer wichtiger Baustein des Onkologischen Zentrums sowie eines von zwei zertifizierten Zentren im Land Brandenburg.

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat eine ärztlich diagnostizierte Hypertonie. Hinzu kommt eine große Anzahl Betroffener, die nichts von ihrem Bluthochdruck wissen.

Am Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik am Universitätsklinikum Tübingen ist es gelungen, ein jahrzehntelang verborgenes Gen zu identifizieren, das für eine Reihe von seltenen Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks ursächlich sein könnte. Bei diesen sogenannten Ataxien leiden das Gleichgewicht und die Bewegungskoordination.

Die Augenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) hat einen neuen Direktor: Seit 1. April 2024 leitet Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde.

Forschende der Medizinischen Fakultät der Uni Duisburg-Essen verfolgen mit einer neuen Studie vielversprechende Ansätze für die Behandlung von Morbus Osler, einer seltenen und schwerwiegenden Gefäßerkrankung. Weltweit leiden circa 1,6 Millionen Menschen daran.

Uveitis-Experten aus Bonn, Berlin, Münster und Mannheim geben Überblick zu einer unterschätzten Bildgebung.

Die Genetik der Parkinson-Krankheit: Bringt die Genforschung den Durchbruch für die Parkinson-Therapie?

Künstliche Intelligenz (KI) ist dabei, Einzug in die Medizin zu halten. Damit verändert sich auch der Praxisalltag – für Behandelnde und Patient*innen.

Mindestens genauso häufig wie Typ-1-Diabetes trifft auch der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) Menschen in Europa: Eins von 2.000–4.000 Neugeborenen leidet an dem seltenen Gendefekt.

Die DKMS Stiftung Leben Spenden hat Prof. Dr. Robert Zeiser, einen der weltweit herausragendsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der allogenen Stammzelltransplantation, mit dem DKMS Mechtild Harf Wissenschaftspreis 2024 ausgezeichnet.

Ein Miniatur-Labor erlaubt den Einblicke in das Entstehen von Metastasen.

Zu den Möglichkeiten einer genetischen Therapie bei Mukoviszidose wird aktuell an verschiedenen Universitäten geforscht, ein besonders vielversprechender Ansatz ist der von Dr. Suki Albers-Fomenko (Universität Hamburg).

Prof. Dr. Nurcan Üçeyler und ihrem Team ist es erstmals gelungen, aus Hautzellen von Patientinnen und Patienten mit Morbus Fabry Stammzellen herzustellen und diese in sensible Nervenzellen umzuwandeln.

Die Aplastische Anämie ist eine seltene Erkrankung des Knochenmarks, bei der es zum Mangel an Zellen des blutbildenden Systems kommt und die unbehandelt meist zum Tode führt.

Prof. Dr. Martin Wolf, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie am Klinikum Kassel, begleitete ein Motto durch sein Berufsleben: „Versuche mit Patienten so umzugehen, wie du es dir für dich selbst wünschen würdest“, sagt der Chefarzt, der nach 21 Jahren am Klinikum Kassel Ende März in den Ruhestand geht.

Der Bereich Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist gemeinsam mit vielen Partnern des Universitären Krebszentrums Leipzig erfolgreich als „Kompetenzzentrum für die Chirurgie der bösartigen Erkrankungen des Peritoneums" zertifiziert worden.

Der Welttuberkulosetag am 24. März ist ein wichtiger Anlass, um einen neuen Blick auf diese sehr alte Krankheit mit ihren sich ständig verändernden Facetten zu werfen.

Im deutschen Gesundheitssystem tut sich etwas: Elektronische Patientenakte (ePA) und E-Rezept sind die sichtbarsten, aber bei weitem nicht die einzigen Anzeichen dafür, dass endlich Bewegung in die Digitalisierung kommt - nach Jahrzehnten des Stillstands eines in großen Teilen analogen oder zumindest kaum vernetzten Systems.

Eine neue Software unterstützt Mediziner dabei Brustkrebs bereits im frühen Stadium zu entdecken. Die KI-basierte Mammographie steht allen Patientinnen zur Verfügung und erhöht ihre Überlebenschance.

Prof. Dr. Simone Hettmer ist Expertin für Kindermedizin und Onkologie und erforscht Sarkome, bösartige Tumore, bei denen das Bindegewebe, die Muskeln oder das Fettgewebe betroffen sind, und genetische Risikofaktoren, die zu deren Entstehung beitragen.

Bessere Versorgung für Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmalig eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und Hypopharynxkarzinoms veröffentlicht.

Da sich im Einzelfall ein erheblicher Nutzen und ein sehr geringer Schaden gegenüberstehen, spricht sich das IQWiG im Abschlussbericht – anders als im Vorbericht – für die Früherkennung eines erworbenen Vitamin-B12-Mangels bei Säuglingen aus.

Dr. Luise Appeltshauser vom Universitätsklinikum Würzburg (UKW) erhält beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurowissenschaften (DGKN) in Frankfurt den Junior-Preis der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM).

Weltweit sterben nahezu doppelt so viele Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie an allen Krebserkrankungen zusammen. In Europa sogar mehr Frauen als Männer.

Dank neuer KI-basierter Methoden genügt nun bereits das kleine Blutbild, um Patienten mit Sepsis früher zu erkennen als bisher.

Die Hochschulstandorte Magdeburg, Hannover und Düsseldorf forschen gemeinsam für ein besseres Verständnis genetischer Cholestasen und zu neuartigen Therapien.

Ab 1. März 2024 übernimmt Dr. med. Maximilian Deest die Funktion des Chefarztes der Oberberg Fachklinik Weserbergland und löst damit Dr. med. Hannes Horter ab, der diesen Posten seit 2021 innehatte.

Prof. Dr. Thomas Klockgether nimmt Abschied von der Klinik für Neurologie und dem Universitätsklinikum Bonn (UKB).

Digitale Patientenpfade vereinfachen das „Onboarding“ und verbessern die Behandlung.

Heute können bis zu 35 Prozent aller seltenen Erkrankungen diagnostiziert werden, das ist nennenswert mehr als noch vor wenigen Jahren.

Mediziner des LMU Klinikums um Prof. Dr. Michael Strupp haben zusammen mit Kollegen der Universitäten Oxford und Bern und anderen Zentren eine wirksame neue Therapie entwickelt.

Das Sächsische Kinderpalliativzentrum (SKPZ) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ist Partner einer neuen Charity-Aktion im Rahmen des Dresdner Semperopernballs.

Die schlimmste Form von Rheuma ist die rheumatoide Arthritis, die vor allem Frauen betrifft und in jedem Lebensalter auftreten kann.

Organoide können im Idealfall die Funktionen der großen Originale nachbilden. Einem interdisziplinären Team von Forschenden im Dr. von Haunerschen Kinderspital des LMU Klinikums ist es gelungen, Organoide des menschlichen Knochenmarks zu konstruieren.

Prof. Dr. Claudia Rössig sagt zum Kinderkrebstag: „Die aktuelle Krebstherapie ist im Grunde unzumutbar“

Eine Gruppe von internationalen Mykologie-Experten um Univ.-Prof. Dr. Oliver A. Cornely von der Kölner Uniklinik hat zusammen eine Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von Kryptokokkose entworfen, die zur Verbesserung des Infektionsmanagements und somit zur Überlebensrate von Patienten beitragen soll.

Forschende von TWINCORE entdecken einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV).

Schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Erblindungen weltweit sind auf die seltene Augenerkrankung Uveitis zurückzuführen.

Mit einem Gesamtumsatz von 8,3 Mrd. Euro (+2,4 %) blickt Roche in Deutschland auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück - ein Jahr, das stark von globalen Krisen und unsicheren gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen geprägt war.

Eine neue Immuntherapie koppelt Immunzellen direkt an Tumorzellen. Damit können die Immunzellen die Krebszellen gezielt vernichten, was die Überlebenszeit der Patienten mit Melanom des Auges verbessern kann.

Bei manchen Krebspatientinnen und -patienten wirken Standard-Therapien nicht oder nicht mehr, zum Beispiel, weil ihre Erkrankung selten oder weit fortgeschritten ist. In diesen Fällen kann eine Behandlung helfen, die auf die Genetik des einzelnen Menschen und die Besonderheiten des jeweiligen Tumors zugeschnitten ist.

Der Weltkrebstag am 4. Februar steht in diesem Jahr erneut unter dem Motto „Versorgungslücken schließen“. Die Deutsche Krebshilfe richtet ein besonderes Förderschwerpunktprogramm ein.

Schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Erblindungen weltweit sind auf die seltene entzündliche Augenerkrankung Uveitis zurückzuführen. Die Uveitis intermedia ist oft mit einem chronischen Krankheitsverlauf und der Notwendigkeit einer immunsuppressiven Therapie verbunden.

Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen in einer Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) erstmals, ob ein entzündungshemmendes Medikament den Herzmuskelschaden beim Broken-Heart-Syndrom mildern kann.

Die CAR-T-Zelltherapie, die für die Behandlung von Leukämien und Lymphdrüsenkrebs entwickelt wurde, wird zunehmend auch bei schwersten rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

Aus verrottendem Pflanzenmaterial haben Forschende erstmals einen Bakteriophagen isoliert, der Bakterien im Ruhezustand angreifen und abtöten kann.

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene Krankheit, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift. Betroffene leiden an Muskelschwäche und Lähmungen. Ein Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich hat nun den Mechanismus dieser Autoimmunreaktion aufgeklärt.

Er forscht zur Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs und ist Spezialist für Erkrankungen des Verdauungssystems und den damit verbundenen Organen: Prof. Dr. Jonas Rosendahl hat am 1. Januar die W3-Professur für Innere Medizin/Gastroenterologie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angetreten.

Der Algorithmus Stigma kann durch maschinelles Lernen prognostizieren, ob Genvarianten mit angeborenen Erkrankungen zusammenhängen.

Prof. Dr. Jonas Rosendahl hat am 1. Januar 2024 die W3-Professur für Innere Medizin/Gastroenterologie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angetreten.

Im Spital tauchen immer mal wieder unbekannte Keime auf. Forschende der Universität Basel haben diese über Jahre gesammelt und analysiert. Dabei fanden sie zahlreiche neue Bakterienarten, von denen einige in der klinischen Praxis von Bedeutung sind.

Kardiologen setzen ein weltweit erstmals zertifiziertes kathetergeführtes Trikuspidalklappen-Ersatzsystem ein.

Fit4translation geht im Rahmen der Medizininformatik-Initiative an den Start.

Weil eine schwer erreichbare Aussackung am zentralen Lymphsystem nicht entfernt werden konnte, legte ein Ärzteteam der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ) einen neuen Abfluss, um den quälenden Lymphstau der Patientin zu beheben. Zum ersten Mal kam bei einem solchen Eingriff ein mikrochirurgisches Operationssystem zum Einsatz.